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"Am Freitag ist die Hölle los"
HSG Niestetal/Staufenberg: Darlehen der Gemeinde bietet Chance zu klarem Schnitt
Niestetal. Der zweite Auswärtssieg der Saison auf Usedom, dazu ein 70 000-Euro-Darlehen der Gemeinde Niestetal an den Gesamtverein - bei den Handballern der HSG Niestetal/Staufenberg ist vor dem Freitag-Heimspiel gegen den Magdeburger Talentschuppen (20 Uhr, Heiligenrode) die Zuversicht zurückkehrt. "Diese Aktion der Gemeinde ist eine riesige Hilfe", erklärte Obmann Reinhard Reuße. schließlich sichere diese Zahlung den laufenden Spielbetrieb aller Mannschaften der Spielgemeinschaft."Das Darlehen ist vor allem ein Signal an die Förderer und Sponsoren für eine gute Zukunft", so Reuße, "denn es ermöglicht einen klaren Schnitt und bietet die Chance, die Planung für die nächste Saison nahezu bei Null zu starten."
Eine Chance, die die HSG sofort nutzen will. Zunächst einmal mit dem sportlichen Klassenerhalt in der zweiten Liga. "Am Freitag wird die Hölle los sein in der Halle", erwartet Reuße, "so, wie beim Sieg gegen Burgdorf und im Drama gegen Ahlen." Seit Tagen laufen bereits Gespräche mit den Spielern, um die personelle Basis für die nächste Runde zu schaffen. "Es gibt eine ganze Reihe von Jungs die hier bleiben wollen, das macht uns ganz viel Mut", erläuterte der Obmann die aktuelle Lage.
Zudem habe er am Dienstag ein sehr gutes Gespräch mit Achim Ursinus geführt und sei zuversichtlich, "dass in nächster Zeit eine einvernehmliche, saubere Trennung von unserem alten Trainer auf den Weg gebracht" werden könne. (SAM)
28.03.2006
Beiträge von härter_schneller
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meine güte - dann muss solingen in der hinrunde ja erschreckend schwach gewesen sein.
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Häusler würde gerne mit einem Sieg gehen
Münster. Auf dem Papier sieht es am Freitag (20 Uhr, Eichendorff-Halle) für die Handballer der TSG Münster in der II. Bundesliga Süd nach einer lösbaren Aufgabe aus. Die SG Sportring Solingen steht vier Punkte hinter den Gastgebern und befand sich lange ganz unten im Abstiegskampf. Doch sollte der Aufsteiger gewarnt sein, denn in diesem Jahr ist Solingen in eigener Halle ungeschlagen, hat gegen Oftersheim gewonnen und Oßweil einHandball, II. Bundesliga
Remis abgetrotzt und steht mit 20 Punkten auch fast gesichert da.
Trainer Hans-Josef Embs weiß noch nicht, ob er Steffen Weber bringen kann, sicher ist aber der Einsatz von Jens Häusler, der aber sein letztes Spiel machen wird. «Er war für uns ein absoluter Glücksgriff, da er sich intensiv in den Dienst der Mannschaft gestellt hat. Für sie war er auch mit seiner Persönlichkeit unglaublich wichtig», lobt Embs den Zwei-Meter-Mann. Für Häusler gibt es persönliche Gründe für seinen Abschied: «In zwei Wochen wird meine Frau ihr Baby bekommen, da ist es nicht so gut, wenn ich gerade in der Weltgeschichte herumfahre. Ich hatte eine schöne Zeit in Münster und die Tatsache, dass ich so viele Spiele gemacht habe, zeigt, dass es gut gelaufen ist.» Für ihn waren die Siege in Friesenheim und gegen Dormagen Höhepunkte, aus den Spielen gegen Obernburg und dem Heimspiel gegen Wuppertal muss die Mannschaft die richtigen Lehren ziehen: «Da fehlte ihr die Erfahrung, man muss da ruhiger und variabler spielen. Dennoch hat Münster den Klassenverbleib absolut verdient, zeigt, zu was es in der Lage ist und hat ein großes Kämpferherz. Für die Möglichkeiten, die der Verein hat, sind die Leistungen des Teams aller Ehren wert. Nun muss es weiterarbeiten, um die Konstanz ins Spiel zu bekommen.»
Der 38-Jährige, der fast 15 Jahre in der I. und II. Liga spielte, stellt dem Team ein gutes Zeugnis aus: «Die Mannschaft und der Verein sind in der II. Liga angekommen. Im nächsten Jahr werden die Spieler konstanter sein, weil sie mehr Erfahrungswerte haben.»
Und auch er konnte für sich Erfahrungen mitnehmen, die ihm in seiner Entwicklung als Trainer weiterhelfen: «Das lag vorwiegend im menschlichen Bereich. Es waren Teil-Aspekte, die man da für sich nutzen kann.» Häusler wird in der Umgebung von Kiel wohnen und hat auch schon im hohen Norden eine neue Aufgabe gefunden: Er wird hauptamtlicher Trainer beim Nordost-Regionalligisten SG Bad Bramstedt/Henstedt-Ulzburg. (vho)
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das drama geht dem ende zu.
ZitatAlles anzeigenTanz am Rande der Zahlungsfähigkeit
TGB Darmstadt: Mitgliederversammlung entlastet Ex-Vorsitzenden Blechschmitt nicht – Konkursgefahr bleibt bedrohlich
„Die TGB Darmstadt bewegt sich zur Zeit permanent am Rande der Zahlungsfähigkeit. Bereits 2004 stand die TGB vor dem Aus.“ Bittere Wahrheiten, die der Finanzausschuss am Donnerstagabend, bei der Mitgliederversammlung des konkursbedrohten Vereins auftischte. Das vierköpfige Gremium führt derzeit die Geschäfte. Täglich entdeckt es neue Leichen im Keller. Mühsam versuchen Bärbel Schmidt (zweite Vorsitzende), Johann Wesner (Jugendwart), die einzig verbliebenen Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes, sowie die Abteilungsleiter Bernd Schmidt (Fußball), und Wolfgang Haker (Handball), verstärkt durch Thomas Bruchwalski, Licht in das Fiasko zu bringen. Angerichtet wurde es durch Allmacht und Eigenmächtigkeit des Vorsitzenden Michael Blechschmitt.
Seit 2002 gab es keine Mitgliederversammlung. Die Jahresabschlüsse 2001, 2002, 2003 und 2004 präsentierte dieser erst nach erheblichem Druck Ende Februar. Haker: „Ende 2005 haben wir mit der Faust auf den Tisch geschlagen und Blechschmitt an den Tisch gezwungen.“ 2005 tappt die Notregie noch im Dunkeln. Wegen Ermittlungen gegen Blechschmitt – Verdacht der Untreue als Geschäftsführer der Vermarktungsgesellschaft Pro Regio – sind auch die TGB-Akten in dessen Büro unter Verschluss der Staatsanwaltschaft. Nur unter Polizei-Aufsicht durfte Haker bisher die nötigsten Unterlagen kopieren. Für 2005 erwartet Bernd Schmidt „eine mittelschwere Katastrophe“.Blechschmitt – krank geschrieben und auf Geheiß des Arztes nicht anwesend – wurde nicht entlastet. Er ließ eine vierseitige Erklärung verlesen, in der er nach 25 Jahren Vorstandsarbeit und 14 Jahren im Amt des Vorsitzenden auf die erneute Kandidatur verzichtete. Auch das Manager-Amt der ersten Handball-Mannschaft gibt er auf. Trotz des bedrohlichen Liquiditätsengpasses sieht er „hervorragende Perspektiven und genug Möglichkeiten“, den Verein positiv weiterzuentwickeln: „Hier muss nun aber nicht aufgeräumt, sondern angepackt werden. Das kann nicht einer allein.“ Massive Vorwürfe wegen der Kassenpfändung im Dezember sowie einer nicht rechtzeitig angekündigten Abbuchung (18 000 Euro) richtete er an die Stadt: „Danke der Stadt für diese Art der Sportförderung.“
Das Aus der ersten Handball-Mannschaft nach der Saison, die auf dem Sprung in die Regionalliga steht, geißelte er mit dem Satz: „Leistungssport in Darmstadt ist wohl von wichtigen Menschen in der Stadt nicht gewollt. Man stelle sich vor, 25 000 Euro zweckgebundene Sponsorengelder liegen auf dem Vereinskonto auf Eis, weil die Kontoüberziehung durch andere Ausgaben in anderen Bereichen eine Auszahlung nicht möglich macht.“ Der Finanzausschuss distanzierte sich von Teilen der Erklärung - vor allem von den Vorwürfen gegen die Stadt, mit der er in den letzten Monaten vertrauensvoll verhandle. Besagte 18 000 Euro neue Forderungen (Grundstücksbewertungen), im Februar fällig („Womit wir sofort wieder zahlungsunfähig waren“), waren fristgemäß Ende Dezember angekündigt. Haker fand den Brief in Blechschmitts Büro auf dem Schreibtisch.
Chaotische Buchführung und einsame Entscheidungen wurden offenbar. Anträge auf Zuschüsse wurden nicht gestellt. Rechnungen blieben liegen. Fristen wurden versäumt. Städtische Zuschüsse (38 000 Euro zur Sanierung des Rasens auf dem Sportgelände) sollen nicht zweckgebunden verwendet worden sein. Was der Finanzausschuss bisher nicht prüfen konnte. Täglich Hiobsbotschaften und undurchsichtige Transaktionen. Haker: „Wir sind schon beim Anwalt gewesen, um uns beraten zu lassen, wann wir zahlungsunfähig sind. Wir haben noch einen Moment Zeit.“
Die Kassenprüfer winkten zumindest die Jahresabschlüsse 2001 bis 2003 durch, die von einem Steuerberater erstellt wurden. 2004 ist noch nicht geprüft. 2005 liegt noch nicht vor.
Bessungens Urgestein Charly Landzettel brachte das Durcheinander auf den Punkt: „Wir haben alle so ein bisschen Schuld. Wir haben unseren Michael Blechschmitt allein wursteln lassen. Wir waren froh, dass wir es nicht machen mussten.“ Dem Finanzausschuss rief er unter dem Beifall der gut 100 Mitglieder zu: „Das habt ihr prima gemacht.“
Die Durchhalteparole heißt: Ärmel hochkrempeln, eisern sparen und Klinken putzen – bei der Stadt, Gläubigern und Banken. Hacker: „Die Kostentreiber müssen gefunden werden.“ Dennoch ist die Insolvenz vor einer außerordentlichen Mitgliederversammlung (spätestens im September) nicht ausgeschlossen. Haker: „Alles ist möglich.“ Bis dahin will die Regie, zeichnungsberechtigt sind nun Bärbel Schmitt und Johann Wesner, den Durchblick gewinnen, eine Führungsmannschaft, eine neue Satzung und eine Beitragserhöhung präsentieren. Dringend gesucht wird neben dem Vorsitzenden ein Geschäftsführer/Controller. Die externe Finanzverwaltung (Steuerberater) soll beibehalten werden.
quelleZitatAlles anzeigen2006 fehlen knapp 100 000 Euro und damit Liquidität
TGB DARMSTADT. Die Stadt Darmstadt fordert seit 2005 Nachzahlungen von 100 000 Euro (für Wasser, Abwasser und Abfall) bis Ende 2007 ein, die zuvor fünf Jahre liegen blieben. In diese Tilgung fließen alle städtischen Zuschüsse an den Verein, plus 20 000 Euro pro Jahr Barmittel. 2006 erwartet die TGB Darmstadt rund 60 000 Euro Unterdeckung. Ausgeschöpft ist der von der Sparkasse Darmstadt schon erweiterte Finanzrahmen von 30 000 Euro.
Die Bank wäre bereit, mehr Geld (100 000 Euro) zuzuschießen, wenn sich ein Bürge findet. Die TGB baut hier auf die Stadt, Doch wegen der Kommunalwahl tagt die Stadtverordnetenversammlung erst wieder im Juli. Die Stadt ihrerseits verlangt einen funktionierenden Vorstand sowie ein tragfähiges Vereins- und Finanzkonzept. Bärbel Schmidt: „Wir wollen nichts geschenkt, wir wollen überleben.“Der TGB fehlen monatlich 7000 Euro. Kreditlinien sind ausgeschöpft, fällige Rechnungen können oft nicht bezahlt werden. Sinkende Mitgliederzahlen – statistisch bereinigt noch 1074 Mitglieder statt 1350 – in den Abteilungen Handball, Fußball, Turnen, Volleyball und Tischtennis schmälern das Beitragsaufkommen. Im Soll stehen dramatisch gestiegene Energie- und Lohnkosten.
Stundungen von Jugendtrainer-Vergütungen und weiterer Forderungen (auch von der Stadt), dazu private Darlehen einzelner Mitglieder verhindern derzeit die Insolvenz. 2004 wies das Konto schon 100 000 Euro Minus aus. Damals rettete die TGB die Zahlung des gesamten Restbetrages (183 000 Euro) einer zunächst ratenweise vereinbarten Rückerstattung von der Tennisabteilung, die sich 2002 abspaltete, vor dem Konkurs.
Der Finanzausschuss denkt erneut an den 2002 gescheiterten Verkauf der Bessunger Turnhalle (belastet mit einem Hypothekendarlehen von 1,2 Millionen Euro) und verhandelt dem Bauverein. Bernd Schmidt: „Es wird keiner von uns hergehen und die Bessunger Turnhalle verschleudern.“ An die Comedy Hall GmbH verpachtet, wirft sie derzeit 1000 bis 1500 Euro im Monat Gewinn ab. Haker verwies jedoch darauf, dass Rücklagen für Reparaturen und Sanierungsarbeiten fehlen.
Fazit der Regie: „Die TGB hat noch mindestens bis Ende 2007 mit erheblichen finanziellen Einschränkungen zu rechnen. Erst danach ist Besserung in Sicht.“ Wenn der Verein nicht zuvor Konkurs anmelden muss.
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Alle Punktabzüge sind amtlich
HANDBALL. Wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls setzt es nach einem Beschluss beim Verbandstag des Hessischen Handball-Verbandes in Zukunft Geldstrafen und im Wiederholungsfall sogar Punktabzüge. Im Bezirk Darmstadt wurden 20 Klubs mit Punktabzügen belegt. Die Einsprüche der SKG Bonsweiher (Männer-Landesliga) und der FSG Fürth/Gadernheim (Frauen-Bezirksoberliga) sind zurückgewiesen worden, sodass die Abzüge rechtsgültig sind.
Die Punktabzüge der Bezirksvereine in der Übersicht:Männer
Landesliga: SKG Bonsweiher (ein Punkt), TSV Pfungstadt (1), SKG Roßdorf (1).
Bezirksliga A: TV Einhausen (1), TV Groß-Rohrheim (2), TV Lampertheim (1), TGS Walldorf (3).
Bezirksliga C: TV Seeheim (2).
Frauen
Landesliga: HSG Bensheim/Auerbach (4), TG 75 Darmstadt (4), HSG Weiterstadt/Braunshardt (2).
Bezirksoberliga: TG Biblis (3), FSG Büttelborn (1), SV Crumstadt (1), HSG Erfelden (1), FSG Fürth/Gadernheim (5), SKV Mörfelden (1).
Bezirksliga A: TV Bischofsheim (2), FSG Modau/Groß-Bieberau (4), TV Nauheim (1).
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Schwaben geizen nicht mit Toren
Frauen-Handball: Zweitligist TGS Walldorf kassiert in Nellingen deftige 17:32-Niederlage
Die Handballerinnen der TGS Walldorf haben in der Zweiten Bundesliga die zweite herbe Schlappe hinnehmen müssen. Genau drei Wochen nach dem 15:34 beim SC Markranstädt unterlag die TGS am Sonntag auch beim TV Nellingen klar mit 17:32 (8:18 ). Nach der Niederlage gab es für Trainer Dirk Leun nichts zu beschönigen: „Wir waren einfach schlecht, haben zu viele technische Fehler gemacht und haben die Situation, dass unsere beiden Halbspielerinnen offensiv gedeckt wurden, selten lösen können“.
Diese 4:2-Deckungsvariante spielte Nellingen während der gesamten 60 Minuten mit Erfolg. Ausgangspunkt zu der Vielzahl an Gegenstoßtreffern Nellingens waren immer wieder die zahlreichen Fehlwürfe und technischen Fehler der Walldorferinnen.„Damit war das Spiel zur Halbzeit bereits entschieden“, so Leun weiter, der einen Rückschritt seiner Mannschaft einräumte. Allerdings musste Walldorf mit Alexandra Pieper, Svenja Keemss und Kerstin Tschotschek auch drei wichtige Feldspielerinnen ersetzen.
Im Tor fehlte zudem Marion Fenn, die allerdings von Eva-Maria Kraft gut vertreten wurde. Nach dem Wechsel zeigte sich Walldorf dann aber doch stark verbessert und gestaltete das zuvor sehr einseitige Aufeinandertreffen ausgeglichener.
Nun erlaubte sich Nellingen viele Fehlwürfe, während Walldorf im Abschluss konzentrierter agierte. So blieb es zunächst beim Rückstand von zehn Treffern. Erst als Walldorf nach dem 15:27 in den letzten zehn Minuten fünf freie Chancen nicht nutzen konnte, zogen die Schwaben doch noch weiter davon.
Spielfilm: 5:1, 7:4, 10:5, 17:7, (18:8 ), 24:14, 27:15, 32:16, 32:17.
TGS-Treffer: Madeleine Gieseler (5/2), Sandra Bambuch (3), Steffi Brunner (2), Silke Jung (2/2), Jasmin Conradt, Maike Ehrhardt, Judith Kirschig, Teresa Schill, Johanna Holstein. onz
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Drei Talente auf dem Sprung
Handball: Tilman Werner, Julian Klein und Jan-Steffen Redwitz vom TV Groß-Zimmern sind Jugend-Nationalspieler
„Alle Mitschüler in meiner Grundschulklasse haben Handball gespielt. Ein Freund hat mich dann zum Training mitgenommen. Seitdem bin ich dabei.“ Tilman Werner aus Groß-Zimmern lächelt: „Der Freund hat aber gleich wieder aufgehört.“ Werner ist dabei geblieben. Der 16 Jahre alte Linkshänder, 1,90 Meter groß, packte jüngst den Sprung in den Nationalkader. Spieler mit linker Wurfhand für die Königsposition werden gesucht und hofiert.
Doch neben der linken Wurfhand besitzt Werner – wie seine Mitspieler Julian Klein und Torwart Jan-Steffen Redwitz, die ebenfalls den Sprung in die deutsche Nachwuchs-Auswahl packten – eine Portion Talent. Alle drei gehören dem Jahrgang 1988/89 an. In der kommenden Saison rücken die 16 Jahre alten Jungen von der B- in die A-Jugend auf.Weiter im Verein erfolgreich sein, dazu das eine oder andere Tor für Deutschland werfen, umreißen die drei ihre Ziele. Mit der Vereinsmannschaft hoffen sie, dass Spitzenreiter JSG Obernburg noch Punkte abgibt und für ihren Club drei Spieltage vor Saisonende der Jugend-Regionalliga der Weg zur Tabellenspitze noch frei wird. Aus eigener Kraft kommt Groß-Zimmern nach dem Sieg zu Hause und der Niederlage in Obernburg allerdings nicht mehr am Rivalen vorbei. Thema ist zudem die Qualifikation für die Regionalliga, höchste deutsche Jugendklasse, die Groß-Zimmern mit Trainer Ante Pralas gleich nach Saisonende bestehen muss.
Für die Auswahlspieler bedeutet das gute Umfeld einige glückliche Fügung, weil sich der Verein Nachwuchsförderung auf die Fahnen geschrieben hat. Seit Jahren wird leistungsorientiert gearbeitet. Allerdings zahlte sich das für die Aktiven kaum aus. Die erste Mannschaft dümpelt in der Bezirksoberliga. Das soll sich ändern: Die DHB-Auswahlspieler werden in der kommenden Saison mit Doppelspielrecht ausgestattet. Damit soll der Sprung in die Landesliga gelingen, damit die Talente gehalten werden können. Ein Vereinswechsel ist für Werner, Klein und Redwitz momentan kein Thema, obwohl andere Clubs schon angeklopft haben. Neben Talent, Ehrgeiz und Fleiß ist für das Trio das Umfeld wichtig.
Neben vier Mal Vereinstraining pro Woche, plus Punktspiel, werden die Nachwuchsspieler von DHB-Auswahltrainer Frank Hansel (Münster) am Stützpunkt Süd in Groß-Zimmern betreut. Zwei Sporthallen und ein gut ausgestatteter Kraftraum in der Georgi-Reitzel-Halle stehen dort zur Verfügung. Zwei Mal pro Woche stemmen Werner, Redwitz und Klein mit den übrigen Auswahlspielern aus der Region Gewichte. Hinzu kommt alle 14 Tage ein Kaderlehrgang. „Vom Zeitaufwand bräuchte ich zwei Tage mehr die Woche“, sagt Jan-Steffen Redwitz, der schon Länderspiele bestritt und eine Ausbildung als Veranstaltungstechniker macht. Tilman Werner und Julian Klein besuchen das Gymnasium. Alle drei begreifen den Sprung in den DHB-Kader als große Chance. Die Zugehörigkeit verlangt ständigen Einsatz und Weiterentwicklung.
Jüngst erlitt das Trio einen Dämpfer: Beim Länderpokal gab es mit der Hessenauswahl gleich im ersten Spiel gegen Baden eine Niederlage, die den Gesamtsieg kostete. Hessen (Zweiter) traf auf Baden (Erster), Mittelrhein (Dritter, Sachsen-Anhalt (Vierter) und Schleswig-Holstein (Fünfter). „Das war verdammt ärgerlich“, gestehen die Auswahlspieler. Auch deshalb, weil bei diesen Spielen Tickets für weitere Kadermaßnahmen und Länderspiele vergeben wurden. „Dumm gelaufen“, sagt Julian Klein, der dennoch eine starke Vorstellung gab.
Herbert Mendel
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Trainer wechselt, Philosophie bleibt
Frauen-Handball: Christian Witusch will bei der TSG Worfelden Feldmanns Arbeit fortsetzen
„Die Mannschaft ist sportlich sehr interessant. Sie spielt einen schönen Handball mit viel Tempo, die Spielerinnen sind alle technisch beschlagen, und intern harmoniert es gut bei der TSG.“ Keine Mühe hat Christian Witusch, die Beweggründe für seinen neuen Job zu erklären.
Keine Frage: Als künftiger Trainer der Worfelder Oberliga-Handballerinnen freut er sich auf seine Arbeit, die er offiziell am 1. Mai beginnt. Kein Thema ist es für ihn, dass er damit sein Amt bei Männer-Bezirksoberligist TV Büttelborn II beendet. Seit einem Jahr trägt er dort zusammen mit Günter Jacobi die Verantwortung auf der Bank. Nun muss der TVB ohne seinen früheren Spieler auskommen. Zudem verabschiedete sich Witusch auch als Trainer der männlichen Büttelborner Oberliga-A-Jugend (Bericht dazu nebenstehend), die er über viele Altersklassen und Spielrunden hinweg betreut hatte. Unter mehreren Kandidaten ist die Wahl der TSG nach reiflicher Überlegung auf Witusch gefallen, der damit die Nachfolge von Klaus Feldmann antritt.Den aus beruflichen Gründen zum Saisonende ausscheidenden Coach kennt der neue Mann bestens. Witusch arbeitet seit 1997 in der von Feldmann gegründeten „Handball-Akademie“ mit und organisierte mit ihm zahlreiche Camps für den Nachwuchs.
„Wir sitzen im gleichen Büro“, sagt Feldmann. Kein Wunder ist es da, dass die beiden Trainer eine ähnliche Handball-Philosophie verbindet. Und kaum überraschend kommt es, wenn Witusch angibt, wenig Anlass zu großen Veränderungen bei den TSG-Frauen zu sehen. „Vieles ist gut so, wie es ist“, meint der 30 Jahre alte Darmstädter.
Und er weiß, wovon er spricht. Denn Witusch, im Worfelder Nachbarort Klein-Gerau aufgewachsen, kennt das TSG-Team bestens. Schließlich hat er Feldmann schon einige Male im Training vertreten. Zudem kommt es durch die gemeinsame Zusammenarbeit in der Handball-Akademie ganz zwangsläufig zum Meinungsaustausch.
Bei der TSG soll der neue Coach, der Handball zu seinem Beruf gemacht hat, erst einmal helfen, Verstärkung zu erhalten. Abteilungsleiterin Nicole Vatter hofft, dass er mit seinen Kontakten zur erfolgreichen Suche nach neuen Spielerinnen, vornehmlich einer Torhüterin, beitragen kann. „Das ist unser vordergründiges Ziel in den nächsten Wochen“, so Vatter. Und das sieht auch Christian Witusch so. Eine Vergrößerung des dünnen TSG-Kaders hält er für dringend geboten.
Gabi Wesp
30.3.2006
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Original von Det er, som det er!
(...)
Gilg rechnet damit, dass der Etat von jetzt offiziell gut 150.000 auf 200.000 Euro erhöht wird. Nach Zondlers Berechnungen betragen die Aufwendungen aber schon in der laufenden Saison mindestens 270.000 Euro. Die meisten Rechnungen bezahlt er.
(...)nicht zu fassen - wie kann man denn so eine aussage loslassen?
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Original von eisbeer
1. TO
2. Spielfortsetzung 7m für A (ich gehe von einer klaren Torgelegenheit aus, da nach dem Pfiff der Spieler ja ungehindert aufs Tor werfen konnte)
3. Verwarnung oder 2min für B4
4. Disqualifikation für A7 gem. Regel 8:5b i.V.m. 16:6b
5. Eintrag ins Spielprotokollwarum dies? wenn a unmittelbar nach dem pfiff geworfen hat, dann hat er seine position wohl nicht mehr geändert - und steht damit immer noch an 7m.
und - warum progession für b? -
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Tore im 40Sekunden-Takt. Mit sage und schreibe 48:41 (22:20) schlug Handball-Landesligist VfR/Eintracht Wiesbaden den Tabellenachten SU Nieder-Florstadt.
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bittere tag für mainzlar - leipzig gewinnt gegen halle. damit gehts zwischen mainzlar und albstadt weiter.wenn letztere am 1.4. das heimspiel gegen den tvm gewinnen, ists zappenduster mit dem tvm.
aber dann kann man ja in der regio einen neuaufbau starten und mit den letzten hessischen talenten wieder aufsteigen. der coach hat ja erfahrung damit.

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Original von Teamgeist
(...)
Wir können froh sein das die Spielerin, die auch auf dem Feld ein Super-Allrounder ist, die gesamte Saison mehr oder weniger in den sauren Apfel gebissen hat und sich bereit erklärt hat den Kasten sauber zu halten.
(...).hmhm. heißt - diese spielerin stand in der abgelaufenen saison im tor - oder? ist das keine feste torhüterin?
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und nach dem unentschioeden von obernburg ist das ganze in der mja wieder etwas spannend geworden.
bei den mädchen entwickelt sich das zur regel - ab dem dritten haben alle ein negatives torverhältnis. nicht zu fassen.
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ausgehend von diesen frauen-handball-threads bleibt mir nur der rückschluss - finger weg!die gackern nur den ganzen tag und legen ein ei nach dem anderen...
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Zitat
Original von Mini
Und zum Thema Damenhandball, die Nieder-Olmer Damenmannschaft spielt ja meist danach, vielleicht erledige ich diese Aufgabe also nebenbei noch:Ddas würde ich mir gut überlegen.
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na ja, im weiblichen bereich überrascht mich diese darstellung mehr als bei den jungs. barna als verantwortliche sichterin hat da schon eine ganze reihe "kleine" spielerinnen gesichtet.
übrigens gibt es natürlich auch noch eine andere facette - gerade bei den mädchen: da wird eine "talentierte" - also auffällige spielerin - sozusagen von selbst zur rückraum-linken. kann werfen, passen und fangen - und ab zum tore werfen. da ist dann in einer auswahl das angebot an rückraumspielerinnen enorm, kreisspielerinnen sind mangelware, außen gibts schon mal gar nicht und torhüterinnen - nee, die kommen auch nicht mehr rein. bei einer vernünftigen karriereplanung wäre so manche eine klasse außen oder kreisspielerin geworden statt einer mittelmäßigen rückraum-linken.
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Zitat
Original von siebenberger
-wo gibt es eine Statistik mit allen Frauen-Handball Meistern?http://www.bundesligainfo.de/seiten/Historie/Titel/indexf.php
ZitatOriginal von siebenberger
2 Fragen:
- wann werden die Play Offs gespielt? Wo kann man das lesen? -
Zitat
Original von meteokoebes
Das die Spielerinnen nach den ganzen Anstrengungen in drei, bzw mit Nationalmannschaft bei einigen vier, Wettbewerben an den Grenzen ihrer Belastungsfähigkeit angekommen sein sollten, dürfte wohl außer Frage stehen.na ja - die frage darf man schon stellen. schließlich hat bayer trotz aller wettbewerbe reichlich zeit zur regeneration. bei den frauen scheint so manches mal die grundlage zu fehlen, um gesund auf diesem wettbewerbsniveau zu spielen. seien es versäumnisse in der jugend / aufbauphase oder anderswo.
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"rückraumkanonierin vita mukhina" -

die info war echt neu für mich.
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