Beiträge von HG Saarlouis

    Es sollte schon erlaubt sein, daran zu erinnern, dass Maßnahmen wie Social Distancing,Quarantänemaßnahmen, eingeschränkte Schulbildung, eingeschränkte Lieferketten etc. eben auch Nachteile mit sich bringen! Teilweise gravierende, bis hin zu Todesfällen, die vor allem wieder die schwächsten und ärmsten der Bevölkerung treffen....Zählen die jetzt weniger als Covid 19 Betroffene, von denen man de facto oft nicht weiß, ob Corona Ursache oder nur zufälliger Nebenbefund einer anderen Grunderkrankung war? Herr Wieler, das RKI und viele Medien sprechen diese "Nebenwirkungen" ebenso wenig an wie die Tatsache, das die Positivrate in den letzten Wochen immer gesunken und jetzt auf niedrigem Niveau gleichbleibend ist (0,6 Prozent). Das es, wie jetzt geschehen, bei mehr Testungen auch mehr positive Fälle gibt, war doch bei der immer vorhandenen Dunkelziffer völlig klar, macht das Virus deshalb aber nicht gefährlicher. Ebenfalls wird nie erwähnt, das bei solch niedrigen Corona Fallzahlen die Fehlerquote des PCR Testes , von deren Zahl ausgehend über weitreichende einschränkende Maßnahmen entschieden wird, enorm hoch ist, derzeit zwischen 50 und 75 Prozent (falsch positiver prädiktiver Wert).Warum nicht? Es wird nicht erwähnt, das die Sterberate in Deutschland von Januar bis Ende Mai 2020 mit 0,49 Prozent exakt genauso ist hoch , wie 2019.Warum nicht?

    Nun das Ergebnis ist logisch, da die Mehrzahl der Reisenden ja auch in Nichtrisikogebiete reisen. Spanien, e.t.c., alles kein Risikogebiet. Was sind denn die wesentlichen touristischen Risikogebiete? Ägypten, Türkei. Dorthin finden mangels Nachfrage aber kaum Reisen statt.


    Luxemburg ist zur Zeit auch "Risikogebiet", obwohl die Gesamtzahlen besser sind als bei uns (Durchnschitt Sterbealter 84 Jahre/ Prävalenz 1,2 Prozent, Mortalität 0,034 Prozent)...Dort wird halt nur mehr getestet. Wo man mehr sucht, findet man auch mehr . Aber Erkrankungen oder Todesfälle gibt es dardurch nicht mehr.

    Wie man inzwischen weiss, kann man covid-19 gehabt haben, ohne Antikörper zu bilden und trotzdem immun sein (T-Zellen Immunität), höchstwahrscheinlich sogar länger als die mit den Antikörpern. Oder die erste Immunantwort bei geringer Virenlast war so gut, dass man weder T-Zellen noch Antikörper Immunität hat.
    Untersuchungen hier in Stockholm deuten darauf hin, dass die T-Zellen Immunität in etwa gleich hoch sein könnte wie die mit Antikörper. Im positivsten Szenario sind hier in Stockholm also bereits ueber 40% der Leute immun. Fuer eine recht hohe Immunität spricht jedenfalls auch, dass die Zahl der Neuinfektionen und auch die Zahl der Patienten im Krankenhaus oder gar auf Intensiv deutlich abnimmt, obwohl die Leute unvorsichtiger werden.

    Stimmt! Das wäre natürlich super. Hoffen wir das Beste!
    Wegen dieser möglichen Immunantwort durch T Helferzellen, Granulozyten etc...ohne Antikörperbildung ist es auch wichtig, in der Erfassung/Statistik zwischen positiv Getesteten( = SARS CoV 2-RNA im Körper nachweisbar), tatsächlich Infizierten (= Viren docken an körpereigenen Zellen an und verändern deren DNA) und tatsächlich Erkrankten (= Körper gibt eine Immunantwort, Entzündung etc.der Mensch spürt Krankheitssypmtome). Das wird zu selten gemacht...

    sorry- da hab ich mich vlt. nicht genau ausgedrückt-
    ich hab es tatsächlich so gelesen, dass diese blutabnahmen nur zum zwecke des tests corona waren und
    nciht zum blutspenden - auch nicht nur regional- sondern überregional genommen -
    damit man auswerten kann, wieviel % dann tatsächlich schon antikörper gebildet haben und " immun " wären....

    Was hattest Du denn erwartet?
    Antikörper werden nur gebildet, wenn man infiziert war/ist
    Spricht meiner Meinung nach eher dafür, dass die meisten Blutspender nicht infiziert waren...

    Ist doch eine gute Nachricht und war doch auch das Ziel aller "AHA-Maßnahmen" :hi:

    Im Qualibereich 5 spielen Anfang September für den Bereich RPS Friesenheim, Hochdorf und Saarlouis den Bundesligateilnehmer aus. Der Erste ist direkt qualifiziert, der Zweite spielt gegen den Zweiten der Hessen Quali um den letzten freien Platz, der Dritte ist raus.


    In dem von Dir verlinkten Artikel steht "-28 Prozent (95 Prozent-KI: -93 bis 16 Prozent)". Die wissenschaftlich korrekte Aussage wäre also, dass auf sich Basis der erhobenen Daten und der Größe der Stichprobe feststellen lässt, dass die adjustierte Impfeffektivität von laborbestätigten Influenza-Infektionen bezüglich Influenza A(H3N2) mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% zwischen -93% und +16% liegt. Die Impfung könnte also nachteilig sein, könnte aber auch einen geringen Schutz bieten.

    Ja,so müsstest Du dann jede Studie zitieren! Das macht das Ergebnis aber doch nicht besser!
    Oder würdest du dich impfen lassen, wenn der Arzt dir erklärt, dass (mit 95 prozentiger Vertrauenswahrscheinlichkeit, das gilt in der Wissenschaft als signifikant) von 100 Personen 16 einen Vorteil haben könnten, aber gleichzeitig von 100 Personen 93 einen Nachteil davon tragen könnten?
    Ich nicht...

    Ich empfehle bei Interesse dazu die Seite des Robert-Koch-Institutes, welches hier ein FAQ mit verschiedenen Fragen und Sub-Links anbietet, deine Zahlen stehen dort nicht. Bei jüngeren Erwachsenen bis zu 80%, bei älteren und immunschwachen 43-60 %
    https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ…za/faq_ges.html

    Wenn jetzt jemand argumentieren mag, das 43-60 ja nicht zu hoch ist....angesichts einer sehr niedrigen Rate, gerade bei den Risikogruppen, wäre das allemal eine gigantische Verbesserung der derzeitigen Situation
    https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ…enza/FAQ14.html
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    Bringt eh nichts bis wenig, ist jedenfalls eine verkürzte Darstellung, die je nach besseren Wissen auch als Lüge bezeichnet werden könnte.

    Dem kann man andere Zahlen aus dem letzen Jahr entgegenhalten:
    Die Effektivität" der Influenza Impfung 2018/19 lag im Schnitt (bei einer Impfquote von 52 Prozent laut RKI) lediglich bei 21 Prozent. In der angeblichen Risikogruppe der über 60-jährigen bei gerade einmal 4 Prozent!!!
    Und jetzt kommt es: Beim Influenza Typ A (H3N2) lag derWert bei minus 28 Prozent! Das heisst, in dem Fall gibt es nicht nur 0 Prozent Schutz, sondern die Gefahr, an diesem Influenza Typ zu erkranken ist für Geimpfte um 28 Prozent höher als für nicht Geimpfte!!!

    Keine Lüge, wenn Du mir das unterstellen wolltest, sondern Tatsachen!


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    ich nehme an, du meinst Milionen von in Deutschland lebenden Menschen?
    Woher kommt eigentlich die Erkenntnis, dass sich so viele schon angesteckt haben?
    Alle Studien, die nicht in einem ehemaligen Hotspot gemacht wurden, deuten auf ca. 1 - 1,5 % hin. Das wären dann ca. 1 Mio Menschen, bleiben ca. 81 Mio übrig.
    Wir sind am Anfang, nicht mittendrin, oder gar am Ende.

    Genau, vielleicht haben sich bisher eine Millionen angesteckt, vielleicht auch schon 5 Millionen, keiner weiß es!
    Wir sind am Anfang von was? Viren können bleiben, können mutieren und gefährlicher werdem , können mutieren und keine Rolle mehr spielen (wie Sars COV 1). Keiner weiß es.

    Was mich in dem Zusammenhang wundert: dass es Prof. Streeck und Team innerhalb einiger Wochen hinbekommen haben, eine aussagekräftige Stichprobenstudie durchzuführen, die genau solche Fragen am ehesten beatworten könnte. Und beim RKI auf deren Webside diverse Studien seit März/April/ Mai angekündigt sind, bisher aber, bis auf die eine Studie aus München, die erste Zwischenergebnisse liefern konnte, bisher noch keine Ergebnisse zu erfahren sind.

    an Paul Jonas:

    Wegen der "0 Prozent Quote" wollte ich Dir noch das Zitat anhängen. damals von Merkur.de:
    Viele gesetzliche Krankenkassen bieten Versicherten eine kostenlose Grippeschutzimpfung an. Allerdings
    nur für den Dreifach-Impfstoff, der unter anderem gegen den H3N2-Virus
    wirken soll. Doch wie das Robert-Koch-Institut (RKI) nun erklärt, spielt
    der in der Grippewelle 2017/2918 kaum eine Rolle – stattdessen sei bei
    fast 60 Prozent der gemeldeten Fälle Influenza-B-Viren der
    Yamagata-Linie vertreten.

    Dreifach-Impfstoff wirkt gegen Influenza B nicht - Vierfach-Impfstoff schon, aber kostet mehr
    Die Crux daran: Ausgerechnet gegen diesen Virenstamm helfe der gängige Dreifach-Impfstoff nicht.
    Der Vierfach-Impfstoff dagegen, der kostenpflichtig ist,
    enthält allerdings diese wichtige Komponente. Doch der Vierfachimpfstoff
    wird noch immer nicht von den gesetzlichen Krankenkassen abgedeckt.

    Ansonsten gebe ich dir Recht: Gezieltes,individuell abgestimmtes Impfen für gewisse Erreger kann für einen bestimmten Teil der Bevölkerung Sinn machen.Das sollte jeder individuell für sich entscheiden. Ich bin zum Beispiel auch gegen Hepatitis B und C geimpft( weil ich im Gesundheitswesen arbeite)und auch gegen Pertussis und Tetanus. Aber wenn ,wie jetzt, überstürzt Impfstoffe hergestellt werden und dabei wichtige Testphasen ausgelassen werden,bin ich skeptisch!


    hg saarlouis

    sorry - ich wollte auch keine deiner fragen beantworten-
    das was du da in der gemengelage so in den raum wirfst, entspricht nunmal dem typischen verschwörerschema-
    die daten die du angibst, verwenden die anderen user alle -gut,fast alle- in anderem zusammenhang als du sie dann bewusst
    stellst. die tatsächlcihen fakten udn argumente sind doch von etlichen usern schon mehrfach hier deutlich aufgezeigt worden-
    du mischt doch nur durcheinander um dann zu dem schema zurückzukehren....impfen-wer verdient etc.


    hg saarlouis

    sorry - ich wollte auch keine deiner fragen beantworten-
    das was du da in der gemengelage so in den raum wirfst, entspricht nunmal dem typischen verschwörerschema-
    die daten die du angibst, verwenden die anderen user alle -gut,fast alle- in anderem zusammenhang als du sie dann bewusst
    stellst. die tatsächlcihen fakten udn argumente sind doch von etlichen usern schon mehrfach hier deutlich aufgezeigt worden-
    du mischt doch nur durcheinander um dann zu dem schema zurückzukehren....impfen-wer verdient etc.


    Wie gesagt, wer mich als "Verschwörungstheoretiker bezeichnet, mit dem führe ich keine Diskussion...

    Influenza, RS-Viren, Noro, all das ist hier in Schweden stark zurück gegangen im Zuge der Coronakrise.
    Allein durch die Hygienemaßnahmen, Abstand halten, Homeoffice und bei Symptomen zu Hause bleiben.
    Also Dinge, bei denen einem nun wahrlich kein Zacken aus der Krone fällt und die auch schon vor Corona sinnvoll gewesen wären.


    Genau! Die schon seit Jahrhunderten bewährten Maßnahmen hätten völlig ausgereicht, um das ursprünglich auch vom RKI ausgegebene Ziel, das Gesundheitssystem nicht zu überfordern (und nichts anderes ist realistisch, alles andere ist bei solch leicht übertragbaren Viren Wunschdenken) zu erreichen. Diese generalisierten Lockdowns produzieren leider viele unerwünschte Nebenwirkungen, sozial, ökonomisch und gesundheitlich...

    Ich habe Italien, Spanien, Frankreich und UK eigentlich für recht menschenwürdig gehalten bisher. Unabhängig davon ist dieser Vorschlag zwar aller Ehren wert, aber als kurz- bis mittelfristige Strategie in der jetzigen Lage natürlich völlig ungeeignet. Das Ideal einer besseren Welt und wie umzusetzen wäre, ist sicherlich ein spannendes Thema, aber wenn das so einfach wäre....

    Ich präzisiere. In vielen armen Ländern dieser Welt sollten die Lebensumstände menschenwürdiger werden...
    In den USA klafft in der Gesundheitsversorgung eine riesengroße Lücke zwischen denen, die sich finanziell eine gute Versorgung leisten können, und denen, die mangels Geld ganz schlecht versorgt werden. Das wird bei Infektionsgeschehen immer besonders deutlich, ist aber natürlich auch sonst immer vorhanden.
    In Europa werden in Spanien und vor allem in Italien und Großbritannien die Gesundheitssysteme seit Jahren kaputt gespart und das rächt sich.


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    https://www.aerztezeitung.de/Politik/Spanie…ich-408589.html


    Aber das ist eben mitnichten etwas Corona Spezifisches, sondern immer so, z.B auch bei den jährlichen "Grippewellen". Und da wurde nicht jeder Infizierte, Kranke oderTodesfall und deren Tabellen und Kurven in jeder Tageszeitung aufgeführt oder im Internet verbreitet. Warum jetzt bei Covid 19? Das schürt weiter Ängste und provoziert unagemessene Reaktionen, bei denen gefährliche Nebenwirkungen möglicherweise mehr Schaden anrichten als Nutzen. Allein das ist meine Kritik. Mir liegt es fern, Covid 19 zu bagatellisieren! Es ist eine Infektionserkrankung, die einen gewissen Teil der Menschen erkranken, einen sehr kleinen Teil leider auch sterben lässt. Aber das gab es schon immer so und wird es auch in Zukunft geben. Nur die Reaktion ist in diesem Fall eine ganz andere... :hi:


    Keine meiner Fragen beantwortet, stattdessen die "Verschwörungstheoretiker Keule" geschwungen...Typisch, wenn Argumente fehlen und deshalb für mich ausserhalb jeder :verbot:vernünftigen Diskussion

    Allerdings beträgt die Impfrate bei der saisonalen Grippe nur ca. 10 %. Wenn sich alle impfen lassen würden, wäre die Grippe ein wesentlich kleineres Problem.

    Zwar gibt es natürlich auch bei Impfungen ein Restrisiko und es gibt immer Grippejahre wo sie zudem weniger effizient ist....aber das die Grippe so ein großes Ding ist, liegt halt trotzdem mit daran.


    Wie kommst du auf die Idee? Der "Erfolg" eine Influenza Impfung liegt je nach Saison bei zwischen 0-70 Prozent. In der Gruppe der besonders Gefährdeten im Schnitt bei ca 30 Prozent. Da jedes Jahr andere, mutierte Influenza Viren unterwegs sind, müssen auch die Impfstoffe in jedem Jahr im Vorfeld neu angepasst werden. Das ist bei SARS COv 2 vermutlich nicht anders. Und Nebenwirkungen sind oft auch erst Jahre später als Langzeitfolgen eruirbar bzw. spürbar. Und wenn jetzt in der allgemeinen Panik vorschnell nicht ausreichend getestete Impfstoffe auf den Markt geworfen werden, ist die Gefahr von unbekannten Neben-bzw. Langzeitwirkungen noch wesentlich höher. Zumal jetzt kein "klassischer" Impfstoff auf Basis abgeschwächter Erreger zum Einsatz kommt, sondern die genetischen Fingerabdrücke (RNA) von SARS COV 2 injiziert werden sollen. Auf der Basis lasse ich mich sicherlich nicht impfen...


    Vielleicht gehörst du aber auch zu der wahrscheinlich Millionen von Menschen, die sich bereits angesteckt haben/hatten :hi: und es garnicht merken...

    Das ist jetzt schwierig. Hepatitis Erkrankte sterben oftmals wegen einer Leberzirrhose, AIDS Kranke an Organversagen, Ebola ebenso. Corona Kranke an einer Lungenentzündung. Zufrieden mit der Antwort? In welchen Fällen war nun nur das jeweilige Virus verantwortlich und nicht der Alkohole, Geschlechtsverkehr, oder schlechte/fehlende Behandlung?

    Gesendet von meinem HT37Pro mit Tapatalk


    Siehst du! Da sind wir uns doch einig! Exakte Beurteilungen von Todesursachen sind oft schwierig. Und damit auch die Beurteilung der Gefahr einer Infektionserkrankung. Eindeutig ist aber, je besser mein Abwehr/Immunsystem, desto größer die Chance, eine Erkrankung besser zu überstehen! Und da sollten wie ansetzen! Menschenwürdigere Lebensumstände in allen Teilen der Welt und Stärkung des körpereigenen Immunsystems . Dann müssten wir auch weniger unerwünschte Nebenwirkungen bei der Infektionsbekämpfung in kauf nehmen!