Beiträge von härter_schneller

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    Original von Lasse
    Meine Kernaussage sollte jedoch sein, dass es auf der anderen Seite einer anderen Mannschaft sicher noch weniger Spass machen wuerde, in jedem Spiel eine Klatsche zu bekommen.

    thema verfehlt, dazu gibt es ligaeinteilungen. das ist nichts, was über paßbetrügereien zu "lösen" ist.

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    Original von Lasse
    Aber mal eine Gegenfrage: Meinst du, die Kinder wuerden sich besser fuehlen, wenn ihnen am gruenen Tisch die Punkte gegeben werden?

    überraschenderweise haben auch sehr kleine kinder einen sehr ausgeprägten sinn für gerecht und ungerecht. noch mehr erstaunlich, dass es tatsächlich kinder gibt, deren gerechtigkeitssinn stärker ausgeprägt ist, als der von erwachsenen.

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    Original von Lasse
    Im uebrigen: Wenn der Verein von vornherein die Spielerin ein Jahr juenger gemacht hat, wird auch eine genaue Passkontrolle inklusive frischen Foto und Gegenueberstellung kein Licht ins Dunkel bringen.

    mhm. doch, doch. geburtsdaten können sehr wohl von der spieleitenden stelle, mithin dem verband, in vergleich zum beantragten und ausgestellten paß verifiziert werden. so etwas geschieht manchmal, wenn überehrgeizige trainerinnen in die materie einsteigen und nachhaken.

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    Original von Lasse
    Und wie gesagt: Trainer, die aus uebertriebenem Ehrgeiz mit zu alten Spielern betruegen, sollte man auf gar keinen Fall mit solchen gleichsetzen, die es tun, damit die Kinder beim Handball bleiben und die haben schon gar nichts auf der Bank einer Jugendmannschaft zu suchen. Wenn es denn nur genug gute Jugentrainer gaebe...

    wenn du in der d-jugend damit anfangen musst, spielerInnen in jüngere mannschaften zu ziehen, dann ist das kein zukunftsweisendes konzept. mach dir mal gedanken über legale alternativen wie vereinswechsel, spielgemeinschaften oder andere dinge. es soll tatsächlich trainer und vereine geben, die auf solche probleme viel zeit und aufwand verwenden. und dann zu einer anderen lösung kommen als ältere in ihnen nicht offenstehenden klassen spielen zu lassen.

    mein lieber mann. kollege lase, in zukunft werde ich ganz genau hinsehen, wenn von deiner seite irgendein regelbezug genannt wird.

    du drehst hier auf ziemlich dreiste weise das opfer und täter bild herum.
    wenn ich als mv den eindruck habe, das hier etwas nicht mit rechten dingen vorgeht, dann habe ich die verpflichtung im sinne des sports und des fair-play eine bestätigung oder eine entkräftigung meines eindrucks einzufordern. das bin ich den mir anvertrauten spielern schuldig, egal ob minderjährig oder in der bundesliga. sollte mein eindruck verkehrt sein, dann legt mir der gegnerische mv den betreffenden pass vor und die sache ist erledigt, das konnte er hier nicht, somit bleibt ein verdacht bestehen.

    das sich hieraus ein "streit" ergibt, liegt in der natur sder sache und ist in keinster weise kritikwürdig. es gehört nun mal zu der aufgabe eines verantwortlichen, sich mit der rechztmäßigkeit des spiels auseinaderzusetzen. und wenn die gegnerische seite dazu nicts beiträgt, dann muß man den konflikt trptzdem austragen und darf ihn nicht runterschlucken. geklärt ist er damit nämlich weiterhin nicht.

    das du grundsätzlich sr für heilige kühe hältst, ist mir bekannt. in diesem falle hat die kollegin allerdings auch noch lang und breit erläutert, warum sich ihr verdacht erhärtete - nämlich aufgrund einer offenbar bewußt fehlerhaften eintragung der heiligen kuh vom gastgebenden verein. dass sie nun erst recht nachhakt, ist selbstverständlich.

    das man recht und auskunft im verbands-handball nur erhält, wenn man seiner forderung nachdruck verschafft, ist nicht nur mir, sondern auch vielen anderen aus erfahrung bekannt. weshalb es die kollegin als überehrgeizige siegesgeile entlarven soll, wenn sie der sache nachgeht, weißt nur du. bei jedem einspruch kommunizieren die betroffenen seiten mit der entscheidenden verbandsstelle.

    fotos zu machen ist eine ungewöhgliche maßnahme, welche die spielleitende stelle wahrscheinlich nicht interessieren wird. es sei denn, der verdacht bestätigt sich und der fall nimmt noch größere ausmaße an. dann wird man dankbar sein, mit solchen unorthodoxen methoden einem betrug (sic!) auf die spur gekommen zu sein.


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    Original von Lasse
    @ Zickenbaendiger:
    Du hast natuerlich Recht, Regeln sind im grossen und ganzen dazu da, um sich daran zu halten. Allerdings muss man sie nicht immer mit aller Gewalt durchsetzen. Um den vorliegenden Fall einordnen zu koennen, muesste man die Situation genauer kennen. Ich wuerde zum Beispiel auch nicht wegen einer Spielerin eine ganze Mannschaft eine Altersklasse hoeher melden, nur damit sie dort jedes Spiel mit 20-30 Toren Unterschied verlieren, waehrend sie in der unteren Klasse auch mal ein Spiel gewinnen koennen. Ich haette zwar kein Gutes Gefuehl, aber lieber so, als dass mir die Kinder weglaufen, weil sie die ganze Saison nur auf die Nase kriegen.

    berrauschend. der trainer lasse redet also dem nichtregelgerechten einsatz von spielerinnen das wort und maßt sich an, der kollegin beschwerdeführerin mindere qualifikation zuzuweisen. denk mal über das ganze nach.

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    Original von härter_schneller

    obiges passt dann natürlich mal gar nicht zu der aktuellen pm und der trennung von sprem.
    ich habe die melsunger nur 1x gesehen und bin nun wirklich kein experte über die mannschaft. aber sprem habe ich als schnellen und beweglichen spieler in erinnerung. und der passt wirklich nicht in das melsunger tempospiel?

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    Original von Ex-HVS-SR
    Ich meine ja nur, wenn der SR eine ordentliche Leistung gezeigt hat, vergibt sich keiner etwas, wenn das auch mal gewürdigt wird.

    Das es unter den Kollegen auch Schlumpfschützen gibt, keine Frage.

    Bedenklich finde ich es jedoch, wenn die Regelkenntnis nicht zu den Kernaufgaben eines Trainers gehören soll. Wie soll er dann den Spielern einen Sport beibringen, dessen Regeln er nicht kennt ? Ganz im Gegenteil, wären die Trainer in Regelfragen fitter und würden sie diese Kenntnisse auch dann weitergeben, würden die Spiele ganz anders ablaufen. Umgekehrt gestehe ich natürlich zu, dass die SR besser pfeifen könnten, wenn sie physisch auf der Höhe wären.

    Es kann doch nicht sein, dass A-Jugend-RL-Trainer nicht wissen, dass es nach eigenem Anprellen keinen Nullschritt gibt. Es ist doch nicht Aufgabe des SR, das den Leuten beizubringen. Oder das leidige Thema Fuß nach Anwerfen durch den Gegner. Das sind alles überflüssige Diskussionen, die Unruhe ins Spiel bringen und vermieden werden könnten, wenn Trainer und SR gleichermaßen häufiger mal ihre Regelkunde etwas auffrischen würden. Das kann aber nicht allein Aufgabe des SR sein.

    Genauso wie es SR gibt, die am WE den dicken Max markieren, gibt es Spieler und Trainer, die sich für unfehlbar halten und das auch raushängen lassen. Da tut sich der eine dem anderen nichts.

    damit wir uns da nicht falsch verstehen: natürlich gehört regelkunde zum trainergeschäft. mit obigem hast du absolut recht.
    während es für mich ärgerlich ist, wenn ein trainer die regeln nicht beherrscht, wird es beim sr zu einem ungleich größeren problem. ohne kompetente sr kein vernünftiges handballspiel.

    die gute sache ist gelaufen:

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    HSG verliert nie den Spielfluss
    Wormser B-Jugend bezwingt VfL Goldstein mit 43:35 / Nur wenige Torchancen vergeben

    Vom 07.11.2006

    wz. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung erkämpfte sich die Handball-B-Jugend der HSG Worms am Samstag einen 43:35 (23:17)-Heimsieg gegen den bislang noch ungeschlagenen VfL Goldstein. Durch diesen Erfolg im Spitzenspiel übernahmen die Wormser mit vier Siegen aus vier Spielen die alleinige Tabellenführung in der Regionalliga.
    Vor einer prächtig besetzten Tribüne in der heimischen Nikolaus-Doerr-Halle ging die HSG-Abwehr vom Anwurf weg aggressiv zur Sache. Mit einer offensiv eingestellten 3:2:1-Abwehr wurde das Spiel des VfL immer wieder erfolgreich gestört und gegnerische Ballverluste über schnell vorgetragene Angriffen in eigene Tore umgemünzt. Mit Ausnahme des nicht auszuschaltenden Jugend-Nationalspielers Steffen Fäth hatte die sich stets schnell formierende Wormser Defensive die Frankfurter im Griff. Zudem wurde nur wenige Torchancen vergeben, was nach einem 5:5-Zwischenstand beim 8:5 erstmals eine Drei-Tore-Führung einbrachte. Bis zur Pause bauten die HSGler den Vorsprung gar auf sechs Treffer aus - 23:17.

    Sofort nach Wiederanpfiff verpassten die Wormser dem VfL mit fünf Toren in Folge einen weiteren - und bereits vorentscheidenden - Dämpfer. Den Frankfurtern gelang es zwar Mitte der zweiten Halbzeit, den Rückstand nochmals auf fünf Tore zu verkürzen. Die HSGler ließen sich allerdings nicht mehr aus dem Spielfluss bringen und bauten ihren Vorsprung bis zum Ende wieder auf ein letztlich deutliches 43:35 aus.

    HSG Worms: Nebe, Kaltenthaler; M. Görtz (3), Markert (14), Schloß (8), Widler, Augst (5), Obermayer, Metzdorf (6), Kaya (5), Schorn (2), Beckerle.

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    na ja, das tun sie ja auch. allerdings meist ohne die möglichkeit, den kollegen von der örtlichen presse noch was über die bösen schiedsrichter in die blöcke zu diktieren.

    übrigens - nettes beispiel hier: Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar: TV Bad Ems verliert nicht nur das Spiel in Budenheim, sondern auch Pascal Gras und Schlussmann Christian Adler mit Verletzungen.

    ansonsten mal eine andere perspektive auf das ewige regel-unkenntnisproblem. du hast natürlich recht, es gibt erschreckende unwissenheiten bei trainern (und vor allem betreuern). aber die kernaufgabe des trainers ist eben nicht die regelkenntnis. dies ist dagegen die kernaufgabe des sr. folglich empfinde ich es als viel gravierender, wenn ein sr eklatante unwissenheit über regelfragen verrät.

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    Original von Mini
    Obernburg wäre nach einer spannenden und zum Ende hin recht brutalen Partie auch im Halbfinale.
    30:31 in Wallau nach Verlängerung. Was die Schiedsrichter an roten Karten durch Schläge ins Gesicht, Revanchefouls,... übersehen haben war schon nicht mehr schön. Aber nachdem sie 3-4 Mal die Augen zugemacht haben, erwischte es fünf Sekunden Obernburgs Michael Müller nach einem vergleichsweise harmlosen Foul.
    Wallau hat die Partie über weite Strecken bestimmt und aus eigener Dummheit die hohe Anfangsführung aus der Hand gegeben. Doch am Ende hat sich die größere Routine auf Seiten der Gäste durchgesetzt.

    im halbfinale noch nicht. ;)

    überall "todesgruppen"...

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    SG W/M vor "Spiel des Jahres"
    Im DHB-Pokal vor Einzug ins Achtelfinale?

    Vom 31.10.2006

    WALLAU (jo) - Morgen Abend (19.30 Uhr, Ländcheshalle Wallau) steigt das "Spiel des Jahres. Regionalligist SG Wallau/Massenheim empfängt nach dem fast sensationellen Einzug in die dritte Runde des DHB-Pokals den Süd-Zweitligisten Tuspo Obernburg. Ein Pokal-Derby mit besonderem Reiz, seit Jahren gibt es enge Verbindungen zwischen beiden Vereinen. Einst lieferte Obernburg die Talente zum ehemaligen Erstligisten SG Wallau/Massenheim, nun spiele die Gäste eine Klasse höher und diktieren meistens den "Takt" bei den Spielerwechseln.....

    Das Bundesligateam um Trainer Torsten Schmidt, der seit Saisonbeginn den sportlichen Taktstock bei den Mainfranken schwingt, belegt derzeit der 14. Platz in der Liga. Der Diplomwissenschaftler war zu SG-Bundesligazeiten auch Co-Trainer unter Martin Schwalb. Zuletzt verloren die Mainfranken ihr Heimspiel gegen die TSG Münster mit 29:34. Das Saisonziel ist ein gesicherter Platz im Mittelfeld. Mit Milos Hacko besitzt Tuspo einen der besten Keeper in der II. Bundesliga. Einzigartig in Handball Deutschland ist sicherlich die Tatsache, dass mit Michael und Philipp Müller sowie Oliver und Sebastian Schulz zwei Brüderpaare in Obernburg spielen. Nicht zu vergessen RaEl Alonso. Der Rechtsaußen spielt seit 2000 in Obernburg und betreut zusätzlich noch Hessenauswahlmannschaft des Jahrgangs 1992. "Ein spielerisches gut besetztes Team, wir sind in der dankbare Rolle des Außenseiters", meinte SG-Coach Carsten Bengs.

    In den Reihen des Regionalligisten stehen mit Mathias Beer und Sebastian Linder zwei Spieler, die sich vor gut zwei Jahren selbst den Dress der Tuspo überstreiften. Die SG Wallau/Massenheim ist gegen den namhaften Zweitligisten zwar Außenseiter - aber mit nicht geringen Chancen. Derzeit plagen sich einige Spieler mit Verletzungen oder Krankheit. Torhüter Dennis Tillmann und Tim Plattner konnten am vergangenen Samstag im Spiel gegen Hochdorf gar nicht eingesetzt werden und auch Sebastian Linder schlägt sich mit einer Knieverletzung herum. Eines ist sicher. Die Jungs von Carsten Bengs sind fest entschlossen eine weitere Überraschung zu schaffen. Delitzsch lässt grüßen. "Wir hoffen und wünschen uns, dass auch unsere Fans entsprechend motiviert sind und uns volles Rohr unterstützen", richtet SG-Kapitän Mathias Beer einen Appell an die SG-Anhängerschar. "Wir werden dem Gegner alles abfordern." Gelingt der nächste Coup?

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