Beiträge von Rheiner


    Regel 8:7 Die unter a-f genannten Handlungen sind Beispiele für ............

    Und an dieser Stelle fängt das Denken an. Progression ja nein? Wie schwer ist das Vergehen? Vorsatz oder Absicht ja nein? Auswirkung auf das Spiel?


    Denken kannst du, aber es bleibt dennoch ein unsportliches Verhalten und nicht grob unsportlich!

    Und das Gerede mit Vorsatz ist Blödsinn, denn das haben fast alle Unsportlichkeiten so ansich, dass sie mit Vorsatz geschehen. Darum sind sie ja unsportlich.


    Und wenn das so klar ist, erklär doch mal 8:10 b, den Bezug auf 4:6
    Die Situation ist Analog hier. Verhindern einer Torchance und Vorsatz.


    Wir sollen dir jetzt ernsthaft den Unterschied erklären zwischen einem Spieler, der auf dem Feld ist und regelwidrig den Torraum betritt und einem Spieler, der gar nicht auf dem Spielfeld ist und einfach als zusätzlicher Spieler aufs Feld läuft, um eine Torgelegenheit zu verhindern, oder das vom Auswechselraum aus tut?

    :pillepalle:

    Hallo Frank,

    das ist nicht böse gemeint, aber solche Schiedsrichter wie du sind echt "schwierig" für diesen Sport.

    Ich kenne auch so Schiedsrichter persönlich, die sich die Regeln machen, wie sie wollen und rote Karte geben,
    wo keine rote Karte zu geben ist.

    Das ist fast immer die ältere Garde.

    Du hast Recht, dass man da nicht mit Gelb anfangen muss (sollte).
    Aber aus einem unsportlichen Verhalten (was taktisches Betreten des Torraumes eindeutig ist; sonst beim wiederholten Mal, hier schon beim ersten) einfach eine grobe Unsportlichkeit zu machen (genau wie beim Blocken des Balles mit Abstandsvergehen in den letzten 30 Sekunden), ist einfach hanebüchen und falsch.

    Das Problem ist, dass hier ja auch junge Schiedsrichter mitlesen und das bei deinen Beiträgen wohl nicht auf den ersten Blick erkennen, dass das regeltechnisch Unsinn ist.

    Aber wir kommen da auf keinen gemeinsam Nenner und sollten die Diskussionen wohl besser fortan lassen.

    Viele Grüße
    Rheinland-SR

    Ich finde die Erläuterungen eigentlich gut.

    Z.B. was beim Blocken des Balles mit Abstandsvergehen in den letzten 30 Sekunden passiert (wir haben ja bei der Diskussion hier gesehen, dass es durch den Regeltext alleine nicht allen klar ist; die Erläuterung widerspricht da nicht, sondern erläutert).

    Oder dass es keinen Nullschritt beim eigenen Anprellen gibt (was jetzt endlich ins Regelheft geschrieben wurde).

    Oder dass Regel 8:10 c) auch greift, wenn die Ausführung eines formellen Wurfen durch einen Wechselfehler oder Unsportlichkeit auf der gegnerischen Bank verhindert wird.

    Oder dass ein geblockter Wurf bei angezeigtem Passiv-Warnzeichen zwar ansich noch kein Pass ist, aber zum zählbaren Pass wird, wenn er wieder beim Werfer oder einem Mitspieler landet.

    Gerade die Guidelines und Interpretationen klären viele offene Fragen und strittige Themen.

    Schwierig wird es dann, wenn selbst eine Erläuterung noch unterschiedlich interpretiert werden kann, wie bei dem Beispiel hier mit der Freiwurfausführung nach dem Schlusssignal.

    Unfassbares Finish gerade bei Celje - Brest.

    8o8o8o

    34:34 - noch 40 Sekunden zu spielen.

    Brest trifft. 34:35.

    Celje macht 25 Sekunden vor Schluss den Ausgleich. 35:35.

    Anwurf Brest, Celje fängt den Pass beim Anwurf ab, läuft frei aufs Tor und trifft. 36:35.

    Noch 10 Sekunden, Brest hat wieder Anwurf, spiel blitzschnell über außen, Tor. 36:36.

    Celje hat einen letzten Wurf 3 Sekunden vor Schluss, Torwart hält.

    36:36 Endstand.

    Sowas hab ich noch nie gesehen!

    Von alle gleichzeitig war ja auch nicht die Rede. Es geht darum, dass HBL-Spiele nicht mehr an fünf Tagen in der Woche stattfinden. Und übrigens auch nicht mehr mittwochs. Mal sehen, was die besagte PK morgen bringt.

    Achso, ja, das geht natürlich.

    Eins am Freitagabend um 20 Uhr.

    Samstag 15, 16:30, 18 und 19:30 Uhr.

    Sonntag genauso.

    Das fänd ich z.B. gut.

    Es geht jedenfalls um die Vereinheitlichung des Spielplans.

    Warum sollte ausgerechnet jetzt der Spielplan vereinheitlicht werden, wenn alle Spiele live gezeigt werden? ?(

    Das macht doch überhaupt keinen Sinn.

    Wenn schon alles live gezeigt wird, möchte ich auch möglichst viele Spiele live sehen, und das kann ich nicht, wenn die parallel laufen.

    Dann bringen mir die ganzen Livespiele gar nichts.

    Das Spiel muss also fortgesetzt werden und erst jetzt sollte der Spieler den Ball fallen lassen, damit das Spiel zu Ende ist.

    Also m.E. sagen die Erläuterungen klar was anderes aus, gerade die letzten beiden Sätze:

    "Häufig ist eine Mannschaft, die nach Ablauf der regulären Spielzeit noch Gelegenheit zur Ausführung eines Freiwurfs hat, nicht mehr daran interessiert, ein Tor zu erzielen; entweder ist das Spiel bereits entschieden oder die Entfernung zum Tor zu groß. Obwohl die Regeln eine Ausführung des Freiwurfs vorschreiben, sollten die Schiedsrichter diesen als ausgeführt betrachten, wenn ein Spieler in wenigstens annähernd korrekter Position den Ball nur fallen lässt
    oder den Schiedsrichtern aushändigt. Will eine Mannschaft ihre Wurfchance noch wahrnehmen, müssen die Schiedsrichter ihr diese gewähren (selbst wenn sie nur sehr gering ist), aber darauf achten, dass die Situation nicht zu einem zeitaufwändigen „Theater“ wird. Deshalb sollten sie die Spieler beider Mannschaften rasch in die korrekten Positionen bringen, damit der Freiwurf unverzüglich ausgeführt werden kann."

    Quelle: Aktuelle Regeln

    Hallo zusammen,

    habe gerade Flensburg - Kiel geguckt und war irritiert.

    Kiel führt mit einem Tor kurz vor Schluss, Kiel im Angriff, es wird Freiwurf für Kiel gepfiffen, Schlusssignal, Kiel feiert.

    Die Schiedsrichter bestehen auf Ausführung, obwohl die Kieler offensichtlich nicht mehr werfen wollen.

    Abwehr muss sich hinstellen, es wird angepfiffen , Kieler lässt den Ball fallen.

    War war da los?

    Solche Szenen seh ich sonst nur noch im Kinderbereich oder bei Alte Herren, aber doch nicht in der Champions League.

    Die Anweisung sagt doch, wenn ein Spieler den Ball übergibt oder hinlegt, muss er nicht mehr ausgeführt werden.

    Aber dafür müssen sich doch nicht erst alle aufstellen und dann angepfiffen werden, oder?

    Wenn klar ersichtlich ist, dass eine Mannschaft nicht mehr ausführen will, ist das Spiel für mich beendet.

    Ich dachte, im Profihandball gilt das erst recht.

    ?(

    Viele Grüße
    Michael

    Ne Minute kann man runterspielen wenn man es geschickt anstellt, das ging auch nach alter Regel. Danach wird es sicherlich irgendwann kritisch, aber nur weil es 60 Sekunden vor Schluss ist, sollte man nicht von etwas abkommen was man zuvor in der meinetwegen 25. nicht geahndet hätte.

    Genau.

    Gleicher Passiv-Maßstab über die gesamte Spielzeit!

    @Rheinland SR
    Die 6 Pässe Regel besagt aber ausdrücklich nicht, dass man nicht vorher auch abpfeifen darf. Das hätte definitiv passieren müssen, da sie PASSIV waren und keinen Druck aufs Tor gemacht haben.

    Das wird aber auf dem Niveau nicht gepfiffen.

    Da müssten die schon zum Torwart zurückspielen, zehn Meter zurücklaufen oder auf der Stelle prellen.

    Ich finde es gut, dass die 6 Pässe dann auch laufen gelassen werden.
    Gleicher Maßstab wie in den 59:30 Minuten vorher!
    Da muss die Abwehr einfach anders mit umgehen.

    Ich verstehe nicht, warum man so defensiv deckt, wenn man 45 Sekunden vor Ende zurückliegt und der Gegner in Ballbesitz ist.

    Der Angriff von Kiel hatte gerade erst angefangen, dann ist doch klar, dass die erst noch zwanzig Sekunden oder so spielen
    können, bis der Arm hochgeht. Und DANN sind es noch 6 Pässe.

    Ist doch klar, dass Kiel das runterspielt.

    Habe ich mehrfach gemacht, wenn mir Petrzika auf den Keks ging.

    Man sollte ihm vor allem endlich mal ein Regelheft schenken.

    Im Hinspiel: "Das Vereiteln einer klaren Torchance gibt im Handball eine progressive Bestrafung."

    Gerade: "Da es keinen Wurf gab, gab es auch keinen Siebenmeter."

    :wall: