Sorry, aber jeder, der hier schreibt, dass die Fußballerinnen alle wegen fehlender Gleichberechtigung lamentieren, hat keine Ahnung vom Frauenfußball. Die, die das monieren, sind nur eine kleine Minderheit. Der Großteil kann die Situation richtig einschätzen.
Zum Ausscheiden:
Wir haben eine Schönwettertruppe. Fällt das erste Tor, wird das Spiel gewonnen. Wenn nicht, ist alles Selbstvertrauen weg, Ausnahme vielleicht Popp. Und dann wird es gegen jeden Gegner schwer.
Was mich, wie schon Trollinger, ratlos macht, ist der Umstand, dass man seit letztem Jahr von Spiel zu Spiel schlechter geworden ist. Wo doch die Frauen in jedem Interview betonen, wie gut man sich doch untereinander verstehe und wie groß der Teamgeist ist. Auf dem Platz ist davon nicht viel zu sehen, auch heute wieder. Viele Einzelaktionen, kaum Kombinationsspiel und Übersicht für die besser Postierte.
Im DFB wird sich einiges ändern, da bin ich mir ziemlich sicher. Und zwar wird ernsthaft darüber diskutiert werden, ob die Qualität des Buffetts in der Kantine noch ausreichend für die an ihren Posten klebenden Funktionäre ist, oder ob man nicht doch noch ein Schälchen mit Belugakaviar dazustellen sollte.
Andere Veränderungen? In einem deutschen Sportverband? Come on! Ohne Hanning würden die Handballer vielleicht immer noch von einem Heiner-Brand-Spezi trainiert werden und das System von 2004 spielen.