… Auf der Bank ist er der Motivator, tätschelt, tröstet, pusht seine Mitspieler, kniet meistens mit großen Augen vor der Bank, machte jede Bewegung mit, die seine Mitspieler machen. Auf das Feld beorderte ihn Dagur Sigurdsson immer nur in Überzahl. 4:52 Minuten lang insgesamt zog Duvnjak so die Fäden und brachte eine Strahlkraft in diese Begegnung, die nicht nur die Franzosen erstarren ließ.
„Es ist ein Märchen, die Fans lieben ihn, und sie werden nie aufhören“, sagte Dagur Sigurdsson über den kroatischen Rekord-Nationalspieler und -torschützen.
„Nach der Verletzung brach für mich eine Welt zusammen. Ich war geschockt, die Diagnose ein totaler Schock. Aber mit der Hilfe eines Physiotherapeuten und eines Fitnesstrainers kam ich zurück. Ich werde mein ganzes Leben lang dankbar sein“, sagte Duvnjak nach dem Finaleinzug unter Tränen. „Ich kann die Nationalmannschaft jetzt mit einem guten Gefühl verlassen und danke auch Dagur, der einen verletzten Spieler auf der Bank in Kauf nimmt, das würde sich nicht jeder Trainer gefallen lassen.“…. Mit seinen Söhnen Sime und Jure auf dem Arm brach es aus ihm heraus: „Heute schlafen wir quasi schon mit einer Medaille. Dieses Spiel wird uns ein Leben lang verbinden. Der kroatische Handball hat eine Zukunft. Jetzt kann ich in Rente gehen.“…
„Mein Herz rast“, sagte Duvnjak und lobte seine Mannschaft als „jung, mutig, klug“. Die Herzen der Kieler rasen mit. „Kröne Dich, Dule!“, veröffentlichte der THW Kiel auf seinem Instagram-Account, versehen mit dem Hashtag #wirsinddule. Und das, obwohl mit Emil Madsen und Magnus Landin auch noch zwei Kieler im Team Dänemark im Rennen sind. An diesem Sonntag jedoch sind irgendwie alle Kieler ein bisschen Dule.
Quelle KN
Dem kann ich mich anschließen.
Und auch, wenn er dann am 8. nur den Part vom „von der Bank Motivator, Tätscheler, Tröster, Pusher seine Mitspieler, mit großen Augen Knieender“ schaffen sollte.