mehr professionalisierung heißt auch immer: geld, mehr geld - viel mehr geld. so viel geld, dass eine mannschaft professionel dem handball-spielen nachgehgen kann. das heißt, die machen sonst nichts großes, handball ist no1.
nun mag im (über-)großen bruder fußball noch in der oberliga frisches kapital zu aquirieren sein - aber im handball? im "unterhaus", in der (sic!) zweitklassigkeit?
in der hiesigen sponsorenkultur sind es im handball lokale oder bestenfalls regionale sponsoren, die das kapital zur verfügung stellen. audsnahmen sind dann auch gleich die großen tiere a la löwen.
wer also soll das nötige kapital für zweitligisten zur deren "professionalisierung" aufbringen?
wer hat denn in der ersten und zweiten liga "große" (bsp. börsennotierte) unternehmen als sponsoren? in der zweiten liga steckt viel geld von sparkassen und anderen lokalen größen, deren ressourcen sind beschränkt. und warum da frisches geld laufen soll, wenn es nur noch eine zweite liga gibt, die dann aber immer noch zweitklassig ist, konnte mir noch keiner erklären.
für einen lokalen / regionalen sponsor ist es allerdings wiederum uninteressant, großes geld anzufassen, um mal im dsf oder gar bei hbl-tv zu erscheinen oder sich ähnliche bundesweite bühnen zu erkaufen. um im bild zu bleiben - das ist es der sparkasse oder-neiße nicht wert, die haben keine kunden in bamberg.