Wetzlar legt Einspruch gegen Punktabzug ein
Nicht ganz unerwartet wird die HSG Wetzlar gegen den Punktabzug aus der Bundesligapartie gegen Frosch Auf Göppingen Einspruch einlegen. Die Mittelhessen hatten die beiden Zähler aus dem sportlich errungenen Sieg wieder aberkannt bekommen, da in dieser Begegnung Andrej Klimowets mitspielte, der nach Ansicht der spilleitenden Stelle der HBL keine gültige Spielberechtigung für die Mittelhessen besaß.
"Die HSG Wetzlar wird heute im Laufe des Tages Einspruch gegen den HBL-Bescheid (Abzug der Punkte aus Göppingen-Heimspiel) beim DHB-Sportgericht einlegen", teilte HSG-Geschäftsführer Björn Seipp vorab mit.
Klimovets hatte am 6. Februar von der HBL die Spielberechtigung für Wetzlar erteilt bekommen. Grundlage dafür war, dass für den Weltmeister von 2007 keine Spielberechtigung für einen anderen Verein vorlag. Der 37-jährige Klimovets und der Club hatten dies schriftlich erklärt, die betreffende Passage ist Bestandteil eines jeden Passantrages. Jedoch bestand für den gebürtigen Weißrussen seit dem 7. September 2011 eine Spielberechtigung für den Regionalligisten TSG Hassloch. Damit war die Spielerlaubnis für Wetzlar unwirksam.