Beiträge von Spielmacher79

    Das ist genau der Punkt, es läuft doch ins Leere über die SR zu diskutieren, wenn die Mannschaften schlecht spielen.

    Den Spielern wird eine mit Fehlern behaftete Entwicklung zugestanden, weil sie jung sind, weil sie sich in einem neuen Umfeld bewähren. Nur die SR, die das im Übrigen neben ihrem eigentlichen Beruf machen, sollen von Anfang an perfekt liefern.

    Was uns doch allen aufstößt, ist die Intransparenz des Schiedsrichterwesens. Welche Kriterien wie angelegt, warum welche Ansetzung, wie werden junge SR entwickelt, usw.

    Im entsprechenden Rahmen des Verbands (findet das statt?) bzw. innerhalb der Mannschaft oder im Training (funktioniert m.E. besser).

    Es ist legitim, unterschiedliche Perspektiven zu vertreten – auch ohne identischen Werdegang. Sachliche Kritik an Strukturen oder Abläufen erfordert keine persönliche Betroffenheit, sondern Argumente. Dass du diese nur gelten lässt, wenn sie aus deiner Sicht aus „dem System“ stammen, zeigt letztlich, wie eng der Rahmen ist, den du für Diskussionen zulässt.

    Kritik üben, ist das eine. Das ist vergleichsweise leicht. Der schwerere Schritt ist die Umsetzung mit geeigneten Maßnahmen, in einem bestehenden Rahmen mit den handelnden Personen. Da erkenne ich von dir leider wenig und habe deshalb den Perspektivwechsel angeregt.

    Es ist das eine wie ein Chef agieren zu wollen oder wie ein Chef zu agieren und das eigene System zu kennen, gerne auch mit externer Beratung.

    Ob ich diese Frage mit Ja oder Nein beantworte, ändert nichts an der Qualität oder Zulässigkeit meiner Argumente. Wer Diskussionen davon abhängig macht, ob jemand einen bestimmten Erfahrungshintergrund vorweisen kann, verengt die Debatte unnötig. Ich habe meine Position zum Thema dargelegt – alles Weitere führt hier nicht weiter.

    Ich habe geschrieben, dass es dir an der ein oder anderen Stelle erheblich helfen würde, Perspektivwechsel zu haben.

    Du willst gerne Dinge auf der Metaebene kritisieren und kennst nicht mal das System.

    Die persönliche Ebene, auf die du das Gespräch erneut lenkst, bestätigt mich darin, dass eine inhaltlich fundierte Diskussion nicht möglich ist. Ich habe mich sachlich zum Thema geäußert und werde mich an Spekulationen über Empathie, Werdegang oder Haltung zu Menschen nicht beteiligen. Werthaltige Argumente erfordern keine persönliche Deutung des Gegenübers. Ich belasse es daher dabei.

    Alles nur, weil du dich um eine einfache Ja-/Nein-Frage drückst, ob du schon einmal Handballspiele gepfiffen hast.

    Angesichts der Tonlage und der vorausgegangenen Unterstellung sehe ich keine Grundlage für einen sachlichen Austausch. Zudem ist die Frage nach meinem persönlichen Hintergrund weder relevant für die inhaltliche Diskussion noch thematisch passend im Rahmen dieses Threads.

    Ich habe nichts anderes von dir erwartet, als dass du dich um die konkrete Frage windest wie eine Kieler Sprotte in der Dose.

    Die Grundlage für einen sachlichen Austausch wäre, ob du aus eigenem Erleben die Rolle SR nachvollziehen kannst. Druck gibt es nicht nur in der HBL. Hier ist nur der mediale Fokus ungleich größer. Es geht in der Regel um leistungswillige als auch leistungsstarke Menschen, die das als Leidenschaft für den Sport betreiben. Das kommt mir (nicht nur) bei dir, in der Betrachtung zu kurz. Du erweckst gerne den Anschein, alles müsse perfekt sein und die Protagonisten sind austauschbar. Ein bisschen Hin und Her Schieben und dann wird alles besser. Menschen sind keine Zahlen. Da fehlt es dir womöglich an Empathie. Eigenes Erleben würde helfen.

    Leider hat es damit wenig zu tun. Die Ansetzungen müssten nach Leistungen erfolgen. Teilweise scheinen aber die Leistungen keine Rolle zu spielen.

    Du hast immer noch keine Kriterien benannt, die für dich sinnvoll und nachvollziehbar die Leistung der SR messen würden. Immer wieder die gleichen Platitüden vin jemanden, der in seinem Leben noch nicht ein Spiel gepfiffen hat.

    Peter2000

    Darf ich fragen, in welchem Landesverband du tätig bist?

    Deine Schilderungen kann ich zum Teil bestätigen. Neben der individuellen Motivation SR sein zu wollen, bei einigen ist es sicher auch der Machtaspekt, gehen mit Entscheidungen durch einen Verband auch immer politische Erwägungen einher.

    Unabhängig davon gibt es in den Verbänden auch Verantwortungsträger, die sich auf vielfältige Weise profilieren wollen, was dann womöglich zur Benachteiligung der nicht protegierten SR oder kritischen Stimmen führt.

    Wie stellt ihr euch Tranparenz vor? Dass die Fehler einzelner Schiedsrichter und Offiziellen öffentlich genannt werden von Jutta?

    Das machen doch Trainer in der Regel auch nicht. Dort heißt es doch auch nur „die Mannschaft hat den Matchplan nicht eingehalten“ oder wir haben „zuviel freie Chancen nicht genutzt“ oder „wir haben keinen Zugriff in der Abwehr bekommen“.

    Was ich gut fände, wenn Schiedsrichter offener mit ihren Fehlern umgehen würden.

    Die guten SR tauschen sich oft genug mit den Trainern aus und erklären bei Bedarf ihre Entscheidung. Auch emotionale Trainer wie Benno Wiegert akzeptieren das in der Regel.

    Deine Provokation läuft ins Leere.

    Der Lösungsansatz ist ganz einfach: Die Schiedsrichter sollen nach Leistung aufgestellt werden.

    Feststellung, nicht Provokation.

    An welchen Kriterien machst du die Leistung der Schiedsrichter fest, die du ansetzen willst? Welche Entwicklungs-, Auf - und/oder Abstiegsmöglichkeiten gäbe es in deinem System. Wie werden regionale Aspekte berücksichtigt? Thöne/Loppaschweski z.B. kommen aus Nähe Bremen bzw. Berlin.

    Du bist immer schnell dabei, etwas zu fordern.

    Ich hoffe, die Diskrepanz zwischen deinen Prognosen (immerhin machst du welche) und wie es dann kommt, ist mindestens so hoch wie üblich, denn dann wird Skipagøtu kommende Saison durchstarten beim THW und Gidsel Niveau erreichen 🙂😉

    Ihr solltet mit ihm wetten. Dann verliert er seine an anderer Stelle mühsam gewonnenen Kästen Bier an euch. 😂