da hat das handelsblatt das gleiche noch mal geschrieben, was sie vor monaten schon mal geschrieben haben.
Beiträge von härter_schneller
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da kann ich mich dem aussie mal anschließen.
münster hat gute leute hinzugewonnen und einzig auf außen etwas substanz verloren. aber die haben in der letzten runde auch nicht viel mit den außen gespielt.
kirchzell habe ich vorne beim "unten", genauso wie gensungen. das wird eine ganz heiße kiste für trainer kopeinigg. ich glaube nicht dass die eigenständig nachlegen können, wenn, kommt da noch was mit zweitspielrecht aus melsungen.
beim bergischen hc bin ich nicht so sicher, ob die so krank sind wie zu anfang der letzten runde. unter gregorz hat mir solingen eigentlich gut gefallen und gute leute hatten sie da auch schon. das sollte eigentlich reichen, um abstand zu halten.
aue dagegen ist absolut weit vorne beim "unten"... da schien mir auch der trainer etwas erschöpft vom kraftakt klassenerhalt 05/06. die truppe muss schwerwiegende verluste kompensieren und ob sie das geregelt bekommen?
übrigens - die junge truppe aus delitzsch ist mein "dark horse" für unten. ein team mit einer solchen zusammensetzung kann mit schlechtem start durchaus etwas hektisch werden.
obernburg ist ebenfalls ganz vorne "unten". die müssen ein mörderisches tempo anschlagen, wenn sie die klasse halten wollen.
und - schönen gruß an unseren gelnhäuser
- der tvg ist immer vorne "unten"... 
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och, dem gibts noch viel hinzuzufügen...

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ganz oben können einige landen.
essen - will und kann aufsteigen. mit kaluzinski den begehrten mann für "einfachen" tore. ob allerdings das umfeld mitspielt, kann ich von hier nicht beurteilen. aufstieg aber auch absturz möglich.
dormagen - kann aufsteigen. die haben mit pfahl, meckes, wagner ganz wichtige verstärkungen an land gezogen, die sehe ich besser als letztes jahr. spitzenplatz, aufstieg wahrscheinlich.
friesenheim muss erstmal mit einer neuen trainerphilosophie klarkommen - und könig muss mit dem friesenheimr umfeld klar kommen. das wird dauern. genmauso offen ist die frage ob ein skatar bereits leistungsträger wird. übergangsjahr.
leutershausen? versucht nicht abzusteigen. da muss man auch mal abwarten, ob der kader heute identisch sein wird mit dem des saisonendes.

bietigheim/metterzimmern ist so ein bißchen das "dark horse" in der liga. fast den gesamten kader umgekrempelt, aber einige gute leute (lanci, löffler, catak, sauerland) geholt.
ähnlich verhält es sich mit willstätt. auch eine wundertüte, die oben oder unten reißen kann...
esa hat zu wenig bewegung im kader, bei einigen spielern hatte ich den eindruck, dass sie mit der situation ganz zufrieden sind.... wer soll kneer ersetzen?
die fusionisten bergischer hc und hbr sind die ganz großen wundertüten.
oftersheim hat sich nicht erheblich verstärkt, ob die die guten ergebnisse der vorsaison erreichen können? unterschätzen wird sie niemand mehr und das sie eine gute abwehr spielen, sollte sich auch rumgesprochen haben. erweiterte spitze.
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Original von Rentner
Ich kann nur sagen Emir und Sead Kurtagic sind beide in Gummersbach/Derschlag zur Schule gegangen und haben beide an der FH in Gummersbach studiert. Beide haben die deutsche Staasangehörigkeit.
Da kann wohl nicht von eindeutschen (was für ein hässliches Wort) die Rede sein.
Bei Velycky und Klimovets trifft dies wohl zu.aha, wieder was gelernt.
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Original von meteokoebes
Stellen wir uns mal vor, dass Pevenage Ulle Blut abgenommen hat und dann Jans Blut als Fremdblut in andere Radsportler (z.B. Sevilla, damit der ihn zum Toursieg führt) gepumpt werden sollte. Ist doch denkbar, oder?Dann würde Jan möglicherweise schuldig gesprochen, weil die Probe ja sein Blut beinhaltet.
Es gibt ja auch noch andere Fälle, die man sich überlegen könnte.
Ziel eines Anwalts muss es sein das bestmöglichste Ergebnis für seinen Mandanten herauszuholen und deshalb raten die Anwälte von einem DNA-Test ab, auch wenn der Sportler vielleicht dazu bereit wäre, weil er sich unschuldig fühlt.
auch fremdblutdoping ist nachweisbar - und zwar über die entsprechenden antikörper, die in der folge im blut des gedopten gebildet werden. diese antikörper sind erheblich leichte nachweisbar als ein eigenblutdoping.
ein dna-test würde nur beweisen, ob das besagte blut in spanien von ullrich ist oder nicht, aber nicht, ob dieses blut zum zwecke des dopings benutzt wurde.
informativer (horror-)artikel zum thema hier
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hock, holl, pregler sind weg, bleiben wöhler, hütt (zweitspielrecht gensungen/felsberg).
das sind meines wissens alle...zwei.edt.: zzgl des eingedeutschten kurtagic...
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WM-Teilnehmer nimmt den Spielort und die Rittal-Arena unter die LupeTunesien besichtigt Wetzlar
17.07.2006
(chm). Tunesien hat sich für die Handball-WM (19. Januar bis 4. Februar) viel vorgenommen, die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren. Gestern, zwei Tage nach der Gruppenauslosung in Berlin, besichtigte eine Delegation des Afrikameisters mit Trainer Sead Hasanefendic an der Spitze ihren Vorrunden-Spielort Wetzlar, die Rittal-Arena und das Teamquartier im Hotel Mercure.
In der Rittal-Arena kämpft der sechsfache WM-Teilnehmer, der vor zwei Jahren bei den Titelkämpfen im eigenen Land überraschend Vierter geworden war, in der Gruppe A gegen Kuwait (20. Januar, 17 Uhr), Grönland (21. Januar, 17 Uhr) und Slowenien (22. Januar, 17 Uhr) um den Einzug in die Hauptrunde. Und will am Ende auf keinen Fall schlechter abschneiden als 2005, wie Coach Hasanefendic (zuletzt VfL Gummersbach) unterstrich. Der Kroate, der zwischen September und Dezember ein Trainingslager mit seinem Team in der Domstadt plant, will sogar noch mehr: "Wir denken schon, dass wir zu den Geheimfavoriten gehören und wollen am Ende einen Platz besser dastehen. Wir freuen uns auf Wetzlar und hoffen, dass die Fans uns gut unterstützen."
Zum besseren Kennenlernen ihres WM-Spielortes bekamen Youssef Kortobi, Präsident des tunesischen Verbandes, Generalsekretär Ridha Manai, Katharina Grube, Teammanagerin der Tunesier in Deutschland, und Coach Hasanefendic gestern eine spontane Führung vom WM-Macher und Manager der HSG Wetzlar, Rainer Dotzauer, von HSG-Trainer Dragan Markovic und Manfred Rühl, der zum lokalen WM-Organisationskomitee gehört. WM-Tagestickets (gültig für beide Spiele um 17 und um 20 Uhr) gibt es übrigens ab Mittwoch in der Geschäftsstelle der HSG Wetzlar in Dutenhofen sowie an der Vorverkaufskasse der Rittal-Arena. Die Karten kosten zwischen 15 und 48 Euro.
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ja - isser denn jetzt da, der gopin?
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Enttäuschung in Wetzlar"Müssen das Beste draus machen"
15.07.2006
Von Thomas Hain
Als sich Wetzlars WM-Botschafter Horst Spengler aus Berlin meldete, war die Stimmung in der Heimat bereits auf dem Tiefpunkt. Für die Domstadt an der Lahn blieb bei der Auslosung der Vorrundengruppen der Handball-Weltmeisterschaft 2007 nur ein Trostpreis. Tunesien, Slowenien, Kuwait und Grönland werden am 20., 21. und 22. Januar in der Rittal-Arena um den Einzug in die Hauptrunde spielen.
"Wir müssen das Beste draus machen", erklärte der 147-fache Nationalspieler und Kapitän der Weltmeistermannschaft von 1978 in Dänemark, der gestern in der Hauptstadt die Zeremonie vor Ort verfolgt hat. Rainer Dotzauer, der Manager des Bundesligisten HSG Wetzlar, setzte das Motto von Horst Spengler als Erster in die Tat um. Nachdem der Macher der Grün-Weißen und Vater der mittelhessischen WM-Bewerbung den ersten Schock ("diese Gruppe ist eine Katastrophe!") weggesteckt hatte, betrieb er sofort Eigenwerbung. "Es ist eine Weltmeisterschaft, und wir sind dabei", betonte der 58-Jährige und sprach von einer "bunten Überraschungsgruppe mit dem größten Temperaturunterschied - 70 Grad zwischen Kuwait und Grönland." Zudem werden in den sechs Spielen am Lahnufer die Gegner der deutschen Mannschaft in der Hauptrunde ermittelt.
"Tunesien und Slowenien gehören ja nun wirklich nicht zu den schwachen Teams", erklärte Berndt Dugall (Mainzlar), der WM-Beauftragte des Deutschen Handball-Bundes für den Spielort Wetzlar.
Mit Tunesien stellt sich immerhin ein sechsfacher WM-Teilnehmer - zuletzt vor zwei Jahren Vierter im eigenen Land - vor. Der Afrikameister hat mit Trainer Sead Hasanefendic (zuvor VfL Gummersbach) und den Topspielern Wissem Hmam (Montpellier HB), Heykel Mgannem und Issam Tej (SC Selestat) illustre Namen in seinen Reihen.
Slowenien nimmt in seiner jungen Geschichte immerhin schon zum fünften Mal an einer WM teil. Die ehemalige jugoslawische Teilrepublik stellt mit Pivovarna Lasko Celje eine der besten Vereinsmannschaften des Kontinents und feierte mit dem zweiten Platz bei der Europameisterschaft 2004 im eigenen Land (hinter Deutschland) ihren größten Erfolg. Trainiert wird die Mannschaft von Kasim Kamenica. Star ist der Weltklasse-Spielmacher Uros Zormann.
Grönlands Kapitän Motzfeldt ist hierzulande kein Unbekannter
Grönland, mehr als sechsmal so groß wie Deutschland, ist die größte Insel der Erde, aber auf der Handball-Weltkarte fast ein weißer Fleck. Politisch sind die "Wikinger" autonomer Bestandteil des Königreichs Dänemark, im Handball gelten sie als Amerikavertreter und haben sich als solcher zum dritten Mal für eine WM qualifiziert. Ihr herausragender Spieler ist hierzulande kein Unbekannter. Kapitän Hans Peter Motzfeldt war zwei Jahre lang Publikumsliebling beim Zweitligisten TV Gelnhausen. Der 31-jährige Linkshänder lebt heute in Kopenhagen und spielt für den schwedischen Klub IFK Trelleborg, mit dem er den Durchmarsch von der 3. in die 1. Liga schaffte.
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Ein literarischer Durchbruch blieb aus
Autor und Sportler Sally Grosshut wurde am 16. Juli vor 100 Jahren in Wiesbaden geborenVom 15.07.2006
Von Wolfgang HerberWIESBADEN Vor genau 100 Jahren, am 16. Juli 1906, wurde der Schriftsteller, Jurist und Handballsportler Salomon Grosshut in Wiesbaden geboren. Seine Eltern Ludwig Mantel, genannt Grosshut, und Trude, geb. Stern, waren sechs Jahre vorher aus dem damals österreichischen Krakau nach Wiesbaden gezogen. "Sally", wie der einzige Junge unter den fünf Geschwistern liebevoll genannt wurde, sollte der soziale Aufstieg durch höhere Schulbildung ermöglicht werden. Denn die Familie war doppelt stigmatisiert: als Juden in einem antisemitischen Klima auch in der Kaiserzeit und auch innerhalb der jüdischen Gemeinde als arme Ostjuden, auf die nicht wenige der altein-gesessenen wohlhabenden reformierten Westjuden, auf Distanz gingen.
Sally Grosshut besuchte zunächst die Mittelschule und dann das legendäre "Huma", das Humanistische Gymnasium am Luisenplatz. Bereits als Schüler betrieb er aktiv Handballsport sowohl als Spieler, Nachwuchstrainer und Schiedsrichter, so z.B. beim Polizeisportverein Wiesbaden, der ihm 1928 in einem Zeugnis "vornehme Gesinnung" sowie "bescheidenes und besonnenes Wesen" mit "echtem, sportlichem Geist" bescheinigte.
Nach dem Abitur 1925 begann er ein Jurastudium an der Frankfurter Universität und promovierte hier über "Das polizeiliche Notstandsrecht, Staatsnotwehr und Staatsnotstand" bei zwei Professoren, die kurz zuvor die sozialdemokratische preußische Regierung Braun - allerdings erfolglos - vor dem Staatsgerichtshof vertreten hatten. Diese war nämlich durch den rechten Staatsstreich Papens gestürzt worden.
Glückwünsche zur Dissertation kamen u.a. vom damaligen Vorsitzenden des Verfassungsausschusses des Reichstags Hoegner, der nach dem Zweiten Weltkrieg bayrischer Ministerpräsident werden sollte. Doch Carl Schmiett, der Nestor der deutschen Rechtswissenschaft und Papens Verteidiger, spielte ein Exemplar der "jüdischen" Arbeit den Nazis zu.
Bereits 1926 gründete Grosshut den jüdischen Sportverein Hakoah, um - wie er in der "Jüdischen Wochenzeitung für Wiesbaden" schrieb - "unterschiedliche jüdische parteiliche Bindungen integrieren" zu können. Diese Handballmannschaft entwickelte sich zur sportlichen Spitze in der Region. Kurz nach der Machtübernahme der Nazis wurde Hakoah Wiesbaden aus dem DSB als "untragbar" ausgeschlossen.
Grosshuts Erzählung "Schiedsrichter Rissing leitet ein Spiel", die er 1939 im Exil im palästinensischen Haifa verfasste, trägt autobiografische Züge: der jüdische Spieler Wolf Berger zwingt seinen Sportkameraden Robert Rissing zum Handeln.
Am 22. April 1933 wurde Salomon Rosenstrauch, der Vater seiner Verlobten Sina, in seinem Geschäft in der Wilhelmstraße von der SA ermordet. Und als dann Grosshut gewarnt wurde, dass seine Verhaftung wegen des Inhalts seiner Dissertation bevorstünde, beschlossen Sally und Sina nach Palästina zu emigrieren. Hier entstand unter dem Titel "Es geschieht in Ohio" eines der wenigen Dramen der Exilliteratur: In Verfremdungstechnik nehmen verfolgte Schwarze die Rolle der Juden ein.
Die Grosshuts eröffneten in Haifa ein deutsches Buchantiquariat, das sich zum Treffpunkt der deutsch-jüdischen Intelligenz entwickelte. Arnold Zweig, Else Lasker-Schüler, Max Brod u.a. verkehrten hier. Allen war gemeinsam, dass sie kaum oder gar nicht Hebräisch lernen wollten. Sie fühlten sich im kulturellen Exil noch immer der deutschen Kulturnation verbunden. Zwar konnte Grosshut hier den Großteil seiner acht Romane und Erzählungen beenden, und er arbeitete an Zeitungen für deutsche Kriegsgefangene mit. Doch das Antiquariat musste aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen werden.
Grosshuts Hoffnung waren nun die USA. Als Butler und Textilarbeiter schlug er sich durch. Nach einem Wiedergutmachungsverfahren konnte das Ehepaar schließlich in New York einen kleinen Laden für Modeschmuck eröffnen. In der Bundesrepublik wurde 1962 seine erweiterte Dissertation veröffentlicht, aber der literarische Durchbruch blieb hier aus.
Im Februar 1969 brannte der kleine, aber existenzsichernde Laden nieder, er war zudem nicht versichert. Am 7. Oktober 1969 erlitt Sally Grosshut unter der Dusche einen tödlichen Herzanfall. An seinem Geburtshaus Wagemannstraße 27 erinnert eine Gedenktafel an sein Leben und Wirken.
Der Autor dieses Beitrags, Wolfgang Herber, ist Lehrer, Lokalhistoriker und derzeit amtierender Kulturdezernent der Stadt Wiesbaden.
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ein paar andere teams würden der sache auch mehr pep geben.
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ole ole - im handball kommen dann doch ein paar leute wegen dem sport und nicht wegen dem event. die werden nur in wetzlar nicht viel sport zu sehen bekommen.
grundsätzlich sind die öosverfahren der ihf etwas befremdlich.
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Zitat
Original von Horst
... und Härter_Schneller übernimmt Gedern ?!

das wäre mir neu.

dachte, herr nachtigall macht das...
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der mann mit einer mission - weltmeister im eigenen land - ist zumindest einer der unabhängigsten menschen weit und breit.
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und viel kosten wirds die hsg auch nicht. schließlich sind die buben von der zeitung sponsor.
zeit, das ganze geld gewinnbringend zu investieren.
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da sind aber auch sensationelle buden dabei...
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im ersten beitrag habe ich schon damit angefangen...werde das dann ergänzen.
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höchstinteressant.
neben "zigeunern" gewohnt? schlechte erfahrungen gemacht? klar. die sind allesamt gesocks. ich habe auch schon mal von einem nordrhein-westfalen eine aufs maul bekommen. die sind alle so.
ganz schlimm auch die badenser. da hat mich mal einer, nein, was sag ich - da haben mich gleich zwei beschissen. das sind alle betrüger.
das läßt schon gewaltig tief blicken, "oslo", wenn du gleich zweimal hintereinander so einen stuß schreibst.
und ein sprichwort, nein, das ist das ganz gewiss nicht.