Ähh, Zschocke und Berger z.B. sind im klaren Bewusstsein 2021 zum BVB gewechselt, dort von Andre Fuhr trainiert zu werden.
Bemerkenswert wäre es übrigens, wenn Fuhr in Blomberg 16 Jahre eine Terrorherrschaft im Nachwuchsbereich aufrechterhalten hätte können - puhh,, in einem Internatsbetrieb mit x-Beteiligten, ehrenamtlichen Strukturen vor allem auch mit Schülern, die primär in einem vom Verein gänzlich unabhängigen Gymnasium beschult werden. Etliche Jugendspielerinnen kommen zudem aus Handballfamilien aus einem regionalen Umkreis - Eltern spielen eh natürlich im Jugendalter ne wichtige Rolle.
Hier wird ja anscheinend geglaubt, dass sowas möglich sei...
Natürlich ist sowas möglich! Im Leistungssport und gerade in Internaten haben die Sportlerinnen dem Sport alles untergeordnet und sind in einem Alter, in dem sie leicht einzuschüchtern sind. Das wurde ja auch im Artikel angedeutet. Dass man nicht Eltern und Umfeld enttäuschen wollte. Dass man Angst hatte, vor dem Nichts zu stehen, da es außer Handball ja nichts oder kaum etwas gab. Dass man isoliert wurde vom Team und damit keinen Rückhalt hatte.
Und ja, sowas geht ohne Probleme!!! Seit Jahren bin ich im Leistungshandball unterwegs und alleine hier in SH gibt es Trainer, über die offen gesagt wird, wie unmöglich die sind. Wo man auf der Tribüne sitzt und sich fremd schämt, wie die sich im Spiel verhalten gegenüber ihren Spielerinnen.
Trotzdem gibt es Eltern, die ihre noch nicht mal Teenager dort hin geben und entweder nichts merken oder es nicht merken wollen.
Und natürlich gibt es Spielerinnen, die das ertragen. Ist doch aber nicht normal! Für Leistungs- oder Profisport muss man Vieles opfern, aber doch nicht die Selbstachtung und Würde! Das ist eine widerliche Einstellung von manchen Leuten.
Toni Kroos sagte mal, dass die optimale Leistung nur abgerufen werden kann, wenn man mental stark ist und konstruktiv und menschlich trainiert wird.