Beiträge von Linksaussen

    zur taktik: die finanziellen möglichkeiten waren bei t-com aber auch ebenso gut wie bei postal service/discovery channel. und kräftig eingekauft haben die ja auch immer, aber ne menge der leistungsträger konnten dann bei t-mobile plötzlich kaum noch rad fahren. ein schelm, wer böses dabei denkt...

    aber mit völlig missratener taktik haben sie immer ihren teil dazu beigetragen. auch wenn ich nicht der experte bin, aber es schien mir immer so, als ob t-mobile von allen (spitzen-) teams da mit abstand am schwächsten war. warum auch immer.

    ich bin bei dieser tour ja deutlich weniger interessiert als in früheren jahren. als die ganzen spitzenfahrer aufflogen, hab ich ja schon gemerkt, daß ich mir noch immer zuviel illusionen gemacht habe, wer sauber sein könnte. (trotz meines sz-abo, die ja wenig blätter vor den mund nehmen, seit jahren schon) und wenn man sich gestern die vorberichte zum "mythos alpe d´huez" angeschaut hat, ist es schon ernüchternd, daß da lauter inzwischen als doper überführte durchs bild radeln. ich finde, die tour und der radsport allgemein leben allgemein stärker als andere sportarten von mythen und traditionen, und wenn einem nun bewußt wird, wie wenig dieser mythen nur auf ehrlicher arbeit beruhen, wird mir schon schlecht...

    ich bleibe aber bei meinem glauben, daß voigt sauber ist. wenn der dopt, dann gucke ich nie wieder ein radrennen.


    edit: "ein schelm, wer..." scheint wohl nicht nur mir häufiger in den sinn zu kommen.

    und armstrong hatte doch auch immer ein paar mehr mittel auf seiner elaubten mittel wegen seiner krebserkrankung, oder? wobei ich selbst ihm nicht vorwerfen möchte, daß er die inszeniert hat...

    äh, mir sagt(e) "krüsch" halt nix. obwohl ichs mir nun einigermaßen vorstellen kann.

    horizont erweitern! öffnen! auch mal erdbeeren mit balsamico, olivenöleis und sauerbraten mit schokosauce probieren. es sind ja häufig weniger unbekannte zutaten als vielmehr unbekannte kombinationen, die einen verblüffen.

    also.

    Highlights:
    Schweden: Köttbullar, Pytt i panna, Schwedische Zimtschnecken
    USA: Spareribs, Barbecuesauce, Shrimps-Reis-Salat
    Argentinien: Rindersteaks mit Chimichurri-Sauce, Kartoffelecken, Kräuterquark und gebratenem Gemüse
    England: Crumble mit Orangensauce

    Sehr gut:
    Costa Rica: Ananas-Chili
    Angola: Huhn in Tomaten-Erdnußsauce
    Saudi-Arabien: Kibit Rus (Oriental. Frikadellen) und Tabouleh
    Polen: Saure Gurkensuppe
    Iran: Hähnchen mit Pflaumen
    Ukraine: Borschtsch
    Frankreich: Kürbis-Gorgonzola-Quiche mit Salbei
    Mexiko: Mole pablano
    Schweiz: Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti
    Portugal/Spanien: Fritierte Sardinen, Aioli, Crema Catalana

    Reinfälle:
    Togo: Okrasuppe mit Fisch
    Elfenbeinküste: Kokos-Bananen-Pudding
    Südkorea: Kimchi
    und die beiden Maracujasachen irgendwie

    Nachschlag zum englischen Crumble: Das beste hab ich fast vergessen: Die Orangensauce. 150 g bittere Orangenmarmelade mit einigen EL Orangensaft in einem Topf erwärmen und verrühren, bis die Marmelade aufgelöst ist. Etwas Vanillezucker und Brandy oder Weinbrand nach Geschmack unterrühren.


    Niederlande

    Vla

    Gibt's in gut sortierten Supermärkten. Kindheitserinnerungen kann man nicht selbermachen.


    Brasilien

    Pe de Anjo (Engelsfuß)

    Zutaten (4 Portionen):
    4 Eiweiß
    250ml gezuckerte Kondenzmilch
    250 ml Kokosmilch
    400 ml Maracuja-Saft
    5 Blatt weiße Gelatine
    Zubereitung:
    Verrühren Sie den Maracuja-Saft, die Kondenzmilch und die Kokosmilch. Lösen Sie die Gelatine in heißem Wasser auf und lassen Sie sie leicht abkühlen. Lassen Sie sie dann unter ständigem Rühren nach und nach in die Creme laufen.
    Schlagen Sie das Eiweiß zu steifem Schnee und ziehen Sie es dann vorsichtig unter die Mischung.
    Lassen Sie dann alles im Kühlschrank erkalten.
    Servieren Sie die Creme kalt.


    Portugal und Spanien:

    Fritierte Sardinen

    12 Sardinen
    Mehl, Pfeffer, Salz
    Marinade:
    2 TL gehackte Petersilie
    4 EL Zitronensaft
    ½ zerdrückte Knoblauchzehe
    Salz, Pfeffer
    4 EL Olivenöl


    Sardinen am Bauch längs aufschneiden, Innereien entfernen.
    Zutaten der Marinade verrühren und über den Fisch gießen, 20 Minuten ziehen lassen.
    Mehl mit Salz und Pfeffer verrühren, den Fisch bestäuben und in Öl fritieren, bis er auf beiden Seiten braun ist.

    Aioli
    Ein Eigelb, etwas Zitronensaft, etwas Senf verrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Sonnenblumenöl in dünnem Strahl unter stetigem Rühren hinzugießen. Am Ende eine kleingehackte oder gepreßte Knoblauchzehe unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Saubohnen-Petersiliesalat
    1 Dose Saubohnen abtropfen lassen, mit einem Bund gehackter Petersilie vermischen. Ein Dressing aus Olivenöl, Zitronensaft und Salz und Pfeffer mixen und darüber geben. Evt. noch fein gehackte Schalotten oder gehackten Knoblauch dazu, nach Belieben ein hartgekochtes Ei dazu.

    Crema Catalana
    0,5l Milch
    4 Eigelb
    1 Stange Vanille
    Speisestärke
    1 Zitrone
    125g Zucker

    Die Milch mit Eigelb, Zucker und der Vanillestange langsam erwärmen. Die halbe Zitronenschale abraspeln und dazugeben. Etwa sStärke hinzufügen und solang erwärmen, bis die Masse anfängt zu stocken. In kleine Schälchen füllen und kalt stellen. Kurz vor dem Servieren mit Zucker bestreuen und mit einem Brenner den Zucker karamellisieren.


    Und zu Ehren des italienischen Weltmeisters gabs noch einen Espresso.

    Tja, das wars. Eine kleine Rangliste folgt noch die Tage.

    und endspurt:

    Italien


    Pizza

    Pizzateig mit Tomaten und Mozzarella halt.


    Capuccinocreme

    4 Blatt Gelatine
    1 Vanilleschote
    80 g Zucker
    (oder 2 Päckchen Vanillezucker + 40 g Zucker)
    ¼ l starker Kaffee oder Espresso
    3 Eigelb
    200 g Sahne

    Gelatine einweichen. Vanilleschote der Länge nach aufschneide und mit dem Kaffee bei starker Hitze einmal aufkochen. Kaffee vom Herd nehmen und die Schote entfernen.
    Eigelb mit Zucker und 6 EL Kaffee gründlich verühren. Unter ständigem Rühren den übrigen Kaffee nach und nach unterrühren. Dabei immer nur so viel dazugeben, daß das Eigelb nicht gerinnt. Weiterschlagen, bis die Masse dick-schaumig ist.
    Gelatine zur Creme geben und darin auflösen. Die Creme unter Rühren im kalten Wasserbad abkühlen lassen.
    Sahne steif schlagen und unter die Creme heben. Cappuccinocreme in Gläser füllen und mindestens 3 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
    Mit etwas geschlagener Sahne garnieren.


    Argentinien

    Rindersteaks mit Chimichurri-Sauce, Kartoffelecken und gebratenem Gemüse

    Chimichurri Sauce

    1 Bund Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
    1 Bund Petersilie, glatt, die Blättchen davon gehackt
    1 Essl. Oregano
    2 Zweige Rosmarin, die Nadeln
    2 Chilischoten, grün, entkernt, in Ringe geschnitten,auch eingelegte Jalapenos
    2 Knoblauchzehen, innerer Keim entfernt, ausgepresst
    5 Essl. Orangensaft
    5 Essl. Zitronensaft
    Salz
    Pfeffer
    200 ml Olivenöl

    Alle Zutaten miteinander verrühren und abschmecken.

    Als Beilage habe ich Zucchini und Möhren scharf angebraten und mit Kartoffelecken aus dem Backofen gereicht. Dazu gabs noch Kräuterquark (Schalotte, Schnittlauch, Salz, Pfeffer, etwas saure Sahne). Und als Dessert etwas zur englisch-argentinischen Völkerverständigung:

    Crumble

    Zutaten für 6 Portionen:
    750 g Obst nach Wahl (Pfirsiche, Nektarinen,
    Himbeeren, Brombeeren, Pflaumen,
    Äpfel, Rhabarber)
    30 – 80 g Zucker, je nach Süße des Obstes
    2 – 3 Essl. Zitronensaft
    2 Essl. Butter zum Fetten der Form
    40 g Mehl
    Streusel:
    120 g Mehl
    125 g Butter
    6 Essl. brauner Rohrzucker
    1/2 Teel. Meersalz
    1 Päckchen Bourbonvanille-Zucker
    1 Teel. Zitronenschale
    Obst waschen, entkernen und nach Wunsch zerkleinern. Mit Zucker, Zitronensaft und 40 g Mehl vermischen. Auflaufform fetten und Obst hineingeben. Das restliche Mehl mit den anderen Zutaten zu Streuseln verarbeiten und über das Obst krümeln. Bei 180º C 35 bis 45 Minuten backen. Die Streusel sollen goldbraun werden. Warm servieren. Die Crumbles können bis zu 8 Stunden im Voraus gebacken und bei 190º C im vorgeheizten
    Ofen aufgewärmt werden.

    Ich habe das Crumble mit Äpfeln zubereitet und noch reichlich Zimt in die Streusel gegeben.

    welche denn nicht? und warum?


    so, der nachschlag vom wochenende:

    England:

    Lammschulter mit Minzsauce, Erbsen und Kartoffelpüree

    2 Lammschultern (à 700 g)
    1 TL Thymianblätter
    4 Knoblauchzehen
    1 Zwiebel
    1/4 l Weißwein
    800 g Kartoffeln
    1 Rosmarinzweig
    1/8 l Lammfond oder Brühe

    Lammschulter mit einer Mischung aus Salz, Pfeffer, Thymian, zerdrückten Knoblauchzehen und 2 El Olivenöl einreiben und mindestens 2 Stunden marinieren. (In der Zwischenzeit die Minzsauce zubereiten!)

    Den Backofen auf 160°C vorheizen. Etwas Olivenöl erhitzen und das Fleisch darin scharf anbraten. Zwiebel in Würfel schneiden und kurz glasig dünsten. Mitr Weißwein aufgießen und zugedeckt etwa 45 Minuten im Backofen schmoren lassen.
    Kartoffeln schälen und in größere Würfel schneiden. Nach 45 Minuten das Fleisch aus dem Topf nehmen. Kartoffeln mit dem Bratenfond vermischen und in den Topf geben. Fleisch darauflegen, den Rosmarinzweig dazugeben und mit Lammfond begießen.
    Zugedeckt weitere 45 Minuten schmoren. Die letzten 15 Minuten den Deckel abnehmen und die Hitze auf 200°C erhöhen.
    Kartoffeln aus dem Topf nehmen und zerstampfen.Lammschulter in Scheiben schneiden, mit etwas gehackter Petersilie bestreuen.

    Minzsauce:
    5 EL fein gehackte frische Minze mit wenig heißem Wasser übergießen. Abkühlen lassen, 5 EL Malzessig (oder 2-3 EL Weißweinessig) und 2 TL Zucker unterrühren. Vor dem Servieren einige Stunden abgedeckt ziehen lassen, eventuell pürieren.


    Schweiz: Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti

    4 Kalbsschnitzel (à 150 g)
    500 g Champignons
    4 Schalotten
    1/8 l Weißwein
    1/8 l Fleischbrühe
    200 ml Sahne
    1/2 Bund Petersilie

    Rösti:
    1 kg Kartoffeln
    1 Zwiebel
    Butterschmalz

    Kartoffeln waschen, in 15-20 Minuten nicht ganz gar kochen, abgießen und 1 Std abkühlen lassen. Schälen und auf einer Reibe grob in eine Schüssel raspeln. Zwiebel fein hacken und hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen, kräftig durchmischen.
    In einer großen Pfanne (entweder braucht man mehrere Durchgänge und hält die fertigen Rösti im Backofen warm oder nimmt mehrere Pfannen) 2 EL Butterschmalz erhitzen, Kartoffelmischung hineingeben, und zu einem flachen Fladen formen. Bei schwacher Hitze 15 Min braten, bis sich an der Unterseite eine goldgelbe Kruste gebildet hat. Rösti auf einen Teller gleiten lassen. 1 EL Butterschmalz in der Pfanne schmelzen, Rösti umgedreht wieder in die Pfanne geben und in weiteren 15 Minuten fertig braten.

    Das Fleisch quer zur Faser in etwa 1 cm breite Streifen schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen.
    Champignons in dünne Scheiben schneiden. Schalotten in kleine Würfel schneiden.
    Öl mit etwas Butter erhitzen und die Fleischstreifen bei starker Hitze unter Rühren 2 bis 3 Minuten anbraten. Dann aus der Pfanne nehmen.
    Etwas Butter in der Pfanne zerlassen und erst die Schalottenwürfel glasig dünsten, dann die Pilze dazugeben und unter Rühren bei starker Hitze goldbraun braten. Mit Salz und Pfeffer würzen und zum Fleisch geben.
    Bratenfond mit Wein ablöschen. Aufkochen lassen, mit Brühe uind Sahne aufgießen und einkochen lassen, bis die Sauce sämig ist.
    Fleisch und Pilze daruntermischen und in der Sauce erwärmen (nicht mehr kochen!). Fein gehackte Petersilie darüberstreuen.


    Tschechien: Buchteln

    200 g Trockenpflaumen (ohne Stein)
    3 EL Rum
    300 g Mehl
    1 Päckchen Trockenhefe
    1 Becher Joghurt
    Zucker, 1 Ei
    50 g Butter

    Pflaumen mit dem Rum marinieren.
    Mehl mit der Hefe verühren. Joghurt in heißem Wasser kurz anwärmen. Mit 3 EL Zucker, 1 Prise Salz und Ei verquirlen. Vorsichtig unter das Mehl ziehen und solange kneten, bis der Teig nicht mehr klebt. Anschließend auf einer bemehlten Fläche zu einer Rolle formen und in 16 gleichgroße Stücke schneiden.
    Teigportionen jeweils mit einer Pflaume formen und zu einem runden Kloß formen. Etwas Butter in einer Form zerlassen, die Klöße rundum mit dem Fett bepinseln und anschließend dicht nebeneinander in die Form setzen. Etwa 20 Minuten gehen lassen.
    Backofen auf 180°C vorheizen, Buchteln 25-30 Minuten backen. Dazu Vanillesauce reichen.

    Deutschland

    Currywurstsauce

    1 Flasche Tomatenketchup (einfach) 2 kleine Zwiebel(n) 3 EL Balsamico, dunkel 2 EL Honig 2 EL Currypulver etwas Chilipulver oder Cayennepfeffer 1 Spritzer Sojasauce Olivenöl Tomatenmark Wasser
    Die kleingeschnittenen Zwiebeln in Olivenöl glasig dünsten. Etwas Tomatenmark dazu und mit etwas Wasser ablöschen. Ketchup dazugeben. Essig und Honig dazu und bei kleiner Hitze leicht köcheln lassen. Der Essig darf nicht zu schnell verdampfen. Dann die Sojasauce dazu und die anderen Gewürze. Gut umrühren, ggf. noch etwas Wasser dazu. Abschmecken, ob noch etwas Curry oder Chili dazu soll.

    im wechsel? ich versteh ja nix von alkohol, aber sollte man das nicht meiden?

    gestern gabs für kroatien (nachträglich) gefüllte paprika. mit hackfleisch, zwiebeln, reis, tomaten. weißkohl. ein rezept braucht ihr da wohl nicht, oder?

    und heute gibts currywurst für deutschland. nix argentinisch. sorry, klinsi.

    Mexiko:

    Mole pablano

    Gewürzmischung:
    1 Zwiebel
    7 Knoblauchzehen
    2 Tomaten
    150 g Schweinschmalz
    1/2 Kochbanane in Scheiben
    je 50g Sesamsamen, Mandeln, Erdnüsse
    je 50g Rosinen und Backpflaumen ohne Kern
    je 1/4 TL Koriandersamen und Anis, 1/2 Zimtstange
    1/4 Croissant vom Vortag, 1/2 Tortilla
    375 ml Hühnerbrühe

    Für die Chilimischung:
    7 Mulato-Chillies
    4 Ancho-Chillies
    1 1/2 Pasilla-Chillies
    1/4 Chipotle-Chili
    1/2 Zwiebel
    2 Knoblauchzehen
    60 g mexikanische Schokoladentaler (mit Zimt)
    35 g Zucker
    600 ml Hühnerbrühe

    Zwiebel halbieren, eine Hälfte rösten und in grobe Würfel, die andere Hälfte in Scheiben
    schneiden. Knoblauchzehen trocken rösten und häuten. Tomaten blanchieren, häuten, vierteln
    und trocken rösten. Chillies für die Gewürzmischung waschen und einweichen.

    Zutaten für die Gewürzmischung in Gruppen nacheinander in einer großen Kasserolle mit jeweils
    etwas Schmalz anbraten und wieder herausnehmen. zuerst die Knoblauchzehen, dann die
    Zwiebelwürfel mit den Tomatenvierteln und zum Schluß die Bananenscheiben zusammen mit den Samen,
    Nüssen, Trockenfrüchten und Gewürzen. Croissant und Tortilla klein schneiden und zusammen mit
    allen gebratenen Zutaten und der Brühe im Mixer pürieren. Im restlichen Schmalz die Zwiebelscheiben
    bräunen, das Püree zugeben, salzen und unter gelegentlichem Umrühren 1 Stunde bei schwacher Hitze
    köcheln lassen.
    Für die Chilimischung die Chillies abtropfen lassen (Wasser auffangen!), längs aufschneiden und
    die Samen entfernen. das Fruchtfleisch zusammen mit der Zwiebel, den Knoblauchzehen und etwas
    Einweichwasser im Mixer pürieren, passieren und salzen. Mischung nach und nach in die köchelnde
    Gewürzmischung einrühren. Zum Schluß die Schokolade und den Zucker darin schmelzen. Sobald die
    Mischung wieder kocht, die Brühe aufgießen. Die Kasserolle schließen und die Mole 2 bis 3 Stunden
    köcheln lassen.

    Nunja, die Chilisorten habe ich erwartungsgemäß nirgendwo gefunden und stattdessen durch mehrere
    Chilisorten zwischen sehr scharf und mild ersetzt Statt der mexikanischen Schokoladentaler habe ich
    100g Bitterschokolade (65%) genommen und die Zimtstange dafür etwas länger mitköcheln lassen.
    Statt des Croissant tats auch etwas mehr von der Tortilla und die Knoblauchmenge habe ich auch etwas reduziert.
    Ungemein lecker zu Hühnchen und Reis, in Mexiko reicht man es wohl auch zu Truthahn.

    Na, bis auf einige Änderungen steht das Programm doch auf der ersten Seite.

    Frankreich (jaja, ich hatte falsch getippt):

    Kürbis-Gorgonzola-Quiche mit Salbei

    125g Mehl
    75g Butter, gekühlt
    250g Kürbisfleisch
    270g Creme Fraiche
    175 Gorgonzola
    2 Eier
    1 Eigelb
    6-8 frische Salbeiblätter

    Kürbisfleisch bei Bedarf weichbacken.
    Mehl mit einer Prise Salz in eine Schüssel sieben, Butter stückchenweise zugeben. Mit den Knethaken vermengen. Die streuselartige Masse mit den (kalten) Händen kurz durchkneten, dann in Folie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
    Den Ofen auf 190° vorheizen, den Teigboden 5-10 Minuten in einer Springform (blind-)backen.
    In der Zwischenzeit Kürbisfleisch zerdrücken, mit der Hälfte der Creme Fraiche mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Auf dem Teigboden verteilen und mit den Gorgonzolascheiben belegen. Die restliche Creme Fraiche mit Eiern und Eigelb verquirlen und über den Käse gießen. Salbeiblätter auf die Quiche verteilen, diese dann 30-35 Minutern backen.

    Mousse au Chocolat

    Da habt Ihr bestimmt alle Euer eigenes Rezept, meins war nämlich nix.

    Borschtsch

    Zutaten (4 Portionen):

    400 g Rindfleisch (ohne Knochen)
    200 ml Rinderbrühe
    200 g Randen (rote Rüben) oder Rote Beete
    1 TL Zucker
    2 EL Tomatenmark
    4 schwarze Pfefferkörner
    4 Pimentkörner
    20 g Speck
    ½ EL Essig
    1 Petersilienwurzel
    1 Lorbeerblatt
    2 EL Margarine
    125 ml Sahne
    1 TL Mehl
    1 Knoblauchzehe
    1 Möhre (geschält)
    4 Tomaten
    Etwas gehackte Petersilie
    1 Zwiebel (enthäutet)
    500 g Kartoffeln
    400 g Weißkohl

    Zubereitung:

    Braten Sie das Fleisch in einem großen Topf von allen Seiten in heißem Fett an. Geben Sie dann die Brühe hinzu. Kochen Sie die Brühe auf und lassen Sie alles 10 bis 15 Min ziehen.
    Waschen und putzen Sie die roten Rüben und schneiden Sie sie in dünne Streifen. Salzen Sie die Rüben, beträufeln Sie sie mit Essig. Vermengen Sie die Rüben mit etwas Fett von der Brühe, Tomatenmark und Zucker. Dünsten Sie alles halbgar.
    Schneiden Sie nun die Zwiebel, die Möhre und die Petersilienwurzel in feine Streifen und dünsten Sie alles.
    Schneiden Sie die geschälten Kartoffeln in Stücke. Entnehmen Sie das Fleisch und seihen Sie die Brühe durch. Kochen Sie in der Brühe die Kartoffelstücke. Geben Sie dann zeitversetzt den klein geschnittenen Weißkohl hinzu und kochen Sie diesen 10 bis 15 Minuten.
    Geben Sie die geschmorte Rübe, die Wurzeln, die Zwiebel, die klein geschnittenen frischen
    Tomaten, den Pfeffer, die Pimentkörner, das Lorbeerblatt und mit Margarine verrührtes Mehl hinzu.
    Lassen Sie alles 5 Minuten kochen. Zerdrücken Sie den Knoblauch, hacken Sie die Petersilie.
    Geben Sie Knoblauch, Petersilie und Speck zu. Schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab. Bringen Sie alles erneut zum Kochen und lassen Sie es danach 15 Min. ruhen. Servieren Sie mit dem Fleisch.

    Samstag waren die Schweden dran:
    Köttbullar

    In einer Schüssel 3 El Semmelbrösel, ½ Tl Salz, ½ Tl weißen Pfeffer, 1 kleine Zwiebel (sehr fein gehackt) und 100 ml Wasser (oder Milch, oder halb Wasser/halb Milch) vermischen. Nach Geschmack kann man auch 1 Tl Zucker dazugeben. 10 Min. quellen lassen. 1 Kartoffel (gekocht und fein zerdrückt), 1 Ei und 500 g Hackfleisch (halb Rind/halb Schwein oder nur Rind) untermischen. Aus der Fleischmasse mit angefeuchteten Händen 2-3 cm große Kugeln formen. In einer Pfanne Butter auslassen und die Fleischbällchen darin von allen Seiten braun braten.
    Um Sauce zu gewinnen, gibt man nach dem Braten der Fleischbällchen Wasser in die Pfanne, kocht es auf, dickt die Flüssigkeit mit aufgelöster Speisestärke leicht an und lässt sie nochmals aufkochen. Mit Salz und Pfeffer (oder mit einem Rinderbrühwürfel) abschmecken und mit Sahne und nach Geschmack etwas Sherry, Cognac oder Rotwein verfeinern. Man kann auch etwas Ketchup hineingeben. Die Fleischbällchen in die fertige Sauce legen und gut durchziehen lassen.
    Hier ein etwas aufwändigeres Saucen-Rezept: 1 Zwiebel (in feinen Streifen) und eventuell ein zerdrücktes Fleischbällchen in 1 El Butter glasig dünsten. Mit 200 ml Weißwein und etwas Essig ablöschen, kurz aufkochen lassen, 600 ml dunkle Fleischbrühe dazugeben und 10 Min. einkochen lassen. Mit angerührter Speisestärke eindicken. Mit 2 Tl Senf, 1-2 El Tomatenpüree, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Fleischbällchen in die Sauce geben und ziehen lassen.
    Dazu reicht man Salzkartoffeln (oder Kartoffelpüree, oder in Milch gekochte Makkaroni), Preiselbeeren und grünen Salat.

    Pytt i panne

    400 g Kartoffeln 1.5 Zwiebel(n) 150 g Schinken, gekocht 2 Gewürzgurke(n) 30 g Butter oder Margarine 125 ml Bratensaft oder Fertigprodukt 150 g Crème fraiche Salz Pfeffer frisch gemahlen 1 EL Petersilie gehackt
    Kartoffeln waschen, mit Wasser bedeckt zum Kochen bringen, in 20 - 25 Minuten gar kochen lassen, abgießen, heiß pellen und erkalten lassen. Die Kartoffeln in Scheiben schneiden, Zwiebeln abziehen. Zwiebeln, gekochter Schinken und die Gewürzgurken in Würfel schneiden.

    Butter oder Margarine zerlassen. Kartoffelscheiben, Zwiebel-, Schinken- und Gurkenwürfel darin braten. Bratensauce und Crème fraîche unterrühren, kurz erhitzen, salzen und pfeffern und mit Petersilie bestreuen.


    Schwedische Zimtschnecken

    1000 g Mehl 500 ml Milch 150 g Butter oder Margarine 42 g Hefe 150 g Zucker 1 TL Kardamom oder Zimt 1 TL Salz Für die Füllung: 100 g Zucker 75 g Butter oder Margarine 1 EL Zimt Zum Bestreichen: 1 Ei(er) Zucker
    Butter oder Margarine und Milch auf ca. 37°C erwärmen. Die Hefe darin auflösen. Dann Zucker, Salz, Kardamom und Mehl hineinrühren. Den Teig kneten, bis er geschmeidig ist (falls nötig, mehr Mehl). Teig abdecken und ca. 40 Minuten gehen lassen.
    Den Teig auf einer mehligen Arbeitsfläche durchkneten und in drei Teile teilen. Jeweils eine dünne, rechteckige Fläche ausrollen und mit flüssiger Butter oder Margarine bestreichen. Zimt und Zucker mischen und dick auf dem Teig verstreuen. Zu einer Wurst einrollen und in ca. 4-cm-dicke Scheiben schneiden. Diese Stücke mit der geschnittenen Seite nach unten auf ein Backblech legen. Abstand beachten, die gehen auf.
    Nach einer Ruhezeit von ca. 30 Minuten den Backofen auf 200°C vorheizen. Währenddessen die Schnecken mit geschlagenem Ei bepinseln und mit Zucker bestreuen. Dann in den Ofen schieben und ca. 15 Minuten backen (Bräunung nach Belieben). Auskühlen lassen.


    ein menü wie das schwedische publikum: lecker, lecker, lecker.


    Sonntag: Ecuador

    Fanesca

    220 g gesalzenen Kabeljau (Stockfisch, engl. dried cod) mind. 12 Stunden in Wasser einweichen, das Wasser häufig austauschen. Den Fisch abtropfen lassen und mit frischem Wasser in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Auf niedriger Stufe ca. 15 Min. kochen, bis der Fisch gar ist. Aus der Brühe nehmen, abtropfen lassen, Haut und Gräten entfernen, in Würfel schneiden, Brühe und Fisch beiseite stellen.
    1/2 Tasse Langkornreis in 1/2 Tasse Milch und 1/2 Tasse Wasser kochen. 11/2 Tassen Weißkohl (fein geschnitten) in etwas Wasser gardämpfen. Gut 1 Tasse Kürbisfleisch (am besten Winter Squash, das ist ein kleiner gelbschaliger Kürbis) dämpfen und pürieren. 1/2 Tasse Limabohnen (oder dicke Bohnen, engl. broad beans, fava beans) kochen. Gut 1 Tasse Zucchini (gehackt) dämpfen. 1/2 Tasse grüne Bohnen in kurze Stücke schneiden und kochen. 1/2 Tasse Erbsen und 1/2 Tasse Maiskörner blanchieren.
    In einem großen Topf 2 El Butter auslassen und 1 Zwiebel (fein gehackt) anbraten. 1 kleine Knoblauchzehe (zerdrückt), 1 Prise Oregano, 1 Prise Kümmel (gemahlen), 1/2 Lorbeerblatt und Pfeffer dazugeben, kurz mitbraten. Mit 1/2 Tasse Wasser ablöschen, den gekochten Reis, alles Gemüse, den Fisch, die Fischbrühe, 1/4 Tasse zerstampfte Erdnüsse, 2 Tassen Milch und 1/2 Tasse leichte Sahne dazugeben. Umrühren und auf sehr niedriger Stufe 5 Min. erhitzen. 1/2 Tasse spanischen Frischkäse (queso fresco oder queso blanco; in den USA ersatzweise z. B. Muenster) hacken und in die Suppe geben. Mit Salz abschmecken. Das Ergebnis sollte eine dicke Suppe sein. Falls sie zu dick ist, gibt man etwas Milch dazu und erhitzt sie noch einmal kurz.
    Auf Tellern anrichten, mit gekochtem Ei (in Scheiben) garnieren und nach Belieben mit geriebenem Parmesankäse bestreuen.

    Statt Stockfisch habe ich normales Fischfilet kurz vor Ende hinzugefügt und normaler Frischkäse hats auch getan. Es war eher ein Eintopf als eine Suppe, aber gut.

    das sushi gibts heute abend allerdings als fertigprodukt. also kein rezept. und morgen gibts auch nichts, weil ich zur zeit auswärts weile.

    bin aber ganz zufrieden bisher, so gut wie alle achtelfinalteilnehmer getippt. die polen konnte ich noch schnell gegen ecuador austauschen, nur die tschechen werd ich jetzt wohl nachträglich einschieben müssen.

    Iran: Morgh ba Alu

    1 Hähnchen, ganz, ca. 1,5 kg
    oder
    6 Hähnchenschenkel, groß, ca. 1,5 kg
    150 g getrocknete, saure iranische Pflaumen (Mirabellen),
    keine dunklen Backpflaumen
    aus Iran-Shop (ggf. Internet) als „ Alu Bokharai“
    1 Döschen Tomatenmark
    500-750 ml Wasser
    2 Zwiebeln
    1 Msp. Safran, eingeweicht in 2 Essl. kochendem Wasser
    1 Teel. Adwijeh – Persisches Gewürz
    Margarine
    Salz
    Pfeffer

    vom Hähnchen oder den Teilen großzügig Hautüberstände wegschneiden
    falls ganzes Tier, dieses in ca. 12 Stücke teilen
    Hähnchenschenkel halbieren, in Keule und Oberstück
    aus dem Oberstück Knochen vorsichtig ausschneiden, danach quer halbieren
    ergibt bereinigt 18 Stücke von insgesamt ca. 1 kg Gewicht
    in einer großen beschichten Pfanne ca. 2 Essl. Margarine stark erhitzen
    Keulen und Fleischstücke mit der Haut nach unten anbraten, wenden, danach nochmals die Fleischstücke auf der Hautseite braun braten
    salzen, pfeffern
    in einen weiten Topf geben, Pflaumen dazu (nicht einweichen) sowie die Hälfte des Tomatenmarkdöschens
    mit 500 bis 750 ml Wasser auffüllen, bis knapp bedeckt
    aufkochen lassen, dann herunter schalten, bis es nur noch leise kocht
    45 min. so weiter köcheln lassen (immer bedeckt)
    zwischendurch Siedekontrolle und vorsichtig umrühren

    in der Zwischenzeit die Zwiebeln klein würfeln
    in wenig Margarine in der frei gewordenen Pfanne goldbraun braten
    vorerst beiseite stellen
    Safran mit 2 Essl. kochendem Wasser anrühren, ziehen lassen
    nach der ersten ¾ h Garzeit vorsichtig das übrige Tomatenmark und die gebratenen Zwiebeln einrühren (Keulen könnten sonst zerfallen)
    Safran durch ein Sieb dazu gießen
    1 Teel. Adwijeh einrühren (ggf. selbst herstellen im Mörser aus 1 Prise Pfeffer, 1 kleinen Prise Kreuzkümmel, 1 Prise Kurkuma, 1 Prise Ingwerpulver, 1 Nelke, 1 größeren Prise gemahlenem Koriander, dem Inneren einer grünen Kardamomkapsel, 5 Senfkörnern, 1 kleinen Prise Muskat und 4 rosa Pfefferbeeren)
    mit 1-3 Teel. Salz und einer guten Prise Pfeffer abschmecken
    bedeckt weitere 15 min. köcheln lassen


    Ich würde statt Wasser und Tomatenmark beim nächsten Mal vielleicht direkt ne große Dose Tomaten nehmen und notfalls mit Wasser auffüllen. Durch die Pflaumen wird das überraschend fruchtig. Schmackhaft!

    Danke :)


    Polen:
    Saure Gurkensuppe


    200g Suppenfleisch (oder 3 Hähnchenflügel )
    1 Bund Suppengemüse
    4 mittelgroße Salzgurken
    2 Möhren,
    1 kl. Porree
    1 kl. Stückchen Sellerie
    Reis
    Salz
    Dill

    Das Suppenfleisch ( Hühnerflügeln ) mit Gemüse ( Möhren, Porree, Sellerie ) in ca. 2L Wasser kochen. Nachdem das Fleisch fertig gekocht ist, Suppengemüse entfernen. In die Suppe Reis nach Belieben hinzufügen. Den Reis in der Suppe ca. 10 Min. kochen, bis der Reis halb weich wird. Danach werden die Salzgurken durch das Reibeisen ( grobe Stufe ) in die Suppe hineingerieben. Danach noch weitere 10 Min. kochen bis der Reis weich geworden ist. Anschließend werden die vorher gekochten Möhren ebenfalls gerieben ( feine Stufe ) und der Suppe hinzugeführt. Nach belieben kann man klein geschnittenen Dill hinzugeben. Zum Schluß Sahne einschütten ( ab dann nicht mehr kochen! ) und abschmecken.

    Tipp: Sollte die Suppe nicht genug säuerlich sein, dann bißchen Gurkenwasser in die Suppe geben.

    Sehr lecker, gerade für warme Tage gut geeignet! Ich hab die Gurken und Möhren allerdings nur kleingeschnitten, geraspelt mag ich das nicht so.

    Ghana

    Fufu

    1 kg Bataten, Maniok, Yams oder Süßkartoffeln schälen und gegebenenfalls in Stücke oder Scheiben schneiden. In Wasser mit Salz garen, anschließend im Mixer mit 1 kg Kochbananen pürieren.
    Nun gibt man pro Person jeweils ein Teil des Kloßes in eine nasse Schüssel, formt aus dem Kloß eine glatte Kugel, serviert z.B. Palmnuss-Sauce und isst mit der Hand.


    USA

    Spare Ribs
    Zutaten (4 Portionen):

    ca. 2,5 kg dünne Rippen vom Schweinebauch
    150 g Zwiebeln
    4 Knoblauchzehen
    5 EL Erdnussöl
    5 EL Tomatenketchup
    3 EL Rübenkraut
    3 EL Apfelessig
    250 ml Ananassaft

    Zubereitung:

    Waschen Sie das Fleisch und schneiden Sie es in einzelne Rippchen. Legen Sie diese Rippchen dann in kochendes Wasser. Lassen Sie es ca. 20 Min. garen.
    Schälen Sie die Zwiebeln und schneiden Sie sie in Ringe. Schälen Sie den Knoblauch und würfeln Sie ihn. Verrühren Sie die Zwiebeln und den Knoblauch mit dem Erdnussöl, dem Ketchup, dem Rübenkraut, Essig und Ananassaft.
    Nehmen Sie die Rippen aus dem Sud und geben Sie sie dann in eine flache Form. Übergießen Sie alles mit der Marinade. Lassen Sie alles im Kühlschrank mindestens 20 Minuten ziehen. Wenden Sie das Fleisch während dieser Zeit mehrfach.
    Grillen Sie das Fleisch von beiden Seiten. Wenden Sie es dabei mehrfach und bestreichen Sie es dabei mit der Marinade. e) Servieren Sie mit Baguette und Salat.

    Southwestern BBQ-Sauce
    Zutaten:

    300 ml Ketchup
    2 Stangen Sellerie (gehackt)
    3 Zwiebeln (gehackt)
    150ml Wasser
    50g brauner Zucker
    60g Butter
    50ml Worcestersauce
    50ml Apfelessig
    2 TL Cayennepfeffer
    2 TL Instantkaffee
    2 Knoblauchzehen (gemahlen)
    Salz

    Zubereitung:
    Lassen Sie alle Zutaten in einem Topf ca. 30 Min. köcheln.
    Pürieren Sie die Sauce mit einem Mixstab.
    Verwenden Sie die Southwestern BBQ-Sauce als Marinade oder Sauce


    North Carolina Shrimps-Reis-Salat

    250 g Reis (Sushi- oder Risotto-Rundkorn-Reis)
    1 Schalotte
    1 große Salatgurke
    250 g Garnelen oder Shrimps, vorgegart
    oder
    200 g Party-Gambas, vorgegart
    1 Teel. Zitronenzesten (ggf. in sehr feine Streifchen geschnittene abgeschälte gelbe Zitronenschale, ohne das Weiße)
    1 kleine Knoblauchzehe, Keim entfernt
    1 Teel. Salz
    1 gestr. Teel. Dijon-Senf
    40 ml Zitronensaft, frisch gepresst
    2 Teel. Rotweinessig
    80 ml feinstes Olivenöl
    Pfeffer
    4 Essl. Blattpetersilie, frisch, fein gehackt

    Reis kochen, abkühlen lassen
    Schalotte sehr fein würfeln
    Gurke schälen, längs halbieren, entkernen, dann in kleine Würfel schneiden
    Reis, Schalotten- und Gurkenwürfelchen, Shrimps und Zitronenzesten in einer Schüssel mischen
    Dressing aus gepresstem Knoblauch, Salz, Senf, Zitronensaft, Rotweinessig und Öl anrühren
    mit Pfeffer abschmecken, dann Petersilie einrühren
    über die Salatmischung geben, einrühren
    bedeckt im Kühlschrank eine Stunde ziehen lassen
    so leicht gekühlt servieren


    Südkorea

    Kim-Chi

    1 Kopf Chinakohl (Chinese Cabbage, ein länglicher Salatkopf mit gerippten, an den Rändern krausen, grünen Blättern) waschen, der Länge nach in Viertel teilen, die Teile des Strunks wegwerfen. Die Blätter sorgfältig in Stücke mit einer Kantenlänge von max. 5 cm schneiden.
    Schichtweise in eine wasserdichte Plastiktüte legen und jede Schicht mit Salz bearbeiten. Man braucht insgesamt mind. 50 g nicht-iodiertes Salz, am besten ist Meersalz. Das beste Ergebnis erreicht man, wenn man die angefeuchteten Hände mit Salz bestreut und die Blattstücke einzeln mit Druck einreibt, so dass so viel Wasser wie möglich aus den Blättern herausgedrückt wird. Die Tüte verschließen und 5-6 Stunden ruhen lassen. Nach 3 Stunden prüfen, ob alles in Ordnung ist (das Salz sollte mit dem Wasser aus dem Kohl zusammen eine Sole bilden), und die Mischung gegebenenfalls umrühren.
    Den Kohl aus der Salzlake nehmen und sehr gründlich abspülen. Die größte Gefahr beim Herstellen von Kim-Chi besteht darin, dass der Kohl am Ende versalzen anstatt vergoren ist. Die Blätter sollten weich geworden sein. Erneut möglichst viel Wasser herausdrücken. Den Kohl in einen verschließbaren Plastikbehälter geben. 2-5 Frühlingszwiebeln in kleine Stücke hacken und dazugeben. 1-2 Knoblauchzehen zerdrücken und dazugeben. Bei Bedarf auch ¼ Zwiebel in feine Würfel schneiden und dazugeben. Wenn erhältlich, gibt man auch ½ El Kim-Chi-Sauce (7 ml) dazu. Dies ist nicht unbedingt notwendig, unterstützt jedoch das Gelingen. 2 El koreanisches Chilipulver (ca. 10 g; das beste koreanische Chilipulver ist hellrot) untermischen. Wenn man anderes Chilipulver verwendet, muss man eventuell weniger nehmen. Das beste Ergebnis erreicht man, wenn man das Chilipulver von Hand in die Kohlblätter reibt (Handschuhe und eventuell auch eine Schutzbrille tragen!). 1 El Zucker und 2-3 g frischen Ingwer (in kleinen Stücken; ersatzweise 1/2 Tl Ingwerpulver) untermischen.
    Den Behälter verschließen und drei Tage stehen lassen. Danach ist das Kim-Chi fertig. Es sollte weich, aber nicht breiig sein. Die größten Stücke sollten sogar noch ein bisschen knackig sein.

    Forelle koreanisch

    4 Forellen waschen, auf beiden Seiten mehrmals etwa 0,5 cm tief schräg einschneiden und innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen. 1 Stück Ingwer (ca. 4 cm) und 2 Zehen Knoblauch fein hacken, 1 rote und 1 grüne Chili entkernen und in Ringe schneiden. Mit 4 EL Sojasauce, 4 EL Reiswein oder Sherry, 2 EL Zitronensaft, 2 EL Sesamöl, 1 EL Zucker und 3 EL neutralem Öl eine Marinade herstellen. Forellen von beiden Seiten mit der Marinade bestreichen, den Bauch mit der restlichen Marinade. Forellen auf einen Dämpfeinsatz in einen Kochtopf oder Wok geben und ca. 12 Minuten garen. (Ohne Dämpfeinsatz: einzeln in Alufoliepäckchen im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 30-40 Minuten garen)


    Fufu: Gut zum Mampfen.
    Spare Ribs: Sehr lecker, ebenso der Salat.
    Kim-Chi: Nicht mein Fall.
    Forelle: Schmackhaft wie erwartet.


    Tunesien:

    Cous-Cous

    Zutaten (4 Portionen):
    500g Couscous,
    1 L Wasser,
    500g Lammfleisch,
    150g Kichererbsen,
    3 Zucchini,
    4 Möhren,
    4 Zwiebeln,
    2 Sellerie-Stangen,
    200 ml Fleischbrühe,
    1 Lorbeerblatt,
    2 Gewürznelken,
    3 EL Pflanzenöl,
    Salz, Pfeffer
    Zubereitung:

    Schneiden Sie das Lammfleisch in ca. 2 cm große Würfel. Putzen Sie die Möhren und die Zucchini und schneiden Sie diese in 6-7cm große Stücke. Waschen Sie die Sellerie-Stangen und scheiden Sie diese ebenfalls in 6-7 cm große Stücke. Entfernen Sie dabei die Fäden. Lassen Sie die Kichererbsen abtropfen und würfeln Sie die Zwiebeln.
    Erhitzen Sie in einem großen Topf, in dem sich ein Metallsieb einhängen lässt, das Öl. Braten Sie darin das Lammfleisch bis es braun wird und geben Sie dann die Zwiebelwürfel hinzu. Lassen Sie diese etwas anschmoren und löschen Sie dann alles mit der Hälfte der Brühe ab.
    Geben Sie das Lorbeerblatt und die Nelken hinzu und Salzen und Pfeffern Sie alles. Legen Sie den Deckel auf und lassen Sie es bei kleiner Hitze ca. 45-50 min köcheln, bis das Fleisch gar ist.
    Kochen Sie in einem weiteren Topf die restliche Brühe auf und garen Sie darin die Gemüsestreifen 4-5 Min. Geben Sie diese dann mit den Kichererbsen zur Lamm-Zwiebel-Mischung. Lassen Sie den eingeweichten Couscous abtropfen und hängen Sie Ihn in einem Sieb über den Topf. Legen Sie dann den Deckel auf. Dichten Sie ggf. den Rand des Deckels mit einem feuchten Küchentuch ab. Garen Sie den Couscous ca. 25 Min. im Dampf
    Rühren Sie den Couscous durch und richten Sie Ihn auf einer Platte an. Geben Sie das Gemüse und Fleisch darauf.

    Joghurtcreme mit Safran

    3 Blatt Gelatine nach Anweisung zubereiten. Einige Safranfäden mit ¼ l Milch aufkochen lassen. 3 Eigelbe mit 80 g Zucker und 6 EL der Safranmilch verühren, nach und nach unter die Safranmuilch rühren. Die Milch so lange mit dem Schneebesen schlagen, bis sie eindickt. Nicht mehr kochen lassen!
    Die Gelatine unter Rühren in der Creme auflösen. Im kalten Wasserbad unter Rühren abkühlen lassen, dann 200 g Joghurt unterheben. Safrancreme in Gläser füllen und etwa 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

    ach, aldi? hm, da hab ich nicht geguckt. und sonst geh ich da ja auch nie einkaufen. werd ich mal gucken.

    ja, polen.. seufz. das muß ich noch deichseln. vermutlich einfach mit ecuador tauschen. nicht, daß trinidad&tobago jetzt noch statt schweden weiterkommt...


    Gestern gabs serbische Hacksteaks, während die Serben durch den Fleischwolf gedreht wurden:

    Pljeskavica
    Djuvec-Reis
    Für die Pljeskavica 300 g Schweinefleisch und 300 g Kalbfleisch durch die feine Scheibe des Fleischwolfs drehen. 2 Zwiebeln (sehr fein gehackt) und 1 Tl Salz gut unterkneten und die Masse nochmals durch den Fleischwolf drehen. 2 grüne Pfefferschoten (entkernt, fein gehackt) und ½ Tl Pfeffer unterkneten. Wenn man keinen Fleischwolf hat und fertig gehacktes Fleisch kauft, muss man das Fleisch unbedingt sehr gründlich kneten (mind. 8 Min.), sonst zerfallen die Pljeskavica beim Braten. Vor der Weiterverarbeitung 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
    Runde, 1 cm dicke Frikadellen formen und vor der Weiterverarbeitung noch einmal zugedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.
    Die Pljeskavica auf dem eingeölten Grillrost oder in einer Grillpfanne in etwas Öl von beiden Seiten knusprig grillen. Zusätzlich zu Schweine- und Kalbfleisch kann man auch Lamm verwenden, und würzt dann zusätzlich mit Knoblauch, Paprikapulver, Thymian und Rosmarin.
    Ergibt 2-3 Portionen. Großzügig mit feingehackten Zwiebeln bestreuen und mit Gemüse und Salat servieren. Dazu passt Djuvec-Reis:
    In einem Kochtopf etwas Schweineschmalz auslassen, 1 Zwiebel (fein gehackt) und ½ rote Paprikaschote (in feinen Würfeln) andünsten. Salz, 1 Tasse Reis, 1 El Tomatenmark und scharfes Paprikapulver dazugeben und unter Rühren so lange rösten, bis das Fett aufgesogen ist. Mit 2 Tassen Hühnerbrühe ablöschen und auf niedriger Stufe bedeckt 20 Min. quellen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    wenn ich das nochmal ohne peperoni koche, kann ich vieleicht auch was über den geschmack sagen ;)


    Für Saudi-Arabien:

    Kibit Rus (4-6 Portionen)
    Zutaten:

    500g Reis
    2 Kartoffeln (geschält, kleingeschnitten)
    2 EL Tomatenmark
    400g Hackfleisch (Lamm oder Rind)
    3 Zwiebeln
    1/2 Petersilie (gezupft, gehackt)
    1 TL Curry
    1 TL schwarzer Pfeffer
    Öl
    Salz

    Zubereitung:

    Mischen Sie den Reis mit den kleingeschnittenen Kartoffeln. Bedecken Sie den Reis und die Kartoffeln mit kochendem Wasser. Geben Sie Salz hinzu und kochen Sie bis beides gar ist. Lassen Sie dann alles abtropfen.
    Mischen Sie das Tomatenmark unter die Reis-Kartoffelmischung. Stellen Sie die Mischung zur Seite.
    Hacken Sie die Zwiebeln. Braten Sie sie im Öl an. Braten Sie dann das Gehackte an. Würzen Sie mit Salz, Pfeffer und Curry. Lassen Sie nach dem Braten alles abkühlen. Heben Sie dann die Petersilie unter.
    Formen Sie aus der Reis-Kartoffel-Masse kleine Kugeln. Drücken Sie in jede Kugel die Zwiebel-Fleisch-Masse.
    Frittieren Sie die Kugel in heißem Öl.

    Dazu gabs Tabouleh. Lecker!


    Trinidad&Tobago und Paraguay:

    Callaloo
    Für Callaloo in einem Suppentopf 250 g Callalloo (das sind junge Dasheen-Blätter; Dasheen sind ein Yams-ähnliches Knollengemüse; Spinat ist ein guter Ersatz), 2 Tassen Kokosmilch, 1 Tasse Milch, 1 Knoblauchzehe (gehackt), 1 Zwiebel (gehackt), ein paar Schalotten (gehackt), 1 Chilischote, 60 g Butter oder Margarine, Salz und Pfeffer geben. 4 Min. stark kochen, dann auf niedriger Stufe 40 Min. weiter köcheln lassen. Wenn die Suppe zu dick ist, etwas Hühnerbrühe dazugeben. Abkühlen lassen, in kleinen Portionen pürieren, wieder heiß machen, 125g ausgelassenen Räucherspeck und 250g Krabbenfleisch zugeben, 15 min köcheln lassen, mit Limettensaft und Thymian abschmecken und servieren. Ergibt 4-5 Portionen.

    Aus finanziellen Gründen hab ich das Krabbenfleisch weggelassen. Trotzdem sehr schmackhaft. Callaloo findet man z.B. in Afroshops, die auch Lebensmittel verkaufen, aber ich denke, man kann wirklich problemlos Spinat stattdessen nehmen.


    Paraguay

    Maracujacreme

    1 Päckchen Gelatine nach Rezept zubereiten. 4 reife Maracujas halbieren, das Fruchtfleisch pürieren und anschließend durchsieben. Mit 2 Tassen kaltem Wasser vermischen, dann 1 Dose Kondensmilch und ½ Tasse Sahne dazu und gut durchmisxen. Zum Schluß die Gelatine zugeben, nach Bedarf zuckern. Im Kühlschrank 2 Stunden erstarren lassen.

    Nunja, soweit das urpsrüngliche Rezept. In der Praxis habe ich mir allerdings die Füße abgelaufen, um Maracujas zu finden, in der Feinkostabteilung eines Kaufhauses, wo sie schließlich angeboten wurde, gab es sie für 2 € das Stück. Nunja. Ich habe stattdessen Ananas und eine Maracuja genommen. Stattdessen sollte man sich (in Asialäden bspweise) nach Maracujasaft o.ä. in Dosen umschauen oder einfach eine andere exotische Frucht nehmen, Passionsfrucht z.B. oder einfach Honigmelone. Zudem: Die 2 Tassen Wasser weglassen, das verdünnt unnötig den Geschmack. Und die Sahne vielleicht vorher aufschlagen.

    Ich habe den übriggebliebenen Rest jetzt in den Gefrierschrank gepackt und versuche, ein Sorbet draus zu machen.