Da gehe ich doch stark davon aus, dass sich das noch ändert. Aber Stand jetzt natürlich richtig.
Beiträge von HeinerBrandt
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Welche Verordnung ist denn damit gemeint? Das wird doch auf Landesebene geregelt, womit die Paragraphenangabe nicht bei allen stimmen würde. Was habe ich da übersehen?
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Ich denke mal, dass Duvnjak und Sagosen absolute Spitzenverdiener in der Liga sind. Dazu gesellt sich eventuell noch Landin. Die beiden werden im Rückraum durch Bilyk ergänzt, der wahrscheinlich in der Gehaltskategorie nicht teurer ist als die Top-Spieler der anderen Vereine ist, aber eben auch nicht deutlich darunter. Zahabec fällt ebenfalls in einen nur leicht geringeren Bereich. Auch beim THW muss gespart werden und da wird ein 5. Rückraumspieler mit gutem Gehalt am ehesten zum Streichobjekt. Vielleicht stellt man sich dort noch mit einem günstigen Talent auf.
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Im Handball fließen doch fast nie Ablösesummen. Zahabec bringt aber eine andere Komponente ins Spiel als die anderen. Den Zweikampf zwischen Nilsson und Bilyk hat Bilyk klar gewonnen und Nilsson würde hinter den Dreien wenig Spielzeit bekommen.
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Der wird wohl keine Ablöse kosten.
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NRW hat die meisten Einwohner, ist mit seinen Großstädten der größte Faktor für eine schnelle Verbreitung und somit ist das Infektionsrisiko hier mit Abstand am höchsten. Aber noch deutlich mehr Abstand hat NRWs Versorgung bezüglich des Gesundheitssystem gegenüber den anderen. Die Kapazität an Krankenhausbetten, Intensivbetten usw. übersteigt die anderen Bundesländer deutlich.
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Diese Situation finde ich generell sehr interessant. Sky stellt seine Zahlungen ein, weil die Profivereine (Fußball & Handball) ihre Leistungen nicht erbringen können, allerdings kriegen die Kunden von Sky keine Erstattung? Sky bietet aktuell keinerlei Live-Sport an und kommt zumindest der Leistung des Fußball Bundesliga Pakets nur sehr unzureichend nach. Sky ist im Prinzip als Intermediär zwischen Fan und Profisport tätig. Auf der Einnahmenseite stehen bei Sky demnach die gleichen Zahlen, die dort immer stehen, während die Ausgabenseite drastisch minimiert wird.
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Ich wäre als GF eines Profisportvereins aufgrund der Situation auch besorgt. Das Geschäft kann schlecht laufen und selbst wenn man selber große Fehler gemacht hat, der Verein sportlich oder finanziell Niederschläge wegstecken muss, selbst wenn der Verein vor der Insolvenz steht - es wäre alles irgendwie angenehmer als die derzeitige Lage. Normalerweise kann man aus seinen Fehlern lernen und die neue Situation planen, aber aktuell ist man als GF den Entscheidungen anderer ausgeliefert, die sich wiederum auf einen Zustand beziehen, den keiner kennt und dessen Entwicklungen keiner vorhersehen kann. Die einzige Möglichkeit ist ein breit gefächertes Szenario-Management, wobei immer wieder die Hoffnung besteht, dass im August wieder alles normal verlaufen könnte, denn möglich ist fast alles. Ich persönlich glaube nicht, dass zumindest die großen Vereine in Gefahr sind. Die Sponsoring-Strukturen werden ähnlich beibehalten werden können, insbesondere die Top-6 haben wahrscheinlich auch noch Möglichkeiten auf solidarische Zahlungen in diesen Zeiten zu hoffen. Wie bereits erwähnt ist ein weiterer Vorteil das vorhandene Know-How. Dazu sind auch die Spieler verunsichert und bis auf wenige Vereine werden wohl alle Abstriche machen müssen. Vielleicht spielt man dann 6 Monate lieber für einen geringen Lohn, der zum Überleben reicht, als zu einem Club zu wechseln, der sich jetzt gerade in dieser Krise auftut. Generell sollten die Spieler auch wissen, dass es für sie mittelfristig am sinnvollsten ist, um fast jeden Preis die aktuellen Strukturen zu wahren. Neue Strukturen bedeuten Unsicherheit und ich denke, dass die Vereine wie sie aktuell aufgestellt sind, die gleichen Verhältnisse wie vor der Krise am schnellsten wiederherstellen können. Trotzdem muss man sagen, dass es nie einen besseren Zeitpunkt gab, um einen Verein aus dem Nichts hochzuziehen. Einen Startplatz in der 2. Liga, vielleicht sogar in der ersten Liga, wird man wohl mit finanziellen Mitteln relativ einfach erreichen können. Dazu wird man auch Spieler finden, die ihre Verträge nicht neu verhandeln wollen.
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Karl: Manchmal frage ich mich, wie du darauf kommst, dich über die Expertise von über 20 Personen in verschieden zusammengestellten Gruppen zu stellen. Es mag deine Meinung sein, dass du diesen Papieren nicht glaubst und es Punkte gibt, die deiner Meinung nach dafür sprechen, dass diese Papiere nicht zu referenzieren sind. Du diskreditierst mit Armin Laschet den Ministerpräsidenten, der für den größten Bevölkerungsanteil aller MP in Deutschland zuständig ist. Wie gesagt: Ich habe kein Problem damit, wenn du nicht der Meinung der Politik bist und deren Entscheidungen zu hinterfragen ist Teil der Demokratie, aber einem Expertenkreis ohne Argumente die Kompetenzen abzusprechen, finde ich unzureichend. Zudem haben entscheidende Politker (Merkel, Laschet) bereits gesagt, dass sie sich darauf beziehen werden.
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Und trotzdem wird sich an diesem Papier orientiert, deswegen wird man es nicht vergessen können. Dazu das Experten-Papier aus NRW - das werden die Grundlagen der Entscheidung sein.
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Rolando Urios
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Ich denke auch nicht, dass man nachverpflichtet, allerdings scheint es die Clubs in Dänemark hart zu treffen. Um den Rückschluss zu Lærke zu ziehen: GOG sind finanziell einige Einnahmequellen weggebrochen wie Sponsorenevent und natürlich die Tatsache, dass sie nicht mehr Meister werden können. Somit werden sie auch nicht in der lukrativen oberen Champions League Runde mitspielen. Das alles kann man der dänischen Presse entnehmen. Zwar sind dort glücklicherweise keine Existenzängste vorhanden, aber wenn man Lærke von der Gehaltsliste bekommt, würde das schon helfen. Gleichzeitig ist die Gehaltsstruktur in Dänemark nicht mit der Deutschen vergleichbar, sodass Lærke mit nur leicht verbesserten Gehalt bei Flensburg die Finanzen nur bedingt belasten würde. Betrachtet man die aktuelle Situation, wird wohl kaum ein Verein dieses Jahr und auch nicht unbedingt im nächsten Jahr viel Geld in Talente aus kleinen Ligen investieren, allerdings möchte Lærke den Schritt spätestens 2021 gehen. Da GOG und Flensburg ein gutes Verhältnis (Siehe Zachariassen) haben, könnte ich mir vorstellen, dass es für Lærke einen 1-2 Jahresvertrag gibt, der nicht so hoch dotiert ist.
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Michal Jurecki verlässt die SG nach der Saison Richtung Polen.
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Evgeni Pevnov. Ich finde das Spiel ohne Nationalmannschaft ein wenig charmanter, aber wenn man am Anfang sagt, wie viele ist es auch in Ordnung. Hier könnte es sonst zu Problemen kommen, weil Schöne, Pevnov und Dissingers Nationalmannschaftskarrieren sich überschneiden, aber ich nicht weiß, ob die jemals zusammen gespielt haben.
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Durch Mamelund, die ja wirklich nur 2 1/2 Monate miteinander gespielt haben und Balic als Nationalmannschaftskollegen, war das schon sehr schwer - gut so! Ich dachte lange an Cañellas, aber mit Petersson hat der höchstens mal im All-Star-Team gespielt und wenn das auch noch zählen würde

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Völlig ohne Pandemiekontext ist es nicht möglich. Du stellst doch schon sehr richtig dar, wie die Saison gewertet wird. Punkt 1 ist bereits entschieden. Punkt 2 und Punkt 4 sind als nächstes zu entscheiden und werden voraussichtlich bis Mitte Mai geklärt. Hier besteht erfahrungsgemäß der meiste Diskussionsbedarf. In der Folge sind die Staffeleinteilungen zu erwarten. Diese könnten gegebenenfalls, wie du bereits erwähnst, nach Teilnehmer und Modus angepasst werden. Nur nachdem die Saison gewertet wurde und eine Staffeleinteilung vorgenommen wurde, ist das Thema dieses Threads prinzipiell abgeschlossen.
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Ist ja kein Problem - ich kann doch niemandem vorschreiben, hier etwas beizutragen, das würde ich mir auch nicht anmaßen. Ich versuche einzig, die Diskussionskultur relativ zielgerichtet zu halten, aber selbst das liegt immer im Auge des Betrachters.
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Der Thread ist im Regelbereich abgelegt. Zusätzlich beachte man bitte den Eingangsbeitrag, sodass relativ klar ist, dass es hier um die Wertung der Saison 2019/2020 geht. In jedem Fall sind hier kurzfristige Zukunftsprognosen miteinzubeziehen, aber die Relevanz der Wertung der Saison 2019/2020 wäre wahrscheinlich sehr gering, wenn es zukünftig keinen Profihandball mehr gibt und auch keine Saison 2020/2021 geben würde. Daher würde ich das Szenario des Saisonausfalls 2020/2021 in einen anderen Thread verschieben oder diesen für generelle derartig weitreichende Zukunftsprognosen öffnen. Da dies jedoch weiter entfernt und höchst spekulativ ist, ist das von der Wahrscheinlichkeit des Saisonabbruchs 2019/2020 wohl besser zu trennen. Alleine weil diese Praxis auch in deren Prozess zwei Ereignisse wären. Ein Saisonabbruch würde wohl bereits im Mai vollzogen, während die Absage der Saison 2020/2021 so lang wie möglich herausgezögert würde.
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Dann sind wir doch diesbezüglich genau einer Meinung. Wie man meinen Ausführungen entnehmen kann, habe ich gesagt, dass dieser Thread dafür gedacht ist. Er ist allerdings nicht dafür gedacht, welche Folgen eintreten, sollte es keine Saison 2020/2021 geben und noch weniger, was passiert, wenn Vereine in der Folge insolvent gehen oder der Profisport Handball nicht mehr vorhanden ist.
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Dieser Threat heißt Saisonabbruch? - Wie wäre zu verfahren. Habe ich da was übersehen????
Nein, wieso meinst du?