Beiträge von Rheiner

    Meine Interpretation ist, dass der Lemgoer die Sirene abwarten wollte und dann nach erneutem Anpfiff werfen wollte.

    Die Sirene kam aber (aus welchem Grund auch immer) nicht und dann hat er doch geworfen.

    Es waren noch zwei oder drei Sekunden zu spielen, die waren locker um (von Anpfiff bis zum Wurf).

    Dann konnte es nur eine Wiederholung des Wurfes geben.

    Aber was war mit der Sirene? Oder kam die und wurde nur im Krach überhört?


    Aber das, was ich mir gar nicht erklären kann, ist die rote Karte.

    Das war doch kein rot-würdiges Foul, oder? ?(

    Wieso wurde der 7-Meter am Ende wiederholt?

    Entweder, weil die Zeit vorher schon abgelaufen war, bevor der Ball gehalten war, oder weil der Balinger über die 9-Meter-Linie
    gelaufen ist, bevor der Ball die Hand verlassen hatte.

    Andere Möglichkeiten fallen mir gerade nicht ein.

    Aber bitte wofür gab es die rote Karte? ?(

    Wenn ich das richtig interpretiert habe, war der Spielleiter selbst irritiert und hat die noch mal kurz
    zu sich gerufen, um das abzufragen.

    Dann war sie vielleicht nicht im Gesicht. Trotz allem war das ein klar gesundheitsgefährdendes Foul. Moraes hat KEINE Chance an den Ball zu kommen und kloppt Jacobsson aus der Luft auf den Boden!

    Naja, beim Stoß in der Luft ist die Anweisung ja klar.

    Spieler landet erst auf den Füßen und fällt dann hin = 2 Minuten.
    Spieler fällt direkt auf Rücken oder Gesäß = Rot.

    Hier war es ersteres.

    Wenn das wirklich ein Gesichtstreffer war (was ich nicht erkenne), ist es natürlich was anderes.
    Dann wär das hier unabhängig von der Landung Rot.

    Ist die Hand wirklich im Gesicht von Jakobsson?

    Sky stellt das als ganz klar dar, dass der dem ins Gesicht haut.

    Ich kann das in keiner Kameraeinstellung zweifelsfrei sehen, ob die rechte Hand an der Schulter oder im Gesicht ist.

    Aber vielleicht guck ich auch schief.

    Die Begründung zeigt aber, dass sie immer noch nicht den Unterschied zwischen Tatsachenentscheidung und Regelverstoß verstehen.

    Sie legen den Einspruch nur nicht ein, weil sie den Punkt in einem Widerholungsspiel ja auch wieder verlieren könnten.

    An den Regelverstoß glauben sie nach wie vor.

    Man muss einfach sagen, dass es geschickt von Wiede gemacht war, natürlich volle Absicht war und zum Erfolg geführt hat.
    Genau das sollte die neue Regel eigentlich verhindern!

    Aber keiner hätte da Rot und Strafwurf gegeben.
    Eben, weil es so geschickt gemacht war.

    Das Problem ist, dass die Regel bisher nur dazu geführt hat, dass die Spieler immer geschickter in solchen Situationen werden
    (bei Magdeburg - Flensburg hat man das zuletzt auch schon gesehen). Das war eigentlich nicht Sinn der Regel.

    Das sieht mir z.T. nach Übung aus.
    Gerade, wenn man sieht, wie plump die das bis einschließlich letzter Saison
    gemacht haben und wie geschickt sie es jetzt machen.

    @ Keeper: Was ist denn das für ein Argument. Die Sirene beginnt, als der Werfer den Ball bekommt.
    Deutlich vor dem Wurf und noch viel deutlicher, bevor der Ball im Tor ist.
    Wen interessiert, wie lange die Sirene lief?

    @ Wombat: Er greift zur Seite und nimmt sich den Ball (was nicht seine Sache ist) und legt ihn hinter sich (wodurch natürlich dann sein Körper zwischen Ball
    und Melsunger war). Zwei Sekunden waren das, bis der Melsunger den Ball hatte.

    Ihr macht mich wahnsinnig.

    Das mit dem Ablegen gilt für den Spieler auf dem Feld, der den Ball bei einer Entscheidung gegen seine Mannschaft hat!

    Wiede ist draußen und kann daher den Ball regeltechnisch gar nicht haben.

    EDIT. Mein Post hat sich mit dem von wmk überschnitten.

    @ TCLIP:

    Auf der Videoplattform gibt es auch das Fernsehbild (ganzes Spiel).

    Er geht extra dahin, um die Ausführung zu stören.

    Und er steht da ja auch nicht nur, sondern agiert mit den Armen und Beinen, um dem Werfer so wenig Möglichkeiten wie möglich zu lassen.

    Es geht mir nicht um eine formal-regeltechnische Beurteilung der Szene. Hätte Wiede oder irgendwer anders den Ball nicht aufgehalten, wäre Boomhouwer wohl nicht mehr innerhalb der Zeit an den Ball gekommen, und man hätte sich die ganze Aufregung sparen können.

    Das ist doch unerheblich.

    Wiede macht es ganz bewusst, um dem Melsunger die Chance zu nehmen. Das schafft er. Punkt.

    Schiedsrichter fanden es aber scheinbar im Rahmen oder haben es nicht gesehen.
    Also Tatsachenentscheidung. Fertig.

    Denn selbst bei Ausführung des Einwurfs (die nicht wie wie ursprünglich geplant vom Spieler auszuführen war) lag faktisch eine Behinderung vor. DAS stößt mir ganz bitter auf.

    Beim Abstand war nichts zu ahnden. Er führt aus und der Mitspieler bekommt den Ball; Berliner berührt den Ball nicht.
    Trifft der Ball den Berliner, gibt's 2 Minuten.
    Kann der Werfer wegen ihm nicht ausführen, gibt's Rot und Strafwurf.
    Aber so war da nichts zu entscheiden.

    Es geht mir nicht um eine formal-regeltechnische Beurteilung der Szene. Hätte Wiede oder irgendwer anders den Ball nicht aufgehalten, wäre Boomhouwer wohl nicht mehr innerhalb der Zeit an den Ball gekommen, und man hätte sich die ganze Aufregung sparen können. Und es stimmt, wenn man sehr laut stellt, hört man die Sirene, und was immer auch geschehen wäre, die Zeit hätte nie und nimmer gereicht, ein Tor innerhalb der Spielzeit zu erzielen.

    Ja, gut, das hat aber nichts mit der Entscheidung zu tun.

    Hätte, wäre, wenn.

    Das Kriterium ist die Aktion von Wiede (die ja in den letzten 30 Sekunden stattfand):

    Finden es die Schiris korrekt, lassen sie laufen; finden sie es nicht korrekt, muss es Rot und Strafwurf geben.

    Alles andere ist unerheblich.

    Oder halt, der Werfer führt wegen des Abstandsvergehens nicht aus. Dann auch Rot und Strafwurf.

    Im Nachhinein wäre es aus Melsunger-Sicht "richtig" gewesen, wenn der Einwerfer wegen des klaren Abstandsvergehens des Berliners nicht ausgeführt hätte (und zwar deutlich, dass er zu dem Spieler, zu dem er werfen will, nicht werfen kann, weil der Abwehrspieler im Weg steht). Nicht den Spieler anwerfen, sondern nicht ausführen! Dann wäre den Schiris fast nichts anderes übrig geblieben, als Rot und Strafwurf zu geben.