Beiträge von Andi.Waffen57

    Ja, zumindest das Pausenprogramm von Datzen ist ausbaufähig. Andererseits nutze ich die Pause wie in der Halle zur Flüssigkeits Ver- und Entsorgung und Vorberichte gucke ich eh nie, immerhin die Interwies manchmal. Ist aber wieder nur mein Empfinden. Aber da kann man dann wirklich sagen: Danke Sky.

    Ich fand Jens Westen immer eher unsympathisch aber auch Jens Westen war besser als nichts.

    Keine Interviews nach dem Spiel außer eins mit dem Man of the Match auf Englisch, generell eine sehr rationalisierte und knappe Berichterstattung. Das versucht man bei DAZN im Gegenzug wohl mit diesem Specials wie dem Duvnjak-Palmarsson Beitrag zu kompensieren. Insgesamt ist der Wechsel von Sky zu DAZN bisher für den Handballfan und damit auch für den Handball ein Rücksckritt gewesen. Schade!

    Auch viele EHFtv-Rewatch-Spiele beginnen quasi mit dem Anpfiff, Statistiken, Mannschaftsaufstellungen etc. sind gar nicht mehr zu sehen. Das entwickelt sich leider in die falsche Richtung.

    Wow! Wahnsinn! Was für ein Spiel! Da hat man mal eben aus dem Kaltstart einen der zwei großen Aufstiegsfavoriten aus der Halle geschrubbt. Ein Jammer, dass kaum jemand live dabei war. Die Stimmung wäre unglaublich gewesen.
    Wir haben eine durch die Bank bärenstarke Leistung des TuS gesehen (Damit ist Andersson impliziert, der mit der Auszeit nach der Halbzeit die potentielle Gefahr des Hammer Davonziehens unterbunden hat, das war eine sehr wichtige Phase des Spiels). Hamm hat mich zwar ehrlich gesagt besonders im Angriff enttäuscht, aber das soll die Leistung des TuS nicht schmälern. Hervorragend auch die Partie von Hottgenroth, der laut HBL-Seite auf eine 50% Quote kommt - sagenhafter Wert!
    Und einen weiteren Spieler möchte ich herausstellen: Branimir Koloper! Da vielen Zuschauern der Blick für die Details im Deckungsverbund fehlt, bekommt er in meinen Augen schon seit Jahren nicht die Anerkennung, die er verdient. Heute war er einmal mehr überragend. Man könnte aus dem Re-Live sicherlich 10,11 Szenen zusammenschneiden, in denen er beweist, dass er a) im defensiven Verbund eine überragende Raumdeckung spielen kann und b) richtige Entscheidungen nicht nur für sich sondern auch für das Stellungsspiel der Mitspieler trifft. Für mich ist er heute maßgeblich für den schwachen Hammer Angriff und die nur 21 Gegentore verantwortlich gewesen. Und besonders freut es mich auch für Julian Schneider, der Kritikern des kleinen Kaders (inklusive mir) bewiesen hat, dass er definitiv mehr als ein Backup für Matzken auf der Spielmacherposition ist.

    Insgesamt also (mal wieder :cool: ) eine Sternstunde des Handballs unterm Kindelsberg. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Spiele.

    Turn- und Spielverein!

    Endlich wieder ein Handballspiel des TuS Ferndorf - Und noch ein so "brisantes" dazu. Schön, dass Lerscht wieder in der Stählerwiese steht. Traurig, dass die Leute das nur vor den Bildschirmen mitbekommen werden. Einziges Ziel kann sein, unverletzt durch die 60 Minuten zu kommen. Hamm dürfte das Spiel hoch (Ich tippe so +7/+8) gewinnen, alles andere wäre eine Überraschung.

    Ich wünsche mir, dass die Kommentatorin dieses Mal keinen "Podcast mit Video" mit irgendwelchen oberflächlich umrissenen Themen abseits des Spielgeschehens aus der Übertragung macht, sodass der Co-Kommentator immer wieder den Fokus zurück auf die Platte lenken muss.

    Die bisher einzige " Erkenntnis" von der ich gehört habe ist wohl die von Herrn Hanning , dass die Spieler die das alles nicht mitmachen wollen ihre Karrieren besser beenden sollten.


    Mit dieser Aussage hat er sich für mich für alle Zeiten als untragbar disqualifiziert. Was für eine empathielose, arrogante, überhebliche und medizinisch gesehen schlichtweg fahrlässige Perspektive, die da in diesem Satz mitschwingt. Er ist ein bemitleidenswerter Clown, mehr nicht. Das Thema "gekränktes Selbstwertgefühl" scheint ein sehr wichtiges in seinem Bewusstsein zu sein. Jedenfalls sollte er endlich abdanken. Solche Aussagen sind ein Schaden für jegliche Debatte und ein Schaden für unseren Sport.

    Wollen wir diese Saison alles auswärts gewinnen und zuhause verkacken wir? Krasser Plan.

    Vorne 20min Weltklasse, hinten bis auf 2mal 5min Kreisklasse.
    Und wenn Benno sagt wir haben Mentalprobleme dann sollen sie sich nen Psychologen holen.


    Da hat jemand aber eine Auffassungsgabe von 12 bis Mittags. Natürlich spielte Wiegert mit der Causa "Mentales", auch bei seinem Kommentar mit Gensheimer-Talk in der Halle bei den Spielern einzig auf die immensen mentalen Herausforderungen der Covid-Pandemie an. Und ich kann das, genau wie er auch schon sagte, total verstehen: Wenn man als Spieler zB. in seinem familiären Umfeld Risikogruppenmenschen hat, kann man nicht nicht darüber nachdenken, dass Gensheimer bei der Nationalmannschaft mit einem positiv getesteten auf einem Zimmer war. Und was das alles für eine krude Logik ist mit den Spielabsagen. Aber natürlich kann man es sich als irgendein Dahergelaufener im Internet auch einfach machen und flapsig in die Tasten hauen "Dann sollen sie sich nen Psychologen holen". Qualitypost mein Freund.

    War doch alles vorhersehbar. Man ist mit offenen Augen da reingelaufen. Die Konsequenz kann nur sein, alle internationalen Spiele einschließlich WM abzusagen. Nur dann kann man hoffen, die Bundesliga durchzuziehen. Bleibt natürlich der wirtschaftliche Aspekt, der das verhindern kann.


    In "alle internationalen Spiele" müssen auch die europäischen Vereinswettbewerbe impliziert sein. Es kann, aus der Perspektive der Vernunft, nur noch darum gehen, die nationalen Ligen irgendwie am Laufen und am Leben zu halten. Denn die sind das wirtschaftliche Fundament aller Mannschaften. Fernseh-Glamour oder dilettantischen Funktionärs-Größenwahn braucht in dieser Phase nicht nur niemand, sie sind auch noch eine akute Gefahr für die Ligen geworden. Ich denke, dass viele Menschen ruhiger schlafen würden, wüssten sie das Schicksal des Handballs in kompetenteren Händen als in solchen, die zum bisherigen Pandemie-Höhepunkt die Nationalmannschaft durch Europa schicken für völlig belanglose Spiele. (Nicht, dass es für interessante Spiele gerechtfertigter gewesen wäre..) Wie hier schon richtig geschrieben wird, es war alles völlig vorhersehbar. Eigentlich müssen da aus diesem Warnschuss (Sofern er nur ein Warnschuss war und nicht der Auftakt zum endgültigen Chaos-Wahnsinn) jetzt Konsequenzen gezogen werden, auch personelle. Das kann einfach nicht sein, was da passiert ist. Flensburgs und Melsungens medizinische Abteilung werden sich nebenbei freundlich bedanken für das Nachholspiel, dass jetzt zusätzlich in den sowieso schon abgefuckt engen Zeitplan gequetscht werden muss. Das ist alles eine Farce, eine absolute.

    Hätte es von vorneherein eine bundesweit einheitliche Umgangsrichtlinie für die Testing-Verfahren im sportartenübergreifenden Profisportbereich gegeben, man hätte diese Probleme jetzt alle nicht. So macht jetzt halt jedes Gesundheitsamt was es will. Ob man da rechtliche Änderungen hätte erwirken können halte ich für fraglich, allerdings ist weder ein Versuch in diese Richtung unternommen worden noch haben Briefings für die Gesundheitsämter stattgefunden, wie wichtig eine einheitliche Methode für die Existenz vieler Sportunternehmen gewesen wäre. Ich für meinen Teil sehe da massive Verfehlungen seitens des DHB, vielleicht aber auch eher eine völlig naive Blauäugigkeit.

    Großes Kompliment an die Mannschaft! Das war alles andere als eine leichte Aufgabe. Man hat gesehen, dass an vielen Ecken und Enden die Chemie gefehlt hat, wie soll es nach der Quarantäne ohne Training auch anders sein. Dennoch sind die 2 Punkte geholt und nur das zählt. Alles andere kann noch werden (und wird es auch).

    Aus rein handballerischer Sicht ist das eine Schande.Wer Bent Dahl kennt, weiß, wie gut die Zusammenarbeit zwischen ihm und Niombla als Spielmacherin hätte werden können. Damit ist aktuell einer der kompetentesten Handballtrainer der Welt frei. Wo er wohl aufschlagen wird? Vereine, die in der Saison ihre Trainer loswerden wollen und einen Neuen suchen, sehe ich diese Saison angesichts der Umstände kaum. Ich halte ihn dennoch für eine Lösung, sollte ein Herren Bundesligist in der aktuellen Saison wider Erwarten seinen Trainer kicken.

    Zuschauer sind bis auf weiteres nicht mehr gestattet in der Stählerwiese. Welche Auswirkungen hat das auf den TuS? Es durften ja nur Teile der Dauerkartenbesitzer rein, das heißt man hat mit den Spielen sowieso kein + gemacht sondern ist nur bestehenden Ansprüchen (teilweise) nachgekommen. Aber nun, wie macht man weiter? Nun kann man besagten Ansprüchen nicht mehr nachkommen. Wieviele Fans werden Gelder zurückfordern? Wie ich kürzlich schon schrieb: Es wird alles immer vager. Und das kann man seit dem heutigen Tag nur nochmal dick unterstreichen.

    Laut der Süddeutschen Zeitung fällt auch das Spiel des TuS am kommenden Wochenende gegen FFB infektionsbedingt aus. Das nächste Spiel des TuS ist also am 14.11 gegen den WHV. Wie dann die Corona-Lage sein wird, ist noch nicht absehbar. Skepsis ist jedenfalls geboten, ob das Spiel stattfinden wird. Für die Mannschaft allerdings so der "best-Case", da man wieder gescheit trainieren kann vor der nächsten Partie.

    Achja, und was durch die Kategorisierung "Risikogebiet" gewiss ist, ist dass selbst mit Hygienekonzept nur noch maximal 250 Leute in die Halle dürften. Sollte also noch ein Heimspiel stattfinden während das Label weiter besteht, muss der TuS sein Dauerkartenkonzept neu überdenken. Mein letzter Stand war jedenfalls, dass es inklusiver seiner "Garantien" auf Auslastungsmöglichkeiten jenseits der 400 ausgelegt ist. Wie verfährt man dann mit eventuellen Rückforderungen? Es wird alles immer vager.

    Nachdem es bei einem Spieler einen (angeblich) positiven Test gab, alle anderen Spieler, Betreuer etc. ein negatives Testergebnis erhielten und
    nachdem danach alle mittlerweile zwei Mal negativ getestet worden sind, hält das hiesige Gesundheitsamt weiterhin an einer 14-tägigen Quarantäne (bis einschl. 28.10.) fest.

    Der TuS spricht diplomatisch von mit dieser Entscheidung ausgelösten "Irritationen".

    Man könnte allerdings auch von Behördenwillkür sprechen...

    In Siegen gehen die Uhren einfach anders. Jedenfalls hat die Mannschaft nun Klarheit darüber, dass sie Donnerstag und Freitag trainieren kann und Samstag gegen FFB spielen muss- zumindest auf dem Papier. Ob das Spiel auch tatsächlich stattfindet, halte ich angesichts der Infektionsdynamik für fraglich. Ich wünsche mir sehr, dass wir den TuS dieses Jahr nochmal spielen sehen. Ob das realistisch ist und wie sich die Lage bis Ende nächster Woche entwickelt hat, steht in den Sternen. Sollte gespielt werden, dann auf jeden Fall nicht mehr vor Zuschauern. Seit heute ist das Siegerland jedenfalls auch "Risikogebiet".

    Wir begeben uns just gerade in eine Phase hinein, die sportartenübergreifend der Genickbruch für viele Sportvereine mit ausgegliederter Lizenzspielerabteilung sein kann.

    Dieses elendige "Die Zahlen heißen nichts, es wird einfach nur mehr getestet"-Argument ist blanker Populismus und, dazu las ich kürzlich in einer Fachzeitschrift zu Medienverhalten, erst seit dem regelmäßigen Verwenden als "Argument" durch Donald J. Trump in öffentlichen Debatten derart verbreitet. Und sogar Trump haben "damals" schon jedes Mal, wenn er das sagte, die Experten widersprochen mit dem Verweis auf das, was Wombat hier schreibt. Die unreflektierte Rezitation Trump'scher "Argumente" ist in meinen Augen ein neuerlicher Tiefpunkt öffentlicher bzw. medial-wirksamer Debattenkultur. Aber man kriegt diesen Quatsch auch einfach nicht weg aus den Kommentarspalten der Republik. Autoritärer Charakter, dies das. Die Leute rennen dem Populismus jedenfalls mehr denn je hinterher.
    Und damit dieser Post nicht gelöscht wird, hier noch eine Brücke zum Handball: Gerade weil wir es wirklich mit einem neuerlichen Anstieg der Infektionszahlen zutun haben, der nicht mit "mEhR tEsTs" erklärbar ist, denke ich, dass vor Ende des Jahres 2020 der gesamte Handballspielbetrieb wieder eingestellt werden wird. Das Großturnier im Januar und das Damen-Großturnier jetzt demnächst wird ausfallen und man muss dann einfach hoffen, dass es im Frühjahr irgendwie weitergehen wird. Für die Existenz unserer Sportart auf Profisportniveau.

    Die Internationalen Wettbewerbe sind im übrigen, wie von vielen Menschen prognostiziert, eine völlige Farce. Da fällt schon jetzt mehr aus, als gespielt wird. Und wann genau soll das alles nachgeholt werden? Wie gut, dass die EHF ausschließlich von Experten allererster Güteklasse besetzt ist die unter keinen Umständen den Handball als "unter dem Radar laufende" Greenwashing-Plattform für dubiose post-sowjetische Kapitalkonglomerate funktionalisieren. Nicht war, Nord Stream-Pioniere?

    In der Meldung vom Coronafall beim VfL Gummersbach habe ich bei folgender Passage gestockt:


    "Da die Regelung der Handball Bundesliga vorsieht, dass gespielt werden
    muss, wenn 50 Prozent des Kaders spielfähig ist, wird die Partie der 2.
    HBL zwischen dem VfL Gummersbach und dem TV 05/07 Hüttenberg wie
    angekündigt morgen um 19 Uhr unter Ausschluss von Zuschauern
    ausgetragen."

    Laut den über die Medien kommunizierten Informationen wäre das beim TuS ja eigentlich auch der Fall. Es hat ja auch nur Einer Covid19. Kann dazu vielleicht mal jemand Offizielles Stellung beziehen? Also gar nicht als kritische oder pieksige Frage gemeint, sondern rein aus Interesse. Eine simple Antwort auf die Frage: "Sind also, wenn es nach der Aussage geht, beim TuS Ferndorf aktuell mehr als 50% der Spieler spielunfähig? Oder ist es nur eine Begriffsfrage und Spielunfähigkeit besteht schon durch verordnete Quarantäne durch Fälle in der Mannschaft ohne eigenen positiven Test? Etwas Aufklärung würde uns allen gut tun.

    Quelle:

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    Ein Beispiel aus der Fußball Bundesliga:
    "Eine kleine Hoffnung gibt es aber doch: Sollte der sog. Ct-Wert darauf schließen, dass das Trio nicht mehr ansteckend ist, könnte es eine frühere Rückkehr geben. Entscheiden müssen das am Ende die örtlichen Gesundheitsämter. Bei Kaderabek etwa, könnte der Test nach fünf Tagen Inkubationszeit negativ ausfallen und der Tscheche so zurück ins Training dürfen."
    https://www.90min.de/posts/hoffenhe…adams-kaderabek

    Ein Spieler isoliert, nach 5 Tagen zurück ins Mannschaftstraining. Das ist nach Ansicht der zuständigen Behörden im Fußball sicher genug. Und im Handball..?

    Es ist auch in den internationalen Handball-Wettbewerben schon vorgekommen, dass einzelne (oder mehrere) Spieler isoliert wurden- die restliche Mannschaft jedoch regulären Trainings- und Spielbetrieb gefahren ist. Warum das in Ferndorf nicht möglich ist weiß ich nicht. Ich bin andererseits aber auch weder im medizinischen noch im virologischen Bereich mit Fachkenntnissen ausgestattet und halte mich bei diesem Thema daher zurück.
    PS: Mir ist bewusst, dass in der Aussage "Schenken wir einfach den Verantwortlichen das Vertrauen, sie wissen, was sie tun" die potentielle Abzweigung in die Naivität hinein veranlagt ist. Angesichts der im europäischen Vergleich jedoch hervorragenden Arbeit der deutschen Behörden seit Anbeginn der Corona-Krise bestärkt sich eher mein Vertrauen in die BuReg (unabhängig davon, was man sonst so von ihr hält)- besonders im Angesicht der um DE herum explodierenden Pandemie-Dynamik.

    Wie sieht deine Alternative aus? Die Ggner verzichten auch auf Training? ;)

    Ich weiß nicht, warum ich hier so falsch verstanden wurde. Natürlich ist die Gesundheit aller Akteure das mit Abstand wichtigste und natürlich ist die Quarantäne für alle Beteiligten die einzige vernünftige Umgangsform. Und dennoch bleibt der TuS auf seinem Nachteil sitzen. Das ist nunmal einfach ein Fakt. Den kann man unter aktuellen Bedingungen auch nicht einfach verändern, das ist mir schon bewusst. Manche Leute hier schreiben irgendwas, ohne überhaupt zu raffen ob sie den Gegenstand treffen. Ich habe lediglich eine Faktenlage festgestellt und zack wird mir irgendeine Intention unterstellt wie von Senor TVG-Patriot.