Beiträge von härter_schneller

    darum geht es doch genau. wie soll denn ein gutachter entscheiden können, ob vorgelegte daten stimmig sind oder nicht, wenn er nicht umfassenden einblick in die bücher hat? und zwar nicht nur bei lizenzerteilung, sondern dann, wenn unstimmigkeiten offenbar werden. da fehlt offenbar auch den spielern eine lobby - das kann ja die neugegründete spielervereinigung wrerden - um ausstehende gehälter anders als über die presse zu kommunizieren.

    schon traurig. da hat sich letztlich bestätigt, was schon seit monaten - auch hier - vermutet wurde, mehr noch; es zeigte sich eine noch schlimmere realität, als man es annehmen konnte. schade für den verein, schade für die spieler und den trainer.

    letztlich verhindern können wird man einen solchen total-crash wohl nur, wenn die hbl ständigen einblick in die bücher eines vereins hätte. und selbst dann wird man die aussitzer nicht loswerden.

    januar 2005.
    august 2006.
    alter 18.
    nach dem ersten "komplikationen" - also eine reha-zeit von minimum einem halben jahr. das wäre dann sommer, eher herbst 2005. dann als jugendlicher in der entwicklung leistungsaufbau und vorbereitung mit einer bundesligamannschaft. das schmeckt schal - nach überlastung und mangelndem langfristigen athletik-aufbau.
    in jedem fall eine arme socke. da weiß ich nicht, ob ich ihm einfach nur gute besserung wünschen soll oder ihm empfehlen würde, seine ausbildung zu forcieren.

    abwegig ist die "erklärung" nicht. stumpfer boden + "modernes spiel" mit vielen schnellen starts und stopps sowie richtungsänderungen = erhöhtes verletzungsrisiko. hinzulkommt, das dank der "neuen" trikots jeder fall den boden zur rutschbahn macht. oder, dank harzplacken, zur klebebahn.

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    Embs hat noch viel zu tun bis zum Saisonstart

    Münster. Das 33:20 gegen den Oberligisten TV Groß-Umstadt war für die Zweitliga-Handballer der TSG Münster ein gelungener Abschluss der Mannschaftspräsentation. Mehr aber nicht, dazu war der ersatzgeschwächte Gegner nicht stark genug. Bei aller körperlicher Überlegenheit traten aber auch die Probleme deutlich zu Tage, die Münster bis zum Rundenstart am Samstag, 9. September, bei der HG Oftersheim/Schwetzingen wahrscheinlich noch nicht gänzlich abstellen kann. Kurz zusammengefasst: Die Mannschaft ist noch nicht eingespielt, weil sie auf vielen Positionen verändert wurde.

    „Wir haben das in Münster vier Jahre lang anders gekannt“, sagt Trainer Hans-Josef Embs, „jetzt haben wir zwar individuell starke Leute, es fehlt aber noch an der Feinabstimmung“. Dass die Laufwege der Spieler noch nicht systematisch zusammenpassen, macht sich im Angriffsspiel bemerkbar, mit dem Münster im Aufstiegsjahr für Furore gesorgt hatte. „Der Tempo-Handball klappt noch nicht“, weiß Embs. Seine Hoffnung ist es, dass durch gute Torhüter-Leistungen – alle drei Schlussmänner Konrad Bansa, Christoph Lehnert und Neuzugang Michael Rebstock (TV Hüttenberg) haben beim Trainer in der Vorbereitung einen positiven Eindruck hinterlassen – viele einfache Tore über die „erste Welle“ erfolgen können. Der Gegenstoß-Spezialist ist Neuling Jakub Kaplan vom Landesligisten VfR/Eintracht Wiesbaden, der allerdings wie die anderen Außen aus dem gebundenen Spiel heraus noch Abschlussschwächen hat, was auch gegen Groß-Umstadt zu sehen war.

    Mehr Qualität dürfte Münster in der Abwehr besitzen durch die Neuzugänge Fabian Bohnert (SG Wallau/Massenheim) und den Franzosen Rock Feliho, der beim Test allerdings keinen guten Tag erwischte. Nur zwischenzeitlich blitzte sein Können auf. Was bei seinen Rückraumkollegen Marc Stallmann (TSG Groß-Bieberau) die Überraschungsmomente und dem noch verhalten agierenden Sven Pausch (HSG D/M Wetzlar) die Anspiele sind, ist bei Feliho vor allem die Athletik. Eine Alternative im rechten Rückraum kann der genesene Bodo Mantel werden, wenn er seinen Rhythmus wieder gefunden hat.

    „Viele Punkte werden für uns zum Schluss vergeben“, glaubt Embs, der angesichts des schweren Auftaktprogramms mit den Spielen in Oftersheim, gegen Ludwigsburg, in Delitzsch, gegen Essen, in Kirchzell und gegen Dormagen Realist ist und sich nicht sehr viel ausrechnet. „Für uns geht die Runde nach der WM-Pause im Februar erst richtig los“, glaubt sogar Peter Schreiber aus dem Abteilungs-Vorstand. Es müsse nur die Ruhe bewahrt werden. Für Embs hängt vieles von seinen Führungsspielern Thomas Mauch und Steffen Weber ab. Mauch ist mit einem Nasenbeinbruch noch außer Gefecht gesetzt, der ehemalige Nationalspieler warf gegen Groß-Umstadt fünf Tore. Erfolgreich waren für Münster außerdem Rejab (6/3), Kaplan, Zapototschny, Stallmann (je 4), Wernig (3), Pausch, Gölzenleuchter (je 2), Bohnert, Mantel und Brendemühl (je 1). (rem)
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    Original von Nocheinmainzlarer
    (...) dass sie künftig den Perspektivkader des Zweitligisten in der Bezirksoberliga verstärken wird, in dem noch weitere ehemalige Lützellindenerinnen zu finden sind.

    nana, nicht so schnell.

    monentan spielen hessens letzte talente in der bezirklsliga a. da werden sie bestimmt ihren möglichkeiten entsprechend gefördert... ;)

    und für den ganz doofen...wie kann ein team, welches keine lizenz für die zls erhalten hat, dort spielen?
    sprich, was passiert, wenn das verfahren eröffnet wird, die sgl die lizenz entzogen bekommt?

    ich sehe schon - werde handball-fan, lerne das insolvenzrecht (und die verbandsrechtsbarkeit) kennen...