Beiträge von Rheiner

    Völlig unabhängig davon, wie das Spiel ausgehen mag, lieber Rheinland-SR (SR steht doch für Schiedsrichter, gelle?); meinst Du nicht, dass Du Dich mit solchen Äußerungen über sehr verdiente Sportfreunde und in dem Fall Kollegen, ein ganz wenig zurück halten solltest?

    Meine Kritik richtet sich nicht gegen die Schiedsrichter, sondern in dem Fall gegen den Ansetzer.

    Das ist einfach nicht geschickt.

    Ganz ehrlich:

    Wie kann man zu einem Spiel in Magdeburg (dann noch gegen ein Top-Team)
    wieder die Schiedsrichter hinschicken, die Magdeburg in dieser Saison zu Hause
    schon durch einen klaren Regelverstoß einen Punkt genommen haben?

    Völlig egal, wie das Spiel jetzt verläuft - ich kann das nicht nachvollziehen.

    :nein:

    Nochmal zum genauen Mitlesen: Der SR-Rheinland schrieb, dass es bei Tätlichkeit blau gibt, es sei denn, dass es als Affekthandlung gewertet wird, das wäre hier nicht zutreffend, weil das Foul (Foul hat SR geschrieben) zu weit zurücklag, darauf war mein Einwand, dass die Tätlichkeit gar nicht wegen der Abwehraktion kam, sondern mit dem Anfassen und Ansprechen von P.Müller zu tun hatte und dann doch als Reflex bewertet werden kann. Das ist einfach eine andere Interpretation der Szene, so what? Nach wie vor kann niemand, der P.Müller hier vehement verteidigt, nur im Ansatz erklären oder rechtfertigen, warum er Bezjak anfässt und sich mit dem Gesicht in einer Nähe zu Bezjak befindet, die man gemeinhin als Gesprächspartner nicht sucht.
    Ganz allgemein gibt es öfter Tätlichkeiten in Manschaftssportarten, ich habe aber noch keine gesehen, die ohne einen mindestens mittelbaren Bezug zu einer unsportlichen Handlung (Foul, nonverbale Gesten, verbale Provokation) erfolgte. Sollte es eine entsprechende Untersuchung geben, die belegt, dass ein Großteil der Tätlichkeiten aus heiterem Himmel ohne Bezug zum Geschädigten erfolgt, bin ich dankbar für eine Information.

    Ein Revanchefoul nach einem erlittenen Foul (!) kann vor Blau bewahren, aber nicht nach einer Provokation!

    Keiner sagt, dass Tätlichkeiten aus heiterem Himmel passieren.
    Wenn man aber keine Tätlichkeit mit Sperren geahndet wird, wo möglicherweise vorher irgendwas war, gibt das demnächst munteres Kloppen.

    Nee, das ist schon richtig so. Tätlichkeiten müssen mit Sperren belegt werden; es sei denn, wenn es wirklich ein unmittelbarer Reflex auf ein eindeutiges Foul des Gegners ist.

    Das muss man von Sportlern erwarten können, dass die nicht einfach Gegnern ins Gesicht hauen.

    Der Sichtvergleich wurde vor seher, sehr vielen Jahren komplett abgeschafft (90er?, 80er?)

    Bei uns im Kreis gibt es ihn seit ein paar Jahren wieder - für alle Spiele vorgeschrieben.

    Ich find es völlig sinnlos, denn wenn jemand seinen Pass "vergessen" hat, unterschreibt er einfach,
    dann darf er mitspielen.

    Also wer besch..... will, kann das ohne Probleme weiterhin tun.
    Und wenn es doch auffliegt, dann dadurch, dass die Spieler sich (gerade auf Kreisebene) untereinander kennen.
    Aber nicht durch den Sichtvergleich.

    @ Alf: Bewegung ist keine Voraussetzung für einen Schritt. Hochheben des Fußes und wieder absetzen, ist ein Schritt.
    Sternschritte gelten beim Handball als Schritt - anders als beim Basketball.

    Wichtig ist noch zu sagen, dass der Nullkontakt nur gilt, wenn man den Ball in der Luft von einem Mitspieler bekommt oder sonst abfängt.
    Dann zählt der erste Kontakt auf dem Boden nicht. Wenn beide Füße gleichzeitig aufkommen, ist noch kein Schritt gemacht.
    Aus dem eigenen Anprellen gibt es keinen Nullkontakt!

    In Regel 7:3 ist klar definiert, was ein Schritt ist.

    Hier geht wieder alles durcheinander.

    Ob Schauspielerei oder Provokation - ist doch alles egal.

    Der Schlag ins Gesicht abseits der Spielhandlung ist ne Tätlichkeit = Blaue Karte.

    Die einzige Argumentation, die man gegen Blau anführen könnte, wäre ein Revanchefoul (Regel 8:9 f).
    Aber das trifft m.E. hier nicht zu.

    Alle anderen Aspekte haben mit der Beurteilung, ob Blau oder nicht, überhaupt nichts zu tun.

    Bei der roten Karte wäre ich mit deinen Unterstellungen sogar noch mitgegangen.
    Warum das allerdings blau gab, ist mir trotzdem immer noch nicht klar.

    Ein Schlag ins Gesicht ohne Bezug zu einer Spielhandlung ist ne Tätlichkeit.
    Hier lief das Spiel ja noch nicht mal.

    Für ne Revanche im Reflex nach einem erlittenen Foul (Rot ohne Blau) ist m.E. zu viel Zeit zwischen Foul und Schlag vergangen.

    Ich weiß auch gerade gar nicht genau, ob das anwendbar wäre, wenn das erlittene Foul (vergleichsweise) harmlos ist und gar nicht bestraft wird. Aber da bin ich mir nicht sicher.

    Ist auch egal, denn hier trifft das m.E. eh nicht zu (wegen des zeitlichen Abstandes).

    M.E. war Rot plus Blau völlig korrekt.

    Ich habe die Übersicht verloren.

    4 Spiele werden heute mindestens live übertragen (inklusive Streams).

    Wird das Spiel hier auch irgendwo gezeigt?

    Sport1, Sport1 Stream, DAZN, Streams der Vereine, Streams der regionalen TV-Sender...

    Da blickt doch keiner mehr durch.

    Wird Zeit, dass Sky alles zeigt.

    Ich bin froh, dass wir beim Handball eben nicht die Situation haben, die es seit Jahren beim Fußball gibt.

    Nämlich, dass Bayern-Spieleer sich viel mehr erlauben dürfen als alle anderen (bestes Beispiel ist Ribery, aber auch andere)
    und in den wichtigen (!) Momenten pro Bayern entschieden wird.

    Übrigens nicht nur national, sondern vor allem auch international.
    Wenn es eng wird, werden Real Madrid und Bayern in der Champions League seit Jahren bis ins Halbfinale gepfiffen.

    Diese Verhältnisse kann ich im Handball nicht annähernd erkennen - weder national noch international!

    In der Praxis das härtere Foul bestrafen.

    Das führt bei den Weiterbildungen immer wieder zu Diskussionen, weil sich gerade die älteren Kollegen
    dagegen wehren und beide bestrafen wollen, aber damit (einen zu bestrafen) fährt man gut, das so zu machen und wird auch so gelehrt.


    Überflüssige Provokation entfernt - Mod

    Ich wurde ja letztes Mal dafür ausgelacht, als ich gesagt habe, dass die Auswirkung beim Gefoulten in der Praxis
    eine Rolle für das Strafmaß spielt.

    Das hat man gestern wieder gesehen.

    Wäre der sofort aufgestanden, hätte es niemals Rot gegeben.

    Man kann froh sein, dass die Szene nicht in den letzten 30 Sekunden war, denn dann hätte es bei Rot den
    Strafwurf dazu gegeben.

    Da es aber nicht in den letzten 30 Sekunden war und es m.E. auf jeden Fall 2 Minuten waren, kann ich die Aufregung um die Szene nicht ganz nachvollziehen.
    Was wär anders gewesen bei 2 Minuten? Das hätte doch für die Schlussphase überhaupt nichts geändert.
    Und dass Berlin durch die rote Karte geschockt war und bei 2 Minuten nicht geschockt gewesen wäre, halte ich für völligen Blödsinn.

    Auf jeden Fall ist das Hauptproblem mit den letzten 30 Sekunden nicht, dass Journalisten, Zuschauer, Trainer und Spieler die Regeln nicht kennen.
    Das wäre verkraftbar.

    Sondern das Hauptproblem ist, dass die meisten Schiedsrichter sie nicht drauf haben.

    Das Thema "letzte 30 Sekunden". In der Frauen-EM im Spiel Holland-Frankreich warf die Niederländerin Groot ca. 3-4 Sekunden vor dem Spielende den Ball auf die Tribüne (Spielstand: 18-17 für Holland). Der Ball war im Spiel, die Schiris zeigten zwar Zeitspiel an (Arme hoch) pfiffen aber nicht. Es ist nicht einmal regelwidrig. Und doch viele fragten, warum die Schiris keine rote Karte und Siebenmeter für Frankreich gegeben hatten.

    Das kann kein Strafwurf sein, wenn noch nicht auf Freiwurf für Frankreich entschieden worden ist.

    Das wär ein ganz klarer Regelverstoß gewesen, wenn die den gegeben hätten.