Beiträge von Ide71

    Das ist wahrscheinlich auch das was mich an der ganzen Sache wirklich aufregt, die unkritische Berichterstattung. Das kommt zum Beispiel in diesem Interview der werten Fernsehmoderatorin unseres Vertrauens zum tragen: HSV entlässt Geschäftsführer Wendt | Handball | DKB HBL | SPORT1.de

    Das Interview schockt mich wirklich. Klar, man muss auf Rudolph nicht nur rumhacken, das ist schon okay das differenzierter zu betrachten. Aber es so hinzustellen, als ob er der große und einzige Heilige wäre, wird einem kritischen Journalismus nicht gerechet. Alles in Butter, weil er den Mitarbeitern auf der Geschäftsstelle ja "fristgerecht" gekündigt hat? Da hat jemand die Arbeitsgesetze nicht richtig gelesen. Auch eine ordentliche Kündigung braucht einen Grund - und sollten die Stellen anschließend mit anderen Personen neu besetzt werden, wird die Begründung "betriebsbedingt" nicht gelten. Rudolph selbst hat die aktuelle Situation maßgeblich mit zu verantworten.

    Eindruck nach den ersten Spielminuten: Reagiert schnell und scheint gut zu sein.

    Ab und zu kommt "Unbekanntes Event", das verschwindet dann aber später.

    Die Uhr ist allerdings nicht okay. Das vermittelt den Eindruck, dass das mit der Hallenuhr synchron läuft, das tut sie aber definitiv nicht. Mal kommen im Spielverlauf Ereignisse, die zeitlich später sind als die aktuelle Uhr. Jetzt ist gerade Timeout für Eisenach, aber die Uhr läuft weiter. Ist hier geplant, dass die mal synchron laufen soll? Das wäre ein echt starkes Feature!

    SIS testet einen neuen Liveticker inklusive allen Zusatzinfomationen zu Fehlwürfen, Ballverlusten oder Torwartwechseln! Zurecht wird der Inhalt über Design-Spielereien gestellt.

    Klasse! :bigok:

    Wow, sieht vielversprechend aus. Und designmäßig ist es aufgeräumter und hübscher als der HBL-Ticker.
    Werd mir heute Abend beide anschauen. ;)


    Ich dachte bislang immer beim Handball sollen 60 Minuten lang dieselben Regeln gelten. Mit welcher Berechtigung soll der in Rückstand liegenden Mannschaft geholfen werden zu egalisieren, was sich die führende Manschaft über 50-55 Minuten aufgebaut hat? Soll die "Spannung fürs Publikum" in den letzten Minuten wirklich höher gesetzt werden als die sportliche Leistung über 60 Minuten?

    Auch bisher gibt es Regeln, die von der Restspielzeit abhängig sind. ;)

    Es geht darum zu vermeiden, dass wenn eine Mannschaft 2 Minuten vor Schluß mit 4 Toren führt, das Spiel vorbei ist, weil die Mannschaft ja pro Angriff z.B. 35 Sekunden Zeit hat, und es ein "Passivspiel" im bisherigen Sinne nicht mehr gibt, die führende Mannschaft das Spiel also ausbremsen könnte. Nicht mehr und nicht weniger.

    Man könnte natürlich die Angriffszeit in den letzten 5 Minuten der Partie nochmal herabsenken...
    Dann wissen beide Teams in den letzten 5 Minuten, dass sie jetzt erst recht nicht trödeln dürfen und das Spiel wird am Ende nochmal schnell.

    Genau deswegen ja mein Vorschlag im Eingangspost, die Zeit pro Angriff ggfs. abhängig von der Tordifferenz zu machen - damit am Ende der Gegener immer noch die Chance zum Ausgleich hat.

    Im Moment ist ja die "shot clock" für den Handball groß im Gespräch.

    Ich finde die Idee gut, schlicht und einfach weil es für jeden transparent ist und den Ermessensspielraum der Schiedsrichter einschränkt. Letztendlich würde es auch Druck von den Schiedsrichtern nehmen.

    Einen Vorschlag hab ich aber noch dazu, um zum Ende des Spieles noch etwas Dynamik und Dramatik reinzubringen. Die Hürde ist dabei die technische Umsetzung, da das ganze mit dem Rechner am Spielgericht gekoppelt werden müsste:

    - Die "Basiszeit" pro Angriff würde ich relativ lange wählen, damit wir auch noch schöne Spielzüge zu sehen bekommen. Gerne 60 Sekunden.
    - Folgende Regel kommt dann gegen Ende des Spieles zu tragen: Die führende Mannschaft bekommt für einen Angriff maximal die restliche Spielzeit dividiert durch (Tordifferenz + 1). Beispiel: Es sind noch 2 Minuten zu spielen und Mannschaft A führt 31:27 und kommt in Ballbesitz. Dann startet die shot-clock bei 24 Sekunden (120 / (4+1)). Begründung: Dadurch bekommt die gegnerische Mannschaft noch eine reelle Chance auf den Ausgleich.
    - Wenn eine Mannschaft in Unterzahl ist, wir die Zeit um 1/3 reduziert (40 statt 60 Sekunden im Standard, zum Spielende entsprechend).
    - Mindestens aber immer 20 Sekunden.

    Wie bisher:
    - bei progressiver Bestrafung sowie vom Torwart zurückgeprallte Bälle startet die shot-clock neu.

    Ich weiß, dadurch wird die Regel deutlich komplizierter. Da das aber technisch gelöst werden kann, brauchen sich alle Beteiligten nur an der Anzeige zu orientieren, es bleibt also transparent. Für untere Spielklassen kann darauf verzichtet werden.

    Ich verstehe nicht, wieso Profi-Schiedsrichter nicht finanzierbar sein sollen!? Profil-Spieler, Profi-Trainer, Geschäftsführer und Geschäftsstellen sind auch finanzierbar. Spieler sind auch mit Mitte 30 am Ende Ihrer Laufbahn und müssen dann noch in einen Beruf finden. Warum soll das alles mit Schiedsrichtern nicht funktionieren?

    Natürlich muss das Geld irgendwo herkommen - am wahrscheinlichsten von den Vereinen. Ob ein Fixbetrag pro Verein (100.000 Euro p.a.?) oder pronzentual zu den Spielergehältern und/oder verkauften Eintrittskarten - ich glaube, wenn man wirklich will, findet sich ein Weg.

    Dazu braucht es natürlich ein Rahmenkonzept, dass dann auch eine bessere Leistung ermöglicht. Ein stufenweiser Einstieg (z.B. 50%-Job in der 2. Liga) und die Möglichkeit, Kontakt zum vorher ausgeübten Beruf zu halten.

    Und natürlich ist das alleine nicht die Lösung aller Probleme. Aber ich denke schon auch, dass es ein Weg ist, über den man nachdenken muss. Die Schiedsrichter müssen wieder auf Augenhöhe mit den Spielern kommen.

    Anpassung der Regeln an den Kenntnisstad der Zuschauer oder was schwebt dir da vor? :D
    Das größte Problem in der Hinsicht ist, dass die Masse der Zuschauer manchmal gar nicht merkt, dass die Schiedsrichter richtig entscheiden.

    Ja, durchaus. Das ist nicht so abwegig, wie es zunächst scheint. Die Zuschauer müssen verstehen, was und warum das so auf dem Spielfeld passiert. Dazu müssen zum einen die Schiedsrichter auf Top-Niveau sein, um wirklich eine Instanz darzustellen (das ist in meinen Augen aktuell kaum gegeben), zum anderen müssen auch Regelbestandteile auf den Prüfstand, die zu viel Auslegungsspielraum zulassen.

    Vielleicht könnt ihr die (sicher berechtigte) Eisenach-Diskussion in einem anderen Thread führen. ;)

    Zum Thema:

    - Einheitliche Spieltage. Wobei nicht alle Spiele Samstag um 19 Uhr stattfinden müssen, aber alle Spiele eines Spieltags sollten innerhalb des selben Wochenendes stattfinden.

    - Transparentere Schiedsrichterentscheidungen - Voraussetzung dafür wäre zum einen eine höher Qualifizierung der Schiedsrichter, sowie die eine oder andere Regelvereinfachung.

    - Die Möglichkeit, wirklich jedes Spiel live in TV oder Internet (auch Mobil!) anschauen zu können.

    - Bessere Online-Verfügbarkeit von Informationen (insb. Liveticker), nicht nur im Internet sondern auch als App.

    - Weniger Spielzeitunterbrechungen. (Z.B.: Kein TO und kein Spieler/TW-Wechsel bei 7-Meter, kein TTO in den letzten 5 Minuten einer Halbzeit, ...)

    Aber es gibt Spielaufsichten, die sowas ahnden und es gibt Spielaufsichten, die das nicht ahnden (das nennt man dann Fingerspitzengefühl).

    Es gab übrigens in der Porsche Arena mal eine vergleichbare Situation, als ein Spieler der gegnerischen Mannschaft seine Zunge "verschluckt" hatte und ohnmächtig auf dem Boden lag. Damals war der aufmerksame Göppinger Mannschaftsarzt auf dem Spielfeld, BEVOR die Schiedsrichter überhaupt die Szene registriert und ein TO gegeben hatten. Wohl wissend, dass er damit einen Regelverstoß vergeht, aber das ist in so einem Moment einfach nicht relevant. Es gab damals keine Strafe gegen Frisch Auf - was aber auch jeder als selbstverständlich ansah.

    Zacharias hat hier jedes Fingerspitzengefühl vermissen lassen und sollte sich fragen, ob so eine Regelverbissenheit etwas mit Sportsgeist zu tun hat.

    Dazu wollte ich eigentlich gar nichts sagen. Aber bitte:

    Du sagtst doch selber, dass die Uhr im TV keinerlei Aussagekraft hat. Nur weil sie in diesem Fall von einem Lokalsender zweitverwertet wird, soll das mehr Aussagekraft haben?

    Im Übrigen: Soll also Kampfgericht und Schiedsricher den Göppingern ganz "offiziell" 4 Sekunden gestohlen haben, damit der Sieg nach FL gehen soll? Hier wurde vorher was von sachlicher Diskussion geschrieben. Solcherlei Verschwörungstheorien sind immer ganz interessant, aber sicher nicht sachlich. ;)

    Ja, das hab ich selbst gesagt. Dann vergiss die absolute Uhrzeit im Video. Es bleibt dabei, dass der Schiedsrichter deutlich sichtbar unmittelbar (1 Sekunde) nach dem Torerfolg das TO-Signal gibt, um Mimi Kraus die 2 Minuten-Strafe zu geben.

    Im Spielbericht steht aber ganz offiziell:
    59:54 (25:24) Tor durch Nr.13 Weinhold, Steffen ( SG Flensburg-Handewitt ).
    59:59 (25:24) Nr. 2 Kraus, Michael ( FRISCH AUF! Göppingen ) erhielt eine Zeitstrafe.
    59:59 (25:24) B Petkovic, Velimir ( FRISCH AUF! Göppingen ) erhielt eine Zeitstrafe.

    Das Kampfgericht HAT den Göppingern 4 Sekunden und somit die (wenn auch minimale) Chance auf den Ausgleich gestohlen.

    Zitat

    Soll ich einen Bericht ernst nehmen, in dem Flensburger als "Hanseaten" bezeichnet werden? ;)

    Reichlich tendenziöse Berichterstattung. Der Bericht auf der HP von FAG ist deutlich ausgewogener....

    Klar ist der Bericht tendenziös, das ist der offizielle Hofberichterstatter von FAG!

    Aber darum ging es mir doch garnicht. Mir ging es um die Schlussszene aus dem Spiel.

    Hier ein Link zum Bericht der Filstalwelle, in dem man auch sehr gut sieht, dass das TO nach dem letzten Tor bereits bei 59:55 gegeben wird. Göppingen hätte also am Ende noch 5 Sekunden für einen Angriff bekommen müssen. Klar, die Chance da noch den Ausgleich zu schaffen wäre gering gewesen, aber es entspricht dem Eindruck, dass Göppingen keine Chance bekommen sollte, einen Punkt mitzunehmen!

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    Wie habt ihr eigentlich die letzten Sekunden gesehen? Ich war der Meinung, dass die Schiedsrichter nach dem letzten Flensburger Tor sofort Time Out angezeigt haben, weil sie einem Göppinger eine Zeitstrafe gegeben haben. Laut Fernsehbild waren aber noch 5-6 Sekunden zu spielen! Bis die ganzen Tumulte aufgelöst waren, nur noch 1 Sekunde.
    Habe ich da was falsch erkannt?

    Hab ich genau so gesehen und die ganze Zeit darauf gewartet, dass die Uhr nochmal zurückgestellt wird. Aus meiner Sicht wurde die Zeit zu spät angehalten. Wobei man aufpassen muss: Die Fernsehuhr kann von der Hallenuhr abweichen.

    Wenn man 1 ganze Minute Zeit hat um wenigstens ein Unentschieden nach Hause zu bringen und dann nach 40 Sekunden leichtfertig den Ball herschenkt - ohne dass Zeitspiel angezeigt war - dann muss man sich fragen, ob das nicht verdient war, diese Niederlage (bezogen auf die letzte Minute).

    Es war sehr wohl Zeitspiel angezeigt!


    Petkovic greift in der PK das Publikum scharf an und auch der Bericht auf der HP in Göppingen bietet Folgendes:


    Hallo! Wozu ist ein Heimpublikum noch da?
    Petko hätte lieber die Nerven seiner Mannschaft stärken sollen und Selbstkritik üben, dass man das Spiel 10 Sekunden vor Ende selber wegwirft. Darüber schweigt der Trainer und nimmt die 2 Zeitstrafen zum Anlaß um sich komplett betrogen zu fühlen.
    PK: YouTube

    Petko kritisiert die Pfiffe gegen Göppingen (und meint damit vermutlich die Pfiffe gegen Kraus, und als Lobedank am Boden lag), lobt das Publikum aber für die Unterstützung der eigenen Mannschaft. Bitte fein unterscheiden. ;) Außerdem beschwert er sich massiv an den Schiedsrichtern mit einem kleinen Nebensatz: "...sie haben die Mannschaft zurückgebracht, .... nicht nur sie, noch jemand, aber über so was darf ich nichts sagen."

    Ich sehe es auch so, dass die Fehlentscheidungen der Schiedsrichter die Wende ermöglicht haben. In den Schlußminuten war Flensburg dann natürlich nochmal sehr stark, das Tor zugenagelt, und Göppingen gingen die Kräfte aus. Was dann von außen als "fehlende Cleverness" aussieht, ist einfach fehlende Konzentration auf Grund fehlender Kraft. Man muss auch sehen, dass durch den Ausfall von Lobedank Kraus und Kneule quasi die zweite Halbzeit durchgespielt haben, anstatt sich wie sonst abzuwechseln und zwischendurch Kraft tanken zu können.

    An Lobedank gut Besserung! In der PK war von Verdacht auf Hirnblutungen die Rede. Ich hoffe, das wird alles schnell wieder.

    Naja. Soviel Unterschied sollte es in der serverlast nicht machen. Der einzige Unterschied sind die statischen Inhalte die beim Browseraufruf noch zusätzlich geladen werden. Und das schafft ein nicht gänzlich unterdimensionierter Webserver eigentlich ohne probleme

    Die restlichen Inhalte sind doch auch nicht wirklich statisch, sondern werden vom CRM dynamisch aufgebaut. Außerdem wird beispielsweise jedes mal die (nicht funktionierende) Blitztabelle mit ausgegeben, von der App kam wirklich nur das aktuell ausgewählte Spiel.

    Natürlich hast Du recht, dass das ein ausreichend dimensionierter (ich ergänze: und sauber konfigurierter) Webserver (ich ergänze: mit ausreichender Bandbreite) promblemlos stemmen sollte. Tut der Server der HBL aber offensichtlich nicht.

    Für den Anwender macht es einen riesen Unterschied, ob er eine mobile Website laden muss, oder ob er eine native App hat. (Bestes Beispiel hierfür die Facebook-App fürs iPhone. War früher quasi nur ne verpackte HTML-Seite und mehr oder weniger unbrauchbar. Seit es eine native App ist, ist es auch wirklich zu gebrauchen.)

    Ich bleib dabei: Das ist ein großer Schritt rückwärts.

    Nö. Wenn es ne größere Firma war, die das umgesetzt hat, wird bloss irgendwann der zuständige Projektleiter nen Rot-Stift angesetzt haben. Und da man rein theoretisch vom Handy aus auch die Webseite aufrufen kann, fiel die App jenem als erstes zum Opfer.

    Man kann die Webseite zwar theoretisch vom Handy aus aufrufen, nur ist die furchtbar langsam, unübersichtlich und unhandlich. Außerdem würde der Ticker aus der App den Server der HBL weniger belasten, als der Aufruf über den Browser. Das ist auf jeden Fall ein großer Schritt rückwärts. :(


    Der VfL macht es besser mit dem bargeldlosen zahlen, als alle anderen Vereine. Wenn es mal besser kommuniziert worden wäre...
    Zum Bezahlen in der Schwalbe-Arena reicht eine einfache Geldkarte.


    Das stimmt so nicht. Ist in Göppingen auch so, zum Bezahlen reicht eine Geldkarte. Wer damit bezahlt bekommt sogar 10% Rabatt.