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Der Vulkan kommt einfach nicht zur RuheBeim Handball-Regionalligisten HSG Vulkan Vogelsberg brennt der Baum: Goran Suton hat am Freitag verkündet, dass er sein Traineramt mit sofortiger Wirkung niederlegt. Der Zeitpunkt des Rückzugs kommt überraschend, wobei die sportliche Komponente eher eine Nebenrolle einnimmt. !!!!!!!!!Die Wurzel allen Übels ist eine bislang nur hinter vorgehaltener Hand kolportierte finanzielle Schieflage der HSG Vulkan.!!!!!!
"Es sind mehrere Gründe, die bei meiner Entscheidung eine Rolle gespielt haben", erklärte Suton. Die seit Wochen kursierenden Gerüchte, Spieler würden auf zugesicherte Gehaltszahlungen beziehungsweise Aufwandsentschädigungen warten, scheinen sich zu bewahrheiten - und blieben auch Suton nicht verborgen. Zum einen selbst davon betroffen, musste "ich mir die Klagen der Spieler anhören, ohne ihnen allerdings wirklich helfen zu können", plagte den 37-Jährigen ein "Gefühl der Machtlosigkeit". Wie seine Schützlinge hätte sich der Übungsleiter "eine rechtzeitige Aussprache mit den Verantwortlichen" gewünscht. Da diese ausgeblieben ist, sei auch das Vertrauen in die Geschäftsführung verloren gegangen: "Das, was versprochen worden ist, wurde nicht eingehalten." Darunter fällt auch, dass für die Abgänge bislang nicht für Ersatz gesorgt werden konnte. Der Stachel der Enttäuschung über die Entscheidung von Suton sitzt bei Vulkan-Manager Eric Bühler tief. Er sprach von einer "schweren Enttäuschung, was ich so nicht akzeptieren kann." Viel mehr wollte der Manager "angesichts dieser frühen Phase" nicht sagen. Auch wenn er einräumte, dass "wir sportlich und wirtschaftlich ein wenig angeschlagen sind", versprühte Bühler Optimismus: "Wir haben noch einen Trumpf im Ärmel." Die Nachfolge für das Traineramt ist - zumindest vorerst - geklärt: Dr. Jürgen Gerlach saß bereits am Samstag gegen Kirchzell (23:26, siehe Extra-Bericht) auf der Bank der Vogelsberger. Die Mannschaft der Vulkanier, die Donnerstagabend von Suton persönlich unterrichtet worden war, verständigte sich darauf, erst einmal keine Stellungnahme abzugeben.Kemmerzell gesperrt
Heute Abend kann gegen Kirchzell neben dem verletzten Michael Stock auch Marco Kemmerzell nicht spielen. Der zuletzt überragende Mittelmann wurde vom Südwestdeutschen Handballverband gesperrt. Auf Nachfrage beim Verband handelt es sich dabei nicht um eine persönliche Strafe, sondern ist gegen den Verein gerichtet. "Sobald der Missstand ausgeräumt ist - und nach Ablauf einer Frist von sieben Tagen - kann der Spieler wieder spielen" , so Regionalliga-Klassenleiter Hans-Werner Kasobke (Gera). Wieder mit dabei ist hingegen Torhüter Heiko Illian, dessen Blinddarmreizung abgeklungen ist.
Die genaue Quelle kenn ich nicht, hab es aus dem Regio Südwestbord.
Wenn der Verband solche Sperren ausspricht scheint es bei Vulkan ja heftigst herzugehen. Anscheinend hat Vulkan Gelder an den Verband nicht gezahlt oder ist Auflagen vom Verband nicht nachgekommen