Beiträge von Moose

    Zitat

    Original von Meikel

    Laut Kölner Presse sollen die Andlers den HSV klar bevorteilt haben. Eine Zeitstrafe gegen Joulet wegen angeblichen Wechselfehlers und ein Stürmerfoul gegen Mierszwa zum Schluss anstatt Siebenmeter wurden exemplarisch genannt.

    Vielleicht gibt es ja Augenzeugenberichte.

    Laut LiveTicker aus Gummersbach stand der
    HSV z.B. in der 1 HZ auch nur mit 4 Spielern auf dem Feld...

    Wenn man verliert ist es immer leicht auf die Schiris zu schimpfen!

    21. Dezember 2004, Di.:
    20.00: HSV Hamburg - VfL Gummersbach
    20.00: TUSEM Essen - THW Kiel

    22. Dezember 2004, Mi.:
    19.30: SC Magdeburg - TBV Lemgo
    20.00: HSG Düsseldorf - SG Flensburg-Handewitt

    23. Dezember 2004, Do.:
    20.00: HSG D/M Wetzlar - TV Großwallstadt

    26. Dezember 2004, So.:
    16.00: SG Wallau-Massenheim - FA Göppingen
    16.00: TBV Lemgo- GWD Minden
    16.30: SV Post Schwerin - VfL Gummersbach
    16.30: Wilhelmshavener HV - VfL Pfullingen
    17.00: TV Großwallstadt - THW Kiel
    17.00: TuS N-Lübbecke - HSG Nordhorn
    18.15: SC Magdeburg - HSV Hamburg

    ""Die Hoffnung stirbt zuletzt
    HSV-Handballer setzen nach de Buhrs Rücktritt auf Hilfe von Wirtschaft und Liga
    von Julien Wolff

    Der Sonntag bot den Spielern des HSV-Handball Gelegenheit, für kurze Zeit durchzuatmen. Trainer Bob Hanning bat lediglich zu einem leichten Regenerationstraining. Ihr sportliches Soll hatten die Hamburger ohnehin bereits einen Tag zuvor erfüllt. Vor 4617 Zuschauern in der Color Line Arena gewann der HSV gegen den VfL Pfullingen mit 29:23 (16:11). Dabei bewies die Mannschaft zum wiederholten Male, daß sie sich zumindest für die Spieldauer einer Partie von den Gedanken an das Finanzchaos des Vereins lösen kann. "Wir haben trotz der angespannten Situation weiterhin Spaß am Spielen", sagte Torhüter Goran Stojanovic, der sich mit 15 gehaltenen Bällen erneut in guter Form präsentierte. Wie lange sie diese Nervenstärke jedoch noch an den Tag legen können, vermögen die Spieler nicht zu sagen. "Die körperliche Belastung können wir gut wegstecken, aber der psychologische Druck wird immer größer. Wir wissen nicht, was die nächste Stunde schlägt", sagte Routinier Andre Siniak.

    Auch Guillaume Gille gibt zu, daß ihn Ungewißheit belastet. "Es ist im Moment relativ schwer, einen freien Kopf zu kriegen. Aber wir sind Profis und stehen weiterhin als Mannschaft zusammen", erklärte der französische Nationalspieler. Ihre Hoffnung haben die Spieler noch längst nicht verloren. Sie glauben an eine Zukunft des Handballs in Hamburg. "Ich gehe davon aus, daß es hier weitergeht", meinte Torsten Jansen, der acht Treffer erzielte.

    Ob und wie es weitergeht, könnte sich schon in dieser Woche entscheiden. Nachdem der HSV die von der Handball-Bundesliga (HBL) bis zum vergangenen Freitag geforderte testierte Bilanz seines wirtschaftlichen Trägers Omni Sport GmbH nicht eingereicht hat, will man voraussichtlich am Mittwoch ein klärendes Gespräch mit den Funktionären der HBL führen. Eine der wenigen Möglichkeiten, den HSV zu retten, wäre eine Trennung von der hochverschuldeten Omni Sport GmbH. Hierfür bräuchte der HSV eine Ausnahmegenehmigung vom Liga-Vorstand, denn ein Wechsel des wirtschaftlichen Trägers während der Saison ist normalerweise ausgeschlossen.


    Nicht an diesem Gespräch teilnehmen wird Wilfried de Buhr. Der zuletzt als Treuhänder und designierter Geschäftsführer agierende Westfale beendete am Freitag abend nach nur acht Wochen vorzeitig sein Engagement beim HSV. "Ich habe nicht die nötige Rückendeckung erfahren. Die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit war nicht gegeben", begründete er seine Entscheidung. Damit hat er sogar recht, allerdings hatte er selbst für die Zerrüttung gesorgt. Denn nachdem die November-Gehälter entgegen seinen Versprechungen nicht gezahlt werden konnten, war das Vertrauen zu de Buhr von Seiten des Vereins zerstört.


    Nun wollen alle Beteiligten den Verein ohne den Westfalen retten. "Wir spielen in der schönsten Stadt und haben die schönste Halle. Für dieses Projekt lohnt es sich zu kämpfen. Das werden wir bis zum Schluß tun. Ich hoffe, wir haben in der nächsten Woche eine Lösung", sagte Trainer Hanning.

    Artikel erschienen am Mon, 20. Dezember 2004"

    ""Wäre es fair, die Höchststrafe auszusprechen?"

    Hamburg/München - Am Dienstag trifft der HSV in der Bundesliga auf Gummersbach. Das Spiel gerät angesichts der finanziellen Situation des Bundesligisten fast schon in den Hintergrund.

    Die Liga droht mit Punktabzug, die Zukunft des Klubs steht in den Sternen - dennoch gibt in der Hansestadt niemand auf.

    Sport1 sprach mit Trainer Bob Hanning über die sportlichen Erfolge, die Problembewältigung und die Hoffnung, das Projekt Handball in Hamburg am Leben zu erhalten.

    Sport1: Herr Hanning, wie sitzt es sich auf der Bank des HSV?

    Bob Hanning: Eigentlich stehe ich ja 60 Minuten lang. Aber im Ernst: Es sitzt sich nach wie vor gut. Wir sind sportlich erfolgreich und versuchen, uns als Mannschaft nicht von den Ereignissen beunruhigen zu lassen, auch wenn das nicht einfach ist.

    Sport1: Erst recht, wenn man in die Hamburger Zeitungen schaut.

    Hanning: Ich habe aufgehört, Zeitungen zu lesen.


    Sport1: Sicher aber spricht man doch in der Mannschaft über die Situation.

    Hanning: Natürlich. Trainer und Mannschaft bilden da eine Einheit. Es gibt Gesprächsstoff und -bedarf. Wir stimmen aber unsere Vorgehensweise intern ab. Und: Der Sport steht im Vordergrund. Wir alle arbeiten an Lösungen, und unsere als Mannschaft kann nur der Erfolg auf dem Feld sein.

    Sport1: Auch, wenn kein Geld fließt?

    Hanning: Es geht für uns nicht darum, dass wir das Gehalt pünktlich bekommen. Wir verdienen als Profis genug, um kurzfristig keine Probleme zu haben. Es geht uns um den Weg des Projektes. Den müssen uns die Verantwortlichen aufzeigen. Sportlich tut die Mannschaft doch alles, was in ihrer Macht steht. Wo wir stehen, ist fast unglaublich, wenn man sieht, was für Verletzungsprobleme wir haben. Das zeigt den Charakter der Jungs.

    Sport1: Damit kann es aber bald zu Ende sein. Die Liga will dem HSV wegen Verstößen gegen die Lizenzauflagen Punkte abziehen. Acht Zähler könnten es im Höchstfall sein.

    Hanning: Ich kann nur betonen, dass wir als Mannschaft an dieser Situation nichts ändern können. Deswegen werden wir uns auch nicht damit beschäftigen. Wir versuchen, möglichst viele Punkte zu holen. Es werden sowieso die Falschen bestraft. Man sollte bedenken, dass der HSV alle Auflagen erfüllt hat, nur die testierte Bilanz nicht eingereicht hat. Wäre es da fair, die Höchststrafe auszusprechen? Nein, das wäre sportlich nicht korrekt. Und ich will auch nicht glauben, dass es so weit kommt.

    Sport1: Wirklich nicht?

    Hanning: Nein. Natürlich ist klar, dass die Ursache der Situation der HSV ist, nicht die Handball-Bundesliga HBL und nicht deren Vorsitzender Bernd-Uwe Hildebrandt. Das verwechsle ich nicht. Aber es kann doch auch nicht sein, dass Mit-Konkurrenten über Strafen entscheiden. Und dann hört man hinter vorgehaltener Hand, im Pokal könnte es ja auch das Spiel Magdeburg gegen Flensburg geben (Hamburg besiegte den SC Magdeburg im Achtelfinale und trifft nun auf Flensburg, Anm. der Red.).



    Sport1: Wie sieht die Lösung denn aus?

    Hanning: Das weiß ich nicht. Wir werden akzeptieren, was kommt. Aber es sollte Gespräche mit der Liga geben. Man hat doch an den Fällen Gummersbach und Nordhorn gesehen, wie wichtig es ist, attraktive Standorte zu erhalten. Und ein HSV mit neuer Struktur ist eine nicht verzichtbare Alternative für die Bundesliga.

    Sport1: Dennoch beeinträchtigt die Situation in Hamburg das Image der Liga.

    Hanning: Hamburg hat dem Handball durch seine Negativschlagzeilen geschadet. Das ist so. Dennoch hat der HSV dem Handball in den vergangenen Jahren auch sehr geholfen. Das darf man nicht vergessen. Deswegen sollte sich jeder darüber Gedanken machen, ob es nicht wert ist, dem HSV wie Gummersbach oder Nordhorn zu helfen.

    Sport1: Andere Vereine sind bereits "scharf" auf die HSV-Stars.

    Hanning: Klar. In dieser Mannschaft muss sich keiner Gedanken über die Zukunft machen. Aber das ist derzeit kein Thema. Ich persönlich habe alle Gespräche mit anderen Klubs abgelehnt. Mir geht es um den Verein. Ich bin zu 100 Prozent beim HSV. Das ist mein Job, das ist meine Leidenschaft. Für diesen Verein schlägt mein Herz.

    Das Gespräch führte Michael Schwartz"

    Nix neues, wie immer.

    Am 22.12 ist HBL Sitzung in Magdeburg,
    da wird dann die Strafe verkündet.
    8 Punkte Abzug werden es wohl werden,
    da die Bilanz nicht vorgelegen hat.

    Naja, immerhin müssen sie, wenns die Strafe ausgesprochen ist,
    die Bilanz nicht mehr vorlegen.

    Spott1 dazu

    War übrigens kein schönes Spiel heute,
    ein echter Arbeitssieg.
    Mann hat der Mannschaft den Stress sehr angemerkt,
    da lief nicht allzuviel rund.
    Aber immerhin gewonnen 29:23

    Immel schwer verletzt: Verdacht auf Schultereckgelenk-Sprengung

    Nationalspieler Jan-Olaf Immel von der SG Wallau-Massenheim hat sich im Bundesliga-Spiel beim VfL Gummersbach (27:35) am Samstag eine schwere Schulterverletzung zugezogen. Der Rückraumspieler erlitt nach einer erstenDiagnose eine Schultereckgelenk-Sprengung. Sollte sich der Verdacht bestätigen, würde der 28-Jährige nicht nur auf die Weltmeisterschaft vom 23. Januar bis 6. Februar in Tunesien verzichten müssen, sondern für die gesamte Saison ausfallen. Immel hatte gerade erst eine Rückenverletzung auskuriert, die ihn zur Absage des Worldcups in Schweden gezwungen hatte.

    http://www.handball-world.de

    Zitat

    Original von Felix0711

    Das muss in der Satzung festgelegt sein, wenn ich das richtig sehe. Normalerweise bedarf es dazu einer Mitgliederversammlung (ich kenne die rechtliche Ausgestaltung des HSV nicht), auf der 2/3 der Anwesenden zustimmen müssen.

    Ich dachte die HBL müsste ihre Statuten ändern,
    das man den Träger in der laufenden Saison wechseln kann
    oder habe ich da was verwechselt?

    So langsam durchschaue ich die Sache nicht mehr...
    hoffe aber trotzdem weiter, daß alles gut für den HSV ausgeht
    (sorry, ich kann nicht anders, ich bin Fan)

    Zitat

    Original von Olaf
    Die HBL wird nun nicht umhinkönnen, dem HSV 8 Punkte abzuziehen, das scheint ja die Höchststrafe zu sein. Und dann wird man über den Passus in den Statuten reden, ob ein Wechsel des wirtschaftlichen Trägers nicht vielleicht doch möglich ist.

    Ich hoffe für die grossartig kämpfende Mannschaft des HSV,
    das eine Lösung gefunden wird und man sich von Omni-Sport trennen kann.
    Wenn die Trennung vollzogen wird, scheinen ja genug neue
    Sponsoren bereitzustehen, das die Zukunft gesichert ist.

    Wäre eine Änderung der Statuten überhaupt möglich?
    Wer kann diese Änderung vornehmen?

    Hamburg Abendblatt 16.12.2004:

    "Keine Gehälter, keine Bilanz
    Handball: Eklat beim HSV nach dem 32:21-Bundesligasieg gegen Wilhelmshaven.

    Von Achim Leoni



    Hamburg - Es klingt wie eine griechische Tragödie. Die Spieler des HSV Hamburg kämpfen gegen das ständige Verletzungspech an, sie ignorieren die Wirren im Umfeld, und sie besiegen in der Bundesliga Wilhelmshaven souverän mit 32:21 (14:9). Was sie nach diesem Erfolg zu hören bekamen, muß sie jedoch zutiefst erschüttern. Der Klub steht vor dem Aus.

    Die Novembergehälter, gestern fällig, werden vorerst nicht bezahlt. Die Omni Sport, der mit zwei Millionen Euro belastete wirtschaftliche Träger des Vereins, wird die geforderte testierte Bilanz der Handball-Bundesliga (HBL) trotz der Fristverlängerung bis Freitag nicht vorlegen. Damit drohen nicht nur vier, sondern acht Punkte Abzug. Und: Das nächste Heimspiel am Sonnabend gegen Pfullingen wird stattfinden, die Vereinsführung weiß aber nicht wo. Weil die Miete für die Color-Line-Arena nicht im voraus bezahlt wurde, muß sich der Klub wohl nach einer anderen Spielstätte umsehen.

    HSV-Präsident Heinz Jacobsen glaubte jedoch auch Positives vermelden zu können: "Es gab ein Treffen mit Freunden und Partnern des Vereins. Die Signale aus dieser Runde waren eindeutig. Sie werden den Handball in Hamburg unterstützen, wenn sich der Klub neu aufstellt." Im Klartext heißt das: sofortige Trennung von Omni Sport und ein Gnadengesuch bei der HBL, um den automatischen Zwangsabstieg zu vermeiden.

    Der geschäftsführende Omni-Sport-Gesellschafter Wilfried de Buhr reagierte auf diese Nachricht mit unterdrückter Wut. Er habe nichts von diesem Meeting gewußt, sagte er. Da er sich bereits in den vergangenen Wochen oft übergangen fühlte, wird heute de Buhrs Demission erwartet.

    Zum Sportlichen: Mit einer starken Abwehrleistung hatte der ersatzgeschwächte HSV auch Wilhelmshaven mürbe gespielt. "Wenn wir weniger als 22 Tore zulassen, gewinnen wir", hatte der am Knöchel operierte Bertrand Gille verlauten lassen. Er sollte recht behalten. Stark in einer guten Mannschaft: Andrej Siniak. Torhüter Goran Stojanovic parierte 18 Würfe. Enttäuschend blieb dagegen die Zuschauerresonanz: Nur 3296 kamen."

    Das sieht nicht gut aus :(

    HSV Hamburg – Wilhelmshaven 32:21 (14:9)

    Torschützen HSV: Hens (2), Jansen (4), Flohr (1), G.Gille (5),
    Siniak (5), Rauh (6/4), Knorr (7), Opderbeck(1), Schult(1/1)

    Torschützen WHV: Vasilakis (5), Gylfason (5), Wiegert (3/2),
    Kirschke (1), Schlich (4), Pauzuolis (1), Körmann (2)


    Tolle Leistung des HSV trotz der gewaltigen Probleme im Hintergrund
    gewinnen sie dieses für sie sehr wichtige Spiel!

    Glückwunsch.

    Deutschland - Österreich 29 : 23

    Handball World:

    "Frauen-EM 2004 - Gruppe 2

    Deutschland holt ersten Sieg in der Hauptrunde

    Einen überraschend deutlichen 29:23-Sieg fuhr heute die deutsche Mannschaft gegen das von Herbert Müller betreute österreichische Team ein. Schlüssel zum Sieg war eine starke Defensivleistung und eine überragende Alexandra Gräfer im Tor mit 21 Paraden. In einer niveauarmen Partie reichte der deutschen Mannschaft eine deutliche Leistungssteigerung im zweiten Durchgang zum letztlich ungefährdeten Sieg aus. Mit nun vier Punkten kann die deutsche Auswahl in der Hauptrunde II weiterhin vom Halbfinale träumen, während Österreich lediglich noch die Platzierungsspiele erreichen kann. Morgen kann die deutsche Auswahl mit einem Sieg gegen den sich im Umbruch befindlichen Weltmeister Frankreich die Chancen auf das Halbfinale weiter steigen lassen.

    Deutschland startete mit derselben ersten Sieben wie gestern, ebenso die Österreicherinnen. Österreich führte mit 4:2 und 5:3, da sich das deutsche Team einige technische Fehler im Angriff leistete. Außerdem fanden längst nicht alle Anspiele an Kreisläuferin Kathrin Blacha ihr Ziel. Nach zehn Minuten wechselte Ekke Hoffmann Alexandra Gräfer für die glücklose Sabine Englert ins Tor. Die Miezen-Spielerin wehrte zugleich einige Würfe (13 in Hälfte eins) ab und war beste Deutsche bis zur Pause.

    Die nächsten vier Tore für Deutsche erzielte unter dem Jubel der dänischen Fans aus Viborg die Dänemark-Legionärin Grit Jurack. Ansonsten kam im weiten Rund der Sportrena in Debrecen vor maximal 1.000 Zuschauern kaum Stimmung auf. Die Zuschauer warteten gespannt auf die anschließende Partie zwischen Ungarn und Rumänien. Nach einem 9:9 nach 20 Minuten setzte sich Österreich wieder auf 9:11 ab, doch bis zur Pause glich Deutschland wieder zum 13:13 aus.

    Zu Beginn der zweiten Hälfte erwischte Deutschland gleich einen guten Start und führte mit 16:14. Jurack traf dabei zweimal. Das deutsche Team baute seinen Vorsprung auf bis zu vier Tore (20:16) aus, da insbesondere Maren Baumbach nach Gegenstößen erneut erfolgreich war. Bis zum 21:19 blieb es noch halbwegs spannend, doch anschließend war die Gegenwehr Österreichs gebrochen. Deutschland setzte sich weiter ab und siegte schließlich hoch verdient mit 29:23.

    Deutschland - Österreich 29 : 23 (13:13)

    Deutschland:
    Englert (bis 10. und bei 1 7m, 1 Parade), Gräfer (21 P.)
    Härdter (1), Jurack (9/2), Harke, Erfmann (2), Baumbach (5), Henze, Pietzsch, Blacha (2), Danilovic (5/3), Schmidt (1), Melbeck (3), Althaus (1)

    Österreich:
    Rusnachenko (6 P.), Herbst (n.e.), Blazek (44.-51. und bei 1 7m, 2 P.)
    S. Strass, Reingruber (n.e.), Engl, Ofenböck (3) Teodorovic (2), Budecevic, Spiridon (3), B. Strass (4), Engel (2), Logvin (8/6), Rotis Nagy (1)

    Siebenmeter: 6/5 ; 6/6
    Gegenstoßtore: 2 ; 4
    Strafminuten: 12 ; 10
    Rote Karte: Spiridon (54. nach dritter Zeitstrafe)
    Schiedsrichter: Hansen / Pettersen (Norwegen)
    Zuschauer: 1.000

    Spielfilm:
    2:2 (6.), 2:4 (8.), 3:5 (10.), 5:5 (14.), 7:7 (17.), 9:9 (20.), 9:11 (24.), 10:12 (27.), 12:12, 13:13 (Hz)
    14:14 (32.), 16:14 (37.), 18:15 (41.), 20:16 (44.), 20:18 (46.), 21:19 (49.), 23:19 (51.), 25:20 (53.), 28:21 (57.), (Es)

    Beste: Gräfer, Jurack, Baumbach (2.Hz) - B. Strass"


    Juhuuuuu!
    :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball:

    So, nun muss ich mal das Seuchen-Thema wieder nach oben holen.

    Der nächste Ausfall nach Bertrand Gille, Jon Belaustegui und einem
    noch nicht ganz genesenen Mathias Rauh:

    "14.12.04 -

    Der HSV Hamburg muss erneut den längerfristigen Ausfall eines Spielers verkraften: Matthias Karbowski muss aufgrund seiner Verletzung an der rechten Hand nun doch operiert werden und wird sechs bis acht Wochen ausfallen.

    HSV-Mannschaftsarzt Dr. Oliver Dierk stellte am Dienstag bei weiteren Untersuchungen einen Bänderriss am Daumen, einen so genannten „Skidaumen“ fest. Eine Operation an der verletzten Hand ist unumgänglich.

    Gemeinsam mit einem Handchirugen wird Dr. Oliver Dierk jetzt den weiteren Behandlungsfahrplan, damit auch Ort und Zeit der Operation, festlegen.

    Trainer Bob Hanning: "So eine Unglücksserie habe ich noch nie erlebt. Wir haben morgen gegen Wilhelmshaven verdammt viel Platz auf der Bank.""

    Na toll, wenns kommt, dann aber richtig!

    :( :( :( :(

    Europapokal der Pokalsieger: HSV trifft auf Ademar Leon

    Der HSV trifft im Europapokal-Viertelfinale auf den spanischen Vertreter
    Ademar Leon.
    Dabei hat das Team von Trainer Bob Hanning am 05./06.03.2005 zunächst
    Heimrecht.Das Rückspiel findet am 12./13.03.2005 im Sportpalast in Leon
    (Kapazität: 6.000 Zuschauer) statt.

    Dabei kommt es für Jon Belaustegui zu einem Wiedersehen mit seinem
    ehemaligen Klub. Der Spanier war im November 2002 von Leon nach Hamburg
    gewechselt.

    In der spanischen Liga belegt Ademar nach 13 Spieltagen Tabellenplatz 3
    hinter Portland San Antonio und dem FC Barcelona.

    Der spanische Meister von 2001 ist gespickt mit Nationalspielern. Neben
    den Torhütern Jorge Martinez (ESP) und Ole Erevik (NOR) sind auch die
    Feldspieler Stian Vatne (NOR), Marko Curuvija (SCG), Juanín García
    (ESP),
    Manuel Colón (ESP), Rául Entrerrios (ESP), Kristian Kjelling (NOR),
    Denis
    Krivohslykov (RUS) und Roberto García (ESP) für ihre Nationen aktiv.
    Star
    des Teams ist allerdings der kroatische Weltmeister und Olympiasieger
    Petar Metlicic.

    Trainer Bob Hanning: Ich hatte kein anderes Los erwartet. Für die
    Zuschauer ist das eine traumhafte Begegnung viele werden jetzt von
    einem
    vorweggenommenen Finale sprechen. Es treffen die beiden stärksten Ligen
    der Welt aufeinander. Ich freue mich auf eine ausverkaufte Color Line
    Arena.
    Wer den Europapokal gewinnen will, der muss jede Mannschaft schlagen.

    Deutschland - Schweden 25:22 (10:11)

    "Deutschland erreicht Hauptrunde

    Mit einem 25:22-Erfolg über Schweden hat die deutsche Nationalmannschaft
    den Einzug in die Hauptrunde der Europameisterschaften perfekt gemacht.
    Dank des Sieges gegen Rumänien am Freitag nimmt die deutsche Auswahl
    zwei Punkte mit in die Hauptrunde, in der die deutsche Auswahl auf Gastgeber
    Ungarn, Österreich und Frankreich treffen wird.
    Schweden hingegen wird sich bereits am morgigen Montag auf die Heimreise
    machen."

    Glückwunsch an das Team

    Das Interview finde ich auch nicht so toll,
    vor allem wegen des besagten Ausspruchs.

    Die Spieler könne eh nichts ändern und sollen/müssen
    sich auf ihre Arbeit konzentrieren.

    Guillaume Gille sieht das professioneller,
    er lässt es nicht so sehr an sich rankommen und
    findet, das die Zeitungen unheimlich viel Quatsch dazu schreiben.
    Er konzentriert sich auf die Spiele und so sollte es der Rest der Mannschaft auch machen.
    Solche Interviews bringen nichts als weiteren Ärger
    und den kann die Mannschaft im Moment sicher nicht gebrauchen.