Es geht auch gar nicht darum, ob der TuS in ein solches Verhältnis zu Gummersbach oder sonstwem gerät. Alles, was ich am Beispiel Potsdam deutlich machen wollte, war professionelle Arbeit als Handballunternehmen hinter den Kulissen - unabhängig davon, woher das Geld kommt oder wie viel es ist. Die Diskussion erübrigt sich.
Beiträge von Andi.Waffen57
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ich dachte immer, dass potsdam sehr eng mit den füchsen zusammenarbeitet,
so in richtung farm - oder ausbildungsverein gehobener klasse...
sowas will doch ferndorf sicher nicht werden in die richtung.
Dem ist so. Aber wer dort mal ein Spiel geschaut, sich ein wenig umgehört und vielleicht sogar mal hinter die Kulissen geblickt hat, sieht, dass die dort genau verstanden haben, wie die Professionalisierung eines Handballvereins zwischen 2. und 3. Liga aussehen und vonstatten gehen muss. Und das hat, wie schon angeschnitten, nicht immer unbedingt etwas mit der verfügbaren Menge an Geld zu tun.
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Es stellt sich schon ein wenig die Frage, ob der direkte Wiederaufstieg so ein erstrebenswertes Ziel ist. Man könnte auch dafür argumentieren, den Verein zunächst in die Breite wachsen zu lassen bevor man den Kampf wieder aufnimmt. Eine Saison in der dritten Liga mehr - dafür aber eine vorangeschrittene Professionalisierung des sportlichen Unterbaus, der Jugendausbildung und der für das Zweitliga-Business mittelfristig renovierungsbedürftigen Abteilungen wie den (Sozialen) Medien, dem Fanshop und so weiter - wäre das ein schlechter Deal? Ein hauptamtlicher Jugendkoordinator wäre doch beispielsweise eine echte Benchmark, die man vorweisen könnte. Getreu dem Motto, dass der benachbarte, hessische Fußball-Club TSV Steinbach lange und erfolgreich gefahren ist: Investiert zuerst in Steine, dann in die Beine.
Bei aller Vernunft, die diesem Ansatz innewohnen mag gestehe ich auf der anderen Seite, dass ich keinen einzigen Tag länger als nötig in der dritten Liga verbringen möchte. Im Vergleich zur 2. HBL ist sie unsäglich unattraktiver. Allein die fehlende Medienpräsenz mit der HBL-Seite/Smartphone-App, den Social Media-Kanälen und Sportdeutschland.tv. Nach den verwöhnenden letzten Jahren wird das überaus gewöhnungsbedürftig und dank der U23-Mannschaften sogar ein bisschen abstoßend. Der Handball, den wir die letzten Jahre zu sehen bekommen haben (Mit Ausnahme der letzten Hinrunde...), war eigentlich zu gut, als dass wir nun wieder die Rumpelliga sehen müssen. Da fühlt man sich irgendwie ein bisschen betuppt. Ich denke, so geht es gerade vielen Ferndorfern. Das mit der Rumpelliga meine ich übrigens gar nicht respektlos. Da gibt es auch attraktive Vereine. Aber der Handball unterscheidet sich schon fundamental von den Topteams und dem Professionalisierungsgrad, die man regelmäßig in der 2. HBL zu sehen bekommt.
Also ist es für mich persönlich derzeit ein emotionales Spannungsfeld: Rational wäre es für den TuS sicherlich sinnvoll, sich selbst Zeit zu geben um zu wachsen und dann in neuer Frische, mit ausgebauten Strukturen, die Attacke zu wagen. Das Gefühl sagt aber, dass man bitte so schnell wie möglich wieder aufsteigt.
In vielerlei Hinsicht, die Breite der Vereinsstruktur betreffend, kann man sich übrigens ein Beispiel am jüngst aufgestiegenen VfL Potsdam nehmen. Klar ist da auch vermutlich viel mehr Geld im Spiel. Aber die machen auch in den nicht-so-finanzaufwändigen Disziplinen einen wirklich guten Job.
PS.: In besagtem Potsdam ist jüngst der Ex-Ferndorfer Ex-Trainer-Sohn Maxim Orlov zum Spieler der Saison gewählt worden. Glückwunsch an dieser Stelle.
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Boom! Einen Tag vor dem Tod-oder-Gladiolen-Spiel in Dormagen setzt man im Nord-Siegerland ein gewaltiges Zeichen.
Trainer Robert Andersson verlängert ligaunabhängig!
Er wird hundertprozentig Angebote von (finanz-)stärkeren Teams gehabt haben, für meine Begriffe könnte er auch problemlos einen Bundesligisten coachen. Er ist wohl der beste Trainer, den der TuS je hatte - ohne das despektierlich gegenüber Micha Lerscht und Erik Wudtke zu meinen.
Eine herausragende Meldung - zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt. Große Gratulation an alle Verantwortlichen.
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Die Spiele sollen demnach ganz normal in der Tabelle miteinberechnet werden, der Plan sehe allerdings vor, die Spiele zum Saisonende dann aus dem Auf- und Abstiegskampf wieder herauszurechnen.
Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-63-142797.html
Super - immer eine falsche Tabelle…Das ist, mit Verlaub, eine katastrophal schlechte Regelung.
Sollte da ein Verein am Ende aufgrund der hieraus möglichen Konstellationen einen signifikanten Nachteil erhalten (Abstieg/ Nicht-Aufstieg/ Verletzung wichtiger Spieler) wird dieser Verein sicherlich den Rechtsweg begehen - zurecht.
Da brockt sich die Liga eine sportgerichtliche Konstellation ein, die ihr mit einer nicht geringen Wahrscheinlichkeit entgleiten wird.
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Da u.a. ja Frau Rybakova so moralisch erhaben zu sein scheint: Wer von euch würde sich mit bspw. Mitte 20 in einem Krieg, den man realistisch betrachtet nur verlieren kann, freiwillig abschlachten lassen, wenn er das - anscheinend - mit entsprechendem Obolus umgehen kann?
100%. Mit Blut und Boden Ideologie aka der vermeintlich naturgesetzlichen Verbindung von Mensch und seinem Lebensraum sollte man gerade in Deutschland gewaltig vorsichtig sein. Flucht ist ein anthropologischer Teil der Menschheitsgeschichte, derzeit ist die höchste Zahl an Menschen weltweit gleichzeitig in der Menschheitsgeschichte auf der Flucht. Wenn im darwinschen Sinne eine stärkere Entität meint sie müsste die Gewaltkiste auspacken, kann man natürlich aus einem Idealismus heraus im Widerstand sterben, hat man aber halt nicht so viel von außer ein bisschen Pathos. Da ist die Flucht der (wie schon gesagt auch empirisch nachgewiesene) deutlich menschlichere Impuls. Und daher absolut nachvollziehbar.
Und bevor das jetzt irgendwer hier mit dem deutschen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion vergleichen will - macht den Kopf mit gefährlichem Halbwissen zu und studiert Geschichte.
Aber das führt alles hier auch viel zu weit vom Thema weg.
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"konkurrenz millionenschwerer sportunternehmen"
der ist gut....
Bist du ein Troll oder ahnungslos?
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Versteh mich bitte nicht als reaktionären alten Sack, aber in der 2.HBL geht es um die Konkurrenz millionenschwerer Sportunternehmen und nicht um Aufmerksamkeit für gute Zwecke oder so etwas wie Marketingeffekte für die Liga.
Ich will die Idee ja gar nicht per se verwerfen, aber sie muss eben ziemlich gut ausgearbeitet sein, sollte sie umgesetzt werden.
Nachtrag: Vielleicht sind Ligen mit geringerer Belastungsintensität wie die ungarische oder die mazedonische für dieses Projekt besser geeignet - und da gäbe es auch wenigstens ein paar Augenhöhe-Vereine + die Belastungssteuerung ist nicht so akribisch von Nöten wie in DE's erster und zweiter Liga.
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Ich habe den gegenwärtigen Stand der Entwicklung von Motors Kader nicht im Blick (jemand schrieb größtenteils zerfallen?) aber jenseits der Frage, ob es eine richtige/falsche Entscheidung ist, müsste man zumindest bezogen auf den letzten CL-Kader vor dem Kriegsausbruch festhalten, dass diese Mannschaft schlichtweg zu gut für die 2. Liga wäre - und sollten die Partien obendrein lediglich als Freundschafsspiele gewertet werden, würden sicherlich etliche Teams Personal schonen und die zweite/dritte Garde ranlassen - wodurch der qualitative Unterschied nochmal größer würde.
Von solchen Matches mit derart gewaltigem Ungleichgewicht hätte wohl niemand etwas, Spielpraxis hin oder her.
Ich habe zufällig einige CL-Spiele von Motor gesehen und die würden unter normalen Umständen (wie gesagt mit dem Vorkriegskader) sogar in der 1. Liga etliche Teams vorfinden, die nur bedingt eine ernsthafte Konkurrenz sind.
Die Geste wäre ja schön und gut - aber die sportliche Umsetzbarkeit ist für mich mindestens fraglich. Und man kann es wohl keiner Mannschaft verdenken, in einem Freundschaftsspiel nur die B-Mannschaft zu schicken um den Kader für die wichtigen Spiele zu schonen.
Eine Einbindung als reguläre Mannschaft, die um Punkte spielt, hielte ich gar für fahrlässig.
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Mindestens die aus Gummersbach nach Ferndorf mitgereisten Gästefans haben es schon mitbekommen (Und ihre Begeisterung im Internet kundgetan):
Zur Verabschiedung der Ferndorfer Urgesteine Julian und Lucas Schneider hat der Fan-Club Brigade C eine unfassbare Choreographie in die Halle gezaubert. Ich hatte lange beim Handball nicht mehr solche Gänsehaut.
Bilder lassen sich in den Social-Media-Kanälen des TuS und der Brigade C finden - lasst euch das nicht entgehen.
Hat es so etwas schon einmal in der 2.HBL gegeben? Gibt es andere Vereine, bei denen die Anhänger zu so etwas fähig sind? Mir sind keine bekannt - aber vielleicht kann dieser Thread ja genutzt werden, um auf vergangene und zukünftige Aktionen dieser Art aufmerksam zu machen.
Denn irgendwie gehört das Geschehen auf der Tribüne ja auch ein wenig zum Erlebnis Hallenbesuch in dieser so attraktiven Liga, daher dachte ich, man könnte von nun an solchen aufwändigen und wunderschönen Darbietungen der Fans hier eine kleine Plattform geben - auch wenn es leider gut möglich ist, dass weitere Choreographien in Ferndorf zukünftig vorerst nur in der dritten Liga bestaunt werden können...
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Hm. Das war ein dreißigminütiges, böses Erwachen für Rot-Weiß. Abstiegsplatz, Klassenerhalt nicht mehr in der eigenen Hand. Sollte sich am Ende doch die fehlende Konstanz aus den letzten Monaten rächen? Da bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher. Wenn du absteigst, dann nicht wegen der fehlenden Konstanz (in Hälfte Zwei eines Spiels) im Saisonfinale, sondern wegen der Hinrunde.
Und an der Stelle muss man dann induktiv vorgehen und die Lage in die Gesamtsaison kontextualisieren. Der Umbruch zu Beginn war groß und das Niveau war in zahlreichen Spielen nicht da. Die Entwicklung begann schleppend und erst ab Winter konnte man langsam von ersten Fortschritten sprechen. Dass Andersson es schafft, die Mannschaft von einer "Für-den-Klassenerhalt-Untauglichen" zu einer "Für-den-Klassenerhalt-Tauglichen-mit-Wackelkontakt" zu entwickeln, ist dann beeindruckend und hat auch mit dem Transfer Neuhold zu tun - aber am Ende hat man von Januar an gegen die Zeit gearbeitet und vielleicht hat man eben in der Hinrunde zuviel Zeit billig hergeschenkt. Billig hergeschenkt vielleicht auch mit der Kaderplanung, denn vielleicht waren Bornemann und Faulenbach als einzige experienced leader mit Qualitätsgarantie zu wenig. Vielleicht sind es mit Neuhold und Bornemann auch jetzt doch immernoch zu wenig, auch wenn J. Schneider und zuletzt Persson immer wieder um die Rolle des Vorangehers bemüht sind. Ich weiß es nicht. Vielleicht haben sich die Transfers von Strakeljahn, Siegler und Diebel im Gesamtbild der Saison letztlich alle drei nicht bezahlt gemacht - auch wenn die beiden erstgenannten natürlich mit Verletzungen gerade nicht viel für ihre Lage können. Aber das interessiert die Tabelle am Ende leider nicht. Und vielleicht hätte die Torhüterleistung diese Saison öfter gestimmt, hätte man nicht Durica unnötigerweise abgegeben und so Rottschäfer aus der Handball-Rente holen müssen. Aber das sind alles in die Vergangenheit gerichtete Gedanken und natürlich ist Fehleranalyse und die Suche nach den verantwortlichen Faktoren und Personen wichtig, aber gerade ist es eigentlich viel wichtiger, den Blick in die Zukunft zu lenken:
Man hat es nicht mehr in der eigenen Hand. Die 3. Liga ist plötzlich eine realistische Option geworden.
Ich denke, die Partien gegen Gummersbach und Dormagen könnten zu den wichtigsten Spielen in der Vereinsgeschichte der letzten Dekade werden. Verrückte Situation: Im besten Fall halten wir die Klasse und entwickeln uns unter Andersson zu einem Mittelfeldteam. Im andern Fall droht der Zerfall von vielem, was über die Jahre aufgebaut wurde. Denn der Verein hat eine absolut ungesunde Struktur unterhalb der 1. Mannschaft - da hat man einfach in eben dieser letzten Dekade unglaublich viel kaputt gemacht. Ich hoffe sehr, dass nicht jetzt der große Zahltag gekommen ist, an dem das Kartenhaus einer ausschließlichen Fokussierung auf die Spielbetriebs-GmbH letztlich zusammenbricht. Die Vereinsstruktur ist auf Sand gebaut und das, was diesen Umstand in den letzten Jahren verschleiert hat, ist das, was man jetzt nicht mehr in der eigenen Hand hat: Die zweite Liga.
Wir müssen jetzt einfach die beiden Spiele gewinnen. Das Zeug dazu hat die Mannschaft, sie muss es nur auf die Platte bringen. Und dann wird man am Ende sehen, ob es gereicht hat oder nicht...
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Die Tordifferenz ist im Handball doch eine marginalität und wird von so vielen Dingen beeinflusst. Niemand macht sich während der Saison Gedanken darüber.
Fokus auf Tordifferenz im Handball ist ein Entwicklungsblocker für die Kaderbreite jedweder Mannschaft und verschlechtert die Variable Verletzungsanfälligkeit. Denn wenn jedes Tor in jedem Spiel der Saison zählt, ist das quasi a priori gleichbedeutend damit, dass weniger Rotation stattfindet und die Starting-7+2/3 weitere eben die Hauptlast des Spielbetriebs stemmen - aus Sicht des sportlichen Erfolgs natürlich maximal nachvollziehbar. Aber das hemmt eben die Entwicklung derer, die sitzen bleiben und die Gesundheit derer, die zu viel spielen müssen.
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Freunde der Sonne, heute zählt es! Ich wünsche mir eine pickepackevolle und frenetische Stählerwiese - dann haben wir "Nichtsportlichen" alles getan, was wir tun können. Die Verkaufszahlen sehen ja ganz gut aus.
Die Rückrunde ist außergewöhnlich, die Entwicklung der Mannschaft unter Andersson ist trotz Höhen und Tiefen außergewöhnlich - und wenn wir toss-a-coin-mäßig mal wieder ein gutes Spiel erwischt haben, dann ist der Handball den wir spielen weit weg von dreckigem Zweitliga-Abstiegskampf: Der ist überaus ansehnlich. Hoffentlich bleibt Andersson und baut hier weiter auf. Dann haben wir nächste Saison nichts mehr mit Abstiegskampf zu tun.
Und diese vorangegangenen dreinhalb Zeilen hier, die schreibt man für gewöhnlich nicht über einen Absteiger. Deshalb werden wir auch nicht absteigen.
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Weiß jemand zufällig, ob es Neuigkeiten zu Torben Matzken von den Kadetten Schaffhausen gibt? Der hatte doch damals von Hanning sein großes Karrierepaket geschnürt bekommen: 1 Jahr Ferndorf 2. deutsche Liga, 1 Jahr Kadetten 1. österreichische und Europapokal und dann mit ohne Ende Spielzeit jung zurück zu den Füchsen.
Bleibt es dabei? Das würde ja heißen, dass er diesen Sommer zurück nach Berlin wechseln würde. Ist das so, oder bleibt er in Schaffhausen? Habe bisher im Internet nichts dazu gefunden.
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Zum Keller:
Emsdetten und Aue haben Stand Heute (22.05.) 6 Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz und noch 4 Spiele, sprich maximal 8 einfahrbare Punkte. Heißt: Beide müssen eigentlich alles gewinnen. Da aber ja noch das direkte Duell ansteht, erinnert mich die Situation ein wenig an die Konstellation des Gefangenendilemmas aus der Spieltheorie: Gewinnen beide ihre 3 anderen Spiele und "einigen" sich dann gegeneinander auf Unentschieden, hätten beide 7:1 Punkte rausgeholt und beide noch die Chance - "einigen" sie sich aber nicht, wird einer 8 und der andere 6 holen, womit der der 6 geholt hat quasi garantiert runtergeht.
Ich kann mir vorstellen, dass es darauf hinausläuft, dass sich am Ende eine ähnliche Situation für Ferndorf und Dormagen im großen Endspiel der Saison konstituiert: Mit einem Unentschieden würden beide die Klasse halten. Aber wir sind hier ja beim Handball und nicht in der Mathematik/ Philosophie, daher wird es keine Kooperation und damit auch keine Wettbewerbsverzerrung geben.
Gewinnt Großwallstadt heute gegen Nordhorn ist die ganze Rechnung aber schon wieder dahin, denn dann könnte Aue bereits heute absteigen, sollten sie nicht gleichzeitig gegen Rostock gewinnen. Und Emsdetten hätte dann zur nächsten Partie am 25.05. dann den ersten Spielball.
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Hottgenroth gewinnt "aus dem Nichts" mit einer sagenhaften Quote das Torhüterduell mit dem aktuellen Ersten der Torhüterstatistik. Die Achse Bornemann - Persson - Neuhold etabliert sich immer weiter und funktioniert. Persson bärenstark, hat sich unheimlich entwickelt in den letzten paar Wochen. Kaum Wechsel von Andersson, Mal kurz Diebel, aber ohne Effekt, L. Schneider als zwischenzeitliche Entlastung für Bornemann in der Deckung. Und später spielt J. Schneider als Allrounder ab der 45. immer wieder den Halb Linken - mit Erfolg. 2x kommt Rimpar in der 2. HZ auf -4 ran, beide Male gelingt es dem TuS, standhaft zu bleiben. Der Innenblock steht überragend, Außen und Kreis funktionieren. So wie eben meist in "den guten Spielen" die gesamte Mannschaft funktioniert.
So macht diese Mannschaft wirklich Spaß.
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Die Torhüterleistung hat bisher das nötige Niveau, um ein solches Spiel gewinnen zu können. Die Abschlüsse sind teilweise zu schwach und man hat schon 2 oder 3 technische Fehler gemacht und auch Ungenauigkeiten drin gehabt, die aber nicht mit Ballverlust geendet sind. Wenn man es hinkriegt, beides zu verändern, dann ist Barca in Hälfte 2 mit 4 oder 5 Toren schlagbar.
Und von der Halle da kommt ja gar nichts. Wäre abgesehen vom Geld für mich als Handballer von Gottfridssons Format bei weitem keine Zieldestination.
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Ob Flensburg heute Abend eine Chance hat wird auch davon abhängen, wie gut man Dika Mem in den wortwörtlichen Griff bekommt. Im Hinspiel stand da besonders Gottfridsson in der Anfangsviertelstunde auf völlig verlorenem Posten - wer wird das heute Abend übernehmen, wenn Mem seine ersten 1-2 Wackler gesetzt hat? Es braucht eine Weltklasse-Torwartleistung, gepaart mit einer sehr kleinen Zahl an Fehlern in Abschluss und Passspiel; und dann muss die Deckung eben auch noch diesen Mem, stellvertretend für die unheimliche Athletik im Barca-Rückraum, in den Griff kriegen. All in all ist meine Prognose eigentlich schon, dass es realistisch wäre diese Faktoren zeitgleich auf die Platte zu bringen. Aber es ist sehr sehr schwer, und es muss eben alles passen.
Das Final4 und damit die Mannschaft aber schon vor Anpfiff abzuschreiben, würde ihr nicht gerecht werden.
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Kleinstädte am Waldesrand verfügen meistens über eine gewaltige Menge Dickicht und Unterholz, entsprechend gut ausgebaut ist gewöhnlich auch der lokale Buschfunk. Und der hat diesbezüglich Interessantes auf Sendung gehabt

Noch kurz zum Elbflorenz-Spiel: Eigentlich ein dankbarer Gegner, ein Sieg wäre locker möglich gewesen - hätte man nicht diese gravierenden Schwankungen in der Konstanz. Genauso, wie in den starken Spielen quasi alle Positionen zeitgleich funktionieren (wie ich in einem anderen Post schrieb) funktionieren in den schwachen Partien auch fast alle Mannschaftsteile zeitgleich nicht. Die 2 Koloper-Tore sind skurriles Indiz dieses Umstands: Andersson stellt, wenn es läuft, niemals auf 7 Feldspieler um. In Duvancics Abwesenheit muss Koloper dann eben in der Überzahl den 2. KM besetzen - und durch die Überzahl schafft es der TuS-Angriff dann auch, Lücken zu erarbeiten, die dann vom Überzahlspieler genutzt werden konnten. Aber ohne 7. Feldspieler war der TuS leider nur sehr begrenzt in der Lage, Lücken in größerer Zahl aufzuspielen.
So bleibt es wohl bis zum Ende spannend.
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Wie bitte soll man seinem Publikum, Spielern, Sponsoren einen eventuellen "Aufstiegsverzicht" erklären? Besonders Hamm strebt die Rückkehr doch seit Jahren mit allen Mitteln an...
Nun, mein Post sollte eben nicht ausdrücken, dass ich einen solchen Verzicht für realistisch halte. Aber da es dieses Vorgehen immer wieder in unterschiedlichen Sportarten und Ligen gibt, kannst du dich ja mal fragen, wie Die alle denn wohl ihren Sponsoren etc. diesen Schritt erklären?
Idee für eine Antwort: Mit Vorrechnen genau der hier im Thread dargelegten Risiken.
Und da diese Risiken ja auch gleichzeitig für die Investments der Kapitale bestehen, ist quasi a priori beidseitig ein möglichst rationales und wohl-geplantes Vorgehen von größtem Interesse. Außer bei Hertha BSC Berlin.