Beiträge von herrsunshine

    Mit dem Zuschauerrekord wird es bald wohl vorbei sein - Krefeld hat für das nächste Heimspiel gegen Gelnhausen bereits 1100 Tickets abgesetzt - Tendenz steigend!

    Ist wohl einer Sonderaktion zu verdanken, die verbilligten oder freien Eintritt ermöglicht…

    1282 Zuschauer sehen den TuS Tabellenführer werden. Fantastische Atmosphäre, fantastische sportliche Leistung. Ein Spiel, das ein wenig vom Glanz und Wucht vergangener Zweitligaschlachten in die Stählerwiese zurückgeholt hat. Die zweithöchste Zuschauerzahl jemals seit der neuen Tribüne. Wobei man sagen muss, dass die wirklich großen Spiele vor der Pandemie und damit vor der "neuen Halle" stattgefunden haben. Das Fazit jedenfalls: Auch in Liga 3 kann der Hexenkessel Stählerwiese also die magischen Abende zusammenbrauen, die es hier früher so oft gab. Das war saisonübergreifend wohl das beste Drittligaspiel seit dem Abstieg; und auch die beste Atmosphäre. Schade war bloß die vermeintlich unattraktive Terminierung am Sonntagnachmittag.

    Ist die Zuschauerzahl Saisonrekord der diesjährigen 3. Liga Süd-West?

    Man muss bisher(!) sagen, dass der TuS wohl die größte Qualität der Staffel im Kader hat. Gegen Krefeld konnte es sich Klatt leisten, Karaula 60 Minuten auf der Bank zu lassen. Der würde in jedem anderen Team 45-50 Minuten pro Spiel kriegen.

    Genau, und da sind wir ja bei der Krux der Aussage von Roth angelangt. Schiedsrichter haben viel zu wenig Routine im pfeifen. Wie auch, wenn sie einem Beruf nachgehen. Wenn man in einer Disziplin wie der Schiedsrichterei der beste werden will, muss man sie eigentlich täglich mehrere Stunden üben oder sich anderweitig damit beschäftigen. So wie es Sportler mit ihrem Sport auch tun. HBL Schiedsrichter machen ein bisschen Video Analyse, pfeifen pro Woche ein Spiel und haben gelegentlich Fortbildungen. Deshalb hat Roth mit seiner Aussage, er könnte das gut, weil er so viel mehr Routine hat, auf jeden Fall einen Punkt.

    Deiner Argumentation folgend wäre es also zwingend, den Profi-Schiedsrichter einzuführen, der sich voll auf die Schiedsrichterei konzentrieren kann?

    Ich kenne keine Sportart, wo das der Fall ist. Selbst beim Fußball gehen die Schiris einem Beruf nach, auch wenn die Prämien dort reichen, den Lebensunterhalt zu bestreiten.

    Roth hat höchstwahrscheinlich Recht. Die bisherigen Kommentatoren in diesem Thread scheinen Handball nur vom Sofa aus zu betrachten.

    Trainer sind Vollzeit mit Handball beschäftigt, höchst professionell und müssen minütlich das Regelwerk auslegen, anwenden und auch beurteilen.

    Schiedsrichter gehen einem normalen Job nach und machen das ganze ehrenamtlich. Da KANN gar nicht das gleiche Level an Kompetenz für den Sport rauskommen.

    Und wer meint, dass Trainer nicht mit Drucksituationen umgehen können: Wer denn sonst?

    Da hast du aber ne ziemlich verzerrte Wahrnehmung vom Schiedsrichterwesen und von den Kommentatoren in diesem Thread.

    Die Schiedsrichter sind bestens ausgebildet und kommen meistens aus der Basis heraus, waren in den meisten Fällen selbst Aktive und werden für ihre Leistung auch entsprechend entlohnt.

    Natürlich sind Trainer in der Lage, das Spielgeschehen einzuordnen. Aber - wie hier schon festgestellt wurde - sind es zwei Paar Schuhe, ein Trainingsspiel zu leiten oder ein Bundesligaspiel.

    Die Aussagen von Herrn Roth sind einfach überflüssig, anmaßend, respektlos und wahrscheinlich unüberlegt.

    Zum Glück kann man das von den Aussagen hier im Thread meistens nicht behaupten, hier stimmt das Niveau!

    https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-63-155847.html

    Das im obigen Artikel ausgerechnet zwei ausgewiesene Regelallergiker für sich in Anpruch nehmen, die besten Schiedsrichter zu sein, zeigt mal wieder den Unterschied zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung. Nur weil man meint, Situation besser einschätzen zu können, heißt das noch lange nicht, dass man die Regeln auch entsprechend anwenden kann. Gerade die zwei Rumpelstilzchen, die Entscheidungen nur akzeptieren, wenn sie ihnen auch gefallen, die bei jedem Spiel wie gedopt an der Linie auf- und abspringen und selbst klarste Entscheidungen nicht verstehen, hauen so einen Klotz raus.

    Ja leider werden immer mehr Vereine in Schieflage kommen.

    Die Investitionen werden immer höher, immer mehr Auflagen und auch der ein oder andere Sponsor sagt ab, kürzt oder steigt aus.

    Die wenigsten Vereine haben einen sicheren Hauptsponsor, der zumindest den Grundbestrieb sichert.

    Ich hoffe das es Dormagen nicht erwischt, doch es werden sicher noch mehr Vereine folgen, die finanzielle Probleme bekommen werden und es dann nicht schaffen werden.

    Auch sicher Vereine aus der1 Liga, wird es erwischen.

    Bist du da im Bilde, wer da noch in Liga eins oder auch darunter in der Existenz bedroht ist oder orakelst du nur?

    Die Regel dazu existiert noch, sie wird dann wahrscheinlich nur nicht mehr angewendet:

    Regel 8.7 - Unsportliches Verhalten, das progressiv zu ahnden ist:

    Allerdings muss ich gestehen, dass ich ad hoc nicht sagen kann, wann ich zum letzten Mal einen Spieler gesehen habe (in der Bundesliga), der eine Zeitstrafe gefordert hat. Dafür hatte ich die letzten Tage aber irgendwo gesehen, wie ein Spieler den Videobeweis wollte. Bestraft wurde er dafür nicht, obwohl das wohl so in Aussicht gestellt wurde.

    Wie sieht es denn dann mit den Trainern aus? Ist das Einfordern von Zeitstrafen dort auch progressiv zu bestrafen?

    Das sieht man ja häufig, dass Trainer Zeitstrafen bei Regelverstößen vehement einfordern.

    Ich finde diese übertriebene Feierei immer befremdlich, vor allem wenn man einen Pflichtsieg mit einem Tor in der letzten Sekunde einfährt. Ich finde auch das Abfeiern einzelner Spieler nicht schön, wie es auch woanders zu hören ist.

    Sieg ist Sieg und muss entsprechend gewürdigt werden- um so mehr, wenn es in der letzten Sekunde ist!

    von einem Pflichtsieg gegen den amtierenden Deutschen Meister zu sprechen, ist wahrscheinlich der SL-Rivalität geschuldet?