Beiträge von härter_schneller

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    Original von Müllers Omar
    Ob eine Stadt ihre Gelder für die Standortwerbung nun z.B. für irgendwelche Messeauftritte ausgibt oder als Imageträger einen Bundesligaclub unterstützt, das kommt doch für den Steuerzahler aufs gleiche raus...

    mit dem feinen unterschied, das besagte stadt im ersten fall den eigenen auftritt organisiert und verantwortet, wohingegen im zweiten fall höchstens die zuschauerposition beim handeln eines unabhängigen akteurs bleibt...

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    Original von Nr. 3 lebt!
    Mehr können unsere Kiddies nicht lernen!!!

    deine kiddies lernen nicht vom spielsystem sondern vom training und dem trainer. wer keine oder unsinnige anforderungen stellt, kann in egal welchem spielsystem spielen, ohne voranzukommen.

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    Original von Wieland
    Ich verwechsel gar nix. Nur wurde bei dem Championsleagueauslosung vom Pressesprecher der HBL Arnulf Beckmann höchst persönlich ein Verdacht geäussert. Wenn so ein offizieller Mensch die EHF anzweifelt kann ich doch in dieser Plauderecke meinen Spekulationen nachgehen, oder?
    Ich wollte doch nur wissen, ob die Auslosung DHB-Pokalauslosung im Fernsehen vorgenommen wurde. Konnte man die Markierungen sehen? Oder waren die Dosen vielleicht unterschiedlich schwer?

    huch. auf einmal ists nicht mehr lustig. ;)
    was soll denn bei der cl-auslosung gemauschelt worden sein? das klang mir eher nach einem sarkastischen kommentar...

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    Original von Ronaldo
    Vielleicht nochmals zur Erläuterung:

    Der Ruf "Schieber" unterstellt dem Schiedsrichter, er würde das Spiel absichtlich manipulieren. Ob nun gegen Bezahlung (vgl. Hoyzer) oder aus eigenen Interessen sei mal dahingestellt. Das ist schon ein sehr harter Vorwurf, es geht dann um das Bezichtigen einer Straftat. Das ist weit mehr als nur die Beschwerde über eine schlechte Leistung.

    Von daher gibt es KEINEN Grund, der Schieberrufe rechtfertigen würde. ( Karsten Lichtlein & Co.).

    Das einzige, was aus meiner Sicht zu rechtfertigen wäre, wären Rufe/Pfiffe, mit denen die Zuschauer den SR ihre Unzufriedenheit mit deren Leistung klar machen.

    Bevorzugen sollte man aber immer noch das persönliche Gespräche. Ich habe damit schon sehr positive Erfahrungen gemacht, als in der laufenden Saison zwei Buli-SR ihre Fehlentscheidung ganz klar zugegeben haben, sich bei dem betroffenen Spieler entschuldigt haben und hinterher auch gegenüber Funktionären, Presse und Fans ihren Fehler bekannt haben. In solchen Fällen gilt aber das alte Sprichwort "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus." Wer natürlich die SR anpöbelt und dumm anmacht, wird auch kein konstruktives Gespräch führen können.

    entschuldige bitte - aber du träumst. ;)
    wer in die halle geht um die so viel zitierten emotionen rauszulassen, der wird einen teufel tun und sich mit irgendwelchen akteuren des spiels sachlich unterhalten. das liegt nicht im interesse. nein; ich hab gezahlt und jetzt darf ich auch. und zwar auch aus der sicheren anonymität der masse heraus den typ in schwarz angeifern. was ich sonst natürlich nie könnte. oder mich nicht trauen würde.
    und natürlich bezichtioge ich einen sr aller möglichen verfehlzngen. ganz besonders derer, die ihn besonders beleidigen. das ist ja nun mal der kerninhalt einer beleidigung.

    also kurzum - fans kann niemand erziehen. aber ihnen grenzen setzen, das kann man sehr wohl. und da sind zum beispiel auch die trainer selbst gefordert, die alle naslang verkünden (lassen) das natürlich die sr entscheidenden anteil am mißerfolg des teams hatten. lest mal die montägliche berichterstattung, das taucht häufiger auf als ein kritisches wort über die fehler der eigenen spieler.

    genauso tragen die geiferer im trainingsanzug zur ätzenden athmosphäre in so mancher halle bei. was sich auf manchen bänken bei den vermeintlichen fachleuten alias trainern abspielt, empfinde ich als viel widerwärtiger als das outing der fans.

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    Die deutschen Handball-Frauen sind endgültig in die Weltspitze zurück gekehrt.


    soso. ;)
    gegen rumänien verloren und gegen dänemark verloren. waren noch andere weltklasseteams am start gegen die deutschen? achja, ich vergaß - die ukraine ists, natürlich.
    ich hab so den eindruck, diese wm ist ein rückschritt zur letzten em. umbrüche, generations- und sonstwelche -wechsel haben dem niveau nicht gut getan, ganz zu schweigen von einigen verletzungsbedingten ausfällen. (was ja nicht für deutschland gilt, sieht man von einer maren baumbach ab)
    die deutschen frauen scheinen durch das neue gespann auf der bank neue motivation gerspeichert zu haben, zudem hat es dem team sichtlich gut getan, einige neulinge in die bestehenden strukturen einbauen zu müssen.
    aber weltspitze? die einzige mannschaft, der ich diese position bislang auf dieser wm zubilligen kann (von den deutschen gegnern), war rumänien. und die haben - ohne lungu - nun mal einen klassenunterschied zu den deutschen aufgezeigt.

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    Original von Olaf
    hier wird mal wieder - wie in anderen Foren auch - maßlos übertrieben. Es reicht völlig, wenn von den Spielern schon emotionsloses Hinnehmen von Schiedsrichterentscheidungen verlangt wird. Herr SR hat entschieden, nimm das gefälligst so hin.

    Wenn man drei Tore nacheinander aberkannt bekommt, darf man sich als Fan der betroffenen Mannschaft sicher schon mal aufregen. Zumal man die Vermutung hat, dass plötzlich etwas regelkonformer gepfiffen wurde als üblich. Schritte, Kreisübertritt - ist ja richtig, sowas wegzupfeifen. Aber wenn Du Deine offensichtlich spielerisch unterlegene Mannschaft verlieren siehts und dann noch sowas dazukommt, dann geht die Emotion hoch. Sonst ist es Schach. Das ist nix Schlimmes und macht die SCM-Fans nicht zu schlechteren Menschen.

    Der Depp, der da in das Mikro gegröhlt hat, gehört natürlich an seine Verantwortung erinnert. Dass die Trommeln durch Mikros verstärkt werden, halte ich wiederum für nebensächlich. Wundert mich nur, dass das in Magdeburg nötig ist.

    hmhm. hole den - wohl relevanten - beitrag von olaf jetzt mal hier hin, damit sie nebenweinanderstehen.
    und damit verbunden die frage an unseren handball-sr: worauf beziehsts du dich? ich kann deine analyse nicht nachvollziehen. vor allem nicht den ersten teil.

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    Bei der SG Wallau/Massenheim reifen wieder neue Träume

    Wallau. Nach dem reinigenden Gewitter waren erneut dunkle Wolken aufgezogen, inzwischen herrscht vor dem Weihnachtsfest aber wieder eitel Sonnenschein: Die Rede ist von der SG Wallau/Massenheim. Der zweimalige deutsche Handball-Meister von 1992 und 1993 hatte im Sommer seine desaströse 19. Saison in der höchsten Spielklasse mit der Insolvenz der Spielbetriebs-GmbH und dem Zwangsabstieg in die Regionalliga beendet, klopft aber nur ein halbes Jahr später an die Tür zur Zweiten Bundesliga Süd an. Mit 24:0 Punkten ist die einstige «zweite» Mannschaft von Trainer Jörg Schulze, der vor neun Jahren selbst Wallaus Trikot trug, Tabellenführer.

    «Mit unseren jungen Spielern aus der Region haben wir die Basis, um wieder ganz oben angreifen zu können», jubelte der frühere SG-Macher Bodo Ströhmann schon früh überschwänglich, jedoch trat Manager Bernd Wagenführ ebenso zeitig auf die Euphoriebremse. Nach dem Motto: erst ein Schritt nach dem anderen machen. «Auch wenn die Mannschaft nach dem Desaster eine tolle sportliche Geschichte schreibt, wollen wir von der Ersten Liga zunächst nichts mehr wissen», sagt Wagenführ, «die Frage ist doch, ob Zuschauer und Sponsoren einen solchen Weg mit uns gehen würden». In punkto Sponsoring kann der 57-Jährige auf die Kontakte von Ströhmann zählen, der Hauptsponsor «Müpro», ein mittelständiges Unternehmen für Befestigungs- und Schallschutzsysteme, vermittelt hat. Weil die alte «Gönner-Riege» um den Marmorhändler nach dem katastrophalsten Jahr in der 30-jährigen SG-Geschichte einen Neuanfang forderte, ging der Vorsitzende Hans-Dieter Großkurth – und mit dem Ex-GmbH-Geschäftsführer verdiente, ehrenamtliche Helfer. Das sorgte wieder für Unruhe wie auch die Entlassung von Oberliga-Trainer Matthias Hieronimus, für den jetzt Thomas Scherer – mit der A-Jugend Deutscher Meister – Wallaus zweite Mannschaft betreut.

    Aber mittlerweile herrscht wieder Freude unter den durchschnittlich 600 Zuschauern über die Siegesserie. «Genauso habe ich mir das vorgestellt», sagt Sebastian Linder. Der einzige verbliebene Bundesliga-Profi hat seinen Entschluss nicht bereut, die Angebote der Zweitligisten Hildesheim und Reinickendorfer Füchse ausgeschlagen zu haben und wieder in der Ländcheshalle zu spielen und bildet mit Torwart-Rückkehrer Matthias Beer (TuSpo Obernburg) zwei Eckpfeiler des Erfolges. Umworben werden mittlerweile die beiden besten Torschützen, die trickreichen Außen Michael Allendorf (63/17 Treffer) und Markus Roßmeier (54/8). Der 19 Jahre alte Jugend-Nationalspieler Allendorf spielte bei Erstligist TBV Lemgo vor, Roßmeier nimmt das Zweitspielrecht beim Nachbarn TSG Münster erfolgreich wahr. Die beiden Vereine sind an Verpflichtungen interessiert. Wohlwissend hatte Wagenführ mit den Leistungsträgern langfristige Verträge ausgehandelt. Allendorf werde man für die Bundesliga aber sicher keine Steine in den Weg legen, meint der Manager.

    Als Erfolgsgeheimnis nennt Linder die Geschlossenheit des Teams, «es springt immer jemand anderes in die Bresche». Spieler wie Kreisläufer Jens Ehrmann, Linkshänder Stefan Bonnkirch oder Regisseur Luis Garbo haben sich vorzüglich weiterentwickelt. Laut Linder «ein Verdienst des Trainers und Managers, sie haben alle Unstimmigkeiten im Umfeld nicht ans Team rankommen lassen». Der 40 Jahre alte Gymnasial-Lehrer Schulze glaubt in seinem sechsten Jahr auf der Wallauer Trainerbank, dass seine Spieler das Zeug zum Aufstieg haben. «Unsere eingespielte Mannschaft hat ein großes Potenzial». Am Sprung nach oben könnte Wallau nur noch der ehemalige Zweitligist TV Kirchzell (21:3 Punkte) hindern, zu dem der Spitzenreiter am letzten Vorrunden-Spieltag (21. Januar) muss.

    Wagenführ hat beim DHB schon angefragt. «Dass nächstes Jahr auch alles in ruhigen Bahnen verläuft», wie er es formuliert. Über die Struktur der SG macht sich der Manager ebenso Gedanken wie über Zugänge. Zwei Rückraumspieler und eventuell ein Linksaußen benötige er. Der Etat müsste um etwa 70 Prozent auf 250 000 Euro erhöht werden.
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    Original von noch ein trainer
    geht es darum, eine legende zu demontieren?

    was für eine legende?

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    HSG Landau - FSV Mainz 05 23:22 (10:14). - "Es war ein Sieg drin", resümierte 05-Trainer Vlado Stenzel, bei dem sich die Enttäuschung in Grenzen hielt. "Aber es war eine so laute Halle, wie sie die Mannschaft in dieser Saison noch nicht erlebt hat. Wirklich eine brasilianische Atmosphäre und ein enormer Lärm, der meine Mannschaft psychologisch gestört hat. Auch ich selbst war davon überrascht - denn bei uns haben wir ja heilige Stille in der Halle." Wenn man noch einmal in dieser Halle auflaufen müsse, werde man gewiss besser zurecht kommen. "Dass man bei solchen Bedingungen die Nerven nicht hat, den Sieg nach Hause zu bringen, ist auch menschlich", urteilte Stenzel, der seinen Frauen - die Mitte der zweiten Hälfte noch mit 18:14 führten - keinen Vorwurf machte. "Der Gegner ist nicht zu unterschätzen und hat sicherlich ein überdurchschnittliches Spiel gemacht."

    Mainz 05: Peters, Bosnic; S. Krause (1), Bechtel (3), K. Simon (5), Neumayer, Völker (4), E. Krause (1), Begel (7/1), Krauße (1).

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    Gegenstoß besiegelt Niederlage

    Vom 13.12.2005

    wai. Die B-Jugend-Handballer des TV Nieder-Olm verloren ihr Regionalligaspiel beim TV Bitburg mit 29:30 (18:12). In der ersten Halbzeit waren die Gäste noch die dominierende Mannschaft. Eine gute Abwehr- und Torwartleistung waren die Grundlage für die klare Pausenführung. Nach dem Wechsel begann der TVN aber sehr unkonzentriert und Bitburg holte innerhalb von fünf Minuten auf 17:19 auf. Ein nicht geahndetes Foulspiel zehn Sekunden vor dem Ende ermöglichte dann den Gastgebern den Gegenstoß zum Siegtreffer. Tore für Nieder-Olm: Deforth (3), Fischer (1), Gaul (4), Kowalcyk (7/3), Gieseler (10), Henke (1), Frommann (1), Förster (2).
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    bens/auer macht das alles jetzt viel besser...

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    Niestetal/Staufenberg heute nach Emsdetten, Freitag nach Altenholz

    NIESTETAL Die aktuelle Position der HSG Niestetal/Staufenberg ist klar und sicher, der weitere sportliche Weg führt den Handball-Zweitligisten ins Ungewisse und beschert ihm zunächst rund 1400 Buskilometer binnen vier Tagen. "Mit drei Siegen können wir ganz nach oben kommen, mit drei Niederlagen ganz tief in den Keller", weiß Torwart Kai Hüter. Und gesteht ein: "In den vergangenen Wochen war es für uns Spieler ganz schwer, zu Rhythmus und Konstanz zu finden. Wir wissen nicht so recht, wohin wir gehören."

    Da werden die nächsten drei Spiele der HSG zur echten Standortbestimmung. Bereits heute um 20 Uhr im Nachholspiel beim TV Emsdetten (7. mit 17:11 Punkten) als auch am Freitag beim TSV Altenholz (8. mit 17:15) nahe der dänischen Grenze sowie im Heimspiel gegen Berlin (16. mit 13:17) am 21. Dezember können die Niestetaler die Weichen stellen für die zweite Saisonhälfte. In sichere Regionen oder den Abstiegsstrudel. 15:13 Punkte weist das Konto des Tabellenzwölften aus, jeder weitere Zähler wäre für Hans-Joachim Ursinus "ein Weihnachtsgeschenk". "Die Strapazen in diesen Tagen sind enorm und jeder Gegner kann zum Stolperstein werden. Aber nach der starken zweiten Halbzeit gegen Ro-stock haben wir Anlass für Zuversicht", sagt der Trainer.

    Er hat alle Mann an Bord, allerdings müssen die angeschlagenen Nincevic, Tetzlaff und Rui auf die Zähne beißen. Zudem werden einzelne Berufstätige erst nach 16 Uhr dem Mannschaftsbus im Pkw nachreisen. In Einzelgesprächen haben inzwischen zwei Drittel aller Spieler ihr Bleiben trotz der wirtschaftlichen Probleme zugesagt. Und Kai Hüter verspricht: "Wir leben noch. Und das wollen wir jedem Gegner klar zeigen."(SAM)
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    damit nähert sich idstein der abstiegszone. die obere hälfte der tabelle ist erst mal etwas außer reichweite.

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    Original von noch ein trainer
    P.P.S.: Das Schiedsrichter-Problem in Deutschland (quantitativ + qualitativ) sollten wir nicht wegdiskutieren - schließlich haben wir international doch nur wenig zu bieten, mit Ausnahme der besten Lehrmaterialien (aktuelle Ausgabe "Der Handball-Schiedsrichter").

    whoa. ich gehe mal davon aus, dass du das ein oder andere spiel der frauen - wm in st.petersburg gesehen hast. war ja nicht kreisklasse, oder? ;) da kannst du nach genauem studium der sr-leistungen noch mal anfangen, die deutschen sr als schwach im internationalen vergleich zu bewerten. die pyramide ist in deutschland genauso strukturiert wie anderswo auch, und die spitze ist in deutschland deutlich besser als anderswo. auch in 'handball-ländern' gibt es manches mal verheerennde leistungen von sr'n.
    das weiter unten in der pyramide einiges nicht perfekt ist - stimmt. aber das gilt auch für die spielerInnen-, die trainerInnen- und die vereinspyramide.