anschriften des hhv hier
Beiträge von härter_schneller
-
-
das ist doch nebenkriegsschauplatz.
sehr soft das briefchen...wie stehts mit der forderung nach finanzieller kompensation für die vereine? im "ps", oder wo?
-
vorteil?
wenn erfolgreich => führt zum tor.
nachteil?
wenn gegners antwort besser => führt (oft) zum gegentor.und damit gilt dafür gleiches wie für die meisten anderen taktischen mittel auch.
im jugendbereich ist das ganze für mich seit der spezialistenregel obsolet.
im unteren bereich inklusive / abwärts der c-jugend hat das eh nichts verloren. oben heraus mag es möglich sein - wenn spielerInnen das mittragen.der kollege "ht-artikel" investiert ja auch eine enorme zeit in die schulung taktischer mittelchen bei seinen kids, zumindest schließe ich das aus dem artikel. das kommt für mich auf de gleichen ebene wie der heißgeliebte spielzug- (konzept)-handball im kinderbereich. zeitverschwendung.
-
a jo. der spielte doch nur bei den international zweitklassigen franzosen.
-
so ganz verkehrt ist das statement nicht - mit dem trainer hat man nicht nur wegen des flaschenwurfes probleme gehabt - auch sportlich hats wohl nicht so gepassst wie man sich das in golfstein vorgestellt hat.
eisbeer - natürlich! ich will das jetzt nicht schön reden, sondern nur auf diese immer mehr um sich greifende unsitte hinweisen. großes problem hier ist natürlich, das die sr meist nicht aktiv zu ihrer arbeit stellung nehmen. können / wollen.
-
Zitat
Original von Trapp
Naja aber zwischen kritischem Umgang mit einer Schirileistung und dem was da geschrieben wurde, besteh ein meilenweiter Unterschied.
Allein schon die Überschirift: "Gegen diese Schiedsrichter war nicht zu gewinnen!", ist eine bodenlose Frechheit. Des weiteren wird den Schiris unterstellt, absichtlich für Hochheim gepfiffen zu haben, d.h. es wurde quais hier von absichtlicher Manipulation geschrieben.naja. ich lese nun wirklich ne menge spielberichte in der presse und stolper immer wieder über die sr-schelte. grob geschätzt wird in einem viertel der berichte der faktor sr erwähnt, meist mit einer negativen konnotation. dabei ist es häufig eine mehr als überzogene kritik an den sr'n, überzogen in relation auf die leistungsbewertung der spieler und trainer. da sind auch solche hämmer oft zu finden.
-
ZitatAlles anzeigen
Burghausen gegen 1860 München wird wiederholt
Der 1860er Vucicevic hat ein Haarwuchsmittel mit der verbotenen Substanz Finasterid benutzt.
Frankfurt (dpa) Das Punktspiel der 2. Fußball-Bundesliga zwischen Wacker Burghausen und 1860 München (0:2) wird wegen des Doping-Falls Nemanja Vucicevic wiederholt. Dies hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt entschieden.«Löwe» Vucicevic war in der Partie am 4. November 2005 in der 72. Minute beim Stand von 2:0 für 1860 eingewechselt und später der Einnahme der verbotenen Substanz Finasterid überführt worden. Das DFB-Sportgericht hatte den Serben sechs Monate gesperrt.
quelleman beachte das foto des spielers im angegeben artikel.
-
ein nicht ganz gleicher aber ähnlicher vorgang hier
-
Zitat
Original von Handball-SR
Das Urteil - und insbesondere Teile der Begründung - ist eine Ohrfeige für alle Schiedsrichter. Eine bodenlose Frechheit !!!"Die Beteuerung, dass die Aktion, die sicherlich auf eine gewisse Erregung zu zurück zu führen ist, bedauert wird war strafmildernd zu werten".
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Der Trainer wirft eine Flasche in Richtung SR, trifft einen anderen Spieler und bekommt es strafmildernd ausgelegt, dass er die Aktion "bedauert" !!!!!!!!!
Hier kann man jedem SR zum eigenen Schutz nur raten, wechselt den Verband oder sucht euch ein neues Hobby !!Ich bin gelinde gesagt erschüttert über soviel Inkompetenz und mangelndes Fingerspitzengefühl.
Nein...ehrlich gesagt habe ich eine stinkwut und bin richtig sauer !Schade dass die Zusammensetzung des V.Sportgerichtes nicht mit veröffentlicht wurde. Hätte mich sehr interessiert, welche Spezialisten da am Werk waren. Eine SCHANDE.
ich lese hier noch was schlimmeres heraus - kollege s. hat folgendes gesagt:
ZitatNach der Einlassung der TG Hochheim hat der Werfer – Trainer S. – sich im Anschluss an das Spiel beim getroffenen Spieler mit den Worten: " tut mir leid, ich wollte die Schiris treffen" entschuldigt.
heißt für mich vorsatz.
er sagt dann er habeZitatnicht "absichtlich" eine Flasche auf den SR geworfen
widerspruch. na weiter.
das gericht stellt fest:ZitatDamit steht für das VSpG zweifelsfrei fest, dass er es zumindest billigend und somit fahrlässig in Kauf genommen hat, wenn die SR getroffen worden wären.
seiner aussage wird also mehr wert beigeschrieben als der des zeugen.warum dies so ist, verstehe ich nicht, vor allem wenn ich dieses lese:Zitateine Entschuldigung bei den Schiedsrichtern von ihm nicht vorgenommen wurde. Er würde sich gerne persönlich entschuldigen, wenn der SR-Kollege ihm sagen würde, warum er sich bedroht fühlte
heißt für mich - der typ hat immer noch kein unrechtsbewußtsein gezeigt.und all das wird dann strafmildernd. yippiee jaja he.
-
was willst du wissen?
-
harmi - du und ich, wir habens schon miteinander...

de ball läuft nicht schneller, weil der weg kürzer wird, sondern weil die kürzere distanz deinen spielerinnen das fangen & passen erleichtert. das ist eine technische komponente. die distanz ist sozusagen unabhängige variable.
mir gehts hier nur um den oben angesprochenen artikel. und da kann man etwas beobachten, was mir häufig im zusammenhang mit trainer-weiterbildungen auffällt. da wird etwas präsentiert, was natürlich neu ist, logisch, sonst bräuchte man es ja auch nicht zu präsentieren oder gar zu veröffentlichen. weshalb jeder wissenschaftliche artikel einen vermeintlich neuen aspekt abdeckt.
der einsatz eines siebten feldspielers ist nicht neu an sich - neu ist hier höchstens die taktische reaktion des autors auf die regeltechnische entwicklung. anderswo ist das nichts, was den anspruch einer innovation rechtfertigt. und ja, auch ich habe immer schon gerne mit siebtem feldspieler agiert. und nicht in der letzten sekunde, wie das der o.a. autor anführt. -
wieso der unterschied zwischen m / w?
-
der ball läuft dann schnell(er), wenn die passenden & fangenden in höheres technisches niveau haben. auch hier gilt - mit taktischen kniffen kann niemand die individuelle technische kompetenz seiner spielerInnen per se verbesseren.
übrigens - was ist hier so innovativ? so innovativ, dass das vermeintliche avantgarde - mag der deutschen handballtrainer - gilde dem kollegen soviele seiten einräumt? hbw balingen/weilstetten spielt ständig mit siebtem feldspieler, zoran djordcic hat letzte saison in wallau damit ein paar tore gemacht.
-
Zitat
Original von dieKleine
Und ein super toller Satz vom Hess:so stimmts.

-
übrigens - im jahrgang 90 sind mit Tornow, Meike und Leib, Anna-Lena nur zwei lütze-spielerinnen im hhv-auswahlkader. bei den 89ern sah das etwas anders aus, aber in der ersten sieben standen da auch nicht nur tvl-spielerinnen.
-
ZitatAlles anzeigen
Schock nach 23 SekundenSG Kirchhof - Thüringer HC 24:34. Torfrau Carola Grabbert schwer verletzt
Von Peter PfeifferMELSUNGEN. Für die SG Kirchhof rückt der Abstieg aus der Handball-Bundesliga der Frauen immer näher. Am 17. Spieltag verloren die Nordhessinnen gegen den Tabellensiebten Thüringer HC mit 24:34 (10:21) und bleiben mit 2:32 Punkten abgeschlagenes Schlusslicht.
Für die SG 09, die sich gegen den Gast aus Thüringen eine kleine Außenseiterchance ausgerechnet hatte, begann die Partie mit einem Schock nach 23 Sekunden: Beim ersten Angriff des THC, den Jurack mit dem 0:1 abschloss, verletzte sich Torfrau Carola Grabbert am Knie und wurde mit Verdacht auf Bänderriss in ein Krankenhaus gebracht.
Der Ausfall der Kämpfernatur Grabbert, die in der letzten Saison noch das Tor des THC hütete, traf das Kirchhöfer Team moralisch bis ins Mark. Das schlug sich nach dem 1:2 durch die solide agierende Rückraumspielerin Ulrike Jahn (3. Minute) in sechs rabenschwarzen Minuten nieder. In denen brachten Kirchhofs Angreiferinnen den Ball nicht einmal an Ex-Nationaltorhüterin Manuela Schanze vorbei.
Auf der anderen Seite spielte der THC die schlecht sortierte Kirchhöfer Abwehr ein ums andere Mal schwindlig, und Rechtsaußen Mulder (2), Kartheuser (2), Minewskaja, Höhne und Lempke schraubten die Erfurter Führung auf 9:1. Das war die Vorentscheidung, wie allen auf den gut gefüllten Rängen klar war. Auch den hundert heißblütigen THC-Fans, die für Stimmung in der Melsunger Stadtsporthalle sorgten.
In dieser Phase, in der sich die schlimmste SG-Saisonpleite anbahnte, traf das Verletzungspech das Team zum zweiten Mal. Spielmacherin Mandy Kerkossa knickte um und musste wegen einer Knöchelverletzung den Rest der Partie gegen ihren Ex-Verein von der Bank aus ansehen.
Sie sah ein Spiel, in dem der Kirchhöfer Kahn beim Stande von 5:19 (19.) bedrohlich dem Abgrund entgegenschlingerte. Doch dann riss Cristina Weiss, die nach acht Minuten erstmals auf’s Parkett gekommen war, das Ruder herum. Die langjährige Kapitänin zog jetzt im Rückraum die Fäden und überlistete Schanze vor der Pause noch zweimal.
In der zweiten Halbzeit hielten drei Kirchhöferinnen die Höhe der Niederlage in Grenzen. Eben Weiss, die noch weitere vier Treffer beisteuerte, Anna Miszczyj, der von Rechtsaußen drei blitzsaubere Treffer gelangen, und Kreisläuferin Elena Pana, die von Weiss’ Anspielen profitierte und Schanze endlich "ausgeguckt" hatte. Ivonne Hildebrand durfte nach dem 14:24 über ihr erstes Bundesliga-Tor jubeln. Kirchhof: Grabbert, Frommann; Berger 1, Borovic, Miszczyj 4, Jahn 4, Weiss 7, Hildebrandt 1, Apostol (n. e.), Mukhina 1/1, Seeger, Heidenreich, Pana 6, Kerkossa Thüringer HC: Schanze, Wehr (ab 40.); Jurack 5, Lempke 2, Mosert, Kartheuser 4, Weidner 2/1, Watzke, Höhne 3, Minewskaj 7/2, Mulder 4, Schröder 5, Wenzl 2/2 SR: Biaesch/Sattler (Bad Soden/Oberursel). Z: 400.
quelle -
auch in nordhessen soll eine arena gebaut werden...
ZitatAlles anzeigen
Arena lockt viele InteressentenBewerbungsfrist abgelaufen: Namhafte Unternehmen wollen Halle realisieren
Von Florian HagemannKassel. Von maximal fünf Bewerbern sind die Experten im Vorfeld ausgegangen, jetzt sind es "knapp unter zehn", wie Thilo von Trott zu Solz berichtet. Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Kassel hat derzeit das Sagen in Sachen Multifunktionsarena für Kassel. Bei ihm sind die Angebote derer eingegangen, die das Projekt gerne realisieren würden. Bis Freitag konnten sich die Interessenten bewerben, gestern teilte von Trott zu Solz das für viele überraschende Ergebnis mit: "Es gibt eine Reihe von Bewerbern mit hervorragendem Namen. Wir sind auf einem sehr guten Weg."
Wer im Einzelnen hinter den Angeboten steckt, wollte der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung nicht sagen. Bisher hat sich nur der Erfurter Projektentwickler EFM zu erkennen gegeben. Er tritt mit zwei Unternehmen der Hochtief-Gruppe auf. Neben EFM sind dem Vernehmen nach aber auch andere Unternehmen unter den Bewerbern, die in Deutschland bereits ähnliche Arena-Projekte verwirklicht haben. Alle Bewerber sollen nach Informationen unserer Zeitung eine der wichtigsten Voraussetzungen erfüllen: Sie haben sowohl einen möglichen Investor als auch einen potenziellen Betreiber für die Multifunktionshalle benannt.
Als Hauptmieter steht neben dem Handball-Erstligisten MT Melsungen das Eishockey-Team der Kassel Huskies bereit. Deren Geschäftsführer Rainer Lippe sagte gestern gegenüber unserer Zeitung: "Wir freuen uns riesig über die große Anzahl an Bewerbern. Wir haben mit mehreren sehr gute Gespräche geführt, uns aber an keinen gebunden."
Ein Vertrag zwischen Huskies und Projektentwickler kann schließlich dann noch zu Stande kommen, wenn entschieden ist, wer den Zuschlag für die Realisierung erhält. Eines aber steht fest: Ohne die Huskies geht es nicht. Denn: Die Stadt hat zur Auflage gemacht, dass ein Spitzenteam aus Kassel zu den Hauptmietern der Arena gehören muss. Ansonsten stellt sie das Grundstück auf den Giesewiesen nicht zur Verfügung und investiert auch nicht in die Verbesserung der Infrastruktur rund um die Giesewiesen.
Derzeit aber läuft alles nach Plan. Selbst ein weiteres Problem scheint beseitigt: das der zweiten Eisfläche für die Huskies, auf der die Eishockeyspieler trainieren können. Zu Beginn der Planungen für die Arena sollte diese noch neben der neuen Halle entstehen, doch davon ist jetzt keine Rede mehr. Allerdings verdichten sich die Gerüchte, dass es in der Region bald eine weitere Eisfläche geben wird. Wo? Darüber herrscht Stillschweigen.
Das aber ist auch nicht die Frage, mit der sich Thilo von Trott zu Solz jetzt auseinander setzen muss. In den kommenden Wochen will er mit seinen Kollegen von der Wirtschaftsförderung die Unterlagen sichten und der Stadt eine Empfehlung aussprechen, wer als Projektentwickler in Betracht kommt. Dann ist die Stadt am Zug. Sie sagt, ob das Projekt verwirklichen werden soll - und, wenn ja: wer es realisiert. Dazu wird sie wohl ein Gremium einberufen, das dann eine Entscheidung fällt - womöglich sehr bald. "Die Zeichen stehen gut", sagt von Trott zu Solz.
quelle -
noch mal was zum thema.
ZitatAlles anzeigen
In Sachen Antrag auf weitergehende Bestrafung wegen Tätlichkeit gegen einen Schiedsrichter erging in schriftlicher Verhandlung mit mündlicher Beratungin Maar durch das Verbandssportgericht in der Besetzung
(...)
in 1. Instanz folgendes Urteil:
1. Der Antrag ist form- und fristgerecht eingelegt und zulässig.
2. Der Trainer Henning S., VfL Goldstein, wird mit einer persönlichen Sperre bis zum 31.03.2006 belegt. Daneben wird eine Geldstrafe in Höhe von .500,00€ verhängt. RG § 2 Nr. 1 b) und f) RO HHV.
3. Die Kosten des Verfahrens gem. Kostenbeschluß des Vorsitzenden trägt der Betroffene unter Vereinshaftung des VfL Goldstein
4. Sachverhalt und Begründung siehe unten
5. Gegen die Zusammensetzung der Rechtsinstanz wurden keine Einwände erhoben.
Sachverhalt
Nach Ende des Meisterschaftsspieles der Landesliga Mitte HHV am 05.11.2005 zwischen dem VfL Goldstein und der TG Hochheim warf der Trainer Henning S. eine Wasserflasche in Richtung der SR. Da der SR sich zur Seite bewegte, wurde er nicht getroffen. Getroffen wurde ein Spieler der TG Hochheim.
Der Klassenleiter hat im Rahmen seiner Aufgabenzuweisung Stellungnahmen eingeholt und anschließend wegen Tätlichkeit gegen einen SR zunächst die Mindestsperre gem. seiner Kompetenz ausgesprochen und gleichzeitig Antrag auf weitergehende Bestrafung beim Verbandssportgericht Hessen als zuständige Rechtsinstanz gestellt.
Begründung:
Die vom Klassenleiter ausgesprochene Sperre gem. § 5 Abs. 5 Nr. 1 RO wurde akzeptiert. Insofern wurde der Vorwurf der Tätlichkeit auch eingestanden. Eine weitergehende Ermittlung des VSpG in der Tatbestandsermittlung war daher nicht geboten.
Das VSpG hat lediglich zu prüfen, ob eine wie beantragt weitergehende Bestrafung geboten ist.
Das Werfen einer gefüllten PET-Flasche gegen Personen ist geeignet nicht unerhebliche Verletzungen hervorzurufen. Im Sinne des Strafrechts ist dies als gefährlicher Gegenstand einzuordnen. Nach der Einlassung der TG Hochheim hat der Werfer – Trainer S. – sich im Anschluss an das Spiel beim getroffenen Spieler mit den Worten: " tut mir leid, ich wollte die Schiris treffen" entschuldigt. In seinen Stellungnahmen vom 11.11.2005 und 02.01.2006 gibt der Betroffene an, dass er nicht "absichtlich" eine Flasche auf den SR geworfen habe. Damit steht für das VSpG zweifelsfrei fest, dass er es zumindest billigend und somit fahrlässig in Kauf genommen hat, wenn die SR getroffen worden wären. Daher ist, wie der Klassenleiter als zuständige Sportinstanz bereits zutreffend festgestellt hat, die Tätlichkeit gegen eine SR tatbestandlich gegeben, wenn auch der Erfolg nicht eingetreten ist.
Bei der Festsetzung der weitergehenden persönlichen Sperre war erschwerend zu berücksichtigen, dass trotz Beteuerungen eine Entschuldigung bei den Schiedsrichtern von ihm nicht vorgenommen wurde. Er würde sich gerne persönlich entschuldigen, wenn der SR-Kollege ihm sagen würde, warum er sich bedroht fühlte.
Die Beteuerung, dass die Aktion, die sicherlich auf eine gewisse Erregung zu zurück zu führen ist, bedauert wird war strafmildernd zu werten.
Gleichwohl ist ein solches Verhalten, dass zu nicht unerheblichen Verletzungen führen kann, im Handballsport durch einen Trainer, der die Grundsätze und Regeln des Handballsportes zu vermitteln hat, nicht hinnehmbar und mit einer spürbaren weitergehenden Sperre zu ahnden. Zudem ist die Verhängung der Geldstrafe notwendig, um nachhaltig dafür Sorge zu tragen, dass eine Wiederholung ausgeschlossen werden kann.
Die Kosten des Verfahrens sind dem Betroffenen unter Vereinshaltung des VfL Goldstein gem. § 30 RO aufzuerlegen.
quelleseltsame klimmzüge. der trainer sagt dem gegnerischen spieler "er wolle die sr treffen". in seiner stellungnahme lautet das ganze dann "unabsichtlich". aha.
eine entschuldigung bei den sr'n gabs nicht. begründung: aberwitzig.
aber erregung - ja die ist strafmindernd. soso. -
mal ein urteil des hhv hierzu:
ZitatAlles anzeigen
In Sachen Antrag auf Durchführung eines Verfahrens vor dem VSpG HHV und Bestrafung wegen Schiedsrichterbeleidigung erging in schriftlicher Verhandlung mit mündlicher Beratungin Maar durch das Verbandssportgericht in der Besetzung
(...)
in 1. Instanz folgendes Urteil:
1. Der Antrag ist form- und fristgerecht eingelegt und zulässig.
2. Der Hallensprecher Dieter G. wird mit einer persönlichen Sperre bis zum 31.03.2006 belegt.
Daneben wird eine Geldstrafe in Höhe von .250,00..€ verhängt. RG § 2 Nr. 1 b) und f) RO HHV
3. Die Kosten des Verfahrens gem. Kostenbeschluß des Vorsitzenden trägt der Betroffene unter Vereinshaftung des TuS Dotzheim.
4. Sachverhalt und Begründung siehe unten
5. Gegen die Zusammensetzung der Rechtsinstanz wurden keine Einwände erhoben.
Sachverhalt
Beim Meisterschaftsspiel am 05.11.2005 wurde durch die SR ff. Vermerk im Spielprotokoll angebracht:
"In der 44. Spielminute wurde der Hallensprecher von Schiedsrichter Göttmann ermahnt, nach dem dieser in Richtung Göttmann "du Drecksack" rief."
Der Klassenleiter als zuständige Sportinstanz hat seiner Kompetenz folgend Stellungnahmen eingeholt und nach Rücksprache mit dem Vizepräsidenten Recht des HHV Antrag auf Durchführung eines Verfahrens wegen Beleidigung beim Verbandssportgericht gestellt.
Die eingeholten Stellungnahmen wurden übersandt.
Dem TuS Dotzheim wurde durch das VSpG HHV die Zusammensetzung der Rechtsinstanz mitgeteilt. Einwände bzw. weitergehende Stellungnahmen sind innerhalb der zugestandenen Frist nicht eingegangen.
Begründung:
Für das VSpG steht sowohl ausweislich der protokollierten Niederschrift im Spielprotokoll und der Stellungnahme des für Dotzheim als Hallensprecher tätigen Dieter G. ff. Sachverhalt fest:
In der 44. Spielminute wurde vom Hallensprecher die Aussage ……"Drecksack"…. getroffen. Der SR Göttmann, der sich unmittelbar in der Nähe des neben dem Zeitnehmertisch befindlichen Hallensprechers aufhielt hat diese Aussage auf sich bezogen und daraufhin eine eingehende Ermahnung ausgesprochen. Nach einer weiteren nicht nachvollziehbaren Aussage wurde der Hallensprecher seines Amtes durch die SR enthoben und auf die Tribüne geschickt.
Die Aussage ….".Drecksack "…, die der SR Göttmann eindeutig vernommen hat, wird vom betroffenen Hallensprecher nicht in Abrede gestellt. Die Aussage Drecksack ist eine Aussage, die geeignet ist, das Ansehen einer Person herab zu würdigen und die Ehre zu verletzen. Mithin sind die Tatbestandsmerkmale des § 185 StGB (Beleidigung) erfüllt. Die Kundgabe hat sich an einen anderen gerichtet, der sie als Beleidigung auffasst, muss aber nicht gegen ihn oder an ihn gerichtet sein. Der SR hat diese Aussage auf sich bezogen, insofern ist der TB der Beleidigung eindeutig erfüllt und durch die Kundgabe zur Kenntnis eines anderen gelangt, mithin ist die Beleidigung auch vollendet. (siehe Kommentar zu § 185 StGB Tröndle/Fischer).Als Hallensprecher unterliegt der Betroffene den Regeln und Ordnungen des HHV. Diese sind einzuhalten.
Die ausgesprochene Sperre und die daneben verhängte Geldstrafe sind aus Sicht des VSpG notwendig, um nachhaltig die Einhaltung sportlichen Fairplays anzumahnen und künftig auszuschließen. Insofern war eine empfindliche Strafe auszusprechen.
Die Kosten des Verfahrens trägt der Betroffene unter Vereinshaftung des TuS Dotzheim..
quelle -
mittlerweile ist raus, wen es in den oberligen trifft:
Zitat
Holzheim. Der Klassenleiter der Handball-Oberliga Hessen, Wolfgang Schmelz (Wetzlar), hat bekannt gegeben, welche Mannschaften am Ende der Saison mit Punktabzügen wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Solls belegt werden. Es trifft die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen mit drei, die HSG Kahl/Kleinostheim mit zwei Punkten und den TV Fränkisch-Crumbach mit einem Punkt Abzug. Der SG Bruchköbel droht ebenfalls ein Punktabzug, allerdings hat hier das Urteil des Verbandes noch keine Rechtskraft. (mfr)
quelle1 HSG Dutenh./Münchholzh. II 27 : 9
2 TGB 1865 Darmstadt 25 : 11
3 GSV Eintracht Baunatal 24 : 10
4 TV Groß-Umstadt 24 : 12
5 HSG Baunatal 23 : 11peinlich.