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Panas schwerer Abschied
Kirchhofs Kreisläuferin kehrt zunächst in ihre Heimat zurück
Von Björn MahrKIRCHHOF. An ihrer Klasse ließ sie nie einen Zweifel aufkommen. Gemeint ist Elena Pana, die rumänische Handballerin des Erstliga-Absteigers SG 09 Kirchhof. Die 28 Jahre alte Kreisläuferin war vor dem gegnerischen Tor so sicher wie ein Mathegenie vor einer Aufgabe aus der Wahrscheinlichkeitsrechnung. 135 Tore (davon 47 Siebenmeter) warf die erfahrene Akteurin in dieser Saison. Nach eineinhalb Jahren im SG-Trikot verlässt der Profi jetzt den nordhessischen Klub.
"Es ist immer traurig, wenn etwas zu Ende geht", sagt Pana zu ihrem Abschied. Und macht keinen Hehl daraus, dass sie gern geblieben wäre. Doch dem Verein blieb keine andere Wahl, als sich von ihr zu trennen "Sie hat immer in Angriff und Abwehr ihre Leistung gebracht und sich allen im Verein fair gegenüber verhalten. Wir können sie aber leider für die 2. Liga nicht finanzieren", erklärt SG-Geschäftsführerin Renate Denk. Mit Rückkehrerin Sabine Kirmse (aus Fritzlar) steht Panas Nachfolgerin bereits fest.
Ob die Fans die Weltklasse-Kreisläuferin aus Bukarest demnächst bei einem anderen Klub in Deutschland sehen werden, scheint eher unwahrscheinlich zu sein. In der höchsten Spielklasse besetzen die Klubs vorrangig die Rückraumpositionen mit ausländischen Akteurinnen.
"Ich mache jetzt in Rumänien Urlaub und werde dann entscheiden, wie es weitergeht", erklärt die 1,74 m große Angreiferin.
Klar, Pana muss auch erst einmal den Abstieg verarbeiten. Sie kann sich nicht einmal über den fünften Platz in der Torschützenliste richtig freuen: "Darauf hätte ich gern verzichtet, wenn wir mit Kirchhof die Klasse gehalten hätten."
03.04.2006
Beiträge von härter_schneller
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Wallauer staunen über Großwallstadt
Die Bundesliga-Handballer rüsten mächtig auf und haben der SG längst den Rang abgelaufenVom 01.04.2006
Von Volker EckhardtWährend die SG Wallau/Massenheim nach dem Absturz aus der Bundesliga gerade neuen Anlauf in der Regionalliga nimmt, versuchen die Handballer des TV Großwallstadt, sich im einstelligen Tabellenbereich zu etablieren, wenn möglich, sich sogar an die Europapokal-Plätze heranzutasten. Die Wallauer sind drauf und dran, Regionalliga-Meister zu werden und in die Zweite Bundesliga einzuziehen. Möglichst bald wieder erstklassig zu werden, ist ein hartes Stück Arbeit, bei der Geld und Glück keine unwesentliche Rolle spielen.
Was die Wallauer wieder aufbauen müssen, ist ein schlagkräftiger Vorstand und ein Helferstab, der es ermöglicht, in den oberen Etagen mitzuhalten. Ganz anders beim TV Großwallstadt, der genau wie die SG Wallau/Massenheim zu den Dinos der Bundesliga gehört, aber eine noch ruhmreichere Vergangenheit hat. Daran ändert auch nicht, dass die Wallauer dem TVG schon den Rang abgelaufen hatten. Jetzt aber ist es wieder umgekehrt. Die Mainfranken haben mächtig aufgerüstet und sind hinter den Kulissen besser besetzt als es die Wallauer zumindest in den letzten sieben, acht Jahren waren.
Beim packenden 28:27-Triumph über den HSV Hamburg staunte selbst die Wallauer Fangemeinde, die ihre neun ehemaligen SG-Cracks auf beiden Seiten wiedersehen wollte, über das, was sich in der Elsenfelder Sporthalle tat. Da war Stimmung von der ersten bis zur letzten Minute, obwohl der TVG mit 1:6 einen Fehlstart hinlegte, der sich gewaschen hatte.
Ehemals tüchtige Kräfte aus dem Wallauer Verwaltungs- und Service-Stab sind nun für Großwallstadt aktiv. Hendrik Ziegler von der früheren SG-Geschäftsstelle kümmert sich jetzt, begleitet von seinen Wallauer Mitstreiterinnen Jasmin Daske und Yvonne Dittmer, beim TVG um Marketingfragen. Ziegler war vor und nach dem Spiel gegen Hamburg zum Dauer-Hallo-Sager und Händeschüttler geworden. Joachim Venino, Rose Deger, Hans-Dieter Großkurth, Jens Pasternack - alle waren sie da aus dem Wallauer Umfeld. Auch ein Tross vom Fanclub der SG bekundete seine Verbundenheit zu den ehemaligen Spielern und Trainer Martin Schwalb.
Jan-Olaf Immel, der am 1. Juli zum TV Großwallstadt gewechselt war, aber aufgrund seiner Schulterverletzung in dieser Saison noch nicht zum Einsatz kam und auch in den restlichen Spielen nicht mehr ins Geschehen eingreifen will, stellte aufgrund eigenen Erlebens seinem neuen Klub ein Prädikatszeugnis aus: "Das ist ein gut geführter Verein." Was man von Wallau/Massenheim in der letzten Saison nicht gerade behaupten konnte.
Nicht nur auf dem Werbe- und Marketingsektor sind die Mainfranken den Wallauern um Längen voraus. Das Programmheft ist besser als das der SG je war. Und der ehrenamtlichen TVG-Truppe fällt es auch nicht sonderlich schwer, die Bandenwerbung zwischen der Aschaffenburger Unterfrankenhalle und der Elsenfelder Untermainhalle ständig hin und her zu transportieren, spult der TVG sein Bundesliga-Programm doch in beiden Arenen ab. Es sind aber auch die Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen. So begrüßt Geschäftsführer Sascha Schnobrich alle Rollstuhlfahrer, die direkt am Spielfeldrand sitzen, einzeln per Handschlag, nachdem er mit der gleichen Geste zuvor schon keinen der ehrenamtlichen Helfer ausgelassen hatte. Service wird groß geschrieben. Nur an die Qualität der Wallauer Hallensprecher kommen die TVG-Ansager nicht heran.
In Aschaffenburg verzaubern die Großwallstädter ein Schulfoyer in einen schmucken Vip-Raum, der mit der riesigen Empfangshalle in der Höchster Ballsporthalle fast konkurrieren kann. Mittags wird auf-, nachts wieder abgebaut. Auf gleicher Höhe liegen Wallau und Großwallstadt, wenn´s ans Feiern geht. Im Vereinslokal Bayerischer Hof sind TVG-Vorstand, Spieler und Fangemeinde eins. Doch das war im Wallauer Grünen Wald vor allem zu Bodo Ströhmanns Zeiten keinen Deut anders.
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ah so, ja. wenn das nächste mal ein spieler dieses verhalten dir gegenüber zeigt, denk mal drüber nach, ob du ihm noch so einfach die sanktion geben kannst.
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Original von Teddy
Es hat bei mir dazu geführt, dass ich mich weitgehend aus dem Erstliga-Forum heraushalte und dort kaum noch lese geschweige denn poste. Ich finde es nach wie vor unübersichtlich und grauenhaft ...
*zustimmung*
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langsam - die annahme, dass mit zunemhmender qualität der spielerInnen und zunehmender qualität der sr das amt des letzteren einfacher wird, halte ich ebenfalls.
sowohl regelkunde wie auch -umsetzungsfähigkeit snd in oberen ligen ausgeprägter als in der bol. -
mit vorentscheidung war nix.
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Original von Muravej
ihr müsst dieses besagte spiel auch immer wieder erwähnen...da knabbern viele leute heute noch dran......
wenn du nicht für dich selbst sorgen kannst, lass das jammern. alles andere ist freizeitsport.
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genau. da wird nämlich die neue hypermoderne ostsee-arena gebaut, fassungsvermögen 16543 zuschauer. besonderer clou - die vom aussterben bedrohten handball-define aus rostock schwimmen im großraumaquarium rund um den rang III.
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in dem neuen zeugs find ich nix. danke.
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Original von Meikel
Ich habe eigentlich nie an der Chancenlosigkeit der Solinger gezweifelt,*bärenstrakre formulierung*

ich habe tatsächlich die beste solinger leistung dieser saison gesehen - aber ich hab sie auch noch nicht zuhause gesehen.
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Original von axelic
deswegen werd ichs gleich wieder umstellen
und irgendjemand sagt mir bitte ganz schnell, wie das geht.
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verheerend.
unübersichtlich, zwergenkleine schrift. hier werd ich nicht wohnen.
abgesehen von der ähnlichkeit zu einer ebenfalls nicht wirklich übersichtlichen partnerseite sehe ich keinerlei verbesserung / weiterentwicklung. -
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"Wir sind noch voll im Soll"
Bundesliga: HC Leipzig kann noch drei Titel holen und steht vor Umbruch
LEIPZIG/KIRCHHOF. Zum Abschluss kommt noch einmal ein ganz Großer der Branche. Morgen (19 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen) geben die Handballerinnen des HC Leipzig ihre Visitenkarte bei der SG Kirchhof ab, für die es (vorerst) der letzte Auftritt in der Bundesliga ist.Im Leipziger Frauen-Handball spielt seit langem ein Mann eine Hauptrolle. Kay-Sven Hähner wurde vor acht Jahren Manager des sächsischen Renommierklubs und zieht seitdem die Fäden für die Entwicklung des mehrfachen DDR- und Deutschen Meisters.
Vor der letzten Saison verpflichtete Hähner mit Martin Fruelund Albertsen einen damals erst 30-jährigen Trainer, der beim dänischen Klub Viborg bereits sehr erfolgreich gearbeitet hatte. Vor dieser Saison verstärkte der HC-Coach Leipzigs skandinavische Fraktion weiter.
Vom FC Kopenhagen kam die brasilianische Torfrau Masson und aus Gjörvik Sörlie, die sich mit ihrer norwegischen Landsfrau Sörlie-Lybekk am Kreis ablöst. Mit Rechtsaußen Thorsen und Regisseurin Katrine Fruelund, der Cousine von Fruelund Albertsen, auch zwei Asse von Viborg. Das Quartett schlug voll ein, erreichte mit Leipzig das Halbfinale der europäischen Superleague und des DHB-Pokals sowie die deutschen Meisterschafts-Play-Offs, in denen der HCL auf Meister Nürnberg trifft.
"Wir sind noch voll im Soll", zieht Kay-Sven Hähner, der noch auf mindestens einen Titel hofft, eine zufriedene Zwischenbilanz. Die gravierenden personellen Veränderungen, die nach der Saison in Leipzig anstehen, verunsichern den Manager keineswegs. "Das ist doch im Sport normal. Wir bekommen für die Abgänge guten Ersatz und werden auch im nächsten Jahr ein starke Mannschaft stellen."
Verlassen werden Leipzig die Rückraumspielerinnen Danilovic (Oldenburg) und Pietzsch (Karriereende). Desweiteren die Spielmacherinnen Wörz und Fruelund, die ihrem Trainer ins dänische Randers folgen. Neuer Coach wird mit Morten Arvidsson (Kolding) erneut ein Däne.
Für die Partie gegen die SG 09, deren Abstieg Kay-Sven Hähner angeblich sehr überrascht hat, hat er klare Vorstellungen: "Wir werden ein gutes Spiel machen und gewinnen."
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..einen charkterkopf, der am kreis spielt. das ist ja schon die ganze saison die schwächezone der mannschaft.

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Wiesbadens beste Referees
Matthias Kopf und Dirk Zimmerschied rücken in den DHB-Kader aufVom 31.03.2006
Von Jürgen MöcksWIESBADEN Ruhe bewahren. Das oberste Gebot für Matthias Kopf und Dirk Zimmerschied auf dem Spielfeld. Und bei Wiesbadens besten Handball-Schiedsrichtern in den nächsten Tagen und Wochen auch abseits der Sporthalle gefordert. Ruhe bewahren. Bis es Gewissheit ist. Bis Gunter Eckart (Brombachtal), Schiedsrichterwart im Südwestdeutschen Handball-Verband (SWHV), Ende Mai offiziell den Aufstieg der beiden Referees vom TuS Dotzheim und VfR/Eintracht Wiesbaden in den DHB-Kader verkündet.
18 Jahre nachdem mit Norbert Reuter (TG Eltville) und Dietmar Rodius (PSV Blau-Gelb) die letzten Bundesliga-Schiedsrichter aus dem Bezirk Wiesbaden von der großen Handball-Bühne abgetreten sind. Noch hält sich das Duo bedeckt. Fakt ist: Beim Halbzeit-Lehrgang lagen Kopf/Zimmerschied nach vier Beobachtungen in der Regionalliga an der Spitze des A-Kaders im SWHV. Und: "In den vier Partien danach haben wir unsere Punktzahlen noch einmal gesteigert", sagt Matthias Kopf.
Auch weil der 29-Jährige und sein ein Jahr älterer Partner an ihren Schwächen gefeilt haben. Die Progressivität beim Aufbau der Bestrafungen wurde vermisst. "Die Beobachter wollen gern sehen, was in den Regeln steht. Wir lassen lieber Vorteil laufen", gesteht Kopf. Und die Stärken? "Wir harmonieren gut, haben uns von Jahr zu Jahr besser gefunden. Jetzt wissen wir, wann wer die Pfeife in den Mund zu nehmen hat", erklärt Dirk Zimmerschied. Und Kopf ergänzt: "Dadurch, dass wir beide auch selbst spielen oder gespielt haben, kennen wir die Tricks der Spieler." Lob gibt es auch von Wiesbadens Schiedsrichterwart Peter Striebl, der auf sein Vorzeige-Gespann zukünftig wohl gänzlich verzichten muss. Große Sachlichkeit und Ruhe bescheinigt der Eltviller den beiden. "Sie spielen sich nicht in der Vordergrund."
Sollte der Sprung in die Zweite Liga Wirklichkeit werden, wäre es der sechste Aufstieg binnen sechs Jahren. Vom Förderkader des Hessischen Handball-Verbandes über den Perspektivkader bis in den A-Kader des SWHV. Wahrlich eine Blitzkarriere. Doch worin liegt der kometenhafte Aufstieg begründet? "Es muss zwischenmenschlich stimmen. Passt das nicht, hat man auf dem Feld keine Chance", ist Zimmerschied überzeugt. "Und man muss anpassungsfähig sein, sich auf den Partner einlassen können." Ganz wie in einer Ehe. "Irgendwie schon. Mit dem Unterschied, dass man sich nur am Wochenende auf die Nerven geht", lacht Zimmerschied. Schließlich sitzt man auch schon mal über 300 Kilometer nach Bayreuth zusammen im Auto. Am Samstag sind es deutlich weniger, pfeifen Kopf/Zimmerschied das Regionalliga-Match zwischen Irmenach und Nieder-Roden. Ohne Beobachtung. Für Kopf macht das keinen Unterschied. "Verstellen kann man sich nicht."
Welche Partie war in dieser Saison bislang die schwierigste? "Das Bezirks-Oberliga-Match zwischen Langenhain und Breckenheim. Da kannte man jeden", sagt Kopf. Überhaupt ist der Bankfachmann für Wertpapiergeschäfte überzeugt, dass mit zunehmender Spielklasse die Aufgabe für ihn und seinen Partner leichter wird. "Die Situationen sind klarer zu beurteilen. Die Spieler sind technisch versierter, fliegen bei einem Schubser nicht gleich um." Und wenn doch, heißt es: Ruhe bewahren. Morgen sowie in den nächsten Tagen und Wochen.
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werden rückzugsvereine auf die absteiger angerechnet?
übrigens - an diesem we wird eine vorentscheidung fallen - kirchzell verliert in offenbach, wallau gewinnt gegen haßloch.

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mike bezdicek kommt zu seinem xten come-back. er wird in zukunft das trikot des ltv wuppertal tragen und soll helfen, den abstieg in die regio zu vermeiden.
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bingen -> worms ist nicht so weit...
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Auch Miszczyi bleibt
SG-Kader nimmt konkrete Formen an
kirchhof. Auch Anna Miszczyi hat ihren Vertrag beim Bundesliga-Absteiger SG 09 Kirchhof verlängert. Die 25-jährige Linkshänderin wechselte 2004 zu den heimischen Handballerinnen.Nachdem Katja Frommann und Carina Heidenreich bereits ihre Zusage gegeben haben und Juliane Kaspar sowie Sabine Kirmse aus Fritzlar zur SG zurückkehren, ist absehbar, dass Kirchhof mit einem schlagkräftigen Team in die 2. Liga gehen wird. Offen ist noch die Trainerfrage, die laut Managerin Renate Denk in den nächsten Wochen beantwortet werden soll. (OHM)
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