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HSG-Vertrag ist aufgekündigtLANDWEHRHAGEN. Wenn am Samstag Handball-Bezirksoberligist HSG Niestetal-Staufenberg gegen die HSG Twistetal in die Rückrunde startet, dann ist dies der Aktakt zur letzten HSG-Halbserie. Die beiden Stammvereine der HSG, der HSC Landwehrhagen und der TSV Heiligenrode, haben noch im alten Jahr den HSG-Vertrag aufgekündigt. Vom Sommer 2007 ab gehen die Clubs wieder getrennte Wege. Offen ist noch, wer für die nächste Saison wo eingereiht werden wird.
Eine Rolle spielt in dieser Frage natürlich auch, ob die HSG dem Abstieg noch entgeht. Für das Schlusslicht liegen die Nichtabstiegsplätze noch in Reichweite. Doch um dahin zu kommen, braucht man Punkte. Und die dürften am Samstag gegen den Tabellenzweiten (zu) hoch hängen. Twistetal hat drei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer und kann sich im Kampf um den Titel "unnötige" Punktverluste nicht leisten. Beim Gastgeber ist noch nicht abschließend geklärt, mit wem man beginnt. (zai)
Beiträge von härter_schneller
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gibt's da auch mengenrabatt?

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ach ja, der kollege stenzel hat offenbar ein paar journalisten, die zu jedem größeren turnier (vor der frauen - em hat er sich auch geäußert) ihn zu irgendwelchen klöpsen überreden.
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was diese "zweckgemeinschaft" für das unauffälluge thüringen bewirken soll, leuchtet mir nun mal gar nicht ein. was soll thürinen davon haben, dass irgendwelche jugendspieler aus einem anderen lv eine mannschaft in die regio bringen?
was das argument m,it dem "bezahlten" handball hier soll, weiß ich nun überhaupt nicht - geht es sinnvolle anschlußförderung oder um ein gespinst ín sachen "profi"-handball? bezahlten handball gibt es schon in der kreisliga, vom bezahlten handball leben können in deutschland nur einige in der zweiten oder in der ersten liga. sollen also die jungs aus leipzig bezahlt werden, der sv hermsdorf zahlen oder was?
hermsdorf muss sich erstmal in der regio swhv halten.
ich habe immer noch wenig verständnis für solche krummen dinger - die in diesem fall offensichtlich ohne die befragung der vereine im südwesten entschieden wurden.
da wird sich das thema übergang in den erwachsenenbereich recht einfach gemacht. wir haben keine genehmen partner bei uns, also suchen wir solange bis weit weg irgendwo einer "hier" schreit. mogono hat doch nicht erst seit gestern eine jugendabteilung. da hätte man schon lange an die planung einer adäquaten erwachsenenabteilung gehen können.
wie wärs denn mit einer initiative, im shv eine regionalliga für die jugend anzuleiern?
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Original von Ex-HVS-SR
Frage: Es gibt ja ohnehin nur noch zwei Absteiger aus der RL Südwest. Wenn Römerwall nicht mehr meldet, gibt es dann nur noch einen Absteiger ? Steigt überhaupt noch jemand ab, wenn auch Petterweil den Abgang macht ?die spo regelt die staffelstärke (16).
hinzukommen die absteiger aus der zweiten liga,, der swhv meister steigt in die zweite liga auf. aufsteiger sind die meister der hhv, rps und thv oberliga. es steigen so viele mannschaften ab, bis die staffelstärke erreicht ist. sollte also römerwall (und dann vielleicht auch petterweil) als absteiger gelten, hängt ein abstieg aus der regio von der zahl der absteiger aus der zweiten liga ab. -
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Erzählen hält die Erinnerung wach
Horst Spengler: Der Weltmeister-Kapitän von 1978 ist WM-Botschafter des lokalen Organisationskomitees von Wetzlar
„Der WM-Titel 1978 verfolgt mich bis ins Grab“, erzählt Horst Spengler schmunzelnd. Immer wieder wird er auf jene Sternstunde des deutschen Handballs angesprochen wird. „Durch das viele Erzählen ist die Erinnerung frisch geblieben.“ Vor allem daran, wie er die deutsche Mannschaft an jenem 5. Februar 1978 in Kopenhagen mit 20:16 gegen den hohen Favoriten UdSSR in Front geworfen hatte: „Ich laufe den Gegenstoß, prelle den Ball einige Male und wuchte ihn im Sprung in den Kreis ins Netz. Ich rutsche links am Tor vorbei, krache mit dem Rücken zuerst in die Bande, balle die Faust und bin mir hundertprozentig sicher: Jetzt bist du Weltmeister.“Es war sein vierter Treffer an diesem Faschingssamstag in der dänischen Hauptstadt. Und doch musste der Kreisläufer des damaligen Bundesligisten TV Hüttenberg noch einmal zittern. Die Russen verkürzten noch auf 19:20 (in unserer Serie über Joachim Deckarm war ein falsches Final-Resultat genannt worden. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen).
Dann war Schluss. Und der Mannschaftsführer durfte mit seinen Kollegen den Triumph bejubeln. Mit dem zweiten WM-Titelgewinn nach 1938 erhielt Horst Spengler den Ritterschlag des deutschen Sports. Eine Legende war geboren.
Jetzt fiebert „Hotte“ einer weiteren Weltmeisterschaft entgegen. Die, die am 19. Januar in Deutschland beginnt. Dabei ist er als WM-Botschafter des lokalen Organisationskomitees von Wetzlar eingebunden. „Dieses Ehrenamt zu übernehmen, war für mich selbstverständlich. Hier kann ich für den Handball werben, den ich als eine interessante, athletische Sportart ansehe, bei der Teamfähigkeit gefragt ist und der ganze Körper etwas leisten muss.“
Der Studienrat für Sport und Physik am Johanneum-Gymnasium in Herborn zählt das Team von Bundestrainer Heiner Brand zu den Top-Favoriten. „Eine WM im eigenen Land ist eine einmalige Chance. Denn der Heimvorteil hat enorme Bedeutung. Wenn unsere Mannschaft komplett auflaufen kann, erwarte ich sie unter den letzten Vier. Um dann letztlich auch Weltmeister zu werden, braucht es auch immer etwas Glück. Dieses gewisse Quäntchen, das immer nötig ist, um ganz Großes zu leisten.“
Als erste Anwärter auf den Titel sieht Spengler Frankreich und Kroatien. Gespannt ist er auf Tunesien. „Das ist für mich genau wie Dänemark ein Geheimfavorit. Deutschland und Spanien komplettieren die Top-Sechs bei dieser WM“, legt er sich fest. Die Tunesier wird er in der Wetzlarer Arena in Augenschein nehmen, wo sechs Gruppenspiele stattfinden.
Große Hoffnungen setzt der in den siebziger Jahren weltbeste Kreisläufer auf die rechtzeitige Genesung der angeschlagenen Nationalspieler Florian Kehrmann und Oleg Velyky. „Velyky brauchen wir für die Rückraummitte und Kehrmann als Rechtsaußen und Tempogegenstoß-Spezialisten. Er ist ein Fuchs auf dem Feld, dazu Vorbild und Motivator.“ Nicht umsonst sei Kehrmann Kapitän. „Der kann die Mannschaft aufpuschen, ähnlich wie ich es 1978 immer wieder versucht habe. Wollen wir den großen Wurf landen, muss er dabei sein.“
Eine Rückkehr auf die Trainerbank kann sich der 56 Jahre alte Spengler, der die SG Wallau/Massenheim 1984 in die Bundesliga geführt hatte und auch mit der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen den Sprung in die Eliteliga schaffte, derzeit nicht vorstellen. „Da müsste schon etwas Außerordentliches passieren, mir zum Beispiel eine extrem reizvolle Aufgabe angeboten werden.“
Aus dem Lehrerberuf möchte Spengler auf gar keinen Fall aussteigen. Auch eine Freistellung steht nicht mehr zur Debatte. Andererseits hätte er sich nach dem Trainerwechsel beim heimischen Bundesligisten HSG Wetzlar Anfang Oktober, als Dragan Markovic seinen Hut nehmen musste und Robert Sighvatsson und Wolfgang Klimpke als Nachfolger installiert wurden, vorstellen können, noch mal die Verantwortung zu übernehmen. „Aber das hat sich zerschlagen, weil ich meinen Urlaub gebucht und erst danach zur Verfügung gestanden hätte. Manager Rainer Dotzauer wollte die frühe Lösung“, sagt Spengler.
Heute hält sich Spengler, der trotz lukrativer Angebote „vor allem aus Gummersbach und Nettelstedt“ dem TV Hüttenberg zwölf Jahre zunächst als Kreisläufer und später als Spielertrainer die Treue gehalten hat, mit Lehrersport fit. Volleyball, Fußball und Badminton mag er. Tennis aber am meisten. Auch wenn das eine Knie und der rechte Ellbogen lädiert sind. „Der Arzt sagt, ich soll Fahrrad fahren und schwimmen. Aber ein Ausdauerfreak war ich noch nie und werde ich auch nicht mehr.“
Horst Spengler, geboren am 10. Februar 1950 in Lützellinden, ist verheiratet und hat zwei Töchter, Alexandra (22) und Kira (19). Der Studienrat am Johanneum-Gymnasium Herborn feierte seine größten Erfolge Ende der siebziger Jahre, als er als Kapitän Handball-Weltmeister 1978 wurde. Er bestritt 147 Länderspiele. Weitere Erfolge: Platz vier bei den Olympischen Spielen in Montreal, DHB-Pokalfinalist 1977 und 1978, Teilnehmer am Europacup 1978/1979 jeweils als Spieler des TV Hüttenberg, Aufstieg in die Bundesliga als Trainer der SG Wallau/Massenheim, Aufstieg in die Bundesliga mit der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen und Einzug ins Finale des Europapokals der Pokalsieger 1998.
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„Rechne nicht mit Bundesligaaufstieg“Handball: Trainerin der HSG Bensheim/Auerbach plant mittelfristigen Aufbau: „Leistung muss noch konstanter werden“
Die HSG Bensheim/Auerbach erwartet am Samstag (13.) um 17.30 Uhr in der Weststadthalle den Tabellendritten TuS Metzingen zum Spitzenspiel der Zweiten Frauenhandball-Bundesliga Süd. Die Bergsträßerinnen rangieren vor dem Rückrundenstart mit 18:8 Zählern auf Rang sechs.ECHO: Für die HSG stehen den acht Siegen je zwei Niederlagen in der Weststadthalle und in der Fremde gegenüber. Drei Punkte mehr, und Ihre Mannschaft wäre Zweiter. Ärgern Sie sich nicht etwas?
Barna: Ich ärgere mich nicht, dass wir derzeit nicht auf Rang zwei stehen, sondern eher über ein Spiel wie das beim SV Allensbach, bei dem wir zwei Punkte hergeschenkt haben. Dieser Ausrutscher war überflüssig.
ECHO: Welche Vorzüge hatte Ihre Mannschaft in der Vorrunde, was gilt es noch zu verbessern?
Barna: Im Angriff bieten wir schnellen und attraktiven Handball mit viel Bewegung, ohne dass wir eine hochkarätige Rückraum-Schützin haben. Unsere Leistung muss aber einfach noch konstanter werden.
ECHO: In welcher Begegnung bot die HSG am ehesten den Handball, der Ihren Vorstellungen entspricht?
Barna: Bei unseren Siege in Ober-Eschbach, bei der HSG Sulzbach/Leidersbach und zu Hause gegen Markranstädt haben wir nicht nur in der Abwehr diszipliniert gespielt, sondern auch in der Offensive überzeugt. Und wenn diese Komponenten zusammen kommen, dann ist der Erfolg garantiert. Das bedarf aber auch, dass jeweils drei, vier Spielerinnen überragend sein müssen und den Rest der Mannschaft mitziehen.
ECHO: Was würde das Erreichen der Play-off-Spiele um den Bundesligaaufstieg für die Mannschaft, den Verein und für Sie persönlich bedeuten?
Barna: Ich bin ganz ehrlich. In diesem Jahr rechne ich nicht unbedingt mit dem Bundesligaaufstieg. Ich versuche erst einmal, die Mannschaft mittelfristig aufzubauen. Aber überhaupt an einer Play-off-Runde teilzunehmen, würde schon einmal einen Erfolg bedeuten.
ECHO: Die Verträge einiger Spielerinnen laufen aus. Da gilt es, rechtzeitig die Weichen zu stellen – auch in punkto Neuverpflichtungen. Wann gehen Sie dieses Unternehmen an?
Barna: Ich saß bereits mit den Verantwortlichen Robert Becker, Joachim Stumpf und Michael Geil zusammen. Noch im Januar werden wir mit unseren eigenen Spielerinnen sprechen. Einen Vertrag für ein weiteres Jahr besitzen ja noch Olga Savanju, Petra Streb, Antje Lauenroth, Weena Ghosh und Laura Glaser. Aber auch mit möglichen Zugängen haben wir schon die ersten Kontakte geknüpft.
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Der 34-jährige frühere Nationalspieler führt die TSG Münster in gesicherte Regionen
Weber freut sich über Rang neunMünster. Knapp zwei Wochen Pause hatten die Handballer der TSG Münster nach einer guten Vorrunde in der II. Bundesliga Süd. Auch Steffen Weber freute sich darüber, hatten sich doch in den letzten Spielen der langen Vorrunde wieder seine Probleme an der Wadenmuskulatur bemerkbar gemacht. Der ehemalige Nationalspieler kann aber dennoch auf eine gelungene Hinrunde zurückblicken.
„Steffen ist für mich der wichtigste Spieler, wenn er gesund ist. Seine Erfahrung ist für uns nicht zu ersetzen“, weiß sein Trainer Hans-Josef Embs, was er an ihm hat, „er setzt für uns die Spielzüge an und hat seine Mitspieler im Rückraum gut im Griff“. Der Trainer ist sehr zufrieden mit ihm, freut sich über die bisherigen konstant starken Leistungen seines Rückraumspielers. Weber geht es genauso: „Ich hatte in dieser Saison das Glück, relativ lange keine Verletzungsprobleme zu haben. Außerdem konnte ich fast die gesamte Vorbereitung mitmachen.“
Vor dem Saisonbeginn war Weber skeptisch. Nach dem Weggang von Eryk Kaluzinski, dem besten Torschützen der gesamten II. Bundesliga Süd, war auch für den 34-Jährigen fraglich, ob die Münsterer noch einmal eine so gute Saison spielen könnten, in der sie vier Spieltage vor Schluss als Aufsteiger mit einem Punktgewinn beim Tabellenvierten TV Kornwestheim den Klassenverbleib endgültig sicherten. „Es war klar, dass wir unsere Abwehr in den Griff bekommen mussten“, war für Weber die Zielsetzung vor der Saison, „wir mussten uns dort auf jeden Fall steigern“. Weiterhin mussten die Neuzugänge gut integriert werden, was bei dem Franzosen Rock Feliho überraschend gut und schnell gelang. „Er hat seine Rolle schnell eingenommen“, lobt ihn Weber, der zugleich Marc Stallmann und Sven Pausch etwas bedauert: „Für sie ist es schwierig, denn sie können sich nicht auf eine Position fixieren. Aber auch sie helfen uns weiter.“ Auch Fabian Bohnert und Michael Rebstock haben ihren Platz in der Mannschaft gefunden. „Ich hatte die Befürchtung, dass wir uns vielleicht in der Breite, aber nicht auch für die ersten Sechs verstärken können. Doch hat sich dies glücklicherweise nicht bestätigt.“
Münster konnte im Gegensatz zur vorherigen Saison seinen Heimvorteil nutzen. Dabei bot die Mannschaft richtig gute Leistungen, deklassierte die gewiss nicht schwachen Teams aus Bietigheim und Bittenfeld. „Das waren sicherlich in spielerischer Hinsicht die Höhepunkte“, erinnert sich auch Weber gern zurück, der darauf verweist, dass seine Münsterer nur gegen die Spitzenteams aus Dormagen und Essen in der Eichendorffhalle Punkte abgegeben hatten. Ein kleiner Tiefpunkt war die Phase mit drei Auswärtsspielen kurz vor dem Jahresende, in der Münster angesichts zweier langer Pausen seinen Rhythmus verlor und überraschend deutliche Niederlagen einstecken musste. „Wir haben dann zu viele Fehler gemacht, uns fehlte es in der entscheidenden Phase etwas der letzte Biss und die nötige Konzentration“, blickte Weber zurück. Dennoch ist er mit dem neunten Rang und 18:16 Punkten mehr als zufrieden: „Wir haben nun noch Zeit, um an unseren Fehlern zu arbeiten.“ Auch für ihn selbst lief es bestens: Er dirigierte oft das Spiel, kam selbst immer wieder gut zum Zug und nutzte die sich bietenden Lücken konsequent. Dabei kompensierte er es gut, dass mit Thomas Mauch ein wichtiger Spieler auf seiner Position fast die komplette Hinrunde fehlte.
Trotz der sicheren Position seines Teams weiß der Nationalspieler, wie schwer die Rückrunde für seine Mannschaft werden wird. Am 11. Februar geht es zum ersten Rückrundenspiel gleich zum Titelfavoriten TuSEM Essen, bis zum 16. März, also nur knappe fünf Wochen später, hat die Mannschaft dann bereits neun Spiele hinter sich gebracht. „Das wird schon hart. Wir müssen sehen, dass wir die Punkte in der eigenen Halle holen. Wenn wir komplett sind, dann ist das auch drin“, hofft Weber, dass die Mannschaft von Verletzungen verschont bleibt. So ist das vordringliche Ziel für Weber, „frühzeitig mit dem Abstieg nichts mehr zu tun zu haben. Ob wir allerdings wieder 18 Punkte holen, steht auf einem anderen Blatt“. Er selbst hofft, dass er gut durch die Rückrunde kommt: „Ein bisschen mehr Pause zwischen den Spielen würde mir gut tun, aber es muss halt auch so gehen.“
Der Vertrag des 34-Jährigen läuft aus, aber für ihn spricht nichts dagegen, beim Zweitligisten zu verlängern. „Ich habe schon Signale vom Verein bekommen, wenn es auch noch keine detaillierten Gespräche gegeben hat“, sagt Weber, der gerne noch zwei oder drei Jahre spielen möchte. Wenn er es auf dem Niveau der Hinrunde tun würde, wird man sich sicherlich auch bei der TSG Münster darüber freuen, diese Aussage zu hören. (vho)
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rainer sommer hat mit dem tv nieder-olm ein jahr verlängert.
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kann ja nicht jeder ständig an tankstellen rumhängen.

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Abschließend beklagte sich das SR-Wesen über Berichte und Äußerungen über SR-Leistungen. Seien es früher überwiegend Presseberichte gewesen, die
unsachlich und verbunden mit persönlichen Angriffen auf die Schiedsrichter, die Gemüter erregten, so habe sich hier ein neues Medium als Spielwiese für
unsachliche und persönliche Kritik an den Schiedsrichtern aufgetan: Die Gästebücher auf den Internetseiten der Vereine!!Anonym und unerkannt könnten sich dort so genannten Fans und Sportfreunde in einem unsäglichen Stil über andere Mannschaften, Spieler und auch
Schiedsrichter auslassen. Was hier an Müll produziert werde, gehe manchmal nicht auf die besagte Kuhhaut, sondern oft deutlich unter die Gürtellinie. Hier
seien die Vereine gefordert.Beiträge in Gästebüchern sollten, wenn sie beleidigend seien, vom Administrator der Internetseite zu löschen. Notfalls sollten, wie bereits bei einigen Vereinen
geschehen, die Gästebücher geschlossen werden. Vielleicht sei hier eine Anpassung der Rechtsordnung erforderlich.Verbale Entgleisungen sollten künftig unterbleiben, damit der Handballsport für alle Beteiligten fair und vor allem in der Öffentlichkeit sportlich dargestellt wird.
Es schloss sich eine Diskussion über die Verbesserung des Klimas zwischen Vereinen und Schiedsrichtern an, aus der der gute Wille beider Seiten zu einer Verbesserung deutlich zu erkennen war.
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Ein sehr erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Auswahlmannschaften der männlichen Jugend (Jahrgang 1990) und der weiblichen Jugend des Jahrgangs 1991. Jeweils ungeschlagen erreichten beide Teams die Endrunde um den Deutschen Meistertitel, die vom 9. bis 11. März 2007 in Freiberg/Sachsen stattfinden wird.Die weibliche Jugend unter Trainerin Yvonne Thon trat in Oberursel zunächst gegen Niedersachsen an und siegte dabei mit 31:16 Toren. Nach dem Erfolg gegen Hamburg mit 34:21 Toren gab es im abschließenden Spiel gegen Sachsen einen deutlichen 45:22 Sieg. Dabei hatten alle Gegner nie den Hauch einer Chance. Mit den gezeigten Leistungen gilt die Mannschaft als eindeutiger Favorit für die Endrunde.
Die männliche Jugend mit Trainer T. Scherer stand diesen Erfolgen in nichts nach. In der Sporthalle Heuchelheim startete man mit einem 37:16 Erfolg gegen Bremen. Danach gelang in einer spannenden Partie ein 28:25 gegen Südbaden und auch Brandenburg hatte mit 26:20 Toren das Nachsehen. Auch für dieses Team bestehen berechtigte Hoffnungen, den Deutschen Meistertitel zu erringen.
Ein großes Lob und herzlichen Dank an dieser Stelle den örtlichen Ausrichtern von der TSG Oberursel unter der Regie von T. Mair und der TSF Heuchelheim mit J. Winter an der Spitze.
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passt ja irgendwie - never ending story.
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Die Schiedsrichter bleiben ein Thema
Gambach. Wieder einmal waren die Schiedsrichter das Hauptthema bei der Halbzeitbesprechung der Handball-Landesligen und Oberligen. Für etwa zehn Vereine wird es Konsequenzen haben, weil sie keine Vertreter geschickt hatten, da es sich bei dieser Veranstaltung um eine Pflichtsitzung handelte. Sie müssen eine Strafe von 150 Euro bezahlen. Haupt-Kritikpunkt der Vereine war, dass die zunehmende Härte und Verletzungen nicht geahndet werden würden. In der sich anschließenden Diskussion stellte sich heraus, dass die jungen Schiedsrichter zu wenig von den Vereinen geschützt wurden, viele von ihnen mit dem Pfeifen aufgehört haben. Der Hessische Handball-Verband stellte die Probleme im Schiedsrichter-Wesen nicht in Abrede. Er machte aber auch die Vereine dafür verantwortlich, die nichts gegen den Schiedsrichter-Mangel tun würden und die auch die gegen sie verhängten Geldstrafen nicht interessierten.
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andere quelle, gleicher held...
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„Monsieur Handball“ und sein Kempa-TrickBad Boll. Wenn „Monsieur Handball“ auftaucht, dann blickt sogar Stefan Kretzschmar ganz ehrfürchtig drein: Als die deutsche Nationalmannschaft 2004 im Bachus-Club in Ljubljana ausgelassen den Gewinn ihres ersten EM-Titels feierte, wich Kretzschmar kaum von der Seite des Ehrengastes Bernhard Kempa. „Es ist toll, wenn man auch bei solchen Leuten noch diese Achtung genießt. Stefan ist ein großer Verehrer von mir“, erzählt Kempa stolz.
Und weil der 86-Jährige aus Bad Boll die Treffen der Generationen so genießt, bekam „Kretzsche“ die Antwort auf die immer gleiche Frage höchstpersönlich. „Natürlich will jeder wissen, wie das damals mit dem Kempa-Trick entstand. Auch Kretzschmar sollte ich das ausführlich schildern“, berichtet Kempa, 1952 und 1954 mit Deutschland Feldhandball-Weltmeister. Knapp 53 Jahre liegt der große Moment zurück, der Kempa zur handballerischen Unsterblichkeit verhalf, doch die Erinnerung ist bei dem ehemaligen Oberstudienrat noch erstaunlich frisch. Nicht zuletzt deshalb, weil der im Training einstudierte Trick beim inoffiziellen Länderspiel zwischen Deutschland und Schweden am 24. März 1954 in Karlsruhe zunächst schiefging. „Ich hatte nicht mit der Größe der Gegenspieler gerechnet“, erklärt der 31-malige Nationalspieler Kempa die Startschwierigkeiten des Steilpasses in den Torraum: „Doch dann klappte es das erste Mal und auch gleich das zweite Mal. Die Zuschauer standen kopf.“
Die Schweden kamen schon in der Pause ganz aufgeregt zu Kempa gelaufen und wollten wissen, was das für Kunststück war. Der gebürtige Oberschlesier zuckte kurz mit den Schultern und meinte cool: „Das werdet ihr in der zweiten Halbzeit noch ein paar Mal sehen.“ Der Kempa-Trick, bei dem ein in den Torraum springender Spieler ein Zuspiel ohne Bodenberührung zum Torwurf nutzt, ging in den nächsten Jahren um die Welt. Der Umstand, dass der Träger des Bundesverdienstkreuzes derweil am zweifachen und sogar dreifachen Kempa-Trick feilte, verrät viel über das Phänomen Kempa. Sowohl als Spieler als auch später als Trainer des Traditionsclubs Frischauf Göppingen legte er großen Wert auf eine gute Technikschulung und den Spaß am Spiel. Sein feines Händchen setzte Kempa, der Göppingen 1960 als Coach zum ersten deutschen Europapokal-Triumph führte, auch nach dem Ende seiner Handball-Karriere ein. Ohne jemals eine Trainerstunde genommen zu haben, wurde das Allroundtalent mehrmals Senioren-Welt- und Europameister im Tennis. Seine bevorzugte Spielweise verwundert nicht. „Die Gegner mit Stopps ans Netz locken und sie überlobben“, erzählt Kempa schmunzelnd und kann die Schadenfreude kaum verbergen. Noch heute spielt er pro Woche zwei- bis dreimal Tennis. Ende übernächster Woche steht allerdings wieder der Handball im Mittelpunkt. Kempa plant, so viele Spiele der deutschen Mannschaft wie möglich live zu verfolgen. Auch Kempa ist für die Weltmeisterschaft bestens gerüstet – für eine ausführliche Antwort auf die immer gleiche Frage.
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niemand verschenkt einfach so geld. wahrscheinlich brauchen die kolegen von dem projekt schnell anmeldungen, um die finanziers zu befriedigen.
ich bleib erstmal dabei - zu offensives marketing für meinen geschmack, solange ich nicht weiß, für was ich mich anmelde.
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Kirmse am Ende hellwach
29:29 - Kirchhof teilt sich die Punkte mit Verfolger Sachsen Neustadt-SebnitzVon Lisa Völske
Melsungen. Eigentlich waren die Zweitliga-Handballerinnen vom HC Sachsen Neustadt-Sebnitz der SG 09 Kirchhof über 60 Minuten gedanklich immer einen Tick voraus. Nur unmittelbar vor Ende schaltete die SG schneller als der Gegner. Als die Sächsinnen auf einen Pfiff der Schiedsrichter warteten, weil SG-Spielerin Manja Berger verletzt auf dem Boden lag, schnappte sich Kirchhofs Kreisläuferin Sabine Kirmse einfach den Ball und traf zum 29:29 (15:15)-Endstand.
"Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden", meinte SG-Coach Mile Malesevic. Weniger zufrieden war er mit den Referees. "Die haben viele krasse Entscheidungen getroffen." Wie etwa die Rote Karte gegen Juliane Kaspar (50.). Die Allrounderin traf HC-Regisseurin Nadja Krejcirikova bei einer Abwehraktion unglücklich im Gesicht und wurde deswegen des Feldes verwiesen. Für Malesevic eine übertriebene Hinausstellung, zumal Kaspar gerade Mitte der zweiten Halbzeit wichtige Impulse im Kirchhöfer Angriff setzte.
Wieder einmal in Topform präsentierte sich Kirchhofs Anna Miszczyj. Die Rechtsaußen war von Beginn an durchschlagskräftig und hielt ihre Mannschaft mit drei Toren in Folge im Spiel. Dabei profitierte sie von dem druckvollen Angriffsspiel ihrer Nebenleute, die immer bemüht waren, die treffsichere Linkshänderin frei zu spielen. "Ich bin sehr zufrieden mit mir, da ich die letzten sechs Tage krank war", erklärte Miszczyj. Trotz ihrer insgesamt elf Treffer war sie aber nicht zufrieden, dass am Ende nur ein Unentschieden für Kirchhof stand. "Wir hätten mehr verdient gehabt."
Etwas anders sah dies Gästetrainer Jörg Adam: "Meine Spielerinnen sind technisch besser als die Kirchhöferinnen. Allerdings haben sie es versäumt, die big points zu machen."
Tatsächlich schafften es die Sächsinnen oft, die Malesevic-Schützlinge in 1:1-Situationen alt aussehen zu lassen. Wiederholt fanden die quirligen HC-Spielerinnen Lücken in Kirchhofs 6:0-Abwehr, durch die sie mit voller Wucht Richtung Tor zogen. "Meine Spielerinnen waren verunsichert, da die Schiedsrichter kaum Schrittfehler gepfiffen haben", erklärte Malesevic. Statt auf Freiwurf entschieden die Unparteiischen auf Siebenmeter.
Letztlich musste Kirchhof froh sein, dass Kirmse kurz vor Schluss hellwach war und zum 29:29 ausglich. Dennoch, durch den Punktgewinn hat es die SG noch nicht geschafft, sich vom Abstiegskampf zu distanzieren. Nächste Gelegenheit bietet sich aber schon am Samstag. Da gastiert Ober-Eschbach in Melsungen.
SG: Bartek, Wedemeyer (für 1 Siebenmeter) - Berger 5, Miszczyj 11, Kerkossa 3/2, Kaspar 2, Kirmse 6, Heidenreich 2, Startschenko, Neutze (n.e.)
HC: Neßler - Markeviciute 3, Kankova 1, Pociecha 1, Scholz 3, Kalinauskaite 3/2, Barakova 7, Jez 3/2, Köhler 5/2, Krejcirikova 3, Adam
SR: Hörath/Heit (Zimdorf/Heroldsberg). Z: 350
Spielstände: 3:3 (6.), 7:9 (15.), 11:13 (23.), 17:19 (38.), 19:19 (41.), 23:20 (47.), 24:24 (51.), 25:27 (55.), 29:29.
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björn hanisch geht von der hsg römerwall zurück zum tv vallendar
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Eva Federhenn macht weiterMH. Die Oberliga-Handballerinnen des FSV Mainz 05 werden auch in der kommenden Saison von Eva Federhenn trainiert. "Ich habe ein konkretes Angebot vom Verein bekommen", erläuterte Federhenn, die Mitte der Vorrunde als Interimstrainerin für Vlado Stenzel in die Bresche war, der aus gesundheitlichen Gründen seinen Hut genommen hatte. "Es ist eine sehr reizvolle Aufgabe, den Trainerjob eigenverantwortlich von Anfang an zu übernehmen, nachdem ich diese Tätigkeit bisher ja immer nur kommissarisch übernommen hatte", sagte die 39 Jahre alte Ingelheimerin, deren Engagement ursprünglich bis Saisonende befristet war. "Ich möchte das ganz gerne einmal probieren, habe einige Unterstützung von Vereinsseite und hoffe, dass ich die Geschichte zeitlich bewältigen kann."
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ich seh das ähnlich, kollege michael.
klare und transparente angebote sehen anders aus. dazu der teaser "jetzt gleich anmelden" - und die e-mail inkl. adresse verteilen - um was zu sparen. na ja, jeder start ist schwer.
aber noch mal - ich zahl nur für etwas, das ich klar und eindeutig überschauen kann. das ist wohl noch in arbeit.
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Stimme deutscher Länderspiele
Handball-WM: Regierungssprecher Dirk Metz wieder am Hallen-MikrofonWIESBADEN Sein Job ist es, die Politik von Ministerpräsident Roland Koch zu verkaufen. Doch für die Zeit der Handball-Weltmeisterschaft nimmt Regierungssprecher Dirk Metz Urlaub. Dann steht er seinen Mann als Hallensprecher bei den Spielen der Deutschen.
Von Ulrich Schwaab
Überzeugungsarbeit brauchte Dirk Metz bei seinem Chef nicht zu leisten. Roland Koch gewährte seinem Sprachrohr zwei Wochen Urlaub. "Der weiß, was das für mich bedeutet", lobt der Regierungssprecher das Verständnis des Ministerpräsidenten für das Faible des Regierungssprechers. Der hatte schon vor über einem Jahr den Zeitraum der Handball-Weltmeisterschaft in Deutschland als dienstfreie Zeit beantragt - und erhalten. Für zwei Wochen wird die Stimme des deutschen Handballs Teil des deutschen WM-Aufgebotes, Metz wohnt bei der Nationalmannschaft, taucht für zwei Wochen ein in den Mikro-Kosmos Handball-Nationalmannschaft. "Das ist doch das Schöne. Nur für die Spiele einzufliegen, macht auch keinen Sinn", sagt der Mann mit der hohen Stirn und dem markanten Schnäuzer.
Zwar zieren sein Büro am Wiesbadener Kranzplatz die Insignien des Fußball-Bundesligisten Schalke 04, doch in Wahrheit ist Dirk Metz dem kleinen runden Leder näher als dem großen. Lange Jahre führte er als Hallensprecher die Fans der SG Wallau/Massenheim durch die Bundesliga-Heimspiele, ehe er 1992 von Bob Hanning für die Nationalmannschaft entdeckt wurde. Castings gab es damals noch nicht, Metz bekam den Zuschlag aufgrund seiner Erfahrung und Überzeugungskraft am Hallen-Mikrofon. Handball hat er selbst "nie gespielt". Aber, als gelernter Redakteur weiß er zu vielem etwas zu sagen. Über 200 Länderspielen der Handball-Nationalmannschaft verlieh Metz bislang seine Stimme.
Die allermeisten verliefen in sportlicher Spannung, aber ohne lebensbedrohliche Dramatik. Das war 1997 anders, als er bei der Handball-WM der Frauen das Halbfinale zwischen Deutschland und Russland erleben musste. Zwar nicht als Hallensprecher, weil ein Kollege turnusgemäß den Part übernommen hatte; doch Metz erlebte in Berlin, wie zwei Zuschauer durch die Messerstiche eines Irren ihr Leben ließen. "Diesmal soll es aber nur heiter und fröhlich werden", hofft Metz, der heute seinen 50. Geburtstag feiert.
Nervosität verspürt der erfahrene Sprecher nicht mehr. Sein Gespür für Stimmungen und die passende Stimmlage lassen Metz fast ausnahmslos den richtigen Ton treffen. "Kochs alter ego", wie ihn der "Stern" kürzlich titulierte, kennt sich in der Handball-Szene bestens aus. Liest Statistiken und ist "150 prozentig konzentriert, sobald das Spiel angepfiffen wird". Zumal auch der Handball immer schneller geworden ist und Metz sich nicht die Blöße geben will, einen falschen Torschützen zu nennen: "Sonst lacht die ganze Halle." Diese sind mittlerweile riesig, wenn die deutsche Auswahl zum Ball greift und Dirk Metz sie mit leicht rollendem R durch die WM begleitet. Sollte sich dann mal Roland Koch melden, wird Metz gewiss per sms das Ergebnis kund tun.
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