Naja, wenn man sagt dass die 29 reichen müssen wir noch 5 Punkte holen, also mind. 2 Siege und 1 Unentschieden aus den letzten 8. Fünf aus sechzehn maximal holbaren Punkten sind 31%. Die beiden Teams mit 22 Punkten müssen zum Erreichen der 29 noch 43% ihrer maximal möglichen Punkte holen. Das ist schon nochmal eine etwas andere Hausnummer.
Beiträge von Andi.Waffen57
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btw:
Ich gehöre auch zu denen die mutmaßen, dass am Ende 29 Punkte zum Klassenerhalt notwendig sind.
Am 28.03., als wir 22 Punkte hatten, schrieb ich im TuS-Thread eine kleine Rechnung, der zufolge wir noch 7 Punkte holen müssen, um sicher zu sein - das deckt sich mit deiner Zahl 29. Klatt sagte übrigens ein paar Tage später in der Presse, er rechne damit, dass 6-8 Punkte reichen.
ABER...
Aber zum einen, was ist in dieser total verrückten Liga schon normal?
Hiermit hast du Recht. Meine kleine Rechnung beruhte auf der Annahme, dass der "damals" 17., Schwartau, es nicht schaffen wird, mehr als 50% ihrer Spiele zu gewinnen. Und was soll ich sagen, seither haben sie 100% ihrer Spiele gewonnen

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Ich finde Hüttenberg auch mit am stabilsten. Aber ihre 3:2:1-Deckung in der Bundesliga...? Das große Geld zum Verstärken hat man sicher auch nicht. Und selbst wenn man, entgegen allen Erwartungen, keine Potsdam-Saison hinlegen würde - es bliebe die Frage, ob sich das nördliche Hessen finanziell auf Dauer zwei Bundesligisten erlauben können würde.
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Sollte Schwartau gewinnen, kommt noch mal richtig Bewegung in die Tabelle.
I like to move it, move it!
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Kurze Frage: Kommen Kinder unter 7 bei euch kostenlos mit einem Erwachsenen rein? Ich finde nämlich nur ermäßigte Tickets für "Kind (7-12 J.)". Danke für eine rasche Antwort!

Ich hoffe, du warst inklusive Nachwuchs gestern noch vor Ort
Falls ja würde mich interessieren, wie du als "Außenstehender" (Gehe mal einfach davon aus, dass du nicht soooo oft in der Stählerwiese bist) die Atmosphäre und Stimmung wahrgenommen hast. Mit der rot-weißen Brille würde ich sagen, dass der Hexenkessel ein gewichtiger Faktor des Heimsiegs war. Siehst du das auch so? -
Ein Gang in die 3. Liga ist sicherlich ein Gang von dem die meisten gar nicht mehr zurückkommen! Also, Vorsicht.
Was aber auch daran liegt, dass die 3. Liga ein völlig undurchdachtes Gebilde ist. Da treffen Vereine mit Millionenetats auf Vereine, die in einer besseren Scheune spielen. Die Notwendigkeit zur Reform wurde bisher nicht erkannt oder will nicht erkannt werden. Wäre die 3. Liga eine zweigleisige Halbprofi-Liga mit zwei 16er Staffeln der besten aktuellen Drittligisten in der die Meister aufsteigen und die beiden Zweitplatzierten eine Relegation um den dritten Aufstiegsplatz spielen, wäre sie aus der Perspektive eines aktuellen Zweitligisten nicht so unfassbar unattraktiv; der Sprung wäre nicht so gigantisch und umgekehrt entsprechend auch die Fallhöhe nicht.
Ich finde die 2. Liga so dermaßen dufte - die Vorstellung, dass es durchaus so kommen kann, dass wir nächste Saison wieder Prachtgegner wie "Team HandbALL Lippe II" oder "HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II" in der Stählerwiese begrüßen statt Elbflorenz Dresden und den TV Hüttenberg - das ist echt Wahnsinn.
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Noch 10 Spiele und aktuell 4 Punkte vor. Ein bisschen Gerechne: Wenn wir noch 3 Spiele gewinnen wären das +6 Punkte, der aktuell Siebzehnte müsste also jedes 2. Spiel gewinnen und 10 Punkte holen, nur um damit Pari zu ziehen. Jeder Punkt über diesen 6 würde relativ wahrscheinlich den Klassenerhalt bedeuten. Es stehen noch 6 Heimspiele gegen Dresden, Dessau, Nordhorn, BHC, Hagen und Minden an. Wenn wir sagen "Wir schaffen es, drei davon zu gewinnen" bräuchten wir auf jeden Fall noch irgendwo mind. einen Auswärtspunkt (Balingen, Eulen, Lübeck, Coburg). Es wird schwer, aber wir packen das!
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Was der Abstiegskampf 24/25 mal so gar nicht gebrauchen kann, ist das Rechtsstreitigkeiten und Debatten am "grünen Tisch" Einzug in den Wettbewerbsprozess und die Köpfe der Beteiligten halten....
Wie ein Klecks Spülmittel in einer blubbernden, dampfenden, gut gehenden Suppe.
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Mit einiger Verwunderung habe ich die Facebook-Kommentarspalte zum Ergebnispost vom Spiel gegen Lübbecke zur Kenntnis genommen. Glänzt das Ferndorfer Publikum doch sonst oft mit der pietistisch anmutenden Zurückhaltung, ja nicht irgendwie negativ aufzufallen, kam da doch schon einiges an polemischen Angriffen, die ich nicht unkommentiert lassen möchte. Die Liste der vorgetragenen Unmutsbekundungen ist recht lang: Nicht nachvollziehbare Wechselpolitik, einfallslose Angriffe ohne klare Struktur, eine "immer schlechter werdende" Mannschaft - manche Hirnakrobaten schlagen schon irrwitzige Bögen von der "rosaroten Ferndorfer Brille" zur "verkorksten Entwicklung der letzten 20 Jahre in Deutschland"...
Leute, Leute, Leute. Alle haben viel Meinung, packen tolle Metaphern aus und beten in bester Doppelpass-Manier das Phrasen-1x1 des Mannschaftssports herunter. Aber ich lese recht wenig über die Essenz des Ganzen: Über Handball.
Daher möchte ich folgend erläutern, was meiner Meinung nach das "strukturelle Problem" unserer Mannschaft ist und warum wir gerade wegen dieses Problems nur noch geschlossener hinter dem Team stehen sollten.
Waren die Offensivabläufe in der ersten Saisonphase oftmals noch wie aus einem Guss, haben sich die gegnerischen Deckungsreihen mittlerweile besser daran angepasst. Es kam vor, dass wir in einem Spiel 15-16-17 Angriffe hatten, wo unser Team die gesamte Spielszene, von der Auslösehandlung über die Kleingruppe bis zur finalen Handlungsentscheidung und dem Abschluss graziös-fehlerfrei; perfekt durchexerziert hat. Sowas zu sehen konnte damals kaum einer glauben. „Ist das da wirklich der TuS Ferndorf, ein Aufsteiger mit Mini-Etat?“ Und warum hat dieser Ball funktioniert? Weil die raumschaffenden Bewegungen und das Zurechtlegen der Gegenspieler-Positionen aus den langen Kreuzbewegungen und mit den schnellen Verlagerungen immer wieder auf den Zentimeter genau, ja wirklich makellos dahingespielt waren. Das war und ist Kevics Handschrift. Er ist wie der Fußballer Thomas Müller eine Art "Raumdeuter" und kann das Spiel in den Raum lenken, „der sich gleich öffnen wird“. Unser zusammenhängendes Spiel im ersten Saisondrittel war in manchen Phasen dadurch beinah ästhetisch. Das meine ich ganz ernst. Es war eine Art choreographiertes Rückraum-Ballett, in dem den drei Spielern auf der höheren Linie nur die konditorische Aufgabe der finalen Dekoration zukam, sei es via Sperre oder Abschluss. Die Beweglichkeit im Rückraum und das Zurechtlegen – das haben die Gegner jetzt besser im Griff und lösen viel gegen den TuS-Angriff mit videogeschultem Stellungsspiel. Daher sind es mittlerweile nur noch so 7-9 Angriffe pro Spiel, die nach diesem "Schema F" der choreographierten Raumöffnung verlaufen. Wir sind immer noch sehr viel in langen Kreuzbewegungen und agieren unheimlich betriebsam in der Seitwärtsbewegung zum Tor. Aber die Mannschaft kann daraus nicht mehr so systematisch die Positionsvorteile erzeugen wie im ersten Saisonteil. Weil wir hier wirklich nicht gegen den SC Pusemuckl spielen! Das heißt im Umkehrschluss: Es müssen anteilsmäßig mehr Tore aus Einzelaktionen, aufreibender Kleingruppe und Kontern erzielt werden. Dafür braucht es eine hohe individuelle Qualität und die haben wir zum Glück auch, aber nicht in dem Maße wie andere Teams – da zeigt sich dann doch ganz deutlich der Etat. Der Ferndorfer Handballstil diese Saison lebt davon, dass die Zahnräder des Mannschaftsgefüges genau ineinandergreifen. Greifen sie das nicht (mehr), weil die Gegner auf hohem Niveau adaptieren können, verliert das Zusammenspiel von Fanger und Kevic sein Funkensprühen und wird Normalsterblich.
Es bleibt uns nichts anderes, als dieses evolutionsähnliche Faktum zu akzeptieren und so gut wie möglich zu versuchen, die Mannschaft bis zur letzten Sekunde der Saison zu unterstützen. In der ersten Saisonhälfte haben wir uns die Punkte teilweise erzaubert, jetzt müssen wir den Großteil der Tore hart erarbeiten. Dafür braucht das Team unsere Hilfe, nur wenn wir alle die Reihen geschlossen halten, geht uns bis zum Ende nicht der Saft aus. Es werden bestimmt noch weitere ruckelige Spiele kommen. Aber die individuelle Qualität ist eben doch hoch genug, dass wir die nötigen Punkte zum Klassenerhalt holen. Das ganze Gepöbel bei Facebook macht den Anschein, als begriffen die Leute die Dynamik nicht, die ich hier zu skizzieren versucht habe. Weil wenn man sie begreift – welche Kritik will man da bitte äußern? Guckt auf unsere Gehaltsstruktur, guckt auf die Gehaltsstrukturen der Gegner. Guckt auf Klatts Handball und darauf, wie blendend er funktioniert hat, aber die Gegner sind eben sau stark und wir haben nicht "mal eben so" ein komplettes Konzept B in der Tasche. Aber da heißt es dann einfach plump „Sie werden immer schlechter“ oder „Einfach 20% weniger Fehler machen“. Ah ja, danke Coach.
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Was ist denn eigentlich in Lübeck los? Zu denen schreibt hier ja selten jemand. Sind jetzt schon ein paar Jahre dabei aber the trend is not their friend.
Finde spannend, dass niemand der 40 Teilnehmer meiner Umfrage von Dezember auf Lübeck getippt hat, und jetzt sind sie es, die da unten drin stehen. Zu der Niederlage gegen Hüttenberg am Samstag kann ich nichts sagen, aber davor die Woche, als sie auf den Abstiegsplatz geraten sind, war das maximal unglücklich: 2 Minuten 14 Sekunden vor Ende gegen den Tabellenzweiten aus Minden steht es 30:30 Unentschieden, am Ende verlierst du mit einem Tor, während Hagen völlig unerwartet mit 9 Toren gegen TUSEM gewinnt.
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Eine ganz schöne Stille hat sich hier rund um den TuS breit gemacht. Jedenfalls hier meine hauptsächlichen Talking Points der aktuellen Situation:
Wir stehen nach wie vor herausragend da! Was für eine Saison für unser Team bisher. Es erfüllt mich derzeit immer wieder mit Freude und Stolz, wenn man auf der Arbeit, im Freundeskreis oder beim Sport mit Leuten über den TuS Ferndorf spricht. Wir erleben, ohne zu übertreiben, nach wie vor mit die rosigsten Zeiten die die Hallenhandball-Geschichte des TuS je gesehen hat.
Die Verlängerung von Hideg ist ein da dickes, dickes Ausrufezeichen: Wir können ein Spieler dieses Formats im besten Alter auch länger im Siegerland binden, obwohl er Leistungen gezeigt hat, die ihn für höhere Aufgaben qualifizieren würden. Das hätte man von mir aus gerne noch etwas "breiter treten" können als es nur beim Einlauf des Spielers in die Halle kurz vom Hallensprecher durchsagen zu lassen. Hideg ist ein essenziell wichtiger Baustein im Gesamtgefüge unseres Teams und ich freue mich tierisch darüber, dass er bleibt.
Die Verpflichtung von Malte Nolting war ein Glücksgriff für den Deckungsverbund. Der Junge hat "gut gelernt", hat Freude daran, heftig zu "ackern" und genau die Mischung aus beidem brauchen wir. Kompliment an alle Beteiligten.
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Bis hoch zu Platz 8 sind die Mannschaften im Abstiegskampf.
Das ist wohl die spektakulärste Zweitliga-Saison seit der ersten Ferndorfer Spielzeit in dieser Klasse in der Saison 2012/13.
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Ich hatte etwas ähnliches in Bezug auf Smits schon lange vor der Saison prognostiziert und damals, so hart das gewesen wäre, dafür plädiert, nicht mehr mit ihm in die Saison zu gehen. Natürlich wünsche ich ihm als allererstes schnellstmögliche und vollständige Genesung, letztlich ist jetzt aber die Erkenntnis endgültig, dass man sich mit der Kaderplanung für diese Saison heftig ins eigene Knie geschossen hat.
Nur 6 Rückraumspieler für 3 Positionen, einer davon mit signifikanten Herzproblemen (!), einer davon völlig überspielt und körperlich seit Jahren über dem Belastungslimit, einer davon spielt in der Nationalmannschaft nur Außen...
Wer hat ernsthaft gedacht, dass man mit dieser Ausgangsposition um die Meisterschaft mitspielen kann? Und wenn dann noch, wie jetzt, Pytlick ausfällt... Es gibt keinerlei Puffer im Kader und das vorhandene Personal hat teilweise die Klasse für "Ganz oben" nicht.
Wenn ihr mich fragt, braucht es nach den Abgängen von Golla, Gottfridsson und Jörgensen einen kompletten Neuanfang. Erbaut um Pytlick, Jakobsen und Kirkelökke (auf Außen!) herum, sofern die drei nicht mittlerweile frustiert sind und keine Lust auf mühselige Aufbauarbeit haben. Als Multi-Weltmeister wäre das nachvollziehbar, da hat die SG einfach "verkackt"!
Und es sollte zumindest überprüft werden, ob dieser Neuanfang auch mit dem gleichen Personal in der Entscheidungsetage geschehen kann, der den aktuellen Kader zu verantworten hat. Denn dieser Kader wird unter dem Strich den eigenen Ambitionen, den Fans, der Vereinsgeschichte und den Sponsoren nicht gerecht.
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Nach dem 2. Spieltag, könnte dann eventuell die Spannung im Rennen um Platz 1 fast erledigt sein in diesen beiden Gruppen.
Ich werde es einfach nicht verstehen, warum beim Handball egal ob Vereins- oder Nationalmannschaft immer diese unsäglichen Turniermodi existieren. IHF und EHF müssen wohl immer was ganz besonderes sein...
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Das Tabellenmittelfeld besteht derzeit aus 2 (!) Teams: Nordhorn und Coburg auf den Plätzen 6 und 7. Alles darüber ist Aufstiegskampf, alles darunter ist Abstiegskampf. Und die beiden Genannten können, ehe sie sich versehen, auch unten rein geraten.
Eine Wahnsinnssaison bis hierher!
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Also gerade Simon spielt richtig auf gerade. Bei ihm hätte ich angesichts WM und das Krickau schon sein Mentor ist, wirklich erstmal weniger erwartet.
Da sieht man, wie gut es jemandem tut, seine Komfortzone verlassen zu müssen. Plötzlich steht da ein "fremder Mann", den man davon überzeugen muss, dass man einer der Besten auf der Welt ist. Das ist ein signifikanter Unterschied dazu, wenn da ein Kumpel steht, der genau weiß, wie gut man sein kann...
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Ich habe mir das Re-Live heute Morgen im ICE angeschaut und muss sagen, dass mir das Spiel beider Teams gut gefallen hat. Gummersbach war über sehr weite Strecken in der Lage, den "dänischen Handball" mitzugehen. Wahnsinn, was die auch für ein Tempo (und eine hohe technische Qualität bei diesem Tempo) auspacken konnten.
Man kann selbst als SG Flensburg Handewitt nicht erwarten, über solche Teams wie im Spaziergang drüberzulatschen. Man muss Gummersbachs Leistung honorieren, das war ein sehr attraktiver Auftritt. Am Ende hat man es gegen eine so starke Mannschaft, in deren Halle und trotz des bei einem Trainerwechsel völlig normalen Gerumpels geschafft, zu gewinnen. Und das ohne, dass es in den letzten 2 Minuten noch richtig eng war. Was will man für so eine Partie mehr?
Wer weiß, vielleicht kommt Blakotinsek unter seinem Landsmann plötzlich auch wieder zu mehr Angriffsspielzeit. Zu sagen "Jörgensen hat nicht gefehlt" wäre seiner Qualität gegenüber unfair. Er fehlt jeder Mannschaft, immer. Aber dennoch habe ich ein gutes Spiel am Kreis gesehen. Für Buric freuen mich die 20 Paraden aus 2 Spielen auch enorm.
Allerdings waren fragmentarisch Sequenzen zu sehen, in denen deutlich wurde, das mit der fortschreitenden Entwicklung des Spielstils von Pytlick eine fortschreitende Desintegration mit dem Spielstil von JG stattfindet.
Diese zwei unterschiedlichen Vorstellungen von Geschwindigkeit zu moderieren wird eine sehr große Herausforderung für Pajovic.
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Zu der Hallenthematik: Es geht natürlich nicht um die Siegerlandhalle, sondern es gibt konkrete Planungen dazu, ein Spiel in der Schwalbe-Arena auszutragen. Nicht, um Gummersbacher Publikum anzusprechen sondern man will schon den eigenen Siegerländer Anhang da hoch karren, so wie damals im Pokal gegen die RN Löwen. Ich sehe natürlich den möglichen, finanziellen "Surplus Value", betone aber auch ganz stark dass ich immer für die Stählerwiese plädoyieren werde. Der Heimvorteil für Punktgewinne wiegt für mich schwerer als ein paar zehntausend Euro Zusatzeinnahmen. Ein Ligaspiel ist anders wichtig als ein Schaulaufen im Pokal damals.
Zum Spiel gestern: Das war ein besorgniserregender Auftritt. Man könnte den Schluss ziehen, dass ohne Hideg und Fanger die Konkurrenzfähigkeit schon arg bedroht ist. Das würde dann aber überlagern, dass ausnahmslos alle gestern einen Katastrophentag hatten. Torhüterleistung? Weit und breit keine in Sicht. Kevic? Als wäre er 6 Jahre gealtert. Mundus? Fernab von jeder Form. Hecker? Uiuiui.... Eres? Nicht anwesend. Der Innenblock? Mal hier mal dort, aber nicht am Gegner. So viele TF wie gestern habe ich glaube ich noch nie in einem Spiel der 1. Herrenmannschaft des TuS Ferndorf gesehen, nicht mal damals zu Oberligazeiten.
Das gute an so einer Niederlage qua "Formsache" ist aber auch, dass man schon nächstes Wochenende wieder die Chance hat, das wirkliche Leistungsvermögen aufzuzeigen. In diesem Sinne: Der vermaledeite Freitag Abend liegt uns dieses Jahr einfach nicht, auf 2 Punkte gegen TUSEM!!!
PS: Gestern haben wir allerdings nochmal deutlich vorgeführt bekommen, dass es auf Rückraum Rechts eigentlich noch einen Neuzugang bedarf. Und angesichts des Ausfalls von Würz gerne ein Spieler, der auch im Zentrum decken kann.....
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Ohne Gidsel verlöre Dänemark sofort seinen Unbesiegbarkeitsnimbus.
Die Füchse würden ohne ihn nicht um die DM spielen.
Man kann es auch so sagen: Kein Lauf hält ewig, irgendwann wird Dänemark wieder ein Spiel verlieren. Aber die Chance, dass es ein Spiel ist, in dem Gidsel nicht mitspielt, ist recht hoch. Die "Rechnung" dazu:
Vor dem Finale hatte er einen "Average" von 13 Torbeteiligungen pro Spiel (Tore und Assists). Dreizehn! Von einem einzigen Spieler, jedes Spiel! Die anderen 11 Feldspieler müssen nur 7 Tore ohne ihn machen, dann hat man schon gesichert 20! Das ist absoluter Wahnwitz.
Ein durchschnittlicher Wert von 8 Scorern, wie ihn Martinovic zum gleichen Zeutpunkt hatte, war schon Weltklasse. Aber Dreizehn!
Das heißt im Umkehrschluss aber auch: Selbst wenn "nur" ein Weltklassespieler und nicht Gidsel dort aufläuft und - sagen wir - gute 7-8 Scorerpunkte beisteuert, fehlen immernoch 6 Tore, die Gidsel garantiert.
Wie du es auch mit Gummersbach richtig sagst: Der Junge ist derart gut, der zu erwartende Erfolg jedes Teams wäre existenziell von ihm abhängig.
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Hier wurde moniert, dass im Angriff zu wenig "Zusammenhängend" gespielt wurde, dafür viel Stückwerk.
Für mich liegt ein gewichtiges Problem dabei darin, dass der Keyplayer Juri Knorr eine Rückraummitte, aber kein Spielmacher ist. Er lenkt nicht auf hohem Niveau und er inszeniert auch nicht metronomartig seine Nebenleute. Maximal für den Kreis, weil es dann sein Assist ist. Kurzum: Er spielt für sein Ego und nicht für sein Team. Das ist auch schon recht lange so, aber die hohe individuelle Qualität kaschiert das meistens ganz gut.
Ich verwette meinen Allerwertesten, dass das signifikante Teile im Team genauso sehen, es aber natürlich (auch zum Glück, es sind ja schließlich Profis) nie so öffentlich äußern würden. Aber die impliziten Aussagen in den Interviews von Zerbe, Golla und auch Gislasson haben da schon Bände gesprochen.
Und wenn man keinen wortwörtlichen Spielmacher hat, wie soll dann ein zusammenhängendes Spiel entstehen?