330 Zuschauer gegen Magdeburg.
Ohne Worte.
Denen fliegt (völlig zu Recht!) ihr Werbekonzept um die Ohren.
Alles war auf das Kiel-Spiel und die Hoffnung ausgerichtet, so Zuschauer dauerhaft für die Vikings zu gewinnen.
Dass das nicht funktionieren konnte, hab ich ja vorher schon erklärt.
Im DFB-Pokal sieht man das bei unterklassigen Teams, die gegen Bayern und Dortmund spielen, immer wieder.
Ja, man könnte das Stadion um ein Vielfaches voll kriegen. Aber warum kommen die denn? Natürlich wegen Bayern und Dortmund.
Und hier kamen die Leute wegen Kiel. Dass diese Fans dann nicht wiederkommen, wenn Bayern, Dortmund - oder halt Kiel - nicht mehr da sind, sind man jedes Jahr beim Fußball, und das hätten auch die Vikings-Verantwortlichen wissen müssen.
Eine Stadt, die nichts für Handball übrig hat; eine Halle, in die kein Handball reingehört; und Marketing-Leute, die kein (vernünftiges) Konzept haben - das ist eine Kombination, die so nicht funktionieren wird.
Und nein, das hat mit Schadenfreude (die mir unterstellt wurde) nichts zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand und einem Minimum an Gefühl für die Handball-Fans allgemein und speziell hier in der Region.