Zu der Vorstellung von gestern Stellungsnahmen aus der KN
Jicha: „Ich habe sportlich das letzte Wort, und es obliegt mir, welchen Spieler ich in ein Battle schicke. Ich habe zu allen großes Vertrauen. Diese Niederlage war ein Signal, dass man für diesen Verein weit über die Grenzen und aus seiner Komfortzone herausgehen muss. Woche für Woche.“
Szilagy: „Es ist nicht so, dass momentan gar nichts passt, aber wir präsentieren uns zu wenig als Mannschaft. Formtiefs und Misserfolge einzelner haben direkte Auswirkungen auf die gesamte Mannschaft, ziehen das Kollektiv runter. Ich sehe, wie akribisch Filip die Mannschaft einstellt. Natürlich erwarte ich auch von ihm, dass er sich hinterfragt. Und ich weiß, dass er das immer tut. Wir alle haben gegen Wetzlar nicht nur richtige Entscheidungen getroffen. Filip trägt die Hauptverantwortung für das Team. Aber am Ende sind es die Spieler, die den Matchplan umsetzen und sich fragen müssen: Bin und bleibe ich im Spielsystem? Laufe ich schnell genug zurück? Schmeiße ich mich nach jedem Ball?“
Szilagyi erwartet einen „schweren Weg“, will „schnelle Maßnahmen“ einleiten, sich dabei aber „nicht von Emotionen leiten lassen“. „Wie wir mit einzelnen Rückschlägen in den Spielen umgehen, macht mich nachdenklich. Das ist eine mentale Frage. Wir funktionieren aktuell noch nicht als Mannschaft“, Man müsse sich in „ungemütlichen Tagen“ jetzt „auf die Basics besinnen“.