Freundschaft!
Hatte Titi immer die besten Quoten? Oder war er nicht einfach nervenstark in spielentscheidenden Situationen. Man/frau sollte sich durch Quoten jedenfalls nicht täuschen lasssen.
Und genau das nennt man einen recency bias.
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Hatte Titi immer die besten Quoten? Oder war er nicht einfach nervenstark in spielentscheidenden Situationen. Man/frau sollte sich durch Quoten jedenfalls nicht täuschen lasssen.
Und genau das nennt man einen recency bias.
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Das ist auch schon Leuten so gegangen, die weitaus weniger als Wolff verdienen. Er wird sicher trotzdem nicht zum Arbeitsamt gehen müssen.
Für ihn ist es nach der WM-Leistung sowieso kein sooo schlechter Zeitpunkt, um einen Vertrag zu verhandeln.
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Siehe das immer wieder angesprochene Ägypten-Spiel.
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Bei Spielen, die eine Verlängerung haben, ist es sogar objektiverweise von Vorteil, wenn die Paraden früher kommen denn später, nämlich besser vor der 60. als danach.
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Ich weiß nicht, ob Landin es gesagt hat. Gehört hab ich sowas ziemlich häufig von den Kommentatoren bei Sky, allen voran Mallwitz.
Ich sag es mal so. Wenn der TW vorher schon gut und besser hält, kommt es in den meisten Spielen zum Ende hin nicht mehr auf die „wichtigen Bälle“ an, weil es kurz vor Schluss nicht Spitz auf Knopf steht.
Ich sage es mal noch konkreter. Es macht keinen Unterschied, wann ein Torhüter sagen wir 13/35 hält. Früh im Spiel oder spät im Spiel. Er kassiert immer 22 Tore. Das ist eine nahezu komplett symmetrische Sache. Ein Torwart reagiert auf das, was kommt. Anders sieht es bei den Schützen aus. Ein Schütze muss selbst entscheiden, was er macht. Das können manche in der Crunchtime super (Olafur Stefansson) und andere spielen dann die größte Grütze (Robert Weber, Stefan Kretzschmar).
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Alles anzeigenauf 40 Jahre schon. 1978 wurde Erhard Wunderlich mit 131 im Sportstudio vermessen. wahl soll zwar 1985 mit 159 km den Weltrekord aufgestellt haben, aber das zweifele ich dann doch stark an. Man verortete ihen bei 140.
Bei der EM 2022 wurde gemessen.
dort gab es allein 15 Spieler mit mehr als 137 km/h.
Ich bezweifele, dass es 1980 reihenweise Rückraumspieler gab die mit um die 130 km/h geworfen haben.
Gab auch mal ein Interview mit Mats Olsson zum Thema modernes TW-Training. Dieser erwähnte auch, dass sich das Training an die erhöhten Wurfgeschwindigkeiten anpassen müsse.
Der Link ist sehr interessant, weil da auch drinsteht, was mich schon lange interessiert. Wie gemessen wird (und damit wann). Heute mit Chip hat man also die reale Höchstgeschwindigkeit mit der der Ball die Hand verlässt. Dort steht auch, dass dadurch die Werte höher sind als bei früheren Messungen.
Ich habe auch lange nach diesem Meßwerten von der B-WM in Norwegen gesucht. Da ich aber aus zeitgenössischen Quellen absolut nichts entnehmen konnte, nicht einmal einen Hinweis das dort gemessen wurde, geschweige denn Wahl mit 159 km/h gemessen wurde, stufe ich das mittlerweile als urban legend ein. Erstmals von diesem Wert habe ich den den 1990ern in der SportBild gelesen. Man kann sich aber behelfen. Von einigen Handballern ist bekannt, wie weit sie den Handball werfen konnten. Bei Wahl sind das 76 Meter. Um das zu schaffen, braucht er beim optimalen Wurf mindestens 144 km/h - vermutlich aber noch etwas mehr.
Also ich glaube gerne, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit bei den Werfern heute höher ist als damals. Aber bei den Spitzenleuten dürfte das in den letzten 40 Jahren eher nicht mehr geworden sein. Es ist auch nicht unbedingt ganz so relevant, wie schnell der Ball ist. Wichtiger noch ist die Zeit, die vom Beginn der Ausholbewegung bis zu dem Moment vergeht, bis der Ball über die Linie geht. Je kürzer die ist, desto schwerer wird es für die Torhüter. Und da sind die Reaktionen der Torhüter interessant. Wenn die Zeit zu kurz wird, fallen Torhüter rückwärts ins Tor, weil die Reaktion nicht mehr nach vorn oder zur Seite gehen kann, sondern bereits nach hinten reagiert wird. Das ist mir im wesentlichen bei zwei Spielern stark aufgefallen - Jovica Cvetkovic und Karol Bielecki.
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Oha, die Mama vom Stifler mutiert mittlerweile auch vom Provokateur zum Oberlehrer, aber gut möglich, dass ich den Beitrag weiter oben auch nicht verstanden habe
und „Du hast nicht verstanden“ die neue Form der Begrüßung und „Vllt hast du es jetzt verstanden“ die Verabschiedung ist.
Hab den Clown längst blockiert. Ist er mal wieder der einzige, der weiß, wie der Hase läuft?
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Meinst du generell oder eher Stil und Situation?
Biomechanisch. Es bewegt sich kein Spieler gleich, jedenfalls wenn man die Topleute vergleicht. Mikkel Hansen hat einen sehr guten Armzug, aber was ihn besonders macht, ist, dass er on top noch ein Handgelenkt wie ein WK-Außen hat. Bielecki hatte dagegen einfach einen wahnsinnigen Hebel, den er gut einsetzen konnte, weil der Arm auch schnell war. Bei Tutschkin waren Sprung und Wurf irgendwie zwei unterschiedliche Bewegungen. Der ist erst hochgesprungen und dann kam erst der Arm etwas gegen die Wurfbewegung. Cvetkovic hatte den schnellsten Arm. Die Kombination aus Härte, Ansatzlosigkeit und Präzision gab es nicht wieder. Kein andere Schütze hatte den Torwart so oft in der falschen Ecke. Karabatic dagegen hatte noch nie einen guten Armzug. Der hat den Wurf immer aus dem Körper genommen. Da er nicht ewig wie ein Bulle spielen kann, hat er seitdem er ungefähr 23 ist, kontinuierlich nachgelassen. Mittlerweile ist da gar kein Wurf mehr da.
Und was "geholte" Würfe angeht, hängt das unter anderem damit zusammen, dass die 6:0 heute viel offensiver/aktiver gespielt wird als früher. Da gibt es kaum noch einen Spieler, der dann noch regelmäßig nah genug am Tor wäre. Bielecki könnte da locker drüber werfen. Aber die meisten eben nicht. Semrau und Hens haben sich neulich drüber unterhalten. Hens meinte, 9,5 Meter wären ihm in der Regel zuviel gewesen. Das müsste es heute aber mindestens sein.
Andererseits machen es die Räume in der heutigen 6:0-Variante sinnvoll, auf Spieler wie OIM, Gisli, Gidsel und Co. zu setzen. Die gehen da halt durch. Das könnte mittelfristig auch wieder zu einem defensiveren Stil führen.
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Da ist viel "Ruf und Standing" der Torhüter dabei.
Du sagst es. Wenn ich zum Beispiel immer lese, wie Überweltklasse de Vargas sein soll, dann frage ich mich schon, warum man das nie in den Zahlen lesen kann. Ich hätte eine Antwort: er ist gar nicht so gut, wie viel denken.
Andererseits war Wolff zu Recht im Allstar-Team. Aber gemessen an seinen anderen Turnieren war das - bis zu einer eventuellen Bestätigung - erstmal ein Ausreißer. In den letzten vier Turnieren addiert kam er auf 22 Prozent. Was a) sehr schwach und b) eben zudem auch keine Momentaufnahme war. Bei Bergerud haben wir ähnliches gesehen. Er ist von den Topmannschaften klar der schwächste Stammtorwart, war diesmal aber schon verdammt gut.
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einerseits. Anderseits habe ich den Eindruck, dass die Wurfqualität zugenommen hat.Was Spieler wie Prandi mittlerweile aus dem Arm schütteln geht Richtung 140 Km und da haben viele Mannschaften solche Experten.
Bezogen auf welche Zeit als Vergleich?
Ich sehe das langfristig überhaupt nicht. Seit den 1980ern hat sich da generell nicht viel verändert. Für mich ist es viel mehr so, dass das eine sehr individuelle Sache ist. Jeder Topmann wirft eigentlich anders. Von daher kann man da generell eher wenig sagen.
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Bis auf D und DK finde ich die Zahlen teilweise überraschend.
Definiere mal überraschend.
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Hat Grün-Rot schon irgendwann mal solche Chancen genutzt bzw. bein kränkelnden Vereinen geplündert? Ich kann mich nicht erinnern. Und nach der WM ist vor der Rückrunde der aktuellen Saison und da muss sich der Verein (nicht der in Polen) schon Gedanken um RL machen
Roggisch vom TuSEM. Gab doch einigen Ärger.
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Den einzigen, den sie nicht adequat ersetzt bekommen haben, ist Omeyer.
Deshalb sind sie nicht mehr die Titelhamster.
Einspruch. Die Titelhamsterrei wurde weniger, als Dinart aufgehört hat und war endgültig vorbei, als Narcisse ging. Das waren immer die beiden Unterschiedsspieler.
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Alles anzeigenDas All-Star-Team mit zwei Deutschen:
TH: Andreas Wolff
LA: Ángel Fernández
RL: Simon Pytlick
RM: Nedim Remili
RR: Alex Dujshebaev
RA: Niclas Ekberg
KM: Ludovic Fabregas
Youngster: Juri Knorr
MVP: Mathias Gidsel
Beim archivieren sind mir zwei Dinge aufgefallen. Ekberg erstmals in einem All-Star-Team.
Und mit Wolff zum fünften Mal ein dt. Torwart im WM-All-Star-Team, mehr als aus jedem anderen Land (seit 1986).
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Es gibt von Rasmus Boysen einen treffenden Tweet zu Vincent Gerards Leistungen in den entscheidenden Spielen. Niklas Landin oder Thierry Omeyer sind bzw. waren Torhüter die genau in diesen entscheidenden Momenten ihre Bestform abrufen können bzw. konnten. Da kann ich schon nachvollziehen, dass Thierry Omeyer als Geschäftsführer bei PSG mit dieser Bilanz von Gerard nicht zufrieden war - insbesondere wenn endlich der internationale Titel für Paris herausspringen soll.
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Schon praktisch, wenn man nicht alle Spiele aufnimmt.
WM17 16/39 41 %
Jetzt kam noch WM23 12/38 32 % dazu.
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War Green nicht auch mal?
Mika zum ersten Mal, hätte ich auch nicht gedacht.
Tatsächlich. Hatte ich überlesen. Sind btw nur die Hallen-Titel.
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SCM-Weltmeister
2001 Abati, Gaudin
2007 Bitter, Roggisch
2019 Green
2023 Damgaard, Saugstrup
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Das würde es beim Fußball auch nicht geben, dass die Anfangszeit des Finales noch offen ist.
Da ist auch immer nur ein Spiel.
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Wieder mal eine überragende Leistung von Schulze/Tönnies.
Aber auch generell ein gutes Turnier von Seiten der Schiedsrichter. Gute Leistungen. Gute Linienvorgabe. Gute Videonutzung.
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Einige im Team scheinen nicht die Körner zu haben das hohe Tempo über mehr als +/- 40 Minuten zu gehen, physisch wie psychisch. Zumindest nicht mehr im 6ten, 7ten und jetzt 8en Spiel in diesen wenigen Tagen.
Deutschland im Turnier bisher übrigens 186:142 und dann 72:77.