Zitatjuliscka: Wer den Frauenhandball schon länger verfolgt, der weiß, dass ohne Familie Rott der TuS Metzingen schon vor Jahren Insolvenz hätte anmelden müssen bzw. dass mit dem Beginn von Familie Rott auch ein Berg an Schulden übernommen wurde. Ich habe Verwandschaft in Metzingen und bekomme bis heute die Geschichte erzählt wie die TUSSIES damals alle komplett auf Gehalt verzichtet haben. Trainer und Manager vorne weg. Damals wurde noch Kuchen von den Spielerinnen verkauft um überhaupt etwas einzunehmen.
Wie geschrieben: Einfach mal reinschauen und die Veränderung anschauen. In den älteren Berichten steht, dass er "Überschuldung" durch Rangrücktrittserklärung beseitigt. Diese Überschuldung ist zur heutigen Überschuldung aber recht wenig. Und Punkt 6 passt zu einem Unternehmen, das Punkt 1 hat, auch nicht. Warum verleiht eine "überschuldete" GmbH auch noch Geld an Angestellte? Der Punkt 5 hat für den deutlichen Anstieg von Punkt 1 geführt. Hier würde ich mir mal die einzelnen Punkte anschauen. Da sind ein paar interessante nachträgliche Aufwendungen (nachträglich berechnete Cateringkosten, GEMA-Gebühren, Forderungsverluste) dabei. V.a. mal diese Aufwendungen in Relation zu Etat, Bilanzsumme etc. setzen. Oder Forderungsverlust zu Forderungen ... Und warum kommt es überhaupt zu solchen nachträglichen Aufwendungen?
Das hat seit 2015 (Ende Saison 2014/2015) schon einen interessanten Lauf genommen. Warum hat man so einen Anstieg in Forderungen von 2015 zu 2018?
Aus meiner Sicht ist die Frage "Wer begleicht - früher oder später - Punkt1"? Unter den Verbindlichkeiten stand beim HCL auch einiges was zur Staatskasse gehörte.
Das Holen von ausländischen Talenten, was sportlich top aussieht, hat scheinbar wirtschaftlich auch einen netten Preis gehabt. Und wenn es schief geht, dann hängt der Steuerzahler sicher mit drin.