Karl: Der Dank an die Behörden erfolgt deshalb, weil sie noch nicht 8 Jahre in Deutschland lebt und deshalb die Einbürgerung im Ermessen der Behörde steht, wenn diese im öffentlichen Interesse liegt, was hier wohl der Fall ist, weil sie für die Nationalmannschaft spielen kann. Dies hat es ja im Sport schon häufiger gegeben. Interessanter ist, dass sie selbst laut Meldung auf den DHB zugegangen ist. Insoweit sah sie wahrscheinlich eine Chance, eine WM zu spielen und sich dabei auch international zu präsentieren. Sehen wir mal, ob der Stolz der TuSsies auf ihre neue Nationalspielerin nicht bald in Frust umschlägt.
@alle: Zu der Diskussion über Nachwuchs bin ich der Meinung, dass dies nichts mit dem Fall zu tun hat. Der Nachwuchsarbeit schadet es sicher nicht, wenn sie dabei ist. Wird Deutschland durch sie erfolgreicher, ist damit im Hinblick auf eine Vorbildfunktion der Nationalmannschaft sicher mehr gewonnen als wenn man ohne sie schlecht abschneidet. Wenn sie tatsächlich zu mehr Erfolg führt, wird auch keiner glauben, man habe im Nachwuchsbereich keinen Handlungsbedarf. Dieser wird nach Corona auch noch größer werden. Ich habe jetzt von mehreren Trainern aus dem Jugendbereich gehört, dass gerade die Jahrgänge 2008 und jünger enorme Entwicklungsrückstände haben.