Und vielleicht noch ein Satz zum Thema Meisterschaft: Vielleicht habe ich mich da ungünstig ausgedrückt, beziehe mich ja auch nur auf die Aussage von Rauball. Aber welche Bedeutung hätte für Euch die Meisterschaft, wenn die Mehrheit am 21.11. dagegen stimmt und der BVB wie damals in die 2. Liga geht?
Vielleicht so besser formuliert.
Beiträge von NSU'ler
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Ronaldo: Zunächst mal danke für deinen sehr ausführlichen Beitrag. Stimme ich soweit absolut zu! Verstehe aber nicht ganz warum immer gesagt wird, dass ich hier etwas verdrehe? Mir sind die Gründe einer Ausgliederung mehr als geläufig und ich kenne auch den Unterschied zwischen Verein und GmbH.
Ich habe doch lediglich darauf hingewiesen, dass auch bei jetzigen Vereinen eine Ausgliederung stattgefunden hat, nachdem die Abteilung Handball einen zu großen finanziellen Verlust erwirtschaftet hat und man daraufhin Profihandball und Verein getrennt hat um beides "zu retten". Auch damals gab es eine Abstimmung im Verein. Es ist also nicht so, dass das Thema absolut BVB-spezifisch ist. Was ist an dieser Aussage falsch? Bzw. verdreht?
Zumal ja selber Herr Rauball dass genau in seiner Aussage ausdrückt – Es droht das Ende IM Verein (okay wenn wir natürlich annehmen, dass er Politiker ist und nur alle hinters Licht führen will, dann ist natürlich ohnehin die ganze Diskussion zwecklos)
Auch das Thema Mitgliedsbeiträge ist mir mehr als geläufig, hatte ja selber erläutert, wie das Modell (Hauptbeitrag vs Abteilungsbeitrag) aufgestellt ist. Übrigens, wenn der BVB ausgegliedert wird, dann gibt es gar kein Geld mehr aus Mitgliedsbeiträgen, weder Abteilung Handball noch Gesamtverein. Sollte das doch irgendwie "stattfinden" ist das schlichtweg illegal. Ohne Diskussionen! Im übrigen ist es bei anderen Vereinen in der Liga eher so, dass die GmbH den Verein (Jugendhandball) mitfinanziert und nicht umgekehrt der Verein die GmbH. Trifft genauso auf die Fußabll AG BVB zu mit der Jugend im Verein. Auch hier geht das Geld von oben nach unten und nicht umgekehrt. Und dafür gibt es tatsächlich einige interessante „Finanzmodelle“. Auch die sind mir mehr als bekannt.
Und zum Schluss zu dem Vorgehen beim BVB:
Ich bin absolut bei Dir, sicherlich wurde beschlossen den Frauenhandball zu fördern keine Frage. Begrüße ich ja auch und soll ja auch so weitergehen. Aber denen fällt dann nach mehereren Jahren auf? Oh so wie wir das bihser gemacht haben, dürfen wir das ganz nicht, die Millionen die wir ausgegeben haben, durften wir so nicht verwenden, lasst mal abstimmen?!? Das glaubt Ihr ja selber nicht, bei einem, wie Ihr immer betont „so großen Verein“.
Für mich gibt es folgende Szenarien:
1. Die Abteilung sollte eigentlich auf eigenen Beinen stehen (auch über eigene Einnahmen), was bisher funktioniert hat, dann sind aber eben doch Schulden entstanden (ob durch Misswirtschaft oder Corona lassen wir mal offen) und jetzt sollen die Mitgliedsbeiträge von anderen Abteilungen/Hauptverein dafür genommen werden es auszugleichen, daher die Satzesänderung (für mich das logischste Szenairo)
2. Der BVB hat es bisher einfach nicht gewusst, und unwissentlich die Gelder falsch verwendet (was ich nicht glaube), dann müsste aber auch darüber abgestimmt werden, was mit dem bnisher falsch verwendeten Geld geschieht.
3. So wie Ihr angebt gab es vielleicht eine Änderung bei den Vorgaben für Vereine etc. Mag sein, diese Änderung wird aber im Artikel nicht verwendet und darf ja niemals rückwirkend greifen. Somit würde das die Schulden auch nihct erklären, da ja dann das bisherige Vorgehen legitim gewesen wäre und es um eine zukünftige Entscheidung geht
4. Bisher war es zulässig es ohne Zustimmung der Mitglieder zu machen, jetzt aber benötigt es eine Zustimmung. Auch das müsste dann ja im Artikel oder in den Zitaten von Rauball auftauchen.
Was Wembley angibt mit dem fertiggestellten Jugendzentrum und der Umpolung der Gelder macht ja Sinn. Die große Mehrheit der BVB Mitglieder sind in die Abteilung Fußball eingetreten, daher wird hier auch das meiste Geld sein. Will man jetzt Gelder für andere Dinge verwenden, braucht es eine Satzungsänderung, für mich absolut logisch. Frage ist dann, wie lange dürfen die Gelder verwendet werden?
Insiderwissen haben wir alle nicht, Fakt ist aber nun mal dass wir aktuell wissen:
1. Es wurden Schulden gemacht
2. Es ist aktuell unsicher wie es mit dem Profihandball weitergeht, keine Mehrheit, führt laut den Aussagen zum Aus.
3. Man sollte nicht vergessen, dass es leider schon mal beim BVB Handball so einen Absturz gab vor gut 12 Jahren.
4. Wir hoffen alle, dass es pro Frauenhandball ausfällt! -
TCLIP: Ach du meinst Herr Rauball versucht hier die BVB-Fans/Mitglieder zu täuschen? Und den Spielerinnen die man gerade kontaktiert sagt man einfach "Was in der Zeitung steht braucht Ihr nicht glauben, das haben wir uns nur ausgedacht? So wie die Politiker?"
Hmmm... ganz abwegig muss das nicht sein. Was der BVB-Fan von so einer Vereinspolitik hält konnte man ja gestern wieder Eindrucksvoll auf großen Plakaten im Stadion lesen. War ja auch dort nicht das erst mal, das man versuchte die Fans/Mitglieder für "Dumm zu verkaufen".
Also mag sein, dass du recht hast.
Vielleicht äußert sich ja der sonst so redselige Heiermann noch dazu.Aber bin bei dir, lassen wir es dabei bewenden. Ich drücke dennoch die Daumen, dass die Mitglieder am 21.11. für den Frauenhandball abstimmen!
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Bienzle: Die Verhältnisse in BBM sind mir bekannt (mit Ausnahmen der Marketingstelle) und bestätigen doch nur meine Aussage, dass die Abhängigkeit hier an eine Person geknüpft ist.
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Keine Sorge TCLIP, ich bringe da nichts durcheinander. Ich weiß, dass bei einer Ausgliederung meisten die Gemeinnützigkeit das Thema ist. Es gibt aber auch aktuelle Vereine in der Liga, wo das genauso vor Jahren auch war, mit identischen Vorzeichen und dann eben aufgrund der Schulden die Ausgliederung kam. Also ganz abwegig ist das nicht.
„So ehrlich müssen wir sein: Dies wäre gleichbedeutend mit dem Ende des Profisports innerhalb des eingetragenen Vereins, insbesondere mit Blick auf den professionellen Spielbetrieb der ersten Frauenhandballmannschaft“
Klingt das für dich nach: Wenn die Mitglieder nicht mitspielen wird es dennoch weitergehen? Oder klingt das nach, es geht dann nur außerhalb des Vereins weiter, wenn es überhaupt weitergeht?
Was ich nicht verstehe: Wenn Metzingen oder der THC mit negativen Ergebnissen ausländische Transfers tätigen, werden die hier ZURECHT kritisiert.
Wenn BBM sich nur auf einen Mäzenen verlässt, wird ZURECHT kritisiert, dass dieses Modell ja nicht langfristig ist und zuwenig unternommen wird, unabhängiger zu werden.Aber wenn der BVB jetzt aktiv Spielerinnen anwirbt und dabei heute nicht weiß, wie es nach dem 21.11. weitergeht, dann ist das seriös? Wenn der BVB offensichtlich so viel Geld ausgegeben hat und der Betrag ja offensichtlich so hoch ist, dass er nicht über einen Sponsor oder ähnliches aufgefangen werden kann, dann darauf nicht hingewiesen werden?
Wenn wir die anderen Vereine ZURECHT kritisieren, dann ist doch dieser Bericht doch auch Grund genug. Und damit es klar ist:
1. Ich will nicht dass der BVB vom Frauenhandball verschwindet
2. Ich würde mich freuen wenn der BVB 4,6 Mio € jährlich bekommt, dann hätten wir immerhin einen Dauerabonnenten aus Deutschland im CL Final 4Und vielleicht abschließen noch die Frage: Was passiert eigentlich, wenn das Geld im nächsten Jahr wieder woanders gebraucht wird? Im Jugendfußball, im Frauenfußball? Oder wo auch immer, die können ja auch Fehlbeträge habe, dann muss der Handball ja doch früher oder später auf "eigenen Füßen" innerhalb des Vereins stehen.
Wenn die Handballer sich wie alle anderen Vereine über Sponsoring und Ticketeinnahmen finanziren würden, wäre jetzt ohnehin schon Ende. Man kann ja dankbar sein, dass der BVB so viele Mitglieder hat und das nun ausgleichen kann, -
TCLIP: Und wenn die Mitglieder nicht so entscheiden? Der ganze Fortbestand beruht doch immer auf der Annahme, dass die Mitglieder so entscheiden und ich finde darauf kann man kein "Business Modell" aufbauen. Da hängen doch auch "Arbeitsplätze" dran, da kann man doch nicht einfach sagen, die werden schon so entscheiden.
Ich wiederhole mich da gerne, in anderen Vereinen hat genau so etwas dazu geführt, dass die 1. Mannschaften ausgegliedert wurde, weil eben nicht die Mitglieder mitfinanzieren wollten bzw. Schulden ausgleichen wollten.
Was ist wenn die Mitglieder in Schwarz-Gelb so entscheiden? Dann wurde doch offensichtlich mit nicht bewilligten Geld finanziert. -
Ist mir eigentlich egal in welcher Bettwäsche du schläfst

1. Der Erfolg wurde ganz offensichtlich mit Geld finanziert, dass nicht da war. Ist ja jetzt Fakt, laut dem Artikel und der Sport ist auch vorbei, wenn diese Änderung nicht kommt. Somit hätten Ticketeinnahmen ja schon entgegenwirken können.
2. Andere Vereine mussten auch Gegenmaßnahmen einleiten. Der BVB hat ja bewusst und offensiv verkündet, dass Sie keine Gehaltskürzungen vornehmen mussten. Wie kann man das nicht tun, wenn ja offensichtlich jetzt Geld fehlt? Das war ja sicherlich schon eher klar. Sich nur darauf zu verlassen, dass die Mitglieder so entscheiden werden, ist nicht seriös. Niemand kann sagen, wie so eine Abstimmung ausgeht,
3. Es ist der letzte Rettungsanker, weiß nicht ob dir das klar ist, laut Artikel ist bei einer nicht 3/4 Mehrheit das ganz wieder vorbei, das ist doch keine Strategie für einen Bundesliga-Verein. Das ist hoffen auf die Gunst von Mitgliedern. Strategisches Agieren mit Millionenbeträgen sieht ganz anders aus.
4.Schaue dir mal an wie der BVB Sponsoren "präsentiert" und wie das andere Vereine machen. Du kannst mir doch nicht ernsthaft sagen, dass bei einer Marke wie dem BVB mit der Deutschen Meisterschaft und CL Teilnahme nicht mehr als 10 Sponsoren zu finden sind? Und von denen nicht die Hälfte auch beim Fußball sind= Das mit Signal Iduna habe ich mitbekommen. Aber scheinbar wird das ja auch nicht ausreichen. -
Bienzle: Na ja wenn der Artikel so stimmt, dann sind ja nahezu alle die Dinge, die hier immer wieder moniert und kritisiert wurden, schlussendlich doch wahr und die Meisterschaft und der sportliche Erfolg erstrahlen dann eben doch in einem ganz anderen Licht.
Selbst für den Erfolg kaum was unternommen (Ticketpreise, Sponsoring etc.) Schulden produziert und jetzt diese "Ausfahrt" nehmen.
Kann man Stand jetzt festhalten, dass hier in der Handballecke zurecht darauf hingewiesen wurde.Und besonders Paradox, dass genau in dieser Phase mit unklarer Zukunft der BVB offensiv versucht neue Spielerinnen zu akquirieren.
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Bienzle: Danke, korrigiert.
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Also ich kann wirklich nur hoffe, dass hier noch etwas mehr Klarheit ans Licht kommt. Wenn man sich lediglich auf den Zeitungsbericht bezieht, dann muss man ja festhalten, der BVB hat die Meisterschaft mit Geld gewonnen hat, das offensichtlich nicht da war, bzw. das man sich erst jetzt versucht "legitim" zu sichern.
Wäre in Neckarsulm ja eigentlich auch möglich gewesen. Man verpflichtet halt einfach mal lauter Nationalspielerinnen, gewinnt vielleicht einen Titel, qualifiziert sich international und sagt dann nach drei Jahren: Wir hatten die gesamte Zeit nur Liquidität vom Hauptverein haben aber eigentlich Schulden gemacht. Aber der Frauenhandball ist doch so eine tolle Sache, bitte andere Abteilungen/Mitglieder, finanziert uns mit.
Unterschied von Neckarsulm zu Dortmund ist natürlich, dass der dort die meisten Mitglieder eigentlich nur Mitglied sind, weil man einer Fußball-AG nicht beitreten kann.Eigentlich ist es am Ende doch wie der letzte Titel in Leipzig. Es werden lauter Top-Spielerin verpflichtet, man wird DHB-Pokalsieger, feiert sich dafür und kurz darauf meldet man mit 1,5 mio € Schulden ab. Wenn die Mitglieder am 21.11. eben nicht zur 3/4 Mehrheit kommen, dann folgt beim BVB ja auf Meisterschaft ebenfalls totaler Absturz (laut Artikel). Nicht dass ich mir das wünsche, aber Fakt ist es ja dennoch.
Eins ist aber klar, der Angriff von Heiermann an die Liga, EHF und anderen Vereine hinsichtlich Professionalität ist für mich spätestens jetzt der größte Hohn. Würde gerne wissen ob bei den ganzen neuen Verträge die Spielerinnen aufgeklärt wurden, dass am 21. November eigentlich alles vorbei sein kann. Ich finde so eine weitreichende Entscheidung geht einen "Arbeitnehmer" schon etwas an.
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@juslicka: Ist mir klar, deswegen frage ich ja so "blöd" das Geld wird ja auch an ganz anderen Stellen benötigt. Wäre ja schon merkwürdig, wenn der e.V. diese 4,6 Mio € einfach jährlich so hätte und sich jetzt sagt, ach eigentlich könnten wir das auch im Handball/Tischtennis verwenden.
Ich glaube langsam der Bericht der Ruhrnachrichten ist einfach nicht wirklich gut/aufklärend geschrieben.
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Benson: Logische Konsequenz wäre ja dann wie schon bei genügend anderen Vereinen auch, dass die 1. Mannschaft dieser Abteilung ausgegliedert wird, als z.B. GmbH, damit eben der Verein unberührt davon bleibt. Problem mit der Gemeinützigkiet gelöst.
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Ganz provokant könnte doch jede Abteilung sagen: Wir wollen jetzt mehr Geld ausgeben, um professioneller zu werden und die anderen Abteilungen gleichen dass dann aus. Das kann doch auf Dauer nicht funktionieren? Dabei kann es sich doch nur um eine einmalige Sache handeln, jetzt eben durch die finanziellen Probleme durch Corona das auszugleichen?
Ich kenne ja den Verein in Neckarsulm, da ist es jetzt auch nicht so, dass jede Abteilung immer gerne bereitwillig den anderen Geld gibt. Eigentlich versucht ja dort jede eben selbst "hauszuhalten". Es gibt natürlich auch immer einen Beitrag am Mitgliedsbeitrag, der in den Gesamtverein geht (nicht Abteilungsbezogen).
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Im Vorbericht von Metzingen ließt man nichts vom Fehlen der Polin am Sonntag.
Vielleicht stecken ja private Gründe dahinter und man hat das mit der Nationalmannschaft als "Vorwand" genommen? Kann mir auf jeden Fall nicht vorstellen, dass Polen tatsächlich schon darauf besteht die Spielerinnen anzufordern (wenn dann alle oder keine).
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Ronaldo: Danke klingt alles schlüssig was du argumentierst! Vor allem das mit der EHF ist nun klar und geklärt.
Dann würde mich dennoch als Mitglied interessieren, warum Verluste gemacht wurden, bzw. verstehe ich dich ja auch so, dass es nicht das Ziel ist die Beiträge dauerhaft umzuschichten und den Handball zu finanzieren, sondern eben in der Not auszugleichen?
Denn eigentlich werden doch die Mitgliedsbeiträge in allen Bereichen gebraucht?
Oder ist die Änderungen schon so gedacht, dass die Handballabteilung dauerhaft Verluste macht und eben die anderen Mitglieder das mittragen?Und leider muss man eben am Ende doch festhalten, wurde Geld ausgegeben, was von der Liquidität her da zwar, aber eigentlich "bisher" dem Handball nicht gehörte.
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Wembley: Vielleicht bin ich da als Vereinsmitglied anders mag sein, mich würde aber schon interessieren, wieso ich finanzielle Verluste ausgleichen soll. Die Frage dürfte doch aufkommen, warum sind diese finanziellen Verluste entstanden? Was wurde dagegen unternommen?
Hatte der BVB schon immer den Plan am Ende es über die Mitglieder abzudecken?
Daher erneut meine Frage, wie war es denn bisher? Woher kamen die Gelder? Hat jetzt doch der Fußball gekürt, daher der Verlust und daher dieser Weg mit den Mitgleidern? Irgendwas muss doch die Veränderung ausgelöst haben?
Kann mir nicht vorstellen dass der e.V. Vorstand es einfach so zulässt, dass diese finanziellen Verluste entstehen, alles mit der Hoffnung auf eine Abstimmung?
Sollte es zu dem Zuspruch der Mitlglieder kommen, bin ich bei dir, dann ist der BVB flexibler aufgestellt. Aktuell aber eben ganz offensichtlich nicht. Denn offensichtlich können Sie nicht auf eigenen Füßen stehen bzw. sind eben sehr abgängig. Das war das was wir aufgezeigte hatten. (Immer noch ganz ohne Wertung einfach im Vergleich zur Liga).
Nicht falsch verstehen, würde es begrüßen wenn die Mitglieder zustimmen, dann bin ich bei dir, dann wäre der BVB über Jahre abgesichert und hätte vermutlich ganz andere Investitionsmöglichkeiten (wobei ich mir schon denken kann, dass die Ausgleichszahlungen an Bedingungen geknüpft werden könnten).
Vielleicht noch eine Frage. Was hat denn der e.V. bisher mit diesen jährlich 4,6 Mio € gemacht? Die wurden ja sicherlich nicht einfach nur angelegt? Die fehlen doch dann woanders? -
Bienzle: Bin da bei capitano19: Alles Gute für die Zukunft (zumindest für die gesundheitliche) hätte sich BBM schon abringen können/dürfen. Egal ob sie direkt woanders unterschreibt oder nicht. Für BBM hat Sie ja ohnehin keine Rolle mehr gespielt.
Berufsgenossenschaft: Könnte auch ein Grund sein warum Minevskaja aus Rumänien weg ist. Ohne BG gibt es bei einigen Vereinen ab einer gewissen Zeit halt einfach kein/kaum Geld mehr. Spielerin spielt nicht, Verein holt eine neue. Ist eben so, sind andere Gegebenheiten wie bei uns. Aber ist jetzt für Minevskaja nur Spekulation von mir.
Horsens: Laut meinem Bekannten aus Dänemark wird nächste Woche die nächste Spielerin aus der Bundesliga vorgestellt. Bin gespannt ob ich mit einer meiner drei Vermutungen richtig lag.
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BVB-Mitglieder entscheiden über die Zukunft des Profi-Handballs bei Borussia Dortmund
Also dafür das wir vor gut einer Woche hier noch Leute hatten, die gesagt haben, der BVB ist nicht mehr gefährdet, könntet jetzt auf ein mal aber doch ganz schnell das Ende kommen. Wobei ich mir auch nicht vorstellen kann, dass hier eine Mehrheit dagegen ist. Zeigt aber dennoch wieder, was ja hier die Mehrheit geschrieben hat, dass der BVB eben auf EINEN Geldgeber angewiesen ist, was ja der Vergleich zu BBM war.
Allerdings hätte zwei Fragen:
1. In dem Text steht was von einer Satzungsänderung? Wie war es denn bisher geregelt? Bzw. wie wurde denn bisher finanziert?
2. und da bin ich bei Benson: Irgendeine Aussage passt doch nicht? Entweder der BVB hat finanziellenVerluste, so wie im Bericht geschrieben steht und die ja ganz offensichtlich jetzt Existenzbedrohlich sind oder aber es zählen die Aussagen von Heiermann "Wir hätten eigentlich jede halten können" bzw. "140.000 € brauchen wir nicht mal in Raten an die EHF zahlen".Und zum Thema Eintrittspreise und das würde mich als BVB Mitglied stören: Warum werden jetzt meine Beiträge genommen um die Verluste zu decken, wenn der Handball selbst scheinbar wenig dafür tut eigene Mittel zu generieren, geschweige denn sich um Einnahmen von Sponsoring zu bemühen.
Schlussendlich wird doch spätestens mit diesem Bericht klar, dass der BVB Handball von Mitteln lebt, um die er sich nicht bemühen braucht. Was Ihn somit unvergleichbar mit anderen Vereinen in der Liga macht und spätestens jetzt das Heiermann-Interview komplett lächerlich macht.Was mir jetzt noch einfällt, wie kann ein gemeinnütziger Verein generell solche finanziellen Verluste machen, dann wieder für die CL melden, Spielerinnen nachverpflichten, mit Geld das offensichtlich nicht da ist und dann darauf hoffen, dass die Mitglieder im November so entscheiden, dass es überhaupt weitergeht? Ist das nicht fragwürdig? Oder verstehe ich hier was falsch?
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Also Ihr habt mich ja echt ins Zweifel gebracht, aber ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass (zumindest in der Bundesliga) dauerhaft so agiert wird. Und da ich nicht auf dem Mund gefallen bin, habe ich einfach bei Manager/Trainer/Berater/Spieler mal nachgefragt.
Vielleicht noch mal zur Klarstellung, es ging mir um Spielerinnen die jetzt kontaktiert werden, um sofort in der laufenden Runde zum direkten Konkurrenten zu wechseln. Nicht zur neuen Saison.
Folgendes habe ich in Erfahrung gebracht.
Vorneweg, dass Leistungsträgerinnen von der direkten Konkurrenz ohne Abstimmung mit dem Verein direkt angesprochen oder angechattet werden (teilweise direkt vom Trainer) ist bei weitem (und zu meiner Beruhigung) nicht Usus in der Bundesliga.
Stattdessen waren zumindest bisher immer folgende zwei Szenarien die "Regel":
1. Spielerin X hat bei einem Verein keine/kaum Einsatzzeiten, geht auf den Verein zu, fragt ob Sie (Ihr Berater) sich umhören darf, falls es irgendwo bedarf gibt. Bei Zustimmung des Vereins wird die Spielerin angeboten, ansonsten nicht. Natürlich ist hier auch das Szenario denkbar, dass sich ein Verein der auf der Suche nach Ersatz ist, beim Berater meldet, der dann sagt, ich kenne eine Spielerin, die aktuell unzufrieden ist, ich spreche mal den Verein an und wir schauen ob es hier nicht eine Lösung gibt. Generell wird hier wohl aber immer auch der Verein zuerst oder direkt mit informiert, damit das ganz eben keine "Wellen schlagen kann" und einfach jeder Bescheid weiß.
2. Ein Verein ist aktiv auf der Suche und spricht über einen Berater oder direkt (man kennt sich in der Bundesliga) den anderen Verein (Manger/Trainer) an und fragt: Du hast doch Spielerin X, die spielt doch kaum, wäre die eventuell etwas für eine Ausleihe oder du hast auf der einen Position drei Spielerinnen, dürfte ich vielleicht mit einer von den dreien Sprechen, könntet Ihr Euch das vorstellen usw. Wenn der Verein hier schon Stop sagt, passiert auch nichts weiter. Die Spielerinnen bekommt unter Umständen gar nichts mit und es kommt so gar nicht erst zu Diskussionen, die sowieso nirgendwo hinführen.Begründung warum das so abläuft: Wir wollen uns ja alle beim nächsten Spiel/Treffen noch die Augen schauen können und das hat etwas mit Respekt untereinander und gegenüber den Verträgen zu tun.
Ich hatte auch mit zwei Spielerinnen, die angefragt wurden, kurz Kontakt, beide schon länger in der Liga, beide haben mir bestätigt, dass Sie noch NIE während der Runde auf solch einen Wechsel direkt angesprochen wurden. Somit scheint auch bei den Spielerinnen das zum Glück nicht die Regel zu sein. Beide haben übrigens direkt abegsagt und sich auch gefragt, wie das überhaupt gehen sollte, sich einfach so gegen das eigene Team/Verein zu wenden. Eine hat mir noch angegeben, dass Sie eigentlich auch enttäuscht vom Berater war, da Sie ja gerade erst im Sommer gewechselt und unterschrieben hatte und jetzt direkt ein neues Angebot kommt, was Ihr das Gefühl gibt, dass es ja dann offensichtlich nicht darum geht, dass Sie als Spielerin beim Verein ist, der ideal zu Ihr passt, sondern dass Sie wenn möglich, möglichst häufig wechselt. (Wobei das ja ganz klar eben das Geschäftsmodell der Berater ist).
Also ich für meinen Teil bin zumindest beruhigt, dass es zum Glück doch nicht die Regel zu sein scheint in der Liga. Dass Ihr es als normal betrachtet akzeptiere ich natürlich auch. Wollte Euch dennoch meine Erkenntnisse noch mitteilen.
Ich kann auf jeden Fall verstehen, dass Managern, Trainern oder auch Spielerinnen dieses Vorgehen großteils nicht gerade zusagt. Kann ja dann überspitzt dazu führen, diese Woche meldet sich Leverkusen, weil die jemand suchen, nächste Woche Dortmund, dann vielleicht Neckarsulm, egal wer bedarf hat schreibt einfach mal Spielerinnen an (weil Verträge sind ja egal). Auf Dauer würde das ja nur dazu führen, dass die Spielerinnen sich regelmäßig mit Angeboten auseinandersetzen müssten. Oder Sie stellen direkt in Ihren WhatsApp Status: Bitte nur anschreiben, wenn Ihr kein Angebot habt, da ich gerade nicht wechseln will.
Ansonsten wäre ja jede Spielerin dauerhaft und jederzeit ein theoretisches Ziel.
Von daher bin ich wirklich erleichtert, dass in der Liga scheinbar doch so gewisse Agreements gibt. Das manche Berater die vielleicht nicht einhalten, ist dann wohl leider so.
Ich persönlich bin besonders erfreut, dass auch direkt ich zwei sehr loyale Aussagen bekommen habe, das zeigt dass der Frauenhandball doch noch nicht verloren ist und ich mit Freude die DHB-Pokalspiele verfolgen kann. -
Bienzle: Also ich will doch hoffen, dass es nicht dauernd Anfragen an Spielerinnen während der Runde gibt, den Verein sofort zu verlassen, im laufenden Spielbetrieb. Anfragen für die neue Runde hingegen sicherlich schon.
Fachfremder: Jaein, schlussendlich kann ja immer auch der aktuelle Verein nein sagen. Somit ist der Erfolg auch davon abhängig. Ich sehe da halt immer die Gefahr, dass eine Spielerin die gerade noch im Verein zufrieden war, auf ein mal alles dran setzt, um den Verein zu verlassen und das mitten in der Runde. Deswegen dachte ich, ist das Modell der Fußball besser.
Aber ja vielleicht habt Ihr recht und ich bin noch Romantiker. Ich hoffe nur, dass es bei uns nicht vorkommt, könnte das als Fan eigentlich keiner Spielerin verzeihen, ist für mich auch immer ein Stückweit "Verrat" an der Mannschaft. Das war damals bei uns mit Luzumova (jetzt Koresova) schon eine echte Schweinerei.Insgesamt muss man wohl wirklich akzeptieren: Die Berater haben die Vereine und Spielerinnen in der Hand, es geht ums Geld und Loyalität gibt es wirklich nur noch in Ausnahmefällen. Zumindest bei den oberen Teams, wo man mit Handball mehr verdient, als mit dem Beruf.