Wer glaubt, bei Spielern wie Gidsel, Gisli oder Omar mal eben Schritte mitzählen zu können, unterschätzt vor allem eines: die unfassbare Bewegungsqualität dieser Jungs.
Das, was da oft als Schritte gedeutet wird, ist in Wahrheit maximale Körperkontrolle, Explosivität und Timing auf allerhöchstem Niveau. Diese Spieler sind so dynamisch, so schnell in ihren Richtungswechseln, dass Bewegungen flüssig ineinander übergehen und für den Außenstehenden kaum mehr klar zu greifen sind.
Das hat nichts mit Glück oder Tricksen zu tun, sondern mit Klasse. Mit Beweglichkeit, Antizipation, Balance und einer Athletik, die selbst im Kreis der Topspieler noch herausragt.
Vielleicht wäre es ehrlicher, einfach mal anzuerkennen, wie schwer es überhaupt ist, solche Aktionen zu verteidigen, statt ständig so zu tun, als wäre es nur eine Frage von Zählen und Regeln.