Beiträge von Andi.Waffen57

    Der Spielplan ist raus und er bringt (so er denn zu vorgesehener Zeit durchgeführt werden kann) dem TuS direkt zum Saisonbeginn in Oktober und November ein hartes Programm. Allerdings nicht, weil man gegen die oberen 6-7 der Liga spielen muss, im Gegenteil. Großwallstadt, Aue, Emsdetten, Lübeck, Dormagen, Fürstenfeldbruck und Wilhelmshaven heißen die ersten 7 Gegner, darunter sind alle drei Aufsteiger und mit Emsdetten ein Team, dass ohne Covid19 jetzt Drittligist wäre. Auch Lübeck und Dormagen haben in der abgelaufenen Saison hinter dem TuS "gefinished", was die Siegerländer natürlich nicht automatisch zum Favoriten erklärt, aber trotzdem irgendwo die Frage aufwirft, wie man den Verein vom Kindelsberg in der kommenden Saison einschätzen soll. Nach nunmehr insgesamt 5 Jahren Zweitligahandball und zuletzt zwei einstelligen Platzierungen auf diesen Niveau kann der TuS auch trotz der Sommerabgänge in der nächsten Saison einen Kader vorweisen, der nicht mehr wirklich als Underdog oder Abstiegskandidat bezeichnet werden kann, wie es mit den Zweitliga-Teams aus Ferndorf des vergangenen Jahrzehnts immer wieder der Fall war. Man kann gegenwärtig mindestens 8 Spieler vorweisen, die über 70 Spiele Zweitligaerfahrung gesammelt haben. Und dennoch halte ich den Klassenerhalt diese Saison für das einzig realistische Saisonziel. Und das geht vielen Clubs so, weshalb schon früh Dampf auf dem Kessel sein wird. Diese ersten sieben Spiele halte ich für enorm wichtig. Wenn man es schafft, ein gewisses Punktepolster aufzubauen, kann man den dann anstehenden Spielen gegen Hamm oder Gummersbach etwas lockerer entgegenschauen. Wenn nicht, dürfte jedes Punktspiel zu einer Nervenschlacht werden. Die Ansetzung kann ein Segen für das Team von Andersson sein und Selbstbewusstsein mit sich bringen, es kann aber auch nach hinten los gehen, besonders, wenn sich die Mannschaft noch nicht zu 100% gefunden hat. Hoffen wir das beste. Heute ist übrigens Trainingsauftakt.

    Die CL im Handball sollte man 2020/2021 streichen, zu hoch das Infektionsrisiko durch die vielen Reisen. Dazu kommt, dass die HBL sowieso ein Mammutprogramm zu bewältigen hat, und immer noch die WM und Olympia geplant sind.

    2020 will man ja im Dezember in Köln noch einen CL-Sieger küren. 2021 würde ausfallen und 2022 könnte man dann hoffentlich wieder in den Alltag kommen.

    Aber die EHF und viele Vereine außerhalb Deutschlands wollen eine CL-Saison und deshalb wird es dazu kommen.


    Das Finanzierungsmodell zu vieler Clubs in Europa ist abhängig von der CL. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass das Turnier nicht ausgetragen wird.

    Damit sind beide Außenbahnen in der Tat stark besetzt. Allerdings steht in der PM des TuS, dass Julian Schneider in der kommenden Saison auch die Linksaußen-Position besetzen wird. Was heißt, dass zusätzlich zum Neuzugang auf Mitte vermutlich Faulenbach nächste Saison vermehrt in die Rolle des Spielmachers hineinwachsen muss. Und ob es in der Saison, in der man vermutlich so hart um den Klassenerhalt kämpfen werden muss wie noch nie, sinnvoll ist, ohne zwei "Vollzeit-Spielmacher" zu starten, wage ich zu bezweifeln. Risikoreich ist es allemal. Naja, die Zeit wird es zeigen.

    Ich werde im übrigen nicht müde, auf die defizitären Zustände im Unterbau aufmerksam zu machen. Um die Jugendarbeit des TuS steht es gegenwärtig schlecht und es besteht eine große Diskrepanz zwischen der Tatsache, dass die erste Mannschaft bisher alle vakanten Kaderplätze(auf der Bank wie auf der Platte) international besetzt hat, während die Existenz einer A-Jugend für die kommende Spielzeit im März noch nicht sicher war.. Stichwort "Ungleiches Wachstum".

    Ich kann die Bedenken verstehen, aber...
    - für einen Großteil der CL-Vereine (GER und FRA ausgenommen) ist die CL die Existenzgrundlage, nicht die nationale Liga
    - die CL ist eines der Kernprodukte der EHF

    Soll die EHF alles hinwerfen und den europäischen Spielbetrieb absagen? Kann sie sich gleich auflösen... Ich kann schon verstehen, dass erst einmal geplant wird um dann ggf. anzupassen.


    Damit hast du total Recht. Auch die EHF ist letztlich ein Unternehmen, dass gucken muss, dass es auf dem Markt platzierbar bleibt. Aber ich würde mir da ein etwas flexibleres/dynamischeres Vorgehen wünschen. Die CL ausfallen zu lassen fände ich ebenfalls keine gute Option. Aber vielleicht lassen sich Modi finden, die allen Interessen in dieser schwierigen Zeit entgegenkommen. Da man nun festgezurrt hat, muss man ggfs. wieder umsortieren. Und das ist mMn ein größerer Imageschaden, als wenn man sagen würde "Wir sind schlau und warten und schauen dann". Aber andererseits wollen die Kapitale, die mit der EHF verbunden sind, natürlich auch die entsprechende Gewissheit. Daher sehr schwierig alles. Sei es drum: Der Fokus MUSS in der kommenden Saison mehr denn je auf der Gesundheit der Spieler liegen.

    Man muss sich in der Tat fragen, wieviel Sinn es macht, in der anstehenden Saison eine Champions League in diesem Format auszutragen und so früh bei so ungewisser Sachlage festzuzurren. Die Bundesliga wird kommende Saison bei weniger Zeit mehr Spiele haben als in der abgelaufenen, dazu die CL, im Januar Nationenturnier und Olympia. Wie soll das gehen? Oder anders gefragt, soll die Saison 20/21 diejenige werden, die das Fass der Überbelastung im Profihandball endgültig zum Überlaufen bringt, die den Crash herbeiführt?
    Man muss erstmal sehen, welche Vereine wie im Oktober wo an den Start gehen können. In der Bundesliga, aber auch international.

    https://www.tus-ferndorf.de/1-mannschaft/n…f-rechtsaussen/
    Das ist ein Transfercoup: Josip Eres wechselt vom kroatischen Meister Zagreb ins Siegerland. Die Rechtsaußenposition ist damit mit Rüdiger und ihm auf dem Papier vermutlich so stark besetzt wie noch nie in der Geschichte des TuS. Denn: Es entzieht sich meiner Kenntnis, dass schon einmal zuvor ein Spieler seine Zelte unterm Kindelsberg aufgeschlagen hat, der in der Vorsaison 4 Tore in der Champions League erzielt hat. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten.

    Das bedeutet, dass Anfang August Trainingsstart sein wird. Was bedeutet, dass noch über einen Monat Pause sein wird. Ab kommendem Mittwoch ist R. Andersson offiziell zuständig. Man darf gespannt sein auf die Transferentscheidungen der Zukunft. Denn die Frage wird kommen, in wie weit die Kadersituation den Vorstellungen und Wünschen des Coaches entspricht. Das wird eine ganz ganz schwere Saison für den TuS werden.

    Noch haben die Vipers nichts offiziell bestätigt. Die Gerüchte wabern allerdings seit einigen Wochen durch Rumänien/Norwegen, ich denke, da ist es nur noch eine Frage der Zeit bis zur Bekanntgabe. Allerdings hätten die Vipers dann auf Rückraum Rechts alle drei norwegischen Nationalspielerinnen dieser Position und ich kann mir kaum vorstellen, dass die anderen beiden bereit sind, weitere Abstriche in Sachen Spielzeit zu machen. Gut möglich also, dass ein Transfer von Mörk da das internationale Karussell nochmal etwas antreibt. Sucht Bietigheim nicht aktuell noch eine Halb Rechte mit CL-Format? ;)
    Edit: Just heute wurde der Transfer dann doch offiziell mitgeteilt.

    Ich finde Arcosh's ersten Beitrag interessant und durchdenkenswert. Die Verkleinerung er CL auf 12 Teams, auf einen "Elite-Club" sozusagen erscheint mir ansprechend, allerdings (im Gegensatz zu jetzt) mit durchlässiger und transparenter Aufnahmestruktur.

    Wie man die Wettbewerbe darunter dann gestaltet, ist natürlich fraglich. Ich für meinen Teil halte einen reinen Europapokal der Pokalsieger als KO-Wettbewerb für interessant und wiedereinführenswert, im Fußball wie im Handball. Sind Pokalsieger und Meister (CL) oder Platz 2-? als andere Europapokalteilnehmer identisch, können die wählen, welches Turnier sie spielen und wenn sie ihr regulär "erworbenes" nehmen (Was der Fall sein sollte), geht die Teilnahme an das Team auf dem ersten Nicht-Europapokalplatz, fertig.

    Warum sollte man denn Dinamo deutlich besser behandeln oder Motor gegenüber den Vorzug geben?


    Weil sie letzte Saison ein kleines Handball-Märchen geschrieben haben, als sie völlig überraschend die gesamte Champions League 10 Spiele lang ungeschlagen geblieben sind. Zusätzlich sind sie erneut rumänischer Meister geworden. Nicht falsch verstehen: Ich habe keine Sympathien zu Dinamo, mir das ist das letztlich relativ egal. Aber aus handballromantischer Sicht hätten sie den Platz kriegen müssen, egal für wen. Da kann ich verstehen, dass sich die Fans "robbed" fühlen. Aber wie ich schon sagte lohnt es letztlich auch nicht, sich darüber aufzuregen oder zu diskutieren. Denn die EHF ist eh alle drei demokratischen Gewalten auf einmal :)
    PS: Auf die Gefahr hin, dass ich mich unbeliebt mache: Politische Beweggründe für sportliche Entscheidungen halte ich in der EHF für real. Ob sich das auf diesen einen konkreten Fall bezieht, weiß ich nicht. Aber grundsätzlich gibt es derartige Vermischungen von Staatlichkeit/Politik und Sport. Besonders in den osteuropäischen Ländern.

    Die EHF hat die finale Teilnehmerliste veröffentlicht und ich denke, nicht nur ich hätte Dinamo gerne dabei gesehen. Zumal sie das einzige Team der letzten Saison waren, dass ungeschlagen geblieben ist. Meines Ermessens nach hätte man auf Motor getrost verzichten und dafür die Rumänen dazu holen können, auch aus (hier schon dargelegten) stimmungstechnischen Gründen. Aber gut, man weiß seit Jahren, was für ein korrupter und mafiaähnlicher Laden die EHF ist, daher wunderts mich nicht bzw. rege ich mich über solche Sachen gar nicht mehr auf.

    Man stelle sich vor, es findet sich kein adäquater Hauptsponsor (Die Bekanntgabe ist ziemlich kurzfristig und die COVID19-Pandemie bringt gewaltige ökonomische Rezessionsentwicklungen mit sich, Branchenübergreifend), und der Verein geht daran zu Grunde. Der Spielermarkt würde geflutet mit Weltklasse- und Topspielern. Ob Kielce das erste große Corona-Opfer im Profihandball wird? Ich gehe nicht davon aus, dass in diesem Jahr noch vor Zuschauern gespielt wird. Und ich gehe davon aus, dass es in zahllosen Fällen so kommen wird, wie im Fall Kielce: Sponsoren können sich ob der Rezession und argumentativ vor ihren Betriebsräten solche Spielchen nicht mehr leisten. Ob der Handball zerstört wird? Keine Ahnung. Aber für Pessimisten dürfte der Fall Kielce da ein erster Vorbote sein.

    Mittlerweile haben beide Schneiders verlängert und damit werden auch nächste Saison zwei Brüder-Paare aus Ferndorf in Ferndorf spielen. Hat das noch wer in der zweiten Liga? Der Kader des TuS weist nun "nur noch" Handlungsbedarf auf drei Positionen auf, Rückraum Mitte und beiden Außen. Ich halte das defensive Vorgehen nach wie vor für richtig, allerdings muss man angesichts der dann doch relativ regen Transfertätigkeit der Konkurrenz auch den Blick auf die sportliche Qualität richten. Und das sieht aktuell trist aus. Ein erfolgreiches Konzept ist lange gespielt und verfeinert worden, jetzt ist es weg und mit ihm, in Trainer und zwei Spielmachern, seine drei Protagonisten. Solche "Umschaltmomente" sind für alle Sportvereine empfindliche Phasen in denen es gilt, behutsam und meist auch mit etwas Zeit, aus dem Alten das noch da ist und dem Neuen das kommt eine funktionierende und entwicklungsfähige Einheit zu formen. Soweit die Theorie. Diese Chance, die eigene Spielphilosophie mit einem Neustart aufbauen und umsetzen zu können, war es wohl, die R. Andersson an der Aufgabe in Ferndorf und der 2. Liga in DE gereizt hat. Der TuS hatte sich dank Lerschts Arbeit einen sicheren Platz im Mittelfeld der Liga hart erarbeitet, nun wird die Gefühlslage am Kindelsberg allerdings ziemlich rasant wieder auf knallharten Abstiegskampf abstürzen. Was bedeuten wird, dass Andersson von Anfang an Druck haben wird. Und nicht den Kader, den er vielleicht wollte. Wenn es hart kommt und man niemanden holen können wird, vielleicht auch nur einen Kader aufgefüllt mit Oberligaspielern. Das kann ich mir allerdings nicht wirklich vorstellen. Ich denke auch, er wird da in einer gewissen Weise Forderungen haben. Die erste Post-Corona-Saison hat jedenfalls bereits jetzt, da die alte noch nicht einmal offiziell ins Archiv gestellt wurde, das Potential, den ehrlich erarbeiteten Fortschritt (als Gegenmodell zum schnell erkauften) der Ära Lerscht zu zerstören. Andersson kann eine Unglücksfigur in der Geschichte des TuS werden, er kann aber auch mit einem erneuten Klassenerhalt schlagartig nach seiner ersten Saison Helden-Status erreichen. Denn der Klassenerhalt wird in der kommenden Saison vermutlich schwerer, als in der aktuellen und auch als in der davor.

    Die erste CL-Saison der Herren in der Post-Corona Zeit findet im neuen Modus statt und die ersten 10 gesetzten Teilnehmer stehen fest. Vardar mit neuem Mäzen wird eine Wundertüte sein. Der Kader ist zu schwach, um an vergangene Tage anzuknüpfen aber Kanonenfutter dürfte das Team auch nicht werden, besonders bei Heimspielen. Ich gehe fest davon aus, dass Elverum auch in der CL spielen wird, die mausern sich gerade still und leise zum Top-Verein Skandinaviens und unterstreichen diese Ambition mit interessanten Transfers. Die EHF wird der gesteigerten Aufmerksamkeit, die Elverum auf sich zieht, nicht in die Quere kommen wollen. Grundsätzlich kann man bei dem korrupten Scheißladen EHF wohl davon ausgehen, dass Einschaltquoten zumindest ein Faktor sein werden wenn es darum geht, zu entscheiden, wer von den Upgrade-Antragstellern teilnehmen darf.

    Die bisherigen Teams sind:

    • CRO - HC PPD Zagreb
    • DEN - Aalborg Handbold
    • ESP - FC Barcelona
    • FRA - Paris St. Germain Handball
    • GER - THW Kiel
    • GER - SG Flensburg-Handewitt
    • HUN - Telekom Veszprem
    • MKD - HC Vardar 1961
    • POL - PGE Vive Kielce
    • POR - F.C. Porto

    Quelle: 301 Moved Permanently
    PS: Ganz ehrlich, das ist das schlechtest programmierteste Forum in dem ich je unterwegs war. Der Punkt vor CRO bei Zagreb zb. springt einfach mal willkürlich nach oben und es ist nicht so, als wäre es das erste Mal, das solche Probleme auftreten. Zeilenumbrüche sind beispielsweise auch absolute Glückssache. Was für Amateure sind hier am Werk?

    Damit schon die zweite Neueinstellung außerhalb der Mannschaft innerhalb weniger Tage. Und beide Entscheidungen finde ich gut. Hierdie erste. Bei der Frage ich mich, ob der neben Eickelmann steht. Sind teilweise dieselben Arbeitsgebiete. Weiß das jemand?

    Als neutraler Beobachter (mit einem Hauch von Sympathie für den VfL) stelle ich fest, dass der VfL des 5.6.20 in Punkto Professionalität nicht mehr ansatzweise mit dem VfL aus Erstligazeiten vergleichbar ist. Da hat es Sprünge gegeben, die honorierenswert sind. Aus einem besonderen Grund: In Traditionsvereinen und solchen mit lange gewachsenem (und verwachsenem) "Überbau" sind eingeschlagene Kurse meist eine Einbahnstraße. Wenn sich der unschickliche Umstand ergibt, dass sich besagter Kurs nicht "auf dem Markt platzieren lässt" (wie man heute so schön sagt), donnern diese Vereine aller Regel nach im Dampfwalzenmodus in die Insolvenz und die sportliche Bedeutungslosigkeit. Ruder umreißen is' meist nicht. Massenhaft dokumentierbar in den Ligen Nummer Drei und Vier des (nicht nur) deutschen Fußballs. Der VfL fällt da, zu seinem Glück, aus der Reihe. Schindler hat sich bei mir, und ich denke auch bei vielen anderen Menschen in Handballdeutschland, nicht nur wegen des Videos letzten Monat und den darin offengelegten Entwicklungen sehr viele Pluspunkte gemacht. Die gegenwärtigen Personalentscheidungen sind für mich die Kontinuität dessen. Das sieht wohlüberlegt aus, reichlich Reflexion zugrundeliegend und immer mit der (bisher) aufgehenden Kalkulation des "Mehrwerts" (wie man heute so schön sagt) für den VfL. Denn leisten wird man sich alles können, was man verkündet. Man muss es zumindest. Ob ich Schindler als Mensch mag ist irrelevant, was er und der VfL da momentan tun, verdient aus der neutralen Sicht Respekt.

    Schöne Auszeichnung für Julius:

    Die Trainer und Manager der 2. Handball-Bundesliga haben entschieden: Der wertvollste Spieler der 2. HBL in der abgebrochenen Saison 2019/20 kommt in Julius Lindskog Andersson aus Ferndorf.

    Damit hat man einen schönen Maßstab dafür, wie sehr er dem TuS in der kommenden Saison fehlen wird. Zusätzlich ist die Kadersituation gegenwärtig katastrophal. Kein Linksaußen, nur ein Rechtsaußen. Weder Lucas noch Julian Schneider haben bisher offiziell verlängert, was in diesem Moment auf dem Papier Linus Michel als einzigen etatmäßigen Mittelspieler stehen lässt. Dafür hat man 3 Torhüter, 3 Halblinke und 3 Kreisläufer. Den Markt kann niemand momentan einschätzen, die Existenzsituation der Zweiten Liga und des gesamten Profihandballs kann niemand einschätzen. Ich halte das bisherige behutsame Vorgehen daher für vernünftig, wenngleich man Gefahr läuft, viele passende Spieler zu "verpassen". Wer weiß, vielleicht ist der Schlüssel zum Kader des TuS in der Saison 20/21 am Ende doch der bereits von mir erwähnte Einblick R. Anderssons in die schwedischen Ausbildungsstrukturen. Aber das ist nur Spekulation.

    Aus "deutscher Sicht" spielt noch Gordana Mitrovic in Frankreich (in Nantes), vorher war sie beim THC und in Blomberg aktiv. Die Liga dürfte kommende Saison in der Spitze etwas spannender werden. Metz hat mit Zaadi und Smits das Rückgrat der jüngeren Epoche im Rückraum verloren und durchlebt einen kleinen Umbruch. Brest dagegen mit Jaukovic aus Buducnost stark auf Rückraum Links und für die Deckung aufgerüstet. In der Breite dürfte es aber ein Zweikampf bleiben, die anderen Teams sind wie schon diese Saison zu schwach.


    Das wäre dann der nächste Halblinke, der am ausgestreckten Arm von A. Schmid verhungert :hi: Finanziert Hopp dann die Ablöse?
    wasp


    Ich bin zwar absolut kein Löwen-Fan, aber 15/16 und 16/17 war Schmids Arm dann scheinbar so dermaßen lang, das der den THW abgeschlagen auf Platz 3 verhungern lassen konnte, während er mit dem anderen Meister wurde.