Beiträge von Andi.Waffen57


    Ein paar Spiele mal schenken ok, dass aber eine breite Masse akzeptiert von 20 Spielen nur 5 zu sehen und dafür 100% zu bezahlen, kann ich mir nicht vorstellen.
    Also im Juli als das Geld in Balingen abgebucht wurde war klar, dass es keine vollen Hallen geben wird...


    Es haben nun alle verstanden, dass du das Balinger Modell hervorragend findest. Ich sehe allerdings wie TCLIP nichts verwerfliches am Vorgehen des VfL und würde daher den Fokus wieder auf das eigentliche Thema lenken: Die Verlängerung mit Schwalbe. Und diese ist eine, die vermutlich unabhängig von Corona, vielleicht sogar schon vor Beginn der Pandemie durch die Kalkulationen des Unternehmens gejagt wurde. Das sie nun zum Abschluss kommt, bringt einen gewissen Symbolcharakter mit sich und verkündet sich daher ganz angenehm. Schindlers Aufruf an die Wirtschaft, der noch in derselben Meldung abgesendet wird, lässt dagegen einen Hauch von Ahnung zu, wie es auch trotz solcher "positiven Signale" auf der Habenseite des VfL aussehen dürfte. Und entsprechend drängt sich die Überlegung auf, wie es dann bei den anderen Teams aussieht. Gummersbach wird, wie wir in Ferndorf, vermutlich nur mit den NRW-obligatorischen 300 Zuschauern starten können. Zumindest wie es aktuell aussieht. was dann passieren würde, kann nur Gegenstand von Spekulation sein. Eins ist klar: Der Herbst 2020 wird als eine Schicksalsstunde für den deutschen Handball in die Geschichte eingehen.

    Natürlich nicht. Völlig ausgeschlossen und unmöglich. Sie waren ja auch noch niemals zuvor Letzter der 1. Liga.

    Wer die Mannschaft kennt und gesehen hat, wird es ähnlich sehen wie ich. Ich sehe allen voran Nordhorn (Was die hier im Testspiel in Ferndorf geliefert haben war - ok, Testspiele sind nicht aussagekräftig - nicht würdig), weiterhin Balingen und die Eulen unterhalb von dem, was TUSEM leisten kann. Ob sies am Ende zeigen, ist natürlich ein anderes Blatt.

    In vielen Ländern gab es bereits Supercup-Spiele. Die norwegischen Ligen haben aber meines Wissens nach als erstes wieder mit dem Ligabetrieb angefangen - mit Zuschauern und Hygienekonzept wohlgemerkt. Luc Abalo hat für Elverum noch nicht gespielt, sein Team sollte aber trotzdem als absoluter Titelfavorit gelten.

    Bereits am ersten Spieltag überzeugt haben zwei Herren, die auf den Zetteln vieler Scouts deutscher Vereine stehen und die man deshalb spätestens mittelfristig auch in der Bundesliga sehen wird: Thome (RA) von Kolstad und Solstad (KM) von Elverum. Je nachdem, wie sich die Verletzungssituation mit dem Verlauf der Saison entwickeln wird, kann es gut sein, dass man einen der beiden sogar schon im Winter sieht. Weiteres begehrtes Transferobjekt vieler Vereine dürfte der ebenfalls bei Elverum spielende Alexander Blonz sein, generell hat die norwegische Liga es im Vergleich zu den Vorjahren geschafft, etwas an Attraktivität zu gewinnen.
    Bei den Damen sind die Vipers Kristiansand absoluter Favorit, die sich mit Nora Mörk einen echten Toptransfer sichern konnten. Mit Abalo und Mörk dreht sich diese Saison der Wind etwas: Nachdem lange Jahre große (oder großwerdende) Spieler*innen aus den Ligen raus ins Ausland gewechselt sind, konnte man nun selbst zwei Top-Stars in den hohen Norden locken.

    Das ist dann keine Wettbewerbsverzerrung, sondern einfach nur persönliches Pech. Eine einheitliche Regelung wird kaum möglich sein.

    Du schreibst manchmal so dermaßen komische Dinge, dass man sich an den Kopf packt. Und dann auch noch immer mit diesem Hauch von Selbstherrlichkeit..

    Jedenfalls ist deine Aussage hier völliger Quatsch, das ist natürlich pure Wettbewerbsverzerrung. Ein Wettbewerb ist überhaupt nur dann ein Wettbewerb, wenn alle Teilnehmenden den gleichen Rahmen und die gleichen Möglichkeiten vorgegeben bekommen. Klar sind die in dieser Gesellschaft mit ihrem nach kapitalistischem Marktprinzip organisierten Sport zwar massiv zu einem Ungleichgewichtsverhältnis modifiziert.

    Aber abgesehen vcn den reinen Vermögensdifferenzen muss eine BUNDESliga BUNDESweit einheitliche Voraussetzungen haben, auch zum Zugang zu Kapital als Voraussetzung für sportlichen Erfolg. Es ist, überspitzt gesagt, nicht das Ziel des Föderalismus, am Ende in jedem Bundesland eigene Spielfeldmaße zu haben und dann dem Gegner zu sagen "Tja, persönliches Pech".

    Ich erachte das Fehlen des kompletten Innenblocks für deutlich dramatischer als das Fehlen von Kreisspielern im Angriff. Flensburgs Deckung ist damit erstmal nicht mehr fähig zur Ligaspitze. Das stabile Zentrum war Prunkstück des Verbundes, die (auch durch individuelle Klasse im Innenblock- Karlsson) Verschiebung von Druck nach Halb und Außen in meinen Augen wichtiger, wenn nicht wichtigster Bestandteil der Meisterschafts-Teams. Wenn man so will ist auch die bisherige Vorbereitung hin bzw. wird völlig umgestellt werden müssen zwecks Integration der Neuen(?) in die Defensive. Ich möchte nicht in Machullas Haut stecken..

    Was soll denn die EHF tun, um in euren Augen in der aktuellen Lage als kompetent dazustehen?


    Zunächst einmal: Demut und Flexibilität zeigen. Soll heißen, dass man von vorne herein klar kommuniziert "Hey, wir wissen es ist alles völlig auf der Kippe und wir können genauso wenig planen wie andere Branchen, deshalb verzichten wir zunächst mal darauf, große Ansagen zu machen und Turniere fest zu zurren und schauen im engen Austausch mit den Vereinen wie es sich entwickelt".
    Als nächster Schritt die Entwicklung eines Turnierkonzeptes, dass flexibel durchgeführt und oder verschoben/pausiert werden kann. Beispielhaft wäre der "alte" Europapokal-Modus in Hand- und Fußball, als KO-Wettbewerb von Runde 1 an. Denn wenn im gegenwärtigen Modus (Mit Ligasystem als Gruppenphase) ein Land nicht spielen lässt, verschiebt sich das gesamte Ligasystem mit ungleichen Anzahlen an absolvierten Spielen, "Stau", Nachholspielen etc. was nebenbei taktisches Geschiebe und Kalkulation ermöglicht. Mit 4 Partien pro Gruppe pro Spieltag (wie vorgesehen) ergibt sich die Frage, ob man vollständig pausiert, sobald ein Team nicht spielen kann (Sofern man nicht wie die EHF bereits gezeigt hat einfach drauf scheißt und es Nicht-Sportlich entscheidet), oder ob das SPiel "nur" zum Nachholspiel wird, wodurch sich dann aber alles verschiebt, auch in Zusammenhang mit den nationalen Spielplänen. Vermutlich wird man einfach die anderen Spiele spielen lassen, und so wird das Ganze dann zum Chaos, wenn nacheinander immer mal wieder ein Land seine Mannschaft nicht spielen lassen kann. Wenn man von vorne herein KO-Modus spielt, muss man quasi immer nur 1 Spiel auf die Länder "warten". So wird man zwar auch kollidieren mit den nationalen Spielplänen, aber man hat weniger Spiele und kann einzelne Partien, die das Voranschreiten im Turnierbaum verhindern, flexibler "einbauen", als eine Verstrickung von mehreren Mannschaften, die in Zeitraum X gegeneinander im Ligasystem gespielt hätten.

    Selbst wenn man 2 Spiele pro KO-Runde spielt: Jeder Trainer würde das als eine willkommene Entlastung sehen. Die hat der Spitzenhandball auch abgesehen von Corona dringend nötig. Dazu im Winter kein Nationalturnier (wäre der utopische Idealzustand). Das ist sowieso völliger Wahnwitz, aber es ist im Land von Moustaffa, also keine Chance, dass es nicht stattfindet. Jedenfalls zurück zum KO-Modell: Hier mal der Link zur Champions League 70/71, die Gummersbach gewonnen hat: https://en.wikipedia.org/wiki/1970%E2%8…n_Cup_(handball). Ich halte ein derartiges Modell aufgrund seiner flexiblen Durchführbarkeit und der Vielzahl an Entlastungen für die Mannschaften als Ausweichmodell für die Post- oder eher Während-Corona-Saison sinnvoll. 18 Mannschaften, nur die Meister in der CL und die Zweiten/Pokalsieger im EHF-Cup. Ist diese Saison dann einfach so. Wären dann bis zum Titel maximal 9 Spiele gegenüber allein 14 in der aktuellen Gruppenphase. Das ist einfach nicht realistisch und in diesen Zeiten ist Pragmatismus angesagter denn je. Und vielleicht könnte man, bei gutem Verlauf der Pandemie, wenn man unbedingt muss, dann im Januar doch sogar über die WM nachdenken.
    Andererseits sind natürlich viele Vereine außerhalb Deutschlands auf die Einnahmen aus den vielen CL-Spielen angewiesen, daher müsste ein solches Konzept mit entsprechenden Subventionen einhergehen.

    Naja, letzteres ist mit Blick auf die Ukraine wohl eher weniger das Problem. Aber umso wichtiger wäre es eben klar zu sagen was passiert wenn Fall x oder Fall z eintritt. So zu tun als wäre alles tutti ist doch komplett absurd.

    Man sieht das doch gerade...die Uefa macht mit wer weiß was für nem Aufwand dieses Finalturnier und die EHF will keinen Monat später eine normale Saison starten?


    Du sagst es. Mit Verlaub: Die EHF ist ein inkompetenter, korrupter Saftladen. Man tut, genau wie du es sagst, so, als wäre "alles tutti" und wird dann, wenn es in ein paar Wochen losgehen soll, völlig entsetzt den einzelnen Vereinen die Schuld in die Schuhe schieben (Wie bei den beiden norwegischen Teams bereits geschehen) um irgendwie vor den Sponsoren das Gesicht zu wahren und nicht als inkompetenter, korrupter Saftladen da zu stehen. Das Sportliche wird dadurch nur noch weiter zur Farce aber am Ende sind alle nationalen Ligen und Vereine stärker denn je auf die EHF angewiesen, weshalb sich schlichtweg nichts ändern wird.

    Das stimmt, eine A-Jugend wird es nicht geben, lt. meinen Informationen stehen nicht genügend Spieler zur Verfügung. Mein Enkel spielte in der A-Jugend und der bestätigte mir das.!!?? :/: :(


    Ach du Neun. Ich war davon ausgegangen, dass man einfach unterhalb der J-HBL antritt, was ja an sich auch erstmal keine Schande ist. Aber das es gar keine A-Jugend gibt, hätte nochmal eine ganz andere Qualität. Wenn das stimmt, wäre man erstmal an einem Tiefpunkt im Ungleichgewicht zwischen GmbH und Unterbau angelangt. Aber was, außer darauf aufmerksam zu machen, will man tun. Und selbst dafür wird man schäl angeguckt ?(

    Da von offizieller Vereinsseite kein Informationsfluss zum Handball jenseits der 1. Mannschaft stattfindet, muss der geneigte Fan der Presse entnehmen, dass der TuS diese Saison offensichtlich keine A-Jugend-Bundesliga-Bemühungen hegt: 301 Moved Permanently
    Dagegen haben mit Lethmate, Menden und Schalksmühle drei (teils deutlich) niedriger spielende Vereine aus der Region bzw. dem Handballkreis für die Quali gemeldet.

    Hat nichts mit CL zu tun, aber vielleicht schon mal ein Vorgeschmack:

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    Zwei Norwegische Teams können wegen den Norwegischen Corona-Restriktionen nicht gegen ein Schwedisches und Polnische Team spielen. Resultat: Das Schwedische und Polnische Team kommen weiter. Scheinbar ist man sportlich auf der Verliererseite, wenn man als Land versucht das Virus einzudämmen. :wall:


    Und damit ist das internationale Geschehen ad absurdum geführt, bevor es angefangen hat. Denn wenn man es einmal so gelöst hat, wird die EHF es sicherlich auch wieder tun. Wer weiß denn schon, wie weit Haslum und Arendal gekommen wären und welche Auswirkungen sie auf den Turnierbaum gehabt hätten? Damit ist der sportliche Wettbewerb als Entscheidungsinstanz verhöhnt. Vielleicht lässt man zukünftig generell das mit dem Sport sein und die EHF verkündet einfach die Entscheidungen, die ihr passen. Beispiel: Stellt euch mal vor, der Verband würde einfach nach seinem Gutdünken die vier Teams festlegen, die im Champions League Halbfinale stehen, ohne jegliche sportliche Austragung. Ach warte...

    Von daher sehe ich keine Probleme, auch mit einem relativ kleinen Kader wie in jetzt in Ferndorf eine lange Saison mit 36 Spielen zu meistern.“
    Zukunft in 2. Liga
    Und sollte doch mal was passieren, springt Mirza Sijaric ein, würde schon ein Weg gefunden. „Wir hatten ja nie Geld und immer im Winter Leute nachgelegt, wenn es notwendig war.


    Na wenn man sich damit mal nicht vertut. Zu Sijarics Aussage: Im Winter der Saison 16/17 hat man mit Celestin und Stojcevski hohe Qualität (auf dem Papier) nachgelegt, und es hat nicht gereicht. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Weber zurückkommt, hat man nur drei etatmäßige Spieler für Halb Links und Mitte (Sario, Faulenbach, Matzken), dazu L. Michel, wobei ich den eher als Perspektivspieler werte. In besagter Abstiegssaison (der letzten bisher) sah es etwas anders aus: Man hatte zum Saisonstart auf Halb Links vier etatmäßige Spieler (Neuteboom, Paladin (Sein Schicksal- Parallele Weber), Ronge und Bettig), auf Rückraum Mitte drei (Kastening, J. Schneider, Kolb). Wobei Kolbs Rolle damals mit der von L. Michel heute verglichen werden kann. Insgesamt jedenfalls höhere Quantität und selbst, wenn Weber zurück ist, hat man diese Saison nicht im Ansatz die Kaderbreite, die damals nicht gereicht hat. Auch wenn diesmal zwei Spiele weniger zu gehen sind. Natürlich ist aber Quantität nicht gleich Qualität. Trotzdem frage ich mich, ob die Rückraum-Position von RL und RM, auf der Faulenbach nicht spielt, nicht zu karg besetzt ist.

    Man hätte Basic behalten sollen. Aber vielleicht ist der ja mal wieder die Lösung, die Sijaric im Winter präsentiert. Als der Gute das erste Mal in Ferndorf war, war er ja einer dieser Wintertransfers. Damals hat das "Nachlegen" bekanntlich auch nicht gereicht.

    Dennoch schwebt über dem Transfer weiterhin die Frage, was nach mehrmaliger Dementierung des Kontaktes früher im Jahr jetzt den Ausschlag gegeben hat, den Wechsel doch durchzuführen. Und solange da von offizieller Seite nicht etwas verlautbart wird, wird es Spekulationen geben, so ist der Sport halt. Aber ich sehe da die Vereine auch nicht in der Position, Rechtfertigungen bzw. Erklärungen abgeben zu müssen.

    Der erste Flensburger Gegner in der Champions League wäre Kielce aus Polen in einem Heimspiel. Zitat Tagesschau von heute:

    Polen verzeichnet Höchststand bei Neuinfektionen

    16:39 Uhr

    Polen hat so viele neue Corona-Fälle registriert
    wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Die Behörden verzeichneten nach
    eigenen Angaben 658 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden.

    Seit drei Tagen registriert das EU-Land täglich
    neue Rekordwerte. Die Regierung in Warschau erwägt deshalb schärfere
    Maßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung des Virus. Geprüft werde
    zum Beispiel erneut eine Quarantäne für Reisende aus einigen Ländern mit
    hohem Infektionsgeschehen. Im Land gilt eine Maskenpflicht in Bus und
    Bahn sowie in öffentlichen Gebäuden.

    In wie weit es da realistisch ist, dass in 1 1/2 Monaten eine Mannschaft aus Polen in Flensburg spielt, muss jeder für sich selbst beantworten. Die EHF sollte den Laden absagen und umstrukturieren, als reinen KO-Wettbewerb der erst im Dezember startet um Zeit zu gewinnen und dann notfalls auch noch abgesagt werden kann. So würde man meines Erachtens nach die Flexibilität an den Tag legen, die dieser Tage geboten ist. Und alles andere ist doch, besonders für Flensburg und Kiel, eine Farce. 7 Auswärtsspiele in 7 Staaten in der Gruppenphase sind einfach nicht realistisch. Und es braucht jetzt Planungssicherheit.

    Und wenn man es mal ehrlich betrachtet: Thüringen hatte in meinen Augen das stärkste Team der letzten Jahre in der Saison 17/18, seitdem ist es kontinuierlich bergab gegangen was die internationale Konkurrenzfähigkeit angeht. Dortmund sehe ich in seiner CL-Gruppe in keinem einzigen Spiel ebenbürtig, auch die Kroatinnen sind für mich Favoritinnen. Für Bietigheim sehe ich Krim als das einzige Team, dass man ernsthaft schlagen kann. Insgesamt mäßige Aussichten für die Bundesliga-Teams. Und bei der Erklärung von Germanicus wird dann doch im veröffentlichten Koeffizienten-Ranking der tatsächliche Vergleich zwischen Zwergstaat Montenegro und der Bundesrepublik korrekt abgebildet.

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    Jetzt hat Montenegro Deutschland in der EHF Rangliste überholt. :wall:

    Wenn ichs richtig im Kopf habe, ist die Liga dort eine 6er Liga und das ist irgendwo schon ein Armutszeugnis für die Damen-Bundesliga. Aber mit Buducnost hat Montenegro eben ein richtiges "powerhouse", dass in der Vergangenheit regelmäßig Final4- Anwärter war (2013 das letzte Mal nicht im Viertelfinale) und auch in der kommenden Saison zumindest auf dem Papier wieder einen Kader hat, der stärker wäre, als eine Mix-Mannschaft der besten Spielerinnen von Dortmund, Bietigheim und Thüringen gemeinsam.. Aber insgesamt ist das schon eine fragwürdige Einstufung, besonders in Anbetracht der wirklich winzig kleinen und 0,0 spannenden Liga dort.

    Herzlichen Glückwunsch nach Mannheim zu diesem Wechsel. Damit haben die Löwen in meinen Augen zunächst alle Kader-Baustellen bearbeitet. Für den Meisterschaftskampf dürfte es nicht reichen, aber das könnte ein spannender Fight um Platz 2 zwischen Flensburg und den Löwen werden. Da die Neuzugänge Flensburgs abgesehen von Mensah Larsen noch eine Variable unter Bundesligabedingungen sind, sehe ich die Löwen da durch diesen Transfer aktuell sogar etwas im Vorteil.

    Wieso in Spanien? Laut des sächsischen Virologen Kretschmer hat man die schon in Deutschland. Der Karl hat ihm zugestimmt. Alles absagen


    Ja, im Endeffekt hast du Recht. Es geht gerade wieder los und das vielerorts. Und wenn man ehrlich ist war es so abzusehen. Man muss jetzt, angesichts des Vorbereitungsbeginns vieler Mannschaften, eigentlich Klarheit von der EHF präsentiert bekommen. Es ist bald für die Belastungssteuerung der Mannschaften gesundheitlich nicht mehr vertretbar, keine Infos zu haben. Dazu die Frage: Wie sollen eventuelle Quarantäne-Zeiten in den Spielplänen aussehen? 14 Tage? Das ist medizinisch korrekt aber im Rahmen der Saison 20/21 Wahnsinn. In der Zeit spielt manches CL-Team wettbewerbsübergreifend 5 Spiele. Sollen die ausfallen und verschoben werden? Wie soll so eine Saison durchführbar sein? Der von EHF und DHB gestrickte (Spiel-)Plan ist ausgelegt auf eine Durchführung ohne JEGLICHE Quarantänezeiten. Und das ist einfach nicht realistisch, besonders in Anbetracht der gegenwärtigen Entwicklungen.