Beiträge von Holly

    "rechtsstaatlich zu handeln"

    dazu nutzt es aber nicht, wenn man bei bedarf die sachen zu seinen gunsten auslegt oder interpretiert...


    denn rechtsstaatlich heisst, überprüfen durch die gerichte als letzte instanz-
    bis auf teilentscheidungen bzgl. einer besonderen form von sportstudio, sind m.wissens alle entscheidungen
    bzgl. lockdown light bisher pro lockdown gefalllen..in vielen bundesländern...
    das nennt man dann rechtsstaatlich- nicht das was einige dafür für sich in anspruch nehmen

    Aufgrund der Annahme, das PCR Tests valide sind...

    Juristisch kann ich die Frage nicht beantworten.
    Aber rational und rechtsstaatlich sind durchaus Dinge, die nicht immer Hand in Hand gehen müssen. Ein Geschwindigkeitslimit ist sicherlich immer einzuhalten, obwohl es in Einzelfällen nur schwer oder gar nicht rational erklärbar ist.

    Ich kann nachvollziehen, dass der PCR Test kein Beweis für eine Infektion im Sinne des Infektionsschutzgesetzes ist. Dies kann aber mindestens zwei Dinge bedeuten:
    - Es ist unsinnig auf den PCR Test zu setzen
    - Die Definition im Infektionsschutzgesetz ist nicht immer praxistauglich.

    Denn ein positiver PCR Test schliesst ja eine Infektion nach dem Infektionsschutzgesetzt auch nicht aus. Und ich kann der Erklärung des Senats durchaus folgen, es korreliert sehr gut, denn ansonsten könnte man sehen, dass das Infektionsgeschehhen laut PCR Test und der beobachtbaren Auswirkungen (Menschen mit Symptomen, Krankenhauseinweisungen, Patienten auf Intensivstationen und an beatmungsgeräten) sich unabhängig vonenander entwickelt.
    Dies habe ich aber bisher noch von keinem gehört und es hat dazu, meines Wissens, auch noch keiner Zahlen dazu vorgelegt.

    Dies bedeutet für mich, dass der PCR Test noch das Beste Früherkennungsmittel ist. Wenn wir erst warten, dass die Auswirkungen sichtbar werden, sind wir schon mitten drin und steuern auf eine Krise in der Gesundheitsversorgung zu.

    Das beste Mittel zur Viruserkennung ist dessen Nachweis im Sentinel im Labor.

    Wir befinden uns in einer Pandemie. Nicht Epedemie.

    Am sichersten wäre es natürlich auch in Zukunft Kontakte konsequent zu beschränken. Vor allem die sog. " Großereignise" müssten konsequent reduziert bzw. nicht mehr durchgeführt werden. Ich denke da an Karneval, Volksfeste, et.c..

    Auf den Sport bezogen bedeutet das generell weniger Zudchauer. Also Auslastung maximal 50 Prozent, besser weniger.

    Und du glaubst ernsthaft, dass die Bevölkerung das dauerhaft befürworten wird?Das hieße ja auch kein Kontaktsport mehr, keine Kneipen, keine Hochzeiten , Geburtstagsfeiern...etc.Mag ich mir garnicht vorstellen...Dann lieber mit 82 Jahren sterben...

    Ich stimme im Prinzip auch zu, einfach durchrauschen lassen würde zu viele Sterbefälle in zu kurzer Zeit bedeuten! Aber unangebrachte nicht adäquate Maßnahmen würden auf Dauer ähnlich viele Opfer bedeuten, nur etwas in die Länge gezogen UND zusätzliche, vermeidbare Todesfälle durch deren Nebenwirkungen und damit in der SUMME mehr Todesfälle als alleine durch das Virus!
    Beispiel China: da fehlt wieder der Verweis auf deren Einwohnerzahl und deren nicht Covid bedingten Todesfälle, um es richtig einordnen zu können!


    Meine Frage in die Runde: Wie soll den zukünftig in "normalen" Herbst/Wintermonaten die Gesellschaft auf die Zunahme von Infektionsfällen reagieren?Garnicht, wie vor Corona oder auch mit Beschränkungen von sozialen, kulturellen, sportlichen Aktivitäten wie aktuell?


    Herz-Kreislauf-Probleme und in den allermeisten Fällen auch Krebs sind nicht übertragbar. Nur so als völlig wertfreier Einwurf.

    Das stimmt natürlich, bis auf etwa 20 Prozent genetische Vorbelastung durch die Eltern :)
    Aber es geht doch um die Anzahl der Sterbefälle, oder ist ein Tod durch nicht übertragbare Krankheiten weniger tödlich als die einer übertragbaren? :hi:


    [Blockierte Grafik: https://i.ibb.co/PzcyGkw/Sterbef-lle-Deutschland.jpg]

    Quelle: Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020

    Abgesehen von der ersten Welle im März/April ist die Zahl der Covid-19-Todesfälle in den meisten Wochen zum Glück <1% aller Sterbefälle in Deutschland.

    Richtig! Bis zur 41 KW 1,6 Prozent aller Todesfälle Covid19 assoziierte Todesfälle. Altersmedian 81 Jahre. Das finde ich jetzt nicht so furchteinflößend wie die Herz/Kreislauf und Krebs Sterbefallzahlen
    Auch wenn es nicht alle wahrhaben wollen. Sterben gehört für uns alle zum Leben dazu, ohne Ausnahme...Vielleicht können viele mit dieser Tatsache nicht umgehen, wenn uns ein mutiertes Corona Virus diese Tatsache mal wieder deutlich vor Augen führt?

    Ich war, und bin immer noch der Meinung ,dass die schiere Anzahl an Infizierten und auch Toten nicht das eigentliche Problem ist, sondern die Systemrelevanz eines funktionierenden Gesundheitswesen. Solange das Sterben "still" ist, wie z.B. die Hitzetoten, mit denen man im übrigen gut für seine Klimapolitik argumentieren kann, ist alles hinnehmbar und wird von der Bevölkerung mit Trauer akzeptiert. Unfälle, Naturkatastrophen auf beschränkten Raum etc.
    Wenn aber das öffentliche Gesundheitswesen bundesweit kollabiert, dann hat man auch schnell die Frage der politischen Verantwortung und im schlimmsten Fall die Frage nach der Legitimation des Gesamtsystems. China, Nordkorea, da läuft es doch prima, könnte sich der ein, oder andere denken.
    Und hier hat Corona eine andere Dynamik, als z.B. die Grippe. Es ist schneller und, Stand heute, es gibt keine vorhandene Immunität in Teilen der Menschheit durch alte Grippeerkrankungen. Es kann tatsächlich jeden treffen und jeder kann es weitergeben.


    Gesendet von meinem N100 mit Tapatalk

    Ich war, und bin immer noch der Meinung ,dass die schiere Anzahl an Infizierten und auch Toten nicht das eigentliche Problem ist, sondern die Systemrelevanz eines funktionierenden Gesundheitswesen. Solange das Sterben "still" ist, wie z.B. die Hitzetoten, mit denen man im übrigen gut für seine Klimapolitik argumentieren kann, ist alles hinnehmbar und wird von der Bevölkerung mit Trauer akzeptiert. Unfälle, Naturkatastrophen auf beschränkten Raum etc.
    Wenn aber das öffentliche Gesundheitswesen bundesweit kollabiert, dann hat man auch schnell die Frage der politischen Verantwortung und im schlimmsten Fall die Frage nach der Legitimation des Gesamtsystems. China, Nordkorea, da läuft es doch prima, könnte sich der ein, oder andere denken.
    Und hier hat Corona eine andere Dynamik, als z.B. die Grippe. Es ist schneller und, Stand heute, es gibt keine vorhandene Immunität in Teilen der Menschheit durch alte Grippeerkrankungen. Es kann tatsächlich jeden treffen und jeder kann es weitergeben.


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    Solange das Sterben still ist, wird es akzeptiert?
    Das wäre traurig, scheint aber tatsächlich so zu sein...Was ist den beim stillen Sterben weniger schlimm und was genau ist lautes Sterben? Wenn die Öffentlichkeit darüber berichtet?
    Corona schneller als Influenza?Woran machst du diese Behauptung fest?

    man sollte nicht ausser acht lassen-
    dass in einigen teilen asiens zb. das maskentragen oftmals zum alltag gehört-
    dies sicher nicht, weil es dort so gesund ist-
    aber sie sind nun mal durch etliche kleine tsunamis im viren/gesundheitsbereich mit sowas weit eher vertraut.

    weiterhin sollte man sich nichts vormachen- in den totalitären staaten wird man niemals die wahrheit zu
    hören bekommen, wenn etwas ausufert in dem bereich

    Der Hauptgrund für deren häufiges Masken tragen ist deren schlechte Luftqualität und erst in zweiter Linie Viren...

    also ich verlasse mich da i.a. ehrlicherweise mehr auf die aussagen von geschätzt 98,9% der mediziner,
    die dann durchaus die maßnahmen für nötig halten, auch wenn in einem überschaubaren rahmen dann gilt :
    virusbekämpfung first- schaden müssen wir in kauf nehmen

    dies gilt i.ü. für andere sachen auch :
    impfungen gegen grippe oder andere krankheiten beinhalten immer, das in wenigen fällen ein schaden entsteht-
    der nutzen im allgemeinen aber statistisch so hoch ist, dass man es in kauf nimmt (gut,auch das bestreiten ja 0,74% der bevölkerung).

    ich verlasse mich da lieber auf das urteil der fachleute, ärzte....
    dies im bewusstsein, dass die auch niemals alles zu 100% richtig machen können...

    nciht auf journalistenwatch-nachdenken.de oder egozentrische meinungen anderer...

    Wie kommst du daraufm dass 98,9 Prozent die derzeitige Strategie für Richtig halten?
    Diesem Positionspapier der Kassenärtzlichen Bundesverereinigung haben sich rund 50 ärtzliche Berufsverbände angeschlossen...
    https://www.kbv.de/html/48910.php

    holly

    ich glaube , dass das nicht ganz so richtig ist.
    es sollen 80% der für "normal" eingeteilten intensivbetten ausgelastet sein-
    es sollen dazu aber noch intensivbetten geben, die eine ständige reserve bedeuten- die ist von krankenhaus zu krankenhaus unterschiedlich hoch.

    des weiteren gibt es auf die bundesrepublik verteilt sogenannte "lagezentren" -
    im bereich dieser lagezentren sind sogar notkrankenhäuser vorgesehen für bestimmte "lagen" - amtsdeutsch.

    zb. gibt es in bei köln unter einer sporthalle ein notkrankenhaus dieser art- dort ca. 400- 500 betten.
    da ich selbst u.a. dies schon mal "besucht" habe, weiss ich, dass sie tatsächlich vorhanden sind- inkl.intensivmedizin

    holly

    ich glaube , dass das nicht ganz so richtig ist.
    es sollen 80% der für "normal" eingeteilten intensivbetten ausgelastet sein-
    es sollen dazu aber noch intensivbetten geben, die eine ständige reserve bedeuten- die ist von krankenhaus zu krankenhaus unterschiedlich hoch.

    des weiteren gibt es auf die bundesrepublik verteilt sogenannte "lagezentren" -
    im bereich dieser lagezentren sind sogar notkrankenhäuser vorgesehen für bestimmte "lagen" - amtsdeutsch.

    zb. gibt es in bei köln unter einer sporthalle ein notkrankenhaus dieser art- dort ca. 400- 500 betten.
    da ich selbst u.a. dies schon mal "besucht" habe, weiss ich, dass sie tatsächlich vorhanden sind- inkl.intensivmedizin

    Ja, Reserven sind immer noch vorhanden. Wollte nur sagen, dass man die Zahlen immer in Relation zu den früheren Jahren sehen und bewerten sollte...
    Das Problem wird, auch nichts Neues, bei zunehmender Belastung das Personal werden, da wurde in der Vergangenheit immer gespart...

    Wer mit den noch vorhandenen Intesivtbett-Kapazitäten in deutschen Krankenhäusern argumentiert und dadurch u.a. die Notwendigkeit der aktuellen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in Frage stellen will, der verkennt komplett die zeitliche Komponente. Es ist schlicht nicht möglich solange "normal" weiterzumachen bis 80% oder 90% der Intensivbetten belegt sind und dann einen Schalter umzulegen und plötzlich muss niemand weiteres mehr ins Krankenhaus.

    Zwischen Infektion und ersten Syptomen einer Covid-19-Erkrankungen liegen im Mittel 5-6 Tage und bei schwerem Krankheitsverlauf werden Patienten in der Regel 5 bis 9 Tage nach dem Auftreten erster Symptome im Krankenhaus stationär aufgenommen. Das bedeutet die aktuelle Auslastung der Intensivbetten in Krankenhaäusern spiegelt das Infektionsgeschehen vor 10-15 Tagen wider. Zudem belegt ein Covid-19-Patient den Intensivpflegeplatz im Krankenhaus durchschnittlich für 8 Tage (ohne künstliche Beamtmung) bzw. 18 Tage (mit künstlicher Beamtmung).

    Selbst wenn wir also heute am Tag durch einen kompletten Lockdown das Infektionsgeschehen schlagartig beenden könnten und es ab heute keienerlei neue Infektionen mehr gäbe, dann müssten die freien Intensivbetten trotzdem noch groß genug sein um alle Patienten aufzunehmen, die sich in den letzten 10-15 Tagen infiziert haben und deren Erkrankung einen schweren Verlauf nimmt. Der Verlauf der Intensivbettenbelegung hinkt den Infektionszahlen um 14 Tagen hinterher und dementsprechend sit die Sorge vor einer Überlastung durchaus realistisch - zumal die bereits belegten Betten eben nicht kurzfristig wieder frei werden.

    In Deutschland sind im Mittel immer 80 Prozent der Intensivbetten ausgelastet...Sonst macht es wirtschaftlich für die Häuser keinen Sinn...
    Und das die Auslastung bei mehr Infekten im Winter weiter steigt, ist auch nichts Neues.

    Region Stockholm mit 18% positiver Tests und das bei ansteigender Anzahl an Tests.
    Wundert mich nicht, wenn ich dran denke, was die Leute letzte Woche in den Herbstferien angestellt haben.
    Diese Woche sind die Leute deutlich disziplinierter, aber noch nicht wie im April...
    Pandemietreiber Nr. 1 derzeit die Studenten...

    Dabei sollte man bedenken, dass jetzt auch bei uns vermehrt anlassbezogen getestet wird, nicht mehr so sehr Symptomlose (ausser med. Personal und Kontaktpersonen 1. Grades).Dardurch erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, positive Fälle zu finden und erhöht die Positivrate(hätte ich von Beginn an gemacht)! :hi:

    Ob die Betten jetzt von Leuten belegt sind, die letztlich wirklich COVID-19 haben, oder die Symptome woanders herkommen; naja. Die Fälle, bei denen trotz Verdacht keine Infektion vorliegt/vorlag, sind doch entsprechend gekennzeichnet, eben U07.2. Und die sollen in die Statistiken zu den mit Sars-Cov2-Infizierten eingehen?

    Für die Betroffenen ist das völlig egal,da gebe ich dir Recht!
    Aber für die Einschätzung der Morbidität des Virus und die Verhältnismäßigkeit der damit einhergehenden Einschränkungen spielt es aus meiner Sicht schon eine Rolle...
    Vorher hat die Allgemeinheit sich ja herzlich wenig für knappe Belegung bei Intensivbetten interessiert, obwohl das gerade in Ländern wie Italien und Spanien etc. und zeitweise auch bei uns bei stärkeren Grippewellen regelmäßig der Fall war. Vom fehlenden Pflegepersonal mal ganz zu schweigen!
    https://www.klinikum-bad-hersfeld.de/grippewelle_kr…pazitaetsg.html
    https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/inten…hr-1269870.html

    Es dürfte alle interessieren, die ggf. betroffen sind.
    Wer unter 30 einen schweren Verlauf hat, hat einfach Pech gehabt ?

    Oder du willst substantielle Argumente nicht hören...

    Mich würde mal interessieren, wie es in euren Verbänden aussieht, finden dort die Spiele statt? Bei uns sind offiziell sowohl der Trainings- wie auch der Spielbetrieb noch erlaubt, aber bereits am letzten Wochenende, sind bis auf eine Handvoll Spiele, alle Spiele auf Bezirksebene, aufgrund der steigenden Zahlen, abgesagt worden. Und einige Vereine stellen bereits den Trainingsbetrieb ein.

    Im HV Rheinland, HV Pfalz und HV Rheinhessen ruht der Spielbetrieb zunächst für die nächsten 2-3 Wochen.Der Start der RPS Jugend Oberligen wurde auf den 10.01.21 verschoben...

    14 Tage Quarantäne, dann sportmedizinische Untersuchung und danach 10tägige Eingliederung in den Wettkampfsport, das sind für jeden positiv getesteten Spieler über 3 Wochen Pause ! Das Gute dabei ist, dass ein positiv getesteter Spieler bei einem weiteren Erstkontakt nicht mehr in Quarantäne muss ! Aus diesem Grund fällt unser Spiel gegen Gelnhausen auch noch aus und wird verlegt.

    Und wenn der Test wie im Fussball in Heidenheim und Zwickau bei mehreren Spielern falsch positiv ist? Dann können Sie später doch infiziert werden und möglicherweise andere anstecken....Umgekehrt müssen einige und deren Kontakte unnötig in Quarantäne und bei den Gesundheitsämter unnötig Kapazitäten gebunden...Und die Schnelltests sind dahingehend noch deutlich ungenauer...Das ist bei Personen ohne Symptome oder hoher Vorerkrankungswahrscheinlichkeit kaum aussagekräftig...

    Die Einteilung von Gelnhausen ist echt unverständlich.
    Nach geografischen Gesichtspunkten nicht zu verstehen. Ich vermute eher, dass die dicken Fische so gesetzt werden, dass sie sich in der Vorrunde nicht gegenseitig rausgeworfen haben.
    Mal locker ein Auswärtsspiel in Rostock mit 650km einfach.

    Schon unverständlich, aber wohl ein Kompromiß, anders nicht zu erklären...