naja, liebe analysten : der gegner hat vom punkt auch kaum besser getroffen...
Beiträge von härter_schneller
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stimmt.
schreib ne protest-mail
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so ungewöhnlich ist das nicht - der dhb sichtet schon seit jahren seine rückraum-"hünen" so.
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richtig schade. unausgewogene regelauslegung in der schlußphase. da hätte hbw das spiel mit mindestens einem unentschieden gestalten können, aber der pfiff / die pfiffe blieben aus. der tbv "kraus" hat richtig glück gehabt.
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ja, ich denke auch dass das die buben in kiel genauso sehen.

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das ist doch identisch für kiel oder hamburg. wenn in kiel leistungsträger ausfallen, wird die champions league unwahrscheinlicher - na gut, letzte saison haben sie das gegenteil bewiesen. minden will in der liga bleiben und hamburg meister wedden. die ziele sind unterschiedlich, die auswirkungen von ausfällen identisch. minden steigt ab, wenn der falsche mann lange verletzt ist, hamburg wird dritter, wenn der falsche mann lange verletzt ist.
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Diagnose - Selbst schuldVon Dr. med. Bernd Hontschik
Seit der allerletzten der unzähligen Gesundheitsreformen gibt es eine ganz und gar neue Kategorie von Diagnosen: die "selbst verschuldeten" Krankheiten des Paragraphen 294 a im 5. Sozialgesetzbuch. Für die dadurch verursachten Behandlungskosten kommt die Solidargemeinschaft nicht mehr auf, die Kosten muss der Kranke selbst zahlen. Das leuchtet doch jedermann sofort ein.
Zum Beispiel: Da sucht jemand ein Piercing-Studio auf und lässt sich einen Ring in die Nase, den Nabel oder eine der Lippen einziehen. Oft geht das ja gut, aber wenn doch eine Vereiterung auftritt, ein Abszess oder eine lebensgefährliche Blutvergiftung, muss ich als behandelnder Chirurg den Patienten ab sofort persönlich zur Kasse bitten. Er ist schließlich selbst schuld. Oder: Da lässt sich jemand eine Tätowierung anbringen, am Rücken, am Arm oder an versteckteren Stellen. Das geht auch meistens gut. Aber wenn nicht: Die Krankenkasse ist nicht mehr zuständig, der Patient ist schließlich selbst schuld. Oder: Da lässt sich jemand seine Brust vergrößern, sein Fett absaugen. Wenn das gut gegangen ist, reden wir nicht darüber. Aber wenn es zu Komplikationen kommt? Das muss jetzt auch selbst bezahlt werden. Schließlich hat den Patienten ja niemand gezwungen, sich zum Schönheitschirurgen zu begeben.
Aber weiter: Eine Frau geht zum Juwelier, lässt sich Ohrlöcher stechen. Es geht schief. Selbst schuld! Sie tragen modisches Schuhwerk und haben jetzt Fußschmerzen? Selbst schuld! Sie haben sich die Haare färben lassen, Ihre Kopfhaut ist allergisch geschwollen, hochrot und schmerzt? Selbst schuld! Sie essen zu viel, werden rund und fett, bekommen Diabetes, Bluthochdruck und werden gefäßkrank? Selbst schuld! Sie brechen sich beim Skifahren die Knochen oder sind gar beim Drachenfliegen abgestürzt? Selbst schuld! Sie rauchen, bekommen Lungenkrebs? Selbst schuld! Sie haben sich zu viel in der südlichen Sonne geräkelt? Hautkrebs? Selbst schuld! Sie steigen morgens in ihr Auto, fahren zur Arbeit, Sie verunglücken und gehören zu den Zehntausenden Schwerverletzten jedes Jahr? Selbst schuld?
Aber damit nicht genug. Die Gesundheitsreform wird nun schon wieder reformiert: Wir Ärzte müssen alle Patienten, die selbst an ihrer Krankheit schuld sind, ab 1. Januar 2008 "melden". Wem? Den Krankenkassen. Ärzte als Hilfspolizisten.
Ab 1. Januar müssen Sie sich also fragen: Habe ich die Krankheit vielleicht selbst verschuldet? Wird der Arzt mich vielleicht "melden" müssen? Kann ich das dann selbst bezahlen? Tja!
und ein leserbrief/ kommentar:
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Vorschrift mit fataler WirkungZu: "Selbst schuld" von Bernd Hontschik, FR-Wissen vom 3.11.
Wenn zum Beispiel nach Tätowierungen, Piercings oder Schönheits-Operationen gesundheitliche Probleme auftreten, müssen die Behandlungskosten aufgrund der letzten Gesundheitsreform in Zukunft von den Betroffenen teilweise selbst getragen werden. So weit, so populistisch. Herr Dr. Hontschik hat in seinem Kommentar sehr treffend den Blick geöffnet für die Konsequenzen aus dieser Verschuldensdebatte. Seine Liste von Beispielen lässt sich noch verlängern: Was ist mit den Verletzungen im Breitensport? Denn es sind keineswegs die immer wieder bemühten Drachenflieger, die hohe Behandlungskosten verursachen, sondern Fußballer und Handballer im örtlichen Verein. Und was ist mit den Kosten einer lebenslangen Aids-Therapie bei Menschen, die den Rat zu Safer Sex (vielleicht nur ein einziges Mal) nicht befolgt haben? Hier hat eine Vorschrift in die Gesundheitsgesetze Einzug gehalten, die fatale Wirkungen entfalten und das Gesundheitssystem nachhaltig verändern kann - nicht zum Besseren. Und es wird wieder einmal Bürokratie aufgebaut statt abgebaut. Insgesamt ein sehr bedenkliches Unterfangen.
Norbert Klusen, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse,
Hamburg
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Urteil 16/2007
In Sachen Einspruch der XXXXXXXX gegen die Wertung des Spieles Nr.XXX, XXXXXX, XXXXXX:XXXXXXX erging in schriftlicher Verhandlung nach mündlicher Beratung in Alsfeld durch das Verbandssportgericht in der BesetzungXXXXXXXXXXX, Vorsitzender
XXXXXXXXXXXXX, Beisitzer
XXXXXXXXXX, Beisitzerin 1. Instanz folgendes Urteil:
1. Dem Einspruch der XXXXXXX gegen die Wertung des Meisterschaftsspieles XXXXXXXXX XXXXXXX:XXXXXXX wird stattgegeben
2. Das Meisterschaftsspiel ist durch die Spielleitende Stelle neu anzusetzen.
3. Die eingezahlte Rechtsmittelgebühr in Höhe von 75,--,--€ ist der xxxxxxxxl zurückzuerstatten.
4. Die Kosten des Verfahrens gem. Kostenbeschluß des Vorsitzenden (siehe unten) trägt der HHV.
SachverhaltIm Meisterschaftsspiel Der XXXXXXXXXX am XX.XX.XXXX XXXXXXXXXX:XXXXXXXXX, geleitet von den SR XXXXXXXX und XXXXXXXX, kam es in der 45. Spielminute zu folgender Begebenheit: Beim Stande von 19:21 lief die XXXXXXXX einen Tempogegenstoß. Während dessen pfiff der Zeitnehmer einen Wechselfehler der angreifenden XXXXXXXl. Dieses Signal wurde jedoch von den SR nicht vernommen und so kam es zu einer Aktion, die einen Strafwurf in Verbindung mit einer Zeitstrafe zu Lasten XXXXXXXX forderte. Während der Spielzeitunterbrechung konnte der Zeitnehmer auf sein zwischenzeitiges Handeln aufmerksam machen und die SR setzten das
Spiel mit Freiwurf für XXXXXXXX an der Seitenauslinie in Höhe des Auswechselraumes von XXXXXXXXX fort und bestraften die fehlbare Spielerin von XXXXXXXXX mit einer Zeitstrafe. Die während der Spielzeitunterbrechung verhängte Zeitstrafe gegen XXXXXXXX wurde durch die SR zurückgenommen. Das Spiel endete schließlich mit 26:25.Der obige Vorfall wurde als Einspruchsgrund auf dem Spielbericht vermerkt, wobei die SR vergaßen, „ja“ in der Rubrik „Einspruch angekündigt“ kenntlich zu machen. Der Sachverhalt wurde jedoch nachvollziehbar vermerkt und die Vereine bestätigten die Kenntnisnahme durch Unterschrift. Mit Schreiben vom 17.09.2007 wurde der Einspruch gegen die Spielwertung begründet. Der VVSpG entschied auf Durchführung im schriftlichen Verfahren, holte die erforderlichen Stellungnahmen ein und teilte den Beteiligten die Zusammensetzung der Rechtsinstanz mit, gegen die keine Bedenken geäußert wurden.
Entscheidungsgründe
Das Rechtsmittel wurde form- und fristgerecht eingelegt und ist auch begründet.
In ihrer Stellungnahme bestätigten die SR, dass sie eine ausgesprochene Zeitstrafe zurückgenommen hatten und somit einen Regelverstoß begingen. Es ist nicht zulässig, eine Zeitstrafe, die während einer Spielzeitunterbrechung ausgesprochen wurde, zurückzunehmen, auch wenn das Signal vom Zeitnehmer zunächst nicht wahrgenommen wurde. Die Kommentierung zu Regel 2:9 der IHF-Regeln legt dies ausdrücklich fest:“ Persönliche Strafen, die die SR zwischen dem Signal vom Tisch und der Wahrnehmung ausgesprochen haben, bleiben jedoch gültig, unabhängig von der Art des Vergehens und der Art der Strafe“..
XXXXXX macht in der Erwiderung der Rechtsmittelschrift geltend, dass im Spielbericht nicht durch Markierung bei „ja“ kenntlich gemacht wurde, dass Einspruch angekündigt wurde und stellt den Antrag auf Verwerfung des Rechtsmittels wegen Formfehlers. Wie eine fernmündliche Befragung des SR XXXXXXX durch den VVSpG ergab, dass die SR tatsächlich diese Handlung vergaßen, wurde hierbei jedoch auch festgestellt, dass der Einspruchsgrund im Spielbericht korrekt und zusammenhangsbezogen vermerkt wurde und somit der Einspruch verhandelbar ist. Für das VSpG lag somit ein Regelverstoß der SR vor, der aufgrund des Spielausgangs mit einer Tordifferenz von einem Treffer spielentscheidenden Charakter hatte und folglich das Spiel neu anzusetzen ist.
Selbstverständlich ist ihnen hier ein Fehler unterlaufen, jedoch verdient das Einräumen des Fehlers höchste Anerkennung, da auf diese Weise ein Fehler problemlos beseitigt werden konnte und dieses Einhalten und Befolgen der ordnungsgemäßen Wahrheitspflicht – die nicht zuletzt auch das Verständnis von Sportlichkeit beinhaltet – vorbildlich ist.
geht wohl um frauen - oberliga hessen:_
F-OLQ2 002 15.09.2007 17:00 TSG Worfelden - SG Bruchköbel 26 : 25 2 : 0
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richtig. ich persönlich glaube auch daran, dass solche dinger immer zu einem zurückkommen - irgendwann.
dann wird ein solcher trainer eben nicht mehr ernstgenommen, bekommt es mal "zurück" oder sonst was.
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der ist wohl eher das opfer einer kompletten neuausrichtung der ziele beim tbv geworden. statt schaffen in der halle mit jungen kerlen nun glänzen auf der großen bühne. da muss dann halt ein echter klassemann, ein erfahreren trainer, der einen namen hat, bei den sponsoren-meetings und auf dem foto im anzug gut ankommt, her.
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die bundesliga wird immer mehr zur reise nach jerusalem. da wird ein spieler *hier-bitte-titel* in seinem verein und holt sich seinen kumpel als trainer oder spieler bei. in der börde hats nicht geklappt, nun darf kollege baur als trainer-novize millionenschwere erfahrungen in lemgo sammeln. bärenstark
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Zitat
Original von Aeppel222
(...)Lob gibt es meinerseits für den Auftritt von Lina Abramauskaite in der zweiten Halbzeit: Sie machte endlich einen wachen Eindruck und war Aktivposten in unserer Abwehr und bügelte ein paar Schnitzer von Shcherbakova und Wriedt aus.
(...)
der trainer siehts anders:
ZitatHarsche Kritik gab’s für Lina Abramauskaite („ich kann als Trainer da scheinbar mit Engelszungen reden: sie muss einfach mehr aus sich herausgehen“) und Natascha Shcherbakova („das war kein gutes Spiel von ihr“).
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meine güte, lothar. wenn du immer noch nicht gelernt hast, dass fairness und solche dinger im sport genauso wie anderswo bei den menschen die leuchtende ausnahme sind, dann schau beim nächsten mal noch mal genauer beim trainer hin. meinem freund.

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"muss" man eigentlich in russland mit 5.1 oder 3:2:1 spielen? Kraus und baur freuen sich
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Zitat
Original von Jens M.
(...)Da können wir nur hoffen das Leipzig viele Punkte für die EC Wertung sammelt. Wenn nicht können die deutschen Frauenteams demnächst immer ab Runde 1 und ungesetzt in die EC Wettbewerbe starten.
ist doch in ordung. dann spielen sie wenigstens vier- bis sechsmal statt zwei- bis viermal.
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das thema ist ja wieder aktuell. in handball-world.com steht mehr zum verzicht der tsg friesenheim.
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Favorit forsch entgegen treten TGO-Handballfrauen empfangen morgen HBC Bascharage aus LuxemburgNicht aufzuhalten: TGO-Spielerin Britta May (rotes Trikot) setzt sich gegen ihre Bretzenheimer Kontrahentin durch und erzielt einen ihrer neun Treffer beim 34:21-Sieg.
Foto: Deines/maprVom 20.10.2007
Zwei der drei noch unbesiegten Teams in der Handball-Oberliga der Frauen treffen am morgigen Sonntag in der Wonnegauhalle direkt aufeinander. Um 16 Uhr empfängt die TG Osthofen als neuer Spitzenreiter (7:1 Punkte) den noch verlustpunktfreien luxemburgischen Vertreter HBC Bascharage zum reizvollen Topspiel.
Von Frank BeierAn den Luxemburgerinnen scheiden sich derzeit allerdings die Geister. Grund ist eine kaum nachvollziehbare Regelung: Der HBC Bascharage besitzt kein Aufstiegsrecht, spielt also quasi außer Konkurrenz, aber trotzdem zählen für die gegnerischen Teams die Punkte. "Ich habe nichts dagegen, dass Bascharage bei uns mitspielt, aber man sollte alle Spiele mit 0:0 werten", meint TGO-Trainerin Martina Hamm, die eine mögliche Wettbewerbsverzerrung befürchtet. Zudem könne Bascharage Meister werden und damit einem deutschen Team den Titel wegschnappen. Diese sportlich höchst fragwürdige Situation hat die TSG Friesenheim vor Wochenfrist veranlasst, zum fälligen Punktspiel in Luxemburg nicht anzutreten. "Dafür haben sie eine saftige Geldstrafe bekommen, aber auch eine große Diskussion entfacht und etwas ins Rollen gebracht, was vielleicht zu einer Änderung führen wird", so Hamm.
Dass die seit Jahren beste luxemburgische Damenmannschaft in diesem Jahr Oberliga-Meister werden kann, davon ist die Osthofener Trainerin überzeugt. Denn gegenüber der vergangenen Saison, als Bascharage hinter Zweibrücken "nur" Vizemeister wurde, ist die Mannschaft weiter verstärkt worden und hat ihre erste drei Spiele in der laufenden Runde entsprechend deutlich gewonnen. "Bascharage hat Regionalliga-Format", glaubt Martina Hamm. Dennoch ist ihr vor dem morgigen Kräftemessen in der Wonnegauhalle keineswegs bange. "Nach unseren letzten guten Leistungen gehen wir selbstbewusst in dieses Spiel", habe man in dieser Partie ja nichts zu verlieren, sondern könne eigentlich nur gewinnen: "Wir werden uns nicht verstecken, sondern forsch nach vorne spielen."
Das geänderte Deckungssystem, das zuletzt gegen allerdings wesentlich schwächere Gegner so gut geklappt hat, wird auch morgen gegen die favorisierten Luxemburgerinnen praktiziert: offensiv und aggressiv. Damit hofft man dem gefährlichen Bascharager Rückraum einiges an Wirkung nehmen zu können. "Gelingt dies, haben wir eine kleine Chance, und die wollen wir nutzen", sagt Martina Hamm, die ihr junges Team aber keineswegs unter Druck setzt: "Wir sind der Außenseiter, gehen aber keineswegs ängstlich in dieses Spiel - sonst könnten wir die Punkte ja gleich dort hinschicken..."
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.…ikel_id=3015141 -
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Haaß: Ich will mit nach PekingHandball: Der Rückraumakteur spricht über seine bisher bescheidene Saison
Vom 24.10.2007
MANNHEIM Vier Akteure der Rhein-Neckar Löwen stehen im Aufgebot der Deutschen Handball-Nationalmannschaft, die von heute bis Sonntag beim Supercup in der Dortmunder Westfalenhalle und in Halle für die Europameisterschaft im kommenden Jahr in Norwegen testet: Oleg Velyky, Henning Fritz, Oliver Roggisch und Andrej Klimovets. Nicht mit dabei sind Christian Schwarzer, der offiziell zurückgetreten ist, allerdings noch mit einer Teilnahme an Olympia in Peking nachdenkt, Uwe Gensheimer, der als Nachrücker bereit steht, und Michael Haaß.Das Interview
Besonders um Haaß gab es in den vergangenen Wochen einige Spekulationen. Der 23-jährige Rückraumakteur spielt eine eher bescheidene Saison. Bei den Löwen bekam er in der laufenden Runde nicht viel Spielzeit. Eine Tatsache, die dem Weltmeister den Platz im Nationalkader gekostet hat. In der vergangenen Woche wurde berichtet, dass die Mannheimer Haaß sogar vielleicht zum Aufsteiger Füchse Berlin abgeben. Im Gespräch mit unserer Zeitung äußert sich der 1,95 Meter große Akteur zu den Gerüchten und spricht über seine derzeitige Situation.
Herr Haaß, Sie wurden von Bundestrainer Heiner Brand nicht zum Supercup eingeladen, nicht mal bei den möglichen Nachrückern aufgeführt. Sind Sie traurig?
Michael Haaß: Klar, aber ich akzeptiere die Entscheidung. Ich spiele derzeit nicht viel im Verein. Spieler wie Sebastian Preiß von Lemgo oder Martin Strobel aus Balingen haben im Klub viel mehr Einsatzzeit. Ich habe mit dem Bundestrainer geredet, und er hat mir gesagt, dass er eben nur Spieler nimmt, die in ihren Klubs viel spielen. Und da haben im Moment eben andere die Nase vorn.
Bei den Löwen lief es für Sie bislang nicht so richtig. Es wurde schon spekuliert, dass sie nach Berlin wechseln. Ist da was dran?
Haaß: Manchmal wird viel geschrieben. Ich habe davon das erste Mal gehört, als es in der Zeitung stand. Da ist aber nichts dran. Ich gehe davon aus, dass ich Löwe bleibe.
Gegen Wetzlar hat Coach Iouri Chevtsov Ihnen seit langem wieder mehrere Minuten Spielzeit gegeben. Aber richtig in den Vordergrund konnten Sie sich nicht drängen.
Haaß: Nein, das war kein besonderes Spiel von mir.
Haben Sie das Gefühl, dass der Trainer noch auf Sie baut?
Haaß: Ja, klar. Er vermittelt mir jedenfalls diesen Eindruck.
Was fehlt derzeit?
Haaß: Wenn ich das wüsste. Ich werde jetzt auf jeden Fall in der Supercup-Pause hart arbeiten.
Den Traum von Olympia 2008 in Peking träumen Sie noch?
Haaß: Sicher, ich will mit nach Peking und auch zur Europameisterschaft. Alles hängt eben davon ab, ob ich im Verein gute Spiele mache.
Das Gespräch führte Felix Semper.