richtig. und trotzdem ist es eine sache, mit halbtabgsfunktionären die verhandlungen mit einem solchen konsortium aufzunehmen.
Beiträge von härter_schneller
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Der Mann mit dem Trick
Bernhard Kempa: „Monsieur Handball“ hat ein glanzvolles Kapitel deutscher Sportgeschichte geschrieben
Kräftiger Händedruck, klarer Blick, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. Wer Bernhard Kempa in seinem schmucken Häuschen im schwäbischen Bad Boll besucht, ist zunächst erstaunt, wie vital dieser gerade 86 Jahre alt gewordene Mann noch ist. „Monsieur Handball“, wie ihn die französische Tageszeitung „L’Equipe“ einst respektvoll taufte, ist topfit und steht trotz seines gesegneten Alters mitten im Leben. Und wird – seiner Bedeutung für den Handball angemessen – auch bei der WM im eigenen Land seine Rolle spielen: Als Botschafter für die WM-Vorrundenspiele in der Stuttgarter Porsche-Arena und als persönlicher Gast des Welthandball-Verbandes IHF.Dabei ist Kempa mit den Entwicklungen des modernen Handballs nicht immer einverstanden. Vieles gefällt ihm nicht. Das Spiel ist ihm zu körperbetont. „Es wird zu viel gehalten, gestoßen und geschlagen. Die Spieler sind groß und schwer und erzielen Tore am Fließband. Die Torhüter tun mir leid. Sie sind Helden.“ Wenn Kempa dürfte, er würde die Regeln verändern. Er würde die Bälle vergrößern, um die Torflut einzudämmen. Damit Abwehr und Torhüter wieder eine Chance haben, sollte der Torkreis von sechs auf sieben Meter erweitert werden. „Es müssen nicht 50 oder 60 Tore pro Spiel fallen. Mein erstes Länderspiel endete 7:7. Aber es war spannend wie ein Krimi“, erzählt Kempa mit leuchtenden Augen. Als Stammgast bei den Heimspielen seines Frisch Auf Göppingen in der Handball-Bundesliga kann sich Bernhard Kempa ein Bild vom modernen Kraft- und Tempohandball machen.
Das Prädikat Legende wird oft ein bisschen voreilig vergeben. Bernhard Kempa hingegen als lebende Handball-Legende zu bezeichnen, ist keine Übertreibung. Weltweit bekannt geworden ist er durch den in keinem Handball-Lehrbuch fehlenden Kempa-Trick, den er im Jahre 1954 als Spielertrainer von Frisch Auf Göppingen beim lockeren Torwurf-Training entwickelte.
Der rüstige Pensionär kann sich noch ziemlich genau an die vielen großen Momente seiner einzigartigen Karriere erinnern. Und auch an die schwierigen Zeiten. Als er zum Beispiel direkt nach dem Zweiten Weltkrieg als Erntehelfer in München landete. Schon hier half ihm sein außergewöhnliches sportliches Talent. Beim TSV 1860 fand Bernhard Kempa eine erste sportliche Bleibe, trainierte bei den Handballern und bei den Fußballern. Wäre er 1946 bei den Fußballern von 1860 München geblieben, hätte seine Karriere einen anderen Verlauf genommen. „Ich hätte es auch bei den Fußballern geschafft“, ist Kempa überzeugt.
Überhaupt war er der geborene Spieler. Ob Basketball, Volleyball, Handball oder Fußball – überall fand er sich dank seines Ballgefühls und seines Spielwitzes auf Anhieb zurecht.
Doch bei den Fußballern gefiel es ihm nicht so gut. 1947 landete er in Göppingen, wo er in den folgenden Jahren mit seinen Brüdern Achim und Gerhard ein glanzvolles Kapitel Frisch Auf schrieb. In den fünfziger Jahren galt Bernhard Kempa als bester Handballspieler der Welt. Mit Göppingen und der Nationalmannschaft feierte er Erfolge am laufenden Band. Er wurde als Spieler zweimal Weltmeister auf dem Feld, einmal Vizeweltmeister in der Halle sowie zweimal Deutscher Meister mit Frisch Auf. Als Trainer ließ er in den sechziger und siebziger Jahren acht weitere deutsche Meistertitel und einen Europacupsieg folgen. Kempa bestritt 31 Länderspiele (Feld und Halle) und wurde bei der Feld-WM 1952 Torschützenkönig.
Der frühere Sportdozent an der Pädagogischen Hochschule in Esslingen legt großen Wert auf die Feststellung, stets lupenreiner Amateur gewesen zu sein. „Mein Geld habe ich immer als Lehrer verdient.“ Obwohl es an lukrativen Offerten nicht fehlte. 1985 erhielt Kempa, lange nach dem Ende seiner Karriere als Handballtrainer, ein Angebot des Schweizer Erstligisten Grashoppers Zürich. 100 000 Franken boten die Eidgenossen. Kempa sagte Nein.
Ja sagte er im Alter von 47 Jahren zum Tennis. Den Senioren des TC Göppingen fehlte ein Spieler. Für Bernhard Kempa, der bis dahin nur sporadisch zum Schläger gegriffen hatte, begann damit eine zweite erfolgreiche Karriere. Sein sagenhaftes Ballgefühl trug ihn auch hier von Sieg zu Sieg. Unter anderem wurde er 34 Mal Senioren-Europameister im Einzel und Doppel.
Mit vielen Auszeichnungen und Ehrungen, darunter das Bundesverdienstkreuz, wurden die Verdienste Kempas gewürdigt. Eine große Ehre war vor vier Jahren für ihn auch eine Anfrage des Sportartikel-Herstellers Uhlsport. Der wollte eine Handball-Kollektion auflegen und suchte einen Partner mit großem Namen. Kempa brauchte nicht lange zu überlegen. Im Kempa-Dress spielen mittlerweile die deutsche Damen- und Herren-Nationalmannschaft. „Das freut mich sehr“, sagt Kempa. Er wünsche sich, dass die Deutschen Weltmeister werden: „In Kempa-Trikots – und möglichst mit einem Kempa-Trick.“
Bernhard Kempa wurde am 19. November 1920 im oberschlesischen Oppeln geboren. Von 1947 bis 1971 feierte er als Spieler, Spielertrainer und Trainer von Frisch Auf Göppingen nationale und internationale Erfolge. Kempa galt als einer der überragenden Spieler seiner Zeit.
Bis zu seinem Karriereende wurde er mit Frisch Auf elfmal deutscher Handball-Meister; 1954 sogar auf dem Feld und in der Halle. Zudem wurde er mit der Feldhandball-Nationalmannschaft zweimal Weltmeister.
Nach seiner Karriere als Handballer feierte Kempa ab 1967 in diversen Seniorenklassen internationale Erfolge im Tennis. Unter anderem war er 34 Mal Europameister (Einzel/Doppel) und einmal Weltmeister (Doppel).
Kempa arbeitete als Sportlehrer zunächst an einem beruflichen Gymnasium in Göppingen und ab 1960 bis zu seiner Pensionierung an der Pädagogischen Hochschule in Esslingen. Seit 1954 ist Bernhard Kempa mit Ehefrau Marianne verheiratet, mit der er heute in Bad Boll bei Göppingen wohnt. Aus der Ehe ging ein Sohn hervor.
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.... vorgestellt in einer serie von echo-online. ich stelle die dinger mal hier ein.
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In einer Serie vor der Weltmeisterschaft – vom 19. Januar bis 4. Februar – in Deutschland stellt das ECHO eine Reihe von deutschen Handball-Größen der Nachkriegszeit vor. Den Kern bildet dabei die Weltmeister-Mannschaft von 1978. -
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Endlich ein Heimspiel
Handball: Zweitligist Bensheim/Auerbach empfängt im Pokal-Achtelfinale SV Garßen-Celle
„Endlich einmal ein Heimspiel“, so die erste Reaktion von Ildiko Barna nach der Auslosung der Achtelfinal-Begegnungen des DHB-Pokals der Frauen. Heimische Halle, lautstarke Fans und kein Reisestress – eben optimale Voraussetzungen für Handball-Zweitligist HSG Bensheim/Auerbach für das Pokalspiel am Sonntag (7., 16 Uhr) gegen den SV Garßen-Celle in der Weststadthalle.
„Ich hoffe natürlich, dass wir den Heimvorteil nutzen können und eine Runde weiterkommen, wenngleich wir auf einen starken Gegner treffen. Entscheidend wird sein, welche der beiden Mannschaften nach der Weihnachtspause schneller zu ihrer Leistung zurückfindet“, schätzt HSG-Trainerin Barna.Erleichtert war die 220-fache ungarische Nationalspielerin, dass am Dienstag Conny Schmid nach ihrer Meniskusoperation wieder mittrainierte. Und auch Eva-Giron Timmler war nach ihrer Kreuzbandoperation wieder dabei und machte erste Kraftübungen. An ein Comeback der Torhüterin noch in dieser Saison ist aber nicht zu denken.
Die Gäste aus dem Norden von Celle (nahe Hannover) werden 430 Kilometer Busfahrt hinter sich haben, bis sie in Bensheim angekommen sind. Das Team aus Niedersachsen belegt mit 14:10 Punkten Platz fünf der Zweiten Liga Nord. Nach schwachem Start gelangen dem SV Garßen-Celle zuletzt drei Siege in Folge. Celle kam durch Siege beim SHV Oschatz (39:24), bei der HSG Nordhorn/Hammenstedt/Hillerse (38:17) und PSV Rostock (28:25) ins Achtelfinale.
„Wenn wir den Sprung unter die letzten acht Mannschaften schaffen, wartet auf uns mit größter Wahrscheinlichkeit ein Bundesligist – und wir würden erneut Heimrecht gegen einen dann höherklassigen Gegner bekommen. Da lohnt es sich, am Sonntag alles zu geben“, sagt HSG-Übungleiterin Ildiko Barna.
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Große Herausforderung
Reiner und Bernd Methe aus Vellmar pfeifen bei der Handball-Weltmeisterschaft
Von Peter FritschlerVellmar. Im März 1987 mussten sie noch getrennte Wege gehen. Da pfiff Reiner Methe ein Spiel der männlichen Jugend A und sein Bruder Bernd eins der weiblichen Jugend A. Ein Jahr später traten die Zwillinge aus Vellmar dann als Gespann auf. Aus Jugendspielen wurden Begegnungen der Männer und Frauen und die Klassen von Jahr zu Jahr höher. Inzwischen gibt es in Europa kaum ein Land, in dem die beiden Nordhessen nicht schon ein Handballspiel gepfiffen haben.
Und seit dem 21. Oktober wissen Reiner und Bernd Methe, dass sie für die Handball-Weltmeisterschaft vom 19. Januar bis 4. Februar in Deutschland nominiert sind. Zusammen mit den Magdeburgern Frank Lemme und Bernd Ullrich gehören sie zu den 18 Gespannen, die an den zwölf Spielorten pfeifen.
"Da war die Freude natürlich groß", sagt Bernd Methe, und Reiner fügt hinzu: "Das ist eine große Herausforderung."
Spanien, Ägypten, Katar und Tschechien werden die Mannschaften sein, mit denen es Methe/Methe zu tun haben. So viel ist nämlich klar, sie pfeifen im Bremer AWD-Dome, der früheren Stadthalle, die nach dem Umbau 9200 Zuschauer fasst. "Ansonsten sind die Planungen des Weltverbandes nicht transparent, welche Spiele wir im Einzelnen pfeifen werden, wissen wir noch nicht", sagt Reiner Methe.
"Deutschland im Finale und wir auf der Tribüne der Kölnarena"
Reiner und Bernd Methe
Seitdem feststeht, dass die Vellmarer Zwillinge zu WM-Ehren kommen, werden sie noch mehr als früher "ins Feuer geschickt". Spitzenspiele der Bundesliga wie zuletzt die Partie zwischen Kiel und Lemgo oder in der Champions League stehen dann auf dem Plan der Nordhessen. Ein knappes halbes Jahr ist die Vorbereitungsphase der Schiedsrichter auf die WM lang. Regelkunde ist gefragt, Kondition wird verlangt, Bluttests wurden gemacht und die Laktatwerte genommen.
Und immer gehen dabei Urlaub und Freizeit drauf. "Doch das ist es uns wert", sagen die beiden Methes unisono. "So eine WM im eigenen Lande ist ein absoluter Höhepunkt der Karriere." Aber ohne das Verständnis der Familie und des Arbeitgebers wäre so etwas nicht möglich. Auch für die Zeit der WM haben sich die beiden kaufmännischen Angestellten bei DaimlerChrysler in Kassel natürlich Urlaub genommen.
Vor jeder Partie gibt es für die beiden Schiedsrichter so etwas wie eine positive Anspannung: "Wir wollen mit unserer Leistung stets dem Spiel gerecht werden, neue Situationen bewältigen. So ist jedes neue Spiel auch eine neue Herausforderung."
Beim Endspiel wollen die beiden Nordhessen auf jeden Fall dabei sein. "Deutschland steht im Finale und wir sind als Zuschauer in der Kölnarena auf der Tribüne", sagt Bernd Methe schmunzelnd. Und Bruder Reiner fügt hinzu: "Der Handball in Deutschland hätte es verdient, dass die Mannschaft im Endspiel wäre."
02.01.2007
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Das Viertelfinale muss drin sein
Handball-WM: Tom Schneider Team-Koordinator der deutschen AuswahlWIESBADEN In gut zwei Wochen wird es ernst, dann beginnt am 19. Januar für die deutsche Handball-Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft im eigenen Land. Als Team-Koordinator trägt der Wiesbadener Tom Schneider seinen Anteil am Gelingen der schwierigen Mission bei.
Von Ulrich Schwaab
Zeit? Hat er wenig! Pausen? Gönnt er sich selten! Aber die Handball-Weltmeisterschaft im eigenen Land fordert eben auch vom Team-Koordinator der Nationalmannschaft ein besonderes Engagement. Für solch viel beschäftigte Menschen trifft es sich gut, dass bei ihnen Geburtstag und Heilig Abend auf einen Tag fallen. "Morgens feiere ich Geburtstag und am Abend gibt es die Weihnachtsgeschenke", sagt Tom Schneider. So spart der seit zehn Tagen 37 Jahre alte Nauroder Zeit. Zeit, die er dem Handball widmen kann und wird.
Wenn sich heute nachmittag in Herrching am Ammersee die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) zu ihrer heißen WM-Vorbereitung trifft, ist Schneider mittendrin. Der Team-Koordinator verlässt um 7.30 Uhr das elterliche Haus in Naurod, um Richtung Bayern aufzubrechen. Dort beginnt das Team von Bundestrainer Heiner Brand die letzte Phase der WM-Vorbereitung, ehe es am Freitag zu Testspielen nach Ungarn aufbricht. Seit Herbst 2004 weiß Brand Tom Schneider an seiner Seite, und der weiß inzwischen, wie der Hase läuft. "Heiner wird das Trainingslager bestimmt mit dem berühmten Fußballspiel beginnen", ahnt der Team-Koordinator.
Das Arbeitsgerät der Physio-Therapeuten hat Schneider im eigenen Fahrzeug an den Ammersee gebracht, die Bälle ebenso. "Ich mache mehr als nur die Wasserflaschen zu tragen", sagt er voller Überzeugung. Stimmt. Der Wiesbadener kümmert sich um die Zimmerverteilung, richtet in den Hotels die Arbeitsräume für die Physiotherapeuten ein und dient dem Bundestrainer als Ansprechpartner in allen Fragen der Logistik und Organisation. Für Schneider ist das, was er beim DHB leistet aber nichts Neues. Jahrelang arbeitete er als Projekt-Koordinator bei einem Dienstleistungs-Unternehmen und glänzte in der Rolle des Team-Koordinators bei der SG Wallau/Massenheim. Beides ist Vergangenheit, wobei der Abschied von der SG noch immer in der Seele schmerzt.
Doch während sein einstiger Verein Mühe hat, sich wieder für größere Aufgaben zu empfehlen, hat Tom Schneider den Sprung in die erste Liga vollzogen. Den Job beim Dienstleister gab er dran, seit Dezember des vergangenen Jahres verdient er sein Geld als Team-Koordinator der SG Flensburg-Handewitt. "Ich fühle mich dort wohl", sagt Schneider. Doch die Förde wird ihn jetzt lange Zeit entbehren müssen. Bis zum Ende der WM am 4. Februar hat ihn die SG für die Nationalmannschaft freigestellt. Der DHB zahlt ihm ein Honorar für seine Tätigkeit. Doch für Schneider ist das Nationalteam eine "Herzenssache". Da spielt das Finanzielle eine Nebenrolle.
Viel näher liegen dem Team-Koordinator die Ziele der Nationalmannschaft. "Heiner Brand gelingt es garantiert, eine Mannschaft zu formen, die in Köln spielt", glaubt Schneider. Allen Unkenrufen über Verletzungen zum Trotz. Und in Köln zu spielen, hieße zumindest das Viertelfinale zu erreichen. Weniger sollte es bei der WM im eigenen Land auch nicht sein.
Dem Turnierstress sieht Tom Schneider inzwischen gelassen entgegen. In den gut zwei Jahren hat er sich längst zum Profi gewandelt. Auch äußerlich. Fast 90 Pfund hat der Team-Koordinator an Gewicht verloren. Mit jetzt gut 80 Kilo fühlt sich Schneider wohl und fit für die WM. Nur in einer Hinsicht bittet er die Fans um Verständnis. "Heiner Brand kann nicht mit jedem reden. Es sind bei der WM im eigenen Land einfach zu viele Menschen, die etwas von ihm wollen." Der Team-Koordinator als Mittler zwischen Fans und Bundestrainer - auch eine der vielen Rollen von Tom Schneider.
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Original von Bienchen
Leicht bekleidete Wischerinnen sollten zur visuellen Befriedigung reichen - niemand braucht zusätzlich Hupfdohlen.die einen brauchen (leicht bekleidete) hupfdohlen, die anderen nutzen avatare zur visuellen befriedigung.

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offenbar hat man die auswirkungen des immer enger vernetzten marktes in europa, in dem eben kaum noch sender rein national sendet, immer noch nicht auf der rechnung. durch die mögliche übertragung von sendern ins ausland und den pay-tv sendern, die natürlich auf ihre pakete pochen, wird es in zukunft immer schwerer, tv-rechte zu verhandeln. da wäre es sicher auch nicht verkehrt gewesen, sich von seiten des dhb frühzeitig professionelle hilfe zu holen.
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obwohl ich notorischer nörgler mich schon frage, wie kollege brand spieler mitreißen und motivieren kann. vielleicht sind die kölsche jecken da gar nicht schlecht, in jeder hinsicht.

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Original von eisbeer
Die Bittenfelder praktizieren einen schnellen Handball, baserend auf versierter Technik. Der Grundgedanke ist, aus einer 6:0-Deckung zu Gegenstößen zu kommen.dazu sollten die bittenfelder schnellstens das abwehr-spielen üben. ohne ballgewinn keine gegenstöße.
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Original von Peterle
[Blockierte Grafik: http://www.world-of-smilies.com/wos_Schilder2/heildir2.gif] Solche konditionellen Beanspruchungen nach Wurfsituationen steigern die Konzentration beim Wurf sehr .... Denn: [Blockierte Grafik: http://www.world-of-smilies.com/wos_Schilder2/guckstduhier.gif] Konzentration kommt von Konditon
passend zu deinem kommentar fällt mir eine anekdote zu einem nicht ganz erfolglosen bundesligatrainer ein. der ließ am ende immer seine truppe gegenstöße laufen. wenn einer verschießt, musste der rest - ohne den "übeltäter" - liegestütze drücken. "ausrottung des gerechtigkeitsgedanken" nannte er das...
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dann solltest du in den dfb und der spo des lv sachsen nachschlagen.
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HANDBALL. Zweitliga-Spitzenreiter Tusem will sich auf dem Weg zurück in die Bundesliga nicht mehr aufhalten lassen.Hinter dem Tusem liegt ein überaus erfolgreiches Jahr. Aufstieg in die Zweite Bundesliga und nach Abschluss der Hinrunde in der Gruppe Süd Spitzenreiter und Anwärter Nummer eins auf die Rückkehr in die Bundesliga. Mit einem satten Punktepolster gingen die Handballer von der Margarethenhöhe in die Winterpause. Aber darauf will sich der Tusem keineswegs ausruhen. Die NRZ sprach mit Trainer Ion Bondar über das bisher Erreichte und Wünsche für das Jahr 2007.
NRZ: Wie lautet Ihre persönliche Zwischenbilanz nach der Hinrunde?
Bondar: Wir hatten uns vorgenommen, Tabellenerster zu werden. Und das haben wir auch geschafft. Überraschend ist sicher der Abstand zu Dormagen, das für mich noch immer unser Hauptkonkurrent für die Rückrunde sein wird. Das kann noch ein harter Zweikampf werden.
NRZ: In welchem Punkt hat Ihr Team Sie überrascht?
Bondar: Die Souveränität zu Hause war doch etwas überraschend. Die Höhe der Siege war beeindruckend. Das hatte ich nicht unbedingt erwartet.
NRZ: Es gab nur einen Ausrutscher in Willstätt. Welche Bedeutung hatte er für die Mannschaft?
Bondar: Das war eine wichtige Erfahrung für uns. Wir haben in der zweiten Halbzeit doch ein wenig zu pomadig gespielt. Dafür wurden wir bestraft. Daraus hat die Mannschaft viel gelernt. Das war für die weitere Entwicklung der Saison sehr wichtig. Wer weiß, was sonst passiert wäre. Die Mannschaft hat sofort gegengesteuert. Das war ein wichtiges Signal.
NRZ: Gibt es einen Spieler, der Sie überrascht hat?
Bondar: Nach den letzten Spielen vor Weihnachten muss man die positive Entwicklung von Felix Busjan hervorheben. Aber wirklich überrascht hat es mich als Trainer nicht. Wir wussten, dass unsere jungen Leute zu solchen Leistungen fähig sind, wenn wir sie brauchen. Und wenn sie die Ruhe bewahren. Ansonsten möchte ich keinen Spieler herausheben. Die Mannschaft war einfach überragend.
NRZ: Was zeichnet Ihre Mannschaft besonders aus?
Bondar: Sie ist sehr geschlossen und deshalb sehr stark. Der Charakter dieser Mannschaft ist etwas Besonderes. Sie hält sehr eng zusammen und hat sich viel vorgenommen. Die Spieler helfen sich gegenseitig, auch privat.
NRZ: Der Kern der Mannschaft bleibt zusammen. Wie wichtig ist das mit Blick auf die Aufstiegsambitionen?
Bondar: Das ist für mich als Trainer sehr wichtig. Im Falle eines Aufstiegs wollen wir uns nur mit Spielern verstärken, die auch wirklich zu uns passen. Denn der Kampf wird härter. Wenn man dann keine Einheit bildet, hat man schon verloren.
NRZ: Thema Aufstieg. Wie sieht es mit Ihrer Zukunft beim Tusem aus und was ist mit Verstärkungen?
Bondar: Wir werden das jetzt im Januar alles besprechen, wie es mit mir und dem Tusem weitergeht. Noch ist alles Zukunftsmusik. Aber unser Vorsprung verschafft uns doch eine Planungssicherheit. Sicher haben wir drei oder vier Neuzugänge im Auge. Aber das muss auch bezahlbar sein.
NRZ: Spielt in Ihren Überlegungen der langzeitverletzte Linkshänder Dennis Tenberken noch eine Rolle?
Bondar: Das ist ein Spieler mit sehr viel Talent. Den kann man nicht so einfach fallen lassen. Er wird beim Trainingsauftakt am 8. Januar dabei sein und muss behutsam wieder aufgebaut werden. Wenn er zu alter körperlicher Stärke zurückfindet, ist er immer ein Thema für den Tusem.
NRZ: Konnten Sie zwischen den Feiertagen überhaupt vom Handball abschalten?
Bondar: Nicht so wirklich. Ich beschäftige mich schon stark mit der Rückrunde. Was man noch verbessern muss. Denn in der Rückrunde werden wir die Gejagten sein. Da sind wir noch stärker gefordert, damit negative Überraschungen ausbleiben. Aber die Mannschaft hat noch Potenzial nach oben. Vorteil ist sicher auch, dass wir alle Top-Gegner zu Hause erwarten.
NRZ: Welche Rolle spielt der Kapitän für Sie?
Bondar: Er ist ist unglaublich wichtig. Er ist sehr ehrgeizig und hat jetzt nach seiner Verletzung nicht den Kopf hängen lassen, sondern uns geholfen. Mark Schmetz weiß genau, wann er die Leute wachrütteln muss. Er hat uns auch hinter der Bank unglaublich angefeuert. Das war wichtig.
NRZ: Mark Schmetz Landsmann und Torwart Gerrie Eijlers ist hervorragend eingeschlagen beim Tusem...
Bondar: Er ist wirklich unglaublich. Ich bin gespannt, wie er sich in der Rückrunde macht und wenn wir in die Erste Bundesliga aufsteigen. Ich sehe noch viel Potenzial bei ihm. Er wird sich noch einmal steigern, wenn er richtig gefordert wird.
NRZ: Hat Sie die Resonanz bei den Zuschauern überrascht?
Bondar: Nicht wirklich. Ich wusste, dass Stephan Krebietke daran arbeitet. Man muss ihm ein Riesenlob aussprechen. Er hat tolle Arbeit geleistet und viele junge Leute zu uns geholt. Unsere Halle ist nicht mehr mausetot. Die Leute stehen wirklich hinter uns. Damit haben sie uns sehr geholfen. Das ist eine erfreulich Entwicklung, die aber weitergehen muss. Nur nicht stagnieren. Unsere Rekordzuschauerzahlen vor allem im letzten Heimspiel an einem Mittwochabend waren wirklich unglaublich.
NRZ: Wie wichtig war für Sie die Wahl zum Trainer des Jahres?
Bondar: Ich habe mich damit nicht groß befasst. Es war eine Überraschung. Ich dachte eher, dass Ralf Agolli das Rennen machen würde. Natürlich habe ich mich gefreut, aber ich habe sofort gesagt, dass ich diese Auszeichnung meiner Mannschaft widme. Ohne eine gute Mannschaft bist Du nichts als Trainer.
NRZ Online 02.01.2007 SABINE HANNEN
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sollte es sich um dhb-kader handeln, ist die möglichkeit der spielverlegung in der dhb-spo festgelegt, andernfalls ist das sache des lv. nachschlagen in spo oder dfb!
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die kommt dann in der neuen runde aus dortmund.
vergessener pass? 180,-
trikot nicht in der hose? 75,-

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was soll das denn? kommen die aus leipzig nicht mehr mit delitzsch klar oder warum muss man da eine "spielgemeinschaft" mit solchen distanzen begründen?
ist ja ein bißchen weg von hermsdorf nach leipzig. ein bißchen sehr viel weg, um jugendliche hin und her zu karren. da bezweifel ich erst mal, dass ich es nach dem heutigen info-stand angenehm finden würde, dass dieses projekt nachahmer findet.
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Original von meteokoebes
Komisch ist eigentlich nur, dass ausgerechnet die Leute, denen damals der vierte Titel mit dem TuSEM nach grandioser Hin- und Rückserie durch Verletzungen verwehrt wurde, nun die lautesten Befürworter von Play-offs sind (z.B. Schwalb)eine schwalbe macht noch keinen sommer, aber manchmal einen schönen tag.

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das ist nun mal nicht so einfach, mit dem konkreten.

gibt doch tatsächlich landesverbände, die bezirke haben, andere haben kreise, manche haben weder das eine noch das andere...abgesehen von dem reflexhaften hinweis auf die neutralität ist die frage durchaus berechtigt. nicht, weil sie auf eine vermeintliche voreingenommenheit deutet, sondern weil regionalkolorit sehr gerne als ausrede genommen wird - diesem verdacht muss man sich nicht aussetzen. alternativen sollte es in der ersten liga schon geben.
ich hab mich auch immer "gefreut" wenn die sr alle mann (kumpels) inklusive trainer und spieler in der halle begeistert begrüßt haben...das ist aber eher ein unterklassiges problem.
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Original von *Heike*
Was bedeutet bitte ahem.
na ich sehe auf der hp nur einen neujahrsgruß.
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Original von *Heike*
[Blockierte Grafik: http://www.iphpbb.com/board/images/smiles/icon_arrow.gif] Sauerlandcup 2007sehr informativ. ahem.