Beiträge von härter_schneller

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    Original von SteamboatWillie
    Hatte am WE eine interessante Szene:

    A in Unterzahl und in Ballbesitz, B in der Deckung relativ offen. A sucht immer wieder die 1:1 Situationen B macht sie immer wieder fest.

    (...)

    das ist richtig – aber ein leider trend, der sich in allen klassen durchzieht. Die abwehr musss 3x foulen, dann kommt passivwarnung.... belohnung für das foul.

    Andererseits muss man als sr schon im blick haben, was die gegnerische deckung „will“. Defensive 6:0 auf block & tw heißt zwangsläufig ganz anderes abwehrverhalten als offensive 3:3 auf unterbrechung und zweikampf. Beides ist laut regelwerk erlaut, da kann ich nicht die gleiche passiv-bewertung dransetzen. Wenn der achte pass vor der 6:0 kommt, kann das sehr wohl nötig sein um den blockin die breite zu ziehen. Acht pässe gegen die 3:3 auf 14 meter heißt mit sicherheit der angriff weicht dem zweikampf und damit der torgefährlichen aktion aus.

    Schafft es die defensive 6:0 den angriff erfolgreich zu blocken, schafft es die 3:3 erfolgreich, den spieler mit ball ins eins gegen eins zu zwingen, hat die abwehr ihr jeweiliges taktisches ziel erreicht. Heißt für mich: schafft es der angriff nicht, die 6:0 zum block/heraustreten zu zwingen, agiert er ohne torgefahr. Schafft es der angriff nicht, zweikämpfe in die tiefe der 3:3 anzubringen, agiert er nicht torgefährlich. Entsprechend die passivwarnung...

    da hat eher der handball-ober-verschwörungstheoretiker zugeschlagen.

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    Ihnen hatte Frank Birkefeld, der damalige Geschäftsführer der Internationalen Handball-Föderation (IHF), 2007 öffentlich vorgeworfen, sie hätten das Finale des olympischen Frauenturniers zugunsten der Däninnen verschoben.


    exemplarisch.
    das war ein irrtum birkeleds, der das falsche spiel meinte oder die letzten minuten nicht mitbekommen hatte.

    schon derbe da jetzt mit (uralten) korruptionsvorwürfen loszulegen. man hat gehört, man erzählt sich...und einer hört. na denn.

    na wenig sachverstand da.

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    im vollen Bewusststein ihrer fast unumschränkten Macht


    was denn nun - allmacht und dann ja wohl willkürlich genutzt = spiel verschoben... oder eher das schnellste & komplexeste sporttspiel in der halle, bei dem fast schon zwingend die sr gar nicht mehr hinter her kommen können. bei dem regelwerk mit all seinen ergänzungen und schwerpunktsetzungen (OF bei der wm & em 09...) können die jungs in schwarz doch gar nicht mehr "richtig" pfeifen.

    die quote von fehlern der sr ist analog der extrem hohen quote an aktionen die sie zu bewerten haben, keinem anderen sport vergleichbar.

    deshalb werden ja auch fitness, stress-resistenz wichtiger. ich hab da viel verständnis für die referees, die 300 entscheidungen in einem spiel treffen müssen - und darauf hoffen, dass es nicht eine situation am ende gibt, in der sie "entscheiden" müssen.

    bessere ausbildung, mehr schulung, klare regelvereinfachungen - oder besser, sie sollen pfeifen was eh schon in der regel steht, schönen gruß an die dhb-sr mit der lex djordjic - dann wird das auch besser.

    was du auf der weiterbildung hattest, hat mit dem was bei einer wm oder meinetwegen in der hbl gepfiffen wird, wenig zu tun. Gerade das beispiel verteidigungsaktionen von außen zeigt vielmehr, wie sehr die entscheidungen beeinflusste werden von kurzzeitigen trends. Es gab mal zeiten da hat dich der außenverteidiger rabiat aus der luft gepflückt. Dann durfte er das nicht mehr, beobachtungsschwerpunkt. Die deckung stellte sich um, die außen machten eine weile lang mehr treffer und bekamen weniger ab. Dann geriet das wieder in die zweite reihe, jetzt waren es falsche / richtige sperren am kreis – und natürlich haben die außenverteidiger gleich wieder drauf gepackt.

    Was sich 2009 in der hbl oder bei der wm ein außen erlauben darf, hat er vor vier jahren in der hbl nicht gemacht ohne dafür ganz schnell zu gehen. Im dem sinne ist die akition von jansen „ganz normal für die hbl 2009“.

    nachdenken - es gibt die dm der vereine und die dm der auswahlteams. und letztere heißt so aus verlegenheit, da hat der kollege oben schon recht. grundsätzlich dient der länderpokal 2 dingen - der 2. sichtung und der überprüfung der "arbeit" der lv. (das letztere beinhaltet dann einfach die arbeit der dort ansässigen vereine).

    was oben gesagt wurde unterschreib ich, das system ist irrwitzig. es gibt jetzt schon einige verbände, die, völlig rational, nur auf ergebnis im länderpokal bolzen. ist ja auch richtig im sinne des systems - aber völliger blödsinn im sinne der ausbildung und nachhaltigen förderung von jungen spielern und spielerinnen, die zu der zeit eh schon den einstieg in den erwachsenenbereich finden.

    zum thema 2. sichtung - es muss schon viel passieren, damit ein kader der eschon ein jahr zusammenarbeitet (und da entsprechend vorsprung hat) ergänzt wird mit nachgesichteten spielerInnen aus dem länderpokal.

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    Original von Arcosh


    Da liegt glaube ich eine Verwechslung vor. Ivan Nincevic vom SHV steht nicht im Vorrunden-Kader der Kroaten und der verletzte Speler ist der Ivan Nikcevic, Serbe in Diensten von Portland San Antonio.

    nikcevic hat sich je nach quelle die achillesferse an- oder gerissen oder den knöchel gebrochen

    die schiedsrichter warten nun wirklich kein entscheidender faktor. Dass sim 2min bekommt wegen seionem umfaller, ist mehr der koreanischen tradition, bewusst offensive fouls zu „trainieren“ geschuldet als dem kollegen lemme. Wer es nicht glaubt, dem empfehle ich die dvds zum koreanischen handballtraining, zu kaufen bei der handball-akademie.de. Und wenn kim den ball nicht gleich hinlegt, ist das genauso unclever. Dafür gibt es halt von einem gespann wie lemme/ulrich gleich eine strafe.

    Die torwarte waren auch meiner ansicht nach spielentscheidende faktoren, da hat kang korea im spiel gehalten.

    Ansonsten war aus meiner sicht schon erkennbar, dass kroatien mehr potential hat als korea, auch wenn erstere ihre möglichkeiten nicht komplett ausgeschöpft haben, korea hingegen schien nah am limit. Kroatien kann gar nicht ein team wie korea „ wegfegen“, dazu sind die koreaner zu stark. Bedrohlicher für die titelambitionen sind die abwehrdefizite und das rückzugsproblem. Das müssen sie in den griff bekommen. Gegen korea musste man sich gar nicht so sehr auf werfer aus der distanz einstellen, um so überraschender sind dann die freiräume am kreis. Mit anusic auf der hinten-mitte klappt das noch nicht. Aber egal, die haben vor ihrem ersten spiel auch gehörig bammel gehabt und jetzt haben sie es halt gewonnen. Gegen kuwait wird es sicher etwas einfacher.