Mein "Traummodell" wäre das Folgende: Eine semiprofessionelle, zweigleisige 3. Liga, die solche nachvollziehbaren Geschichten wie hier vorgetragen (Ob wir mit +14 oder mit +8 gewinnen ist nicht attraktiv) ad acta legt. Darunter 4 Regionalligen - aber mir ist natürlich bewusst, dass der Verband vor der abgelaufenen Saison erst eine Ligareform durchgeführt hat und es jetzt schon eine Regionalliga gibt.
Beiträge von Andi.Waffen57
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Ui, man verzichtet am letzten Spieltag im Abstiegskampf fast komplett auf Erstliga-Schiedsrichter.
Das wundert mich in der Tat auch.
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Die Schiris haben vergessen, dass sie ein Tor gegeben haben?
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Odense hatte in HZ2 oft die Chance entscheidend zu verkürzen, hat aber zig dieser Satzbälle liegengelassen. So kommt man für den CL-Sieg leider nicht in Frage.
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Bei Ferndorf hat sich letzte Saison im ersten Finalspiel Julius Fanger (als wichtiger Rückraumakteur) das Kahnbein gebrochen.Im Rückspiel der ersten Runde bekommt der alles überragende Akteur der 3.Liga Süd-West, Janko Kevic, in der 4.Minute (!!) die rote Karte.
Ein unvergesslicher Gänsehaut-Moment, als plötzlich der bis dahin die gesamte Saison abgemeldete Ante Simic aus dem Schatten heraustritt und in der allergrößten Stunde der Not (die ersten 20 Minuten des Rückspiels) das Ruder mit zwei Ausgleichstoren nach jeweils -2-Rückstand reißt.
Solche Szenen - sprich: so eine Kaderbreite - braucht man, um aufzusteigen. Da hilft es dir nichts, die gesamte Ligaphase alles kurz und klein zu schießen. Das ist ungerecht gegenüber dem eigentlichen Ligaprinzip aber so ist es eben beim DHB. Und solange da die Vereine nicht vehement gegen protestieren (In Emsdetten gibt es aber mittlerweile endlich auch mal ein paar unzufriedene Stimmen zum Konzept der 3. Liga) muss man da eben durch. Und solange gilt, was stählerne Wiese schreibt: Ausreden zählen halt einfach nicht. Es ist auf dem Platz, was auf dem Platz ist.
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Was genau soll an Oppenweiler unsympathisch sein?
Naja wir hatten dort letztes Jahr ein rundum fantastisches Auswärtsspiel in der Aufstiegsrunde. Wie stählerne Wiese auch schon mal angedeutet hat - das ist sehr vielen Ferndorfern positiv im Gedächtnis geblieben.
Sympathien im Sport müssen nicht immer objektiv messbar sein sondern können auch hochsubjektive Erfahrungen zur Grundlage haben...
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Wirklich eine unglaubliche Szene.
Ein spannendes Detail: Der Torwart von Minden kommt schon runter und setzt sich auf die Bank, weil die Entscheidung der Schiris Tor war und er denkt, jetzt hat seine Mannschaft den Ball im Angriff in Unterzahl - daher kommt er "automatisch" runter. Dann sieht er plötzlich, dass die Schiris doch zu Tor ab tendieren und extrem geistesgegenwärtig aber sportethisch fragwürdig dirigiert er hektisch einen Feldspieler runter, geht wieder drauf als hätte er Abwurf und "redet danach auf die Schiedsrichter ein" - macht dabei sogar das Tor ab Zeichen, als wäre es doch in der Situation jetzt selbstverständlich, dass es mit Tor ab weitergehe. So sieht es auf den Bildern aus - das heißt nicht, dass es so geschehen ist.
Es war aber doch ein ganz klares Dessau-Tor auch für ihn, sonst hätte er sich nicht wie von selbst auf die Bank gesetzt, um Gleichzahl im Angriff zu ermöglichen.
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da ist das ding
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Die Eulen Ludwigshafen können so nicht weitermachen - SportkolumneDer Handball-Zweitligist gibt ein trostloses Bild ab. Der Klub muss sich daran erinnern, für was er einmal stand.www.rheinpfalz.deHier zerreißt ein Journalist die Eulen in der Luft, schreibt von einem "trostlosen Bild" und hat - sofern man das von Außen beurteilen kann - nicht einmal Unrecht damit...
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b) Hat jemand irgendwo her schon Videomaterial, dass die beiden Varianten des Nullschritts visuell erläutert?
Ich weiß nicht ganz, welche "beiden Varianten des Nullschritts" du meinst. Es gibt nur einen Nullschritt - der ist dann gültig (und zählt als "zusätzlicher" Schritt) sofern der ballerhaltende Spieler den Ball gepasst bekommt und in der Luft fängt, noch bevor er wieder Bodenkontakt hat.
Zukünftig muss der Spieler den Ball eben nicht mehr gepasst bekommen sondern darf auch den zusätzlichen Schritt machen, wenn er den Ball aus dem eigenen Prellen in der Luft fängt, noch bevor beide Beine Bodenkontakt hatten. Der Nullschritt bleibt der gleiche bzw. es kommt keine neue Variante hinzu - entscheidend für die neue Regel ist nur, was vor dem Nullschritt passiert.
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Veszprem kommt in der abelaufenen Saison auf eine Statistik von 25 Siegen aus 26 Spielen und eine Tordifferenz von - nicht ganz - PLUS 400!!!!!!!!
Leute, fast plus 400! Das ist ja schon aberwitzig. Spielen die da gegen meine Oma Hilde?
Zwischen Platz 1 und 2 liegen 6 Punkte, zwischen Platz 2 und 3 liegen 5 Punkte und zwischen Platz 3 und 4 auch wieder 5. Meine Güte, uninteressanter kann eine Liga ja kaum sein. Da war alles Wochen vor Saisonende entschieden.
Wie kann man als möglicherweise bester Kreisläufer der Welt in so ein Team und so eine Liga wechseln wollen? Was sind die sportlichen Ambitionen? Die Tordifferenz auf +450 hochzudrücken? Die Gegner dieser Liga sind ja für Veszprem ganz offensichtlich nicht im Ansatz ernstzunehmen. Und sich nur auf die Champions League zu konzentrieren - kann das für einen so jungen, so begabten Kreisläufer reichen?
Wenn er dort wirklich hinwechselt, macht er bei mir erhebliche Minuspunkte. Ein Spieler seines Formats muss - für meine Begriffe - im kompetitivsten Wettbewerb agieren den es gibt, und das ist die Bundesliga.
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Ich weiß nicht, wer wäre denn der erwartbare Absteiger vor der Saison gewesen? Ferndorf als Aufsteiger?
Ja; um ehrlich zu sein glaube ich, dass die gesamte Wahnsinnssaison im Abstiegskampf nur deshalb überhaupt erst entstand, weil Ferndorf "aus der Rolle gefallen ist". Es war sicher von vielen Managern vor der Saison "geplant", dass wir wie Vinnhorst und Aue letztes Jahr zusammen mit Konstanz wieder sang- und klanglos runtergehen.
Der Umstand, dass dem so nicht ist, ist dann mit dem Umstand zusammengefallen, dass über den beiden Abstiegsplätzen viele Mannschaften ein recht ähnliches Niveau spielen können. Und direkt: Eine super explosive Mischung. Plötzlich müssen manche Manager gewaltig umplanen...
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Wenn ich es aus Sicht des TuS für den Fall des Klassenerhalts denke, wünsche ich mir - aus schon den angesprochenen Gründen - auch den super sympathischen Verein aus Oppenweiler hoch. Im anderen Match dafür aber Krefeld, einfach aufgrund der Nähe. Die weite Fahrt nach Konstanz durch ein NRW-"Derby" zu ersetzen wäre doch ganz komfortabel.
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aber, der Teufel ist ein Eichhörnchen !!
Die Redewendung kannte ich noch nicht, fantastisch!

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Das heutige Spiel hat eindrucksvoll bewiesen, dass man auf diesem Niveau ohne Linkshänder im Rückraum nicht mehr viel zu melden hat.
Kompliment an Klatt und Kevic für die ausgetüftelte Variantenvielfalt, um diese Problemzone in den Griff zu kriegen. Leider war es zum Scheitern verurteilt.
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Mit der rechtlichen Etablierung des Nullschritts aus dem eigenen Prellen hat jeder Spieler de-facto 4 Schritte zur Verfügung. Mir gefällt das gar nicht. Das macht es für die Abwehrspieler nur noch schwerer bis unmöglich, ein 1vs1 über Stellungsspiel zu gewinnen.
Klar, der Sport soll für die Generation "Aufmerksamkeitsspanne und Reizsensibilität durch TikTok ruiniert" attraktiv gemacht werden - heißt noch schneller, noch mehr Tore, noch mehr Run and Gun. Das wird die neue Regel auch sicher hergeben. Bald sind dann 37:41 keine Seltenheitsergebnisse mehr sondern der Standard - der Trend ging da ja auch ohne den vierten Schritt schon hin.
Und wenn dann auch weiterhin "ein Schritt mehr" nicht gezählt wird, dann sind die Genossen Kristiansson und Konsorten bald regelmäßig bei 5. Nicht mehr lange und man erkennt unseren Sport gar nicht mehr wieder.
Ich für meinen Teil liebe die Abwehr beim Handball. Abwehrschlachten sind für mich taktisch die schönsten Sipele. Und die aufopferungsvolle Abwehrarbeit wird massivst ins negative revolutioniert durch die neue Regel.
Warum eigentlich nicht direkt komplett ohne Abwehr spielen - jeden Angriff Schussfalle - und dann sofort wieder zur anderen Seite? Das dürfte den TikTok-Kids doch entsprechen.
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Kurzum: Verlorener Punkt.
Hoffentlich fällt uns das nicht noch auf die Füße.
Ich musste in der 53. Minute ausschalten, da ich einen Abendtermin hatte. Zu dem Zeitpunkt führte Lübbecke mit 3, war das gesamte Spiel in Führung. Was ist danach passiert?! Vogelwild. Werde mir die Schlussphase wohl später in der Mittagspause nochmal anschauen.
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Generell war das Remis Hamm- Nettelstedt gestern für die Eulen aktuell das "schlechteste" Ergebnis. Sie MÜSSEN jetzt gegen Essen liefern.
Ich finde es ehrlich gesagt absolut daneben, dass das Eulen-Spiel erst am Dienstag ist und generell, dass dieser so entscheidende Spieltag von Mittwoch bis Dienstag gestückelt ist.
Würde mich mal interessieren, was da das geniale Argument der Entscheider gewesen ist.
Eine "Abstiegskampf-Konferenz" am Samstag Abend würde doch DYN mitunter die meisten Views der gesamten Saison, ob 1. oder 2. Liga einbringen - wenn plötzlich die Fans ALLER Abstiegskandidaten plus die Handball-Interessierten ohne "Betroffenen-Bindung" gleichzeitig in Massen die Geräte einschalten. Und es wäre rein sportlich um ein Vielfaches attraktiver als so, wie es jetzt ist.
Aber gut, die Experten im deutschen Handball machen ihre Expertendinge.
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Mit dem Ergebnis aus Hamm gestern ist es amtlich:
Der TuS Ferndorf kann morgen (!) zuhause (!!) im Südwestfalenderby (!!!) den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen.
Welch Fügung des Schicksals, dass es ausgerechnet dieses Spiel ist. Als wäre es vorbestimmt gewesen.
MÄNNER, HOLT DAS DING!!!
