Beiträge von NSU'ler

    Vor allem im Hinblick auf die deutsche Nationalmannschaft hätte sicherlich letzte Saison auch unter anderem folgenden Spielerinnen so eine Kooperation weitergeholfen: Dana Bleckmann, Leonie Patorra, Arwen Rühl

    Fachfremder: Absolut, Kynast ist ein super Beispiel, aber auch Quist und Pandza bei Metzingen haben gezeigt wie es geht. Der Abstand zur dritten Liga ist zu groß, da werden die Mädels zu wenig gefördert. Metzingen gehört zu den Top-5 in der Bundesliga, da ist die Konkurrenz vielleicht manchmal zu groß für eine junge Spielerin. Von daher macht es nach meiner Meinung auch absolut Sinn sich in der zweiten Liga Spielpraxis zu holen und vor allem zu lernen, Verantwortung in Spielsituationen zu übernehmen.

    Ja mit Herrenberg könnte klappen, Mike Leibssle saß ja auch schon in Metzingen auf der Bank und seine Frau hat ja früher für die TUSSIES am Kreis gespielt. Verbindungen gibt es also genug. Distanz ist natürlich größer als nach Nürtingen, aber wie du sagst, vermutlich hat das Umfeld nicht mehr gepasst.

    Selfmen: Okay, dann ist ja nun alles geklärt. :)

    Interessant dass v. d. Baan ausgeliehen wird, hätte eher ein Zweitspielrecht wie bei Quist oder Pandza vermutet. Mal sehen ob sich die Vereine zu dieser Zusammenarbeit noch äußern, vor allem zu dem Ende mit Nürtingen.

    Insgesamt begrüße ich solche Kooperationen und vor allem die Ausleihe von Spielerinnen, meiner Meinung nach ist das der richtige Weg, um junge Talente nachhaltig zu fördern, wenn Sie in der 1. Mannschaft zu wenig Spielanteile bekommen. Zumindest solange es in Deutschland keine Akademien wie in Ungarn oder Holland gibt.

    18 Gegentore von Herrenberg zur Pause sind wirklich viel zu viele. Auch wenn es in der zweiten Halbzeit nur noch 8 weitere waren (Endstand 36:26) bleibt das Problem in der Abwehr. Für mich wirkte Neckarsulm heute recht müde. Herrenberg vor allem in der zweiten Halbzeit dann richtig platt.

    Der Auftritt heute macht nicht so viel Mut für das Wochenende, ich lasse mich aber gerne positiv überraschen. Positiv überrascht war ich, dass es nach dem Spiel direkt einen ausführlichen Spielbericht gab! Drei Mal Daumen hoch!

    Was wollt Ihr denn von mir? Erst wirft mir Selfmen vor ich würde nicht die Wahrheit sagen und wenn ich Nachfrage was er meint kommt nur eine zweideutige Antwort. Und jetzt schreibt Fridulin ich sollte meine Aussagen überlegen. Nennt es bitte beim Namen, wenn Euch etwas nicht passt, aber dieses zwischen den Zeilen lesen kapiere ich nicht. Ich habe übrigens weder mit der Diskussion zu den Bilanzen angefangen noch mich dazu geäußert. Im Gegenteil, ich habe mehrfach darauf hingewiesen, dass es Spekulationen sind und die Manager/Vereine versucht zu verteidigen. Also bitte sprecht es klar an, was Euch nicht passt. Wobei mir das langsam hier auch echt zu doof wird mit diesem Thema. Habe es ja schon zwei Mal versucht auf Handball zu lenken und versuche es erneut.

    Beim Testspiel heute Abend Neckarsulm vs Herrenberg, haben bei Herrenberg zwei Spielerinnen aus Metzingen (Rott, Baan) mitgespielt. Wie man am Spielfeldrand mitbekommen hat, gibt es hier nun eine Kooperation. Das würde ja bedeuten, das mit Nürtingen und Metzingen ist vorbei? Eine Pressemeldung zu dieser neuen Zusammenarbeit habe ich nicht gelesen. Hat jemand etwas mitbekommen? Eine Ausleihe der Spielerinnen kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

    juliscka wusste schon 2008 vom WireCard-Skandal, sehr gut. Schön für dich wenn du alles besser weißt und nur "Fragen" stellst. Wenn du aber anfängst mit deinen Fragen hier reihenweise Manager in Frage zu stellen, dann ist irgendwann auch mal gut. Denn da du selber keine Antworten auf deine Fragen hast, ist das alles nur Spekulation. Und manchmal sollte man auch wissen, wann es gut ist.

    Selfmen: Ich bin vieles aber sicher nicht neidisch auf Metzingen. Wenn ich mir überlege ich müsste als männlicher Fan ein Pinkes Trikot tragen :rolleyes:

    Vielleicht ist es besser wir machen hier mal wieder einen Schnitt und kommen zurück zum Handball. Neckarsulm ist am Wochenende zum Turnier in Bensheim und trifft dort auf Blomberg. Nach den Ergebnissen der letzten Woche bin ich jetzt doch sehr gespannt, ob wir da mithalten können. Ein Sieg muss es am Ende nicht unbedingt sein, ich finde aber zum jetzigen Zeitpunkt sollte aber schon erkennbar sein, dass wir auf diesem Niveau mithalten können. Ansonsten vergrößern sich meine Sorgen.

    Selfmen: Was ist denn der wahre Sachverhalt? Was genau soll denn nicht stimmen? Wurde etwa kein Kuchen verkauft? Wurde etwa nicht von nahezu allen Beteiligten auf Geld verzichtet? (Ich glaube eine Spielerin hatte sich damals geweigert). Wurde etwa nicht von Herrn Rott damals alles übernommen, weil der Vorgänger es in den Sand gesetzt hatte? Seine Frau war damals glaube ich gerade von Bensheim nach Metzingen gewechselt und wurde dann auch Trainerin. Ist schon lange her, aber meine Schwester wohnt in Metzingen und geht auch gelegentlich zu den Spielen, hält mich immer auf dem laufendem. Einen Teil kann man auch auf der Vereinshomepage nachlesen.
    Aber ich wüsste nicht, was davon nicht stimmt. Auch wenn ich schon etwas älter bin, so gut ist mein Gedächtnis dann doch noch.

    Also wenn man die ein oder andere Bilanz von großen Unternehmen anschaut, würden sicherlich auch solche Fragen aufkommen, sicherlich auf ganz anderem Niveau. Manchmal gibt es dafür Gründe und manchmal wie im Fall WireCard hat es einfach Jahrelang niemand bemerkt. Ich weiß aber wirklich nicht, was du bezwecken willst. Das kann dir doch hier niemand beantworten. Wir können jetzt auch die anderen Bilanzen der anderen Vereine anschauen und dann jeden unklaren Punkt ansprechen. Aber das ist in meinen Augen nicht Teil dieses Forums. Dafür gibt es Vorstände, Gesellschafter, Steuerberater und den Lizenzausschuss bei der HBF.

    Den weg der jungen Talente aus dem Ausland geht Metzingen ja auch erst seit 2,3 Jahren. Davor hatte man große Namen und Nationalspielerinnen wie Loerper, Minevskaja, Behnke, Temes und Jankovic unter Vertrag. Dazu einige renommierte Trainer (die teilweise auch früher gingen/ gegangen wurden - war vielleicht auch teuer). Zumindest passt das zu den Jahren die du anmerkst. Erst ist in der letzten Zeit wurde dann verstärkt auf die Jugend gesetzt. Kann mir persönlich nicht vorstellen, dass der aktuelle Kader teurer ist als der damals. Die Außenpositionen sind beispielsweise nur noch einfach gut besetzt, zweite Reihe ist verdammt jung. Da hatte man auch schon vier Nationalspielerinnen gleichzeitig unter Vertrag. Vielleicht hat man genau deshalb die Strategie geändert um "günstiger" zu werden?! Ist aber eben alles spekulativ, wir wissen es nicht und können es auch nicht sagen, weil die aktuellen Bilanzen nicht offen liegen. Auch in Buxtehude lief es finanziell schon mal besser, jetzt eben weniger. Aber das gehört im Sport dazu. Erging Oldenburg und Leverkusen auch schon so. Trotzdem sind die verantwortlichen Personen dort für mich die Treiber im Frauenhandball und in keinem dieser Fälle haben sich damals die Verantwortlichen aus dem Staub gemacht. Als Bayer drohte weniger zu zahlen, da gab es die Aktion "Elfen helfen" (erinnere mich heute noch, weil das so einprägsam war der Spruch, ist aber sicherlich schon 15 Jahre her). Und damals gingen Renate und Jutta auch vorne weg um den Verein am leben zu halten. Meinst du das ist Privatvergnügen?
    Auch in Corona haben alle Vereine versucht irgendwie zu überleben und kein Manager hat sich abgesetzt. Und das war sicherlich alles kein "Privatvergnügen."

    Schulden im Sport entstehen sehr schnell und ich denke kein Verein ist davor geschützt, entscheidend ist, wie dann reagiert wird. Ein Fall wie Leipzig, wo dann bis zum bitteren Ende immer weiter mehr und mehr Geld ausgegeben wird sollte natürlich vermieden werden. Finanziell "gesunde" Vereine wirst du aber im Profisport selten finden, wie gesagt ist ja auch nicht gewollt, denn Gewinn müsste man ja auch versteuern ;)

    Ich weiß nicht wer dir hier deine Frage beantworten soll?! Ich als Neckarsulmer sicherlich nicht.

    Was ich allerdings sehr unpassend finde sind deine "Anschuldigungen" direkt gegen mehrere Manager der Liga. Finde ich dreist hier "Privatvergnügen" auf kosten der Allgemeinheit anzulasten. Das gilt ja dann für alle Profivereine nach deiner Auslegung.

    Erst einnehmen und dann Geld ausgeben ist leider auch sehr realitätsfern. Schon mal davon gehört, dass so gut wie alle Unternehmen zuerst investieren?! Die wenigsten starten mit Einnahmen. Es ist in jedem Unternehmen immer eine Wette auf sich selbst/das Produkt etc. und das kann immer alles eines Tages vorbei sein. Im Frauenhandball ist das ja noch mal extremer, man muss ja immer die Saison im Voraus planen (Sponsorengelder, Zuschauereinnahmen, Kosten für Reisen (z.B. international)). Das einzige was fix sind, sind die Gehälter, alles andere muss dann eben so aufgehen wie gedacht.

    Dass es nicht so einfach ist, im Sport richtig und nachhaltig zu kalkulieren sieht man ja über all, im Fußball gibt es Millionen und trotzdem gelingt es fast niemanden. Jemanden zu unterstellen es für sein Vergnügen zu machen finde ich aber wirklich dreist. Ich denke es ist eher häufiger so, dass man sich erhofft/plant mit besseren Spielerinnen mehr Erfolg zu haben, mehr Sponsoren zu finden, mehr Einnahmen zu erzielen. Wichtiger ist ja, wenn es nicht gelingt, dann eben Anpassungen vorzunehmen. Dafür gibt es ja dann bei einer GmbH die Gesellschafter und beim Verein einen Vorstand.

    Das ist alles sehr spekulativ. Ich meine vor zwei, drei Jahren gab es schon mal eine Aufstellung, dass mehr als die Hälfte der Bundesligisten einen Überschuldung in der Bilanz aufweisen, bei den meisten Tendenz steigend. Daher wurden ja auch neue Lizenzkriterien bei der HBF eingeführt (auch im Zuge des HCL Skandals) welche eine wachsende Überschuldung verhindern, bzw. einen Abbau begünstigen. Somit müsste es ja dann bei Vereinen wie Metzingen dann ab 19/20 zumindest nicht mehr werden dürfen. Wobei dann wieder die Frage auftaucht, welche Folgen spielt Corona für die Vereine und wie wirkt sich das auf die Bilanzen aus. Eins ist ja auch klar, Gewinne zu erwirtschaften ist definitiv nie ein Ziel einer Profimannschaft. Es wird immer auf Kante kalkuliert, wenn was schief geht, ein Sponsor ausfällt etc. dann reißt das immer sofort ein Loch, weil man ja eben nicht wie in anderen Wirtschaftsunternehmen große Rücklagen bildet. Dazu kommt dass Spielerinnen häufig im Winter verpflichtet/verlängert werden. Sponsoren entscheiden sich manchmal erst im Sommer ob Sie weitermachen oder nicht. Somit stehen Ausgaben vor den Einnahmen fest.
    Das könnten alles Gründe sein, ansonsten solltest du vielleicht mal den Steuerberater der TUSSIES schreiben. Oder den Gesellschaftern der TUSSIES, denn in einer GmbH wird der Geschäftsführer von Gesellschaftern benannt und denen ist er auch Rechenschaft schuldig. Wie Fachfremder schon sagt, sind solche Bilanzen und die Rückschlüsse daraus für uns nur schwer zu interpretieren, wenn man die Hintergründe nicht kennt. Und es sagt definitiv nichts über Gehälter der Geschäftsführer etc. aus. Leute wie Bernd Aichele, Ferenc Rott, Peter Prior, Renate Wolf, usw. die tun so viel in Ihren Vereinen, was ein Manager oder Geschäftsführer in einem normalen Betrieb niemals tun würde/müsste. Und das war ja eigentlich die Kernausasge. Von solchen Leuten und deren extra Engagement lebt der Frauenhandball (leider). bzw. könnte es für einige Vereine nahezu das Aus bedeuten, wenn diese Personen mal aufhören. Leverkusen ohne Renate und Jutta?! Für mich unvorstellbar, beide mit außerordentlichem Engagement im gesamten Bereich Handball und das über Jahrzehnte. Man kann über beide denken wie man möchten, aber beide haben für den Handball sehr viel geleistet und ein Stück weit Ihr Leben den Verein gewidmet. Das tun wahrlich nicht viele, kritisieren ist da immer leicht, tatsächlich tauschen würden am Ende aber wenige. Ich für meinen Teil würde nie Manager im Frauenhandball sein wollen.

    juliscka: Wer den Frauenhandball schon länger verfolgt, der weiß, dass ohne Familie Rott der TuS Metzingen schon vor Jahren Insolvenz hätte anmelden müssen bzw. dass mit dem Beginn von Familie Rott auch ein Berg an Schulden übernommen wurde. Ich habe Verwandschaft in Metzingen und bekomme bis heute die Geschichte erzählt wie die TUSSIES damals alle komplett auf Gehalt verzichtet haben. Trainer und Manager vorne weg. Damals wurde noch Kuchen von den Spielerinnen verkauft um überhaupt etwas einzunehmen.

    Ich bin kein Freund von Metzingen oder von Pink und erst recht nicht von TUSSIES. Dies liegt vor allem in der Rivalität zu Neckarsulm begründet. Ferenc Rott ist auch für seine emotionalen Ausbrüche am Seitenrand (so auch beim Testspiel vor zwei Wochen in Neckarsulm) bekannt. Das ist nicht nach meinem Geschmack. Ansonsten bin ich bei Fachfremder: Ohne Familie Rott gebe es die TUSSIES nicht mehr, wären sie vermutlich niemals aufgestiegen und es hätte sich nie so eine Marke entwickelt. Das muss man bei aller Rivalität trotzdem anerkennen.

    Ja warum das ist mir schon klar bzw. kann ich es verstehen. (Mit Abstrichen beim Deutschen Meister oder Pokalsieger). Letztendlich muss man eben über jeden dankbar sein, der sich im Frauenhandball engagiert. Sehe ich ja auch bei uns, dass der Social Media Account immer weiter wächst.

    Karl: Warum sollte der VFL das wollen? Ganz einfach, damit er eben auch Überregional bekannter wird, damit die Spielerinnen überregionaler bekannter werden, denn nur so steigt die Wahrnehmung. Nur so steigen die Zahlen im TV oder im Livestream. Ich muss ja auch Leute begeistern für mein Team/meine Spielerinnen, die vielleicht weiter weg wohnen. Nicht alle Fans vom VFB Stuttgart leben nur in der Region Stuttgart.

    Handballwoche habe ich abonniert. Aber wenn ich mir da alleine schon wieder die Bewertungen der Spielerinnen der letzten Runde anschaue, dann muss ich sagen.... na ja... Frauenhandball auf tiefstem Niveau.

    Insgesamt ist das ja nur meine Meinung. Wenn alle mit der Berichterstattung zufrieden sind, dann passt ja alles. Ich hätte mir eben mehr gewünscht, akzeptiere aber auch, wenn ich mit dieser Ansicht eher alleine da stehe.

    Ich glaube auch, dass die Lokalzeitungen gerne die Berichte von Vereinen übernehmen. Da bin ich bei der Wahrnehmung von Fachfremder. Kann mir auch nicht vorstellen, dass die Zeitungen sich die ganzen Testspiele anschauen.

    Und zum Informationsbedürfnis. Natürlich bin ich Fan von Neckarsulm und nicht von Olednburg, aber ich möchte doch auch wissen wie die anderen Vereine sich entwickeln. Und dazu will ich ja eigentlich nicht immer die einzelnen Homepages durchklicken sondern dafür dachte ich sind Portale wie HBF oder Handball-World da oder nicht? Nicht jeder ist so verrückt wie wir und verbringt so viel Zeit mit Frauenhandball. Und für die Breite Masse sollte doch eine Seite wie die von der HBF sein. Und die sollte dann eben auch von allen Vereinen gefüttert werden. So ist zumindest meine Wahrnehmung.

    Ich meine mich zu Erinnern, dass es letzte Saison nahezu keinen (vielleicht sogar überhaupt keinen) Bericht nach Spielen vom Deutschen Meister mit einer Stimme/Statement einer Spielerin aus Dortmund gegeben hat. Und das auf der Hauptseite der Liga. Das ist doch einfach nur Schade. Mich muss man vom Frauenhandball nicht mehr überzeugen. Ich bin eh infiziert. Aber wenn wir mehr Aufmerksamkeit wollen, dann müssen wir den Sport und vor allem die Persönlichkeiten in unserem Sport den Fans näher bringen. Und nicht nur von der eigenen Mannschaft, sondern auch vom Gegner. Ich möchte natürlich in erster Linie alles zu Neckarsulm wissen, aber mich interessieren doch auch die Gegnerischen Spielerinnen, die zu uns in die Halle kommen. Und da möchte ich eigentlich mehr wissen als Größe, Geburtsdatum und Rücknummer.

    Und noch eine Anmerkung zu den Lokalzeitungen. Die sind auch häufiger (so auch bei uns) hinter Paywalls. Das heißt für einen auswärtigen Fan auch nicht zu lesen.

    Fachfremder: Da hast du natürlich recht, Personal fehlt dort aktuell.

    @dasdingmussrein: Auf Social Media sind natürlich mehr Vereine aktiv, keine Frage. Mir ging es jetzt mal hauptsächlich um Pressemeldungen die die Vereine verschicken an die bekannten Verteiler. Da sieht es dann doch eher dünn aus. Was die THC-Homepage angeht bin ich bei dir. Das wird wirklich sehr ausführlich berichtet über die Testspiele. Der THC verschickt ja auch gelegentlich Meldungen, aber zum Beispiel von Oldenburg habe ich hier wenn überhaupt eine wahrgenommen. Wenn nicht mal mehr HP und Social Media gepflegt werden würden, dann könnten wir ja direkt den Frauenhandball beerdigen.

    Wenn ich jetzt Buxtehude nehme: Da lese ich fast jeden zweiten Tag etwas bei Handballworld mit Stimmen vom Trainer, Spielerinnen zu den Spielen (davor und danach). Dazu gibt es Statistiken. Das fehlt mir zum Beispiel bei Neckarsulm nach den Spielen gegen Metzingen oder Bad Wildungen komplett. Klar erfahre ich manches aus der lokalen Presse bei uns. Aber das lesen ja nur die wenigsten. Aber als Fan möchte ich doch mehr wissen. Ich möchte doch mehr darüber wissen, wenn Blomberg den Deutschen Meister schlägt. Was hat Andre Fuhr gesagt, welche Spielerinnen waren dabei, wie waren die Tore verteilt. Und dafür möchte ich eigentlich nicht mich durch eine Insta-Story (die ohnehin nur kurz verfügbar ist) klicken oder einen Bericht in einer lokalen Zeitung suchen, sondern das würde ich erwarten, dass so etwas bei der HBF oder Handballworld erscheint. In meinen Augen informiert man sich doch am ehesten dort über die anderen Vereine.

    Fachfremder: Na ja also ich glaube weder dass Torsten Nick noch Andreas Bartels Pressemeldungen geschrieben haben. Das würde ich auch nicht bei Familie Rott vermuten. Solche Aufgaben denke ich werde da schon eher von anderen Personen im Verein übernommen. Die vorherigen Personen sind eher dafür verantwortlich, dass solche Dinge delegiert bzw. umgesetzt werden. Metzingen zum Beispiel legt ja bekanntlich immer großen Wert auf Marketing und wird dem entsprechend dafür sorgen, dass die Öffentlichkeitsarbeit nicht zu kurz kommt.

    Bei Bietigheim ist meines Wissen nicht mal mehr die Facebookseite aktiv (die wurde ja Laut Verein letzte Saison mal von Facebook abgeschaltet).
    Beim BVB gab es schon letzte Saison mit Bartels keine Pressemeldungen. Immerhin ist jetzt der Social Media Account aktiver. In beiden Vereinen sind sicherlich Personen angestellt, die sich um Marketing kümmern (bzw. sollte hier das Geld vorhanden sein). Das dürfte bei so gut wie allen anderen Vereinen in der Liga nicht der Fall sein (außer vielleicht auf 450 € Basis bzw. Ehrenamt).

    Mir ging es ja allgemeiner darum, dass aktuell zu wenig Vereine wirklich aktiv sind. Ich kann mir gut vorstellen, dass in der Pandemie sich reichlich Handballfans auch andere Beschäftigungen gesucht haben und die gilt es jetzt eben für den Handball zurückzugewinnen. Und da spreche ich nicht mal von professionellem Marketing, sondern von einfachen Pressemeldungen, Spielberichten, Status zur Vorbereitung. Hier würde ich mir auch in Neckarsulm eine Steigerung wünschen. Dass über ein Testspiel nur in der Instagram-Story berichtet wird, ist mir eigentlich zu wenig und erreicht definitiv auch zu selten den "typischen Handballfan". Bei vielen der aktuellen Testspiele erfährt man ja nicht mal die Torschützinnen, für mich eigentlich ein Unding und ein Armutszeugnis für eine 1. Liga. Dass das möglich ist, zeigen ja Vereine wie Buxtehude oder Metzingen.

    Neckarsulm plant mit voller Halle

    Das sind doch mal tolle Nachrichten für alle Handballfans. In Neckarsulm wird nach der neuen CoronaVerordnung mit einer vollen Auslastung geplant. Eine super Nachricht vor allem für Dauerkartenbesitzer, die jetzt wieder auf Ihren gewohnten Plätzen sitzen können. Ich freue mich schon auf die Heimspiele und auf die Rückkehr zur Normalität.

    @netter59: Du hast recht, um einige Bundesligisten ist es sehr ruhig. Finde ich sehr schade, gerade jetzt wo es mit Zuschauern wieder losgeht sollten doch alle Vereine wieder mehr in tun Sachen Öffentlichkeitsarbeit. Generell ist das natürlich immer wichtig, aber besonders jetzt sollte man doch verstärkt versuchen wieder Aufmerksamkeit zu erzielen, um die Hallen zu füllen. Die Leute müssen ja erst mal mitbekommen, dass es wieder losgeht. Wenn man sich mal die Pressemeldungen bei der HBF anschaut, da sind da eigentlich nur Leverkusen, Buxtehude und Metzingen richtig aktiv. Blomberg, Bensheim, THC und Neckarsulm mit abstrichen. Vom Rest ließt man so gut wie nichts. Unsere zwei Top-Vereine Bietigheim und Dortmund so gut wie tot. Eigentlich wirklich traurig, dass die Vereine mit dem meisten Geld am wenigsten tun. Haben es vermutlich nicht nötig.