Beiträge von härter_schneller
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der toptorwart sorgt gerade für einiges aufsehen.

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der spielbericht auf der dhb seite verdient natürlich auch allergrößten respekt.
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Dass es eine nicht haltbare Lösung ist, bei einem Länderspiel Schiedsrichter aus dem Gastgeberland einzusetzen, erwies sich wieder einmal am Freitag bei der Partie zwischen Spanien und Deutschland in Huesca am Fuße der Pyrenäen. Ausgerechnet für das Spiel der beiden letzten Weltmeister hatte sich der spanische Verband entschlossen, ein Schiripaar aus seinen eigenen Reihen zu entsenden. Damit war die Partie schnell entschieden. Allein sieben Siebenmeter verhängten die „Unparteiischen“ gegen das deutsche Team in den ersten 30 Minuten – dazu vier Zeitstrafen. Auf der Gegenseite waren es zwei Strafwürfe und eine Zwei-Minuten-Strafe. So stand es, als Andrej Klimovets innerhalb von fünf Minuten zweimal auf die Bank geschickt wurde, schnell 3:8 (15.) und zur Halbzeit 13:18.Nach der Pause zeigte sich das deutsche Team weitaus engagierter, die Schiedsrichter großzügiger, aber an der 23:31 Niederlage gab es nichts mehr zu deuteln. Die Leistung der beiden Referees als Alibi zu nehmen, wäre allerdings fatal. Die Iberer, der Weltmeister von 2005, war seinem Nachfolger in allen Belangen überlegen. Allerdings wäre die Partie sicher nicht so früh entschieden worden und das Ergebnis nicht so hoch ausgefallen, hätten neutrale und objektive Schiedsrichter das Spiel geleitet.
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Original von Meikel
Na, dasist ein Ergebnis, welches alle Optionen offen lässt. Dormagen hat ja wohl kurz vor Schluss sogar ein besseres Ergebnis noch verdaddelt.Ich rechne am Mittwoch mit einer engen Kiste. Die Halle wird Dormagen sicherlich beflügeln, allerdings auch zusätzlich unter Druck setzen. Zudem müssen sie mindestens 2 Tore mehr werfen als Nettelstedt, wahrscheinlich sogar 3 Tore.
nicht dormagen, sondern duin. tto, absprache - und der kollege kriegt den ersten pass aus der spieleröffnung via freiwurf - und rotzt das teil planlos auf tor. oleole. da flatterten aber die nerven...
dormagen war spielerisch klasse.
die letzten zwei minuten waren gewolltes rot.
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das passt ja ganz gut...
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Wetzlarer Handballer auf dem Weg ins zehnte Bundesliga-JahrHSG spart für den Sport
06.06.2007Der Grat, auf dem die HSG Wetzlar in der Handball-Bundesliga wandelt, wird immer schmaler. Vor einem Jahr waren es ganze sieben Tore Vorsprung, die die Grün-Weißen im Fernduell mit Wilhelmshaven vor dem Gang in die Relegation rettete. Am Samstag verhinderte der überraschende, aber auch hauchdünne 30:29-Erfolg gegen den SC Magdeburg, dass die Wetzlarer nach neun Jahren aus der "stärksten Liga der Welt" absteigen müssen.
Der Jubel über den Klassenerhalt darf die Verantwortlichen bei aller Erleichterung nicht betriebsblind machen. Denn die Jubiläumssaison 2007/2008 in der Beletage wird für die HSG schwerer denn je. "Das ist eine größere Aufgabe als dieses Jahr. Mit Berlin und Essen kommt beileibe kein Fallobst aus der zweiten Liga dazu", weiß Trainer Volker Mudrow, der nach dem im Oktober 2006 geschassten Dragan Markovic und dem im Februar ebenfalls entlassenen Robert Sighvatsson den Karren in letzter Minute aus dem Dreck zog.
"Ich bin nicht der Trainer, der das Handballspielen neu erfunden hat. Wir haben beispielsweise am schnelleren Umschalten von Angriff auf Abwehr gearbeitet. Denn mit solchen Kleinigkeiten wird meist über Erfolg und Misserfolg entschieden", sieht der ehemalige Meistermacher des TBV Lemgo die spät, aber nicht zu spät gefundene 5:1-Deckungsformation und die gesteigerte Disziplin in der Offensive als die wichtigsten Bausteine bei der Sicherung der Erstliga-Zugehörigkeit.
Auf dem Weg dorthin gesteht Manager Rainer Dotzauer durchaus Versäumnisse ein. "Wir haben Fehler gemacht, die wir nicht noch einmal machen dürfen", sagt der HSG-Macher. "Wir müssen in einigen Bereichen Einsparungen planen, aber nicht im sportlichen Bereich. Das wäre falsch. Auf der anderen Seite werden wir die Eintrittspreise nicht erhöhen", macht Dotzauer klar. "Denn", so Coach Mudrow, "die Fans gehören zu den wichtigsten Sponsoren eines Vereins."
Axel Geerken, der in den vergangenen zwölf Monaten vom Stand-by-Torwart zum Geschäftsführer wurde, erklärt, wo gespart werden soll. "Die Kosten in der Vermarktung und bei der Miete der Arena machen etwa 20 Prozent unseres Etats aus. Wir überlegen zum einen, ob wir den Vertrag mit der Marketingagentur EFM auflösen und ich mich, unterstützt von Profis, auf diese Aufgabe konzentriere. Zum anderen reden wir mit der Stadt über einen Kompromiss in Sachen Arena-Miete. Da haben wir Vergleichswerte", sagt Geerken."Marketing und Hallenmiete machen 20 Prozent des Etats aus" Für Dotzauer heißt das natürlich nicht, "dass man die Kuh, die man melkt, jetzt schlachtet. Feststeht, dass es eine Herkulesaufgabe für Axel wird. Denn wir müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben, unseren Etat für die kommende Runde noch einmal erhöhen", spricht der Manager von einer Aufstockung auf 2,2 Millionen Euro.
Die HSG spart also für den Sport. Das kann Volker Mudrow nur recht sein. Auch wenn die Aufgabe für den Coach, der in Wetzlar einen Vertrag bis 2010 besitzt und im Sommer - sollte es mit der Haussuche klappen - samt Familie von Lemgo nach Mittelhessen umzieht, nicht leicht wird. "Wir brauchen natürlich Spieler, die uns nach den Abgängen von Kaufmann, Karipidis und Vucicevic in der Spitze weiterbringen. Aber genauso braucht die HSG Talente aus der Region. Deshalb ist es ein Ziel für die kommende Saison, dass unsere zweite Mannschaft in die Regionalliga aufsteigt", hofft Mudrow, der neben Co-Trainer Wolfgang Klimpke auch den künftig zum Jugendkoordinator "beförderten" Gennadij Chalepo an seiner Seite weiß.
Neben den Neuzugängen Volker Michel, Georgios Chalkidis und Marius Kasmauskas geht die Suche nach einem ersten Mann im linken Rückraum und einem zweiten, jungen Rechtsaußen neben Karipidis-Nachfolger Christian Hildebrand unvermindert weiter. "Mit Geld werden wir keinen ködern können", spricht der HSG-Coach Mudrow die Problematik an: "Die Liga ist ein Spiegelbild der Etats."
Zittern bis zum Schluss wollen die begeisterungsfähigen Fans sowie Dotzauer, Mudrow, Geerken und Co. aber sicher nicht. "Es wäre schon gut, etwas früher Planungssicherheit zu haben", lautet Mudrows primäres Ziel für 2007/2008. Zumal die HSG Wetzlar am letzten Spieltag der kommenden Saison beim übermächtigen THW Kiel antreten muss.
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HSG-Manager Dotzauer: "Wir sind in Wetzlar angekommen"Notplan feierlich verbrannt
Nach dem am letzten Spieltag mit einem 30:29-Sieg über Europapokalgewinner SC Magdeburg gesicherten Bundesliga-Klassenerhalt hat die HSG Wetzlar den Notplan für den Fall des Abstiegs "feierlich verbrannt". Dies erklärte Manager Rainer Dotzauer gestern in einem Gespräch mit dieser Zeitung.
Der 59-jährige Macher der Handball-Spielgemeinschaft aus Dutenhofen und Münchholzhausen freute sich gleichzeitig darüber, dass die Mannschaft zweieinhalb Jahre nach dem Umzug in die Rittal-Arena "endgültig in Wetzlar angekommen" ist.Obwohl Nebojsa Golic am Samstag offiziell verabschiedet worden ist, scheint das Thema noch nicht erledigt zu sein. Dotzauer kündigte ein Gespräch mit dem genialen Spielmacher an, der mit 856 Treffern in 161 Bundesligapartien Rekordtorschütze der Grün-Weißen ist.
Welche personellen Entscheidungen bringt der Klassenerhalt unmittelbar mit sich?
Rainer Dotzauer: Der Vertrag mit dem im Winter verpflichteten Mittelmann Kreso Ivankovic hat sich damit automatisch bis zum Ende der nächsten Saison verlängert. Ob er wirklich bleibt, ist aber noch nicht endgültig entschieden. Wir werden uns am Dienstagvormittag noch einmal zusammensetzen. Und am Donnerstag unterhalten wir uns auch noch einmal mit Nebojsa Golic (der praktisch für die gesamte Saison wegen ständigen Bandscheibenproblemen ausgefallen ist und dessen Vertrag nicht verlängert wurde, die Red.). Auch wenn wir ihn am Samstag offiziell verabschiedet haben. Er hat sechs Jahre bei uns gespielt und ist längst mit der Region verwurzelt.
Sie als Ur-Dutenhofener haben immer wieder von der ganz eigenen Atmosphäre in der von den Gegnern gefürchteten alten Halle geschwärmt. Was sagen Sie zur Stimmung und den beachtlichen Zuschauerzahlen in der Rittal-Arena?
Dotzauer: Wir sind als HSG endgültig in Wetzlar angekommen. Mal abgesehen von der Gänsehaut-Atmosphäre in der vollbesetzten Halle während und nach dem Spiel gegen Magdeburg war es für mich am ergreifendsten, zu beobachten, wie sehr sich die Menschen in der Stadt inzwischen mit uns identifizieren. Wildfremde Leute haben mich angesprochen und angerufen, um uns Glück zu wünschen und hinterher, um zu gratulieren. Die HSG ist in Wetzlar inzwischen zum gesellschaftlichen Ereignis geworden.
Wäre es bei einem Abstieg wirklich in der Arena weitergegangen?
Dotzauer: Ja. Aber nicht zu den jetzigen Bedingungen (die HSG zahlt rund 12 000 Euro Miete pro Spiel, die Red.). Der Hallenbetreiber hätte uns finanziell entgegenkommen müssen. Wir hatten einen Notplan aufgestellt und mit einem Saisonetat von 1,4 Millionen Euro den direkten Wiederaufstieg angestrebt. Den hat unsere fleißige Geschäftsführerin Ruth Klimpke heute Morgen feierlich in der Geschäftsstelle verbrannt.
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neuer (alter, nach der entlassung von paul schmidt) trainer in irmenach wird igor domaschenko, der auch die II. trainieren wird. ziel ist ein mittelfeldplatz
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so sieht sie aus, die staffel:
1. TV Offenbach
2. SV Hermsdorf
3. VTZ Saarpfalz
4. HSG Nieder-Roden
5. SF Budenheim
6. TSG Haßloch
7. TV Groß-Umstadt
8. TSG Groß-Bieberau
9. TV Hochdorf
10. TV Kirchzell
11. TV Gelnhausen
12. TV Nieder-Olm
13. HSG Pohlheim
14. HSG Irmen./Klein./Horbr.
15. HSG Mülh.-Kärl./Bassenh.
16. HG Saarlouis -
richtig. obiger bezug richtet sich ja auch auf eine einschätzung der saisonleistung und damit verbunden eine prognose der nächsten runde.
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was heißt durchsetzen? die muss doch erst mal ankommen in einem neuen land, in einer neuen welt, einer neuen sprache - und einer neuen mannschaft. von einer 19jährigen großes zu erwarten ist eher das erstaunliche.
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Wiesbaden für die SG ein zu teures Pflaster
Herber Dämpfer für Wallauer UmzugspläneVom 02.06.2007
möx. WIESBADEN/WALLAU Die Pläne des Zweitliga-Aufsteigers SG Wallau/Massenheim, seine Heimspiele in der kommenden Handball-Saison in der Wiesbadener Halle am Elsässer Platz auszutragen, stehen auf der Kippe. Die Unterredung zwischen SG-Manager Hans-Dieter Großkurth und Mannschaftsverantwortlichem Hendrik Ziegler mit Sportamtsleiter Karsten Schütze nahm auf jeden Fall nicht den von Wallauer Seite erhofften Ausgang. Ursache: eine Hallenmiete für die komplette Runde 2007/08 "im fünfstelligen Bereich", so Großkurth, ohne konkrete Zahlen nennen zu wollen. "Das entspricht nicht dem, was wir uns vorgestellt haben - und was wir zahlen können."Rechnet man die Kosten für die Hallenreinigung sowie entgehende Einnahmen durch das Catering dazu, ist man schnell bei einem Betrag jenseits der 30 000 Euro. "Die Kostenseite ist für uns nun mal der entscheidende Faktor", gesteht Großkurth, der das Gespräch als "Dämpfer" einstuft. Die Wallauer Hoffnungen ruhen nun auf einem Gespräch mit Bürgermeister Helmut Müller.
Trotz "machbarer Auflagen" (Großkurth) für die Ländcheshalle, um diese für die Zweite Liga fit zu machen, ist das bisherige Wallauer Heimdomizil angesichts von einer durch DHL-Spielleiter Uwe Stemberg zugelassenen Kapazität von nur 650 Zuschauern keine ernsthafte Alternative. Bleibt die Krifteler Kreissporthalle. Dort muss die SG Wallau/Massenheim als Main-Taunus-Verein keine Hallengebühr entrichten. Ein Fakt, "der nicht vom Tisch zu wischen ist", sagt Großkurth. Am Mittwoch trifft sich Wallaus Manager mit den Verantwortlichen des Kreises. Allerdings ist die Hallennot im Main-Taunus nicht minder groß wie in der Landeshauptstadt.
Mit den Verantwortlichen der TSG Eddersheim und des TV Hattersheim gilt es nun auszuloten, ob die Möglichkeit besteht, der SG neben den Spielen eine Trainingseinheit in der Kreissporthalle zu gewähren. Die Problematik gilt jedoch ebenso für Wiesbaden. Auch wenn Matthias Eichner, Sportlicher Leiter der HSG VfR/Eintracht, einräumt: "Wenn Wallau wirklich in Wiesbaden spielen will, gibt es von unserer Seite keine Probleme." Allerdings müsste die SG ihre Heimspiele Samstags um 20 Uhr - den von der DHL spätmöglichst zugelassenen Termin - austragen.
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Original von TusemFan
TUSEM sucht noch eine Torhüter und das soll es dann gewesen sein. Einen Namen gibt es auch schon."Jetzt fehlt nur noch noch jemand für die Torhüterposition. Ich bin sicher, dass wir in dieser Woche zum Abschluss kommen. Dann sind unsere Transferaktivitäten abgeschlossen", meinte Tusem-Prokurist Jens Wachowitz. Heißer Kandidat scheint der 37-jährige, 166-fache litauische Nationalspieler Almantas Savonis (HSG Düsseldorf) zu sein.
Quelle ist die NRZ
wenn die essener so weitermachen, sind sie nicht in der lage, die qualität in der liga anzuheben.
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Dominik Klein: Ein Mini auf großer Fahrt
THW Kiel gewinnt nach Champions League und Pokal auch die Meisterschaft. Dominik Klein steht symbolisch für die Triumphe des erfolgreichsten europäischen Handball-Klubs.
Der Handel mit den Devotionalien kommt zum denkbar günstigsten Zeitpunkt. Die T-Shirts mit dem Slogan „The winner takes it all“ und den vier darauf abgebildeten Pokalen dürften rasch reißenden Absatz finden. Schließlich hat Hobbydesigner Dominik Klein gestern mit dem THW Kiel auch den letzten möglichen Triumph eingefahren. Durch das 34:28 (14:14) gegen die HSG Nordhorn gewann der Klub seine 13. deutsche Handball-Meisterschaft – für Linksaußen Klein ging damit eine Saison der Superlative zu Ende. Nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft, dem Pokalsieg und dem Erfolg in der Champions League ergatterte er den vierten Titel in den vergangenen vier Monaten. „Sensationell, einfach unglaublich“, sei das, fand der Nationalspieler, ehe er zur Party auf dem Kieler Rathausbalkon entschwand.Dominik Klein, 23, spielt erst seit einem Jahr in Kiel, und doch steht er als Neuling symbolisch für den Triumphmarsch des Meisters in den vergangenen Monaten. Sein Wille, die rasante Spielweise gepaart mit eruptiven Gefühlsausbrüchen auf dem Spielfeld kennzeichneten zuletzt die Auftritte der Kieler, die sich trotz eines dezimierten Kaders und vier verletzter Stammspieler ins Ziel retten konnten. Dem punktgleichen HSV Hamburg nutzte das 36:32 (21:18) gestern bei Frisch Auf Göppingen nichts mehr, den Hanseaten blieb nur Rang zwei und damit das Nachsehen gegen den unersättlichen Nachbarn aus dem Norden. Kleins geplante T-Shirt-Produktion soll nun morgen anlaufen. So recht fassen kann der Linksaußen, den sie im Team alle nur „Mini“ nennen, den jähen Aufschwung allerdings noch nicht. „Ich bin schon mit dem Gedanken hierher gekommen, einmal auf dem Rathausbalkon als Deutscher Meister zu stehen“, sagte er. „Dass das nun gleich im ersten Jahr passiert, ist der Wahnsinn.“ Und ganz nebenbei eine historische Tat. Erstmals seit dem VfL Gummersbach 1983 gelang einem deutschen Verein neben dem Gewinn der Meisterschaft und dem Pokalsieg auch ein Erfolg in der Champions League binnen einer Saison.
Die Angst vor der großen Leere
Nicht selten steht bei Sportlern am Ende einer derartigen Erfolgspalette die große Leere. Was soll auch noch kommen? Eine bessere Spielzeit ist nicht möglich. Kiels Manager Uwe Schwenker hatte seinem jüngsten Spieler deshalb bereits nach dem Champions-League-Sieg scherzhaft nahegelegt, er könne jetzt getrost aufhören mit dem Handballspielen. „Mini hat die wichtigsten Titel abgeräumt, eigentlich müsste er seine Karriere nun beenden“, sagte Schwenker vor einem Monat. Die Botschaft prallte ab. „Wenn ich in meinen Pass schaue, sehe ich, dass ich noch einer der jüngeren Spieler bin“, sagte Klein. „Da ist doch klar, dass ich noch viele Ziele habe. Ich bin eh jemand, der sich nach Erfolgen ganz schnell wieder auf die kommenden Aufgaben freut. Ich will noch mehr erreichen.“ Diese Mentalität schätzen sie in Kiel. Deshalb nahmen sie Klein frühzeitig unter Vertrag. Bereits im Sommer 2005 statteten sie ihn mit einem Drei-Jahres-Vertrag, gültig ab der folgenden Saison, aus. Damals spielte Klein noch beim TV Großwallstadt, recht wechselhaft und ungestüm. Erst beim neuen Rekordmeister erlangte er die nötige Konstanz. „Das Jahr in Kiel hat ihm sehr gut getan“, sagt Bundestrainer Heiner Brand. „Dominik hat dort einen richtigen Reifeprozess durchschritten.“
Viel Leidenschaft, wenig Effizienz
Das war nötig, weil Klein nur schwer in ein taktisches Schema zu pressen war. Bereits bei seinen vorherigen Stationen im Profihandball, bei TuSpo Obernburg und der SG Wallau/Massenheim, bestach er zwar durch seine Vielseitigkeit; er erhielt Einsätze sowohl auf der Linksaußenposition als auch in der Rolle des Spielmachers. Aber bei aller Leidenschaft fehlte häufig die Effizienz in seinem Spiel. Das änderte sich erst mit dem Umzug in den Norden, 600 Kilometer entfernt von der Heimat gelang Klein der vielleicht entscheidende Schritt vom Talent zu einem Ausnahmehandballer. Maßgeblichen Anteil daran besitzt Zvonimir Serdarusic. Der bisweilen mürrische Kieler Trainer monierte anfangs Kleins forsche Art. „Der spielt, als hätte er ständig den Finger in der Steckdose“, sagte Serdarusic und probte mit seinem Spieler fortan vor allem eines: die Abgeklärtheit. Mit Erfolg. 144 Treffer in 34 Bundesligaspielen für den THW bedeuten Rang drei der klubinternen Torschützenliste.
Klein will den Kopf frei bekommen
Auch dieser Prozess will erst einmal verarbeitet werden. In der übernächsten Woche bricht Klein zu den Eltern ins nordbayerische Obernburg auf. Er hofft auf Entspannung. „Ich habe noch gar nicht den Kopf frei, um über das nachzudenken, was in den vergangenen Monaten alles passiert ist“, sagte er. „Aber wenn der Handball im Sommer für kurze Zeit in den Hintergrund rückt, werde ich irgendwo im Liegestuhl sitzen und die ganze Saison Revue passieren lassen.“
Viel Zeit bleibt dafür nicht. Kleins Freundin Isabell Nagel, die freilich der gleichen Profession frönt, wechselt vom Zweitligaklub HSG Bensheim-Auerbach zum Buxtehuder SV. Der Umzug steht ebenfalls im Sommer an, Klein ist fest als Helfer eingeplant. Und ab Mitte Juli beginnt schon die Vorbereitung auf die neue Saison. Klein hat sich viel vorgenommen. „Ich bin noch ziemlich hungrig auf Erfolge“, sagte er. Minis große Fahrt soll längst noch nicht beendet sein.
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gensungen hat die lizenz. und sportlicher absteiger sind und bleiben abgestiegen.
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wer handball liebt, der liebt den ball des thw. grandiose spielerische leistung und unglaublichephysische präsenz des teams - die haben nicht trotz der verletzten drei titel geholt, sondern weil sie absolut fit waren. in sachen abwehr und gegenstoß stellt kiel das nonplusultra dar. hat spaß gemacht, den buben dabei zuzusehen.
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der junge wird demnächst nen ganz großen schrank anbauen. der wird in zukunft noch ne menge pokale einsacken.
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einfach ne klasse leistung der hsg. magdeburg nicht anders als in anderen spielen der letzten wochen.
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Handball/TV Beyeröhde: Kein Trikot für die Neuauflage?Für den TV Beyeröhde gehen die Play-offs wegen der Neuansetzung der Gruppe B nun wieder von vorne los. Für die Spielerinnen kommen die zusätzlichen Spiele überraschend.
Wuppertal. Die Begeisterung über die Neuansetzung der Play-off-Runde Gruppe B (der Bundesliga-Aufsteiger TuS Metzingen wurde wegen eines Passvergehens mit Punktabzug bestraft und auf Platz 5 der Süd-Tabelle zurückgestuft., d. Red.) hält sich bei den Spielerinnen und auch bei Trainer Dieter Trippen in Grenzen.
Das Rückspiel des Halbfinales gegen den Nachrücker Bensheim/Auerbach steigt am Sonntag, 3. Juni, in der Heckinghauser Halle. Ein Termin für das Hinspiel wird noch gesucht.
„Unser neuer Gegner HSG Bensheim/Auerbach hatte jetzt fast fünf Wochen Pause und hat zwei Meisterschafts- und vier Play-off-Spiele weniger bestritten als wir. Die trainieren jetzt eine Woche, während wir kräftemäßig auf dem Zahnfleisch gehen“, äußerte sich Dieter Trippen sehr skeptisch.
Im zweiten Halbfinale treffen der SVG Celle und der finanzstarke SC Markranstädt aufeinander. Gesucht wird der zweite Aufsteiger neben der HSG Sulzbach/Leidersbach.
Für die Beyeröhder Spielerinnen kommen die zusätzlichen Spiele ebenfalls überraschend und eher unwillkommen. „So ein Blödsinn. Damit haben wir nun wirklich nicht gerechnet“, schimpfte Steffi Bergmann, die – wie die meisten Spielerinnen – nach der obligatorischen Abschluss-Tour nach Mallorca auch schon ihren Urlaub gebucht hatte.
„Aber eine andere Lösung gab es doch nicht. Stell dir mal vor, die hätten uns als den Finalpartner von Metzingen zum Aufsteiger geklärt. Das hätte noch mehr Proteste gegeben“, erklärte Bianca Trumpf.
Einmütig das Mitgefühl mit den „TuSsies“ aus Metzingen, die in der Heckinghauser Halle nach den 33:26 und 30:29-Erfolgen über Beyeröhde ausgelassen gefeiert hatten. Allgemeines Kopfschütteln im Beyeröhder Lager, dass nun die Metzinger Funktionäre die Spielerinnen um die Früchte ihrer Arbeit brachten.Dass Metzingen nicht ungeschoren davon kommen würde, hatte Kapitän Ilka Held schon am Sonntag Abend geahnt. „Da gibt es Paragraphen, und an die sind alle gebunden“, war ihre zutreffende Prognose gewesen. So wird sie wahrscheinlich auf den geplanten Italien-Urlaub verzichten müssen und fragt: „Wer ersetzt uns die Kosten?“
Während dessen hat Dieter Trippen mit Teresa Utkovic Kontakt in Schweden aufgenommen. Ingrid Kudrocova, die am Sonntag verabschiedet wurde, wird die Rückkehr in ihre slowakische Heimat verschieben.
Vor ganz anderen Problemen steht die ebenfalls verabschiedete Kreisläuferin Vicky Marquardt, die zur SG Kirchhof wechselt, nun aber ihre Beyeröher Karriere um vier Spiele verlängern muss. „Ich habe meine beiden Trikots mit der Nr. 18 am Sonntag Abend verschenkt. Was soll ich denn jetzt anziehen?“
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48. in der c-jugend ist zwei minuten vor dem ende. und das bei -1.
