Beiträge von Rheiner

    Zum Glück hat ee sich am Ende nicht augewirkt so dass Dein Gerechtigkeitsgefühl hoffentlich nicht zu sehr vereltzt wurde

    Bei dem Turnier wurde in erster Linie mein Glaube an vernünftigen Sportjournalismus verletzt (der aber in den Jahren danach durch Sport1 und Sky wieder hergestellt wurde).

    Das war die parteiischste, unfairste und widerlichste Berichterstattung, die ich je bei einer Sportveranstaltung erlebt habe.

    Da hat RTL leider die WM mit dem Dschungelcamp verwechselt.
    Und der Moderator die Sport-Moderation mit der Moderation von "Deutschland sucht den Superstar".

    Also wenn dir das nicht mal aufgefallen ist, wie kannst du denn überhaupt die Fehler von Prokop, die Verwürfnisse zwischen Trainer und Mannschaft und vor allem die vielen, vielen Fehler sämtlicher SR-Gespanne in der Bundelsliga bemerken? Das müsste dir bei der Auffassungsgabe doch alles entgehen.

    Dass Prokop die Mannschaft nicht im Griff hat und die Regeln für drei Teams in der HBL z.T. anders gelten als für die anderen - dafür reicht es noch gerade. ;)

    Dafür ist beides auch zu deutlich.

    @ Massas:

    Nimm dir mal bitte ein Beispiel an hlp, der Fragen so formatiert und hervorhebt, dass sie auch wirklich auffallen.

    Bei deinem Betrag kriegt man ja Augenkrebs.

    Außerdem hab ich die Fragen auch schon hlp alle beantwortet (auch übrigens sehr übersichtlich und kaum zu übersehen).

    Mannschaften wie Slowenien haben aber am Limit gespielt und ihre beste Leistung gezeigt, bei uns war es angezogene Handbremse, Streit, Konfusion, und trotzdem am Ende ein Endspiel um das Halbfinale.

    Genau das ist ja das Schlimme!

    Da kann man mal sehen, was da für ein Potenzial drinsteckt, wenn die selbst mit diesem Auftreten, Krach und Theater und einem völlig überforderten Trainer so weit kommen.

    Was wäre dann erst mit einem Trainer möglich gewesen, der nach Leistung nominiert und die Mannschaft im Griff hat?

    Hypothetischs Beispiel: Wäre die Erwartungshaltung vor dem Turnier gewesen: "Wir wollen die Vorrunde überstehen (sprich unter die Top12)", hätte man dieses Turnier vielleicht als vollen Erfolg bewertet und Prokop wäre der Hero, der es abgesehen von 10 schwarzen Minuten fast geschafft hätte sogar ins Halbfinale einzuziehen.

    ?(

    Da haben wir dann definitiv unterschiedliche Turniere gesehen.
    Diese Mannschaft war mit dieser Einstellung, Aufstellung und Taktik über 70 Prozent der Turnier-Spielzeit nicht halbfinaltauglich!

    Und die Erwartungshaltung hängt von der Stärke der Spieler ab!
    Nein, ich finde nicht, dass das der beste Kader aller Zeiten ist.
    Aber das Potenzial ist viel höher als das, das Prokop abrufen konnte!

    Ist das so wichtig, ob das jetzt der stärkste DHB-Kader aller Zeiten ist oder nicht? ?(
    Oder ob die HBL die stärkste Liga ist?

    Ich versteh die Relevanz überhaupt nicht.

    Entscheidend ist doch: Holt der BT aus diesem Kader (bzw. den Spielern, die zur Verfügung stehen) das Optimum, was drinsteckt, raus?

    Das ist das Entscheidende!

    Und das "Nein" als Antwort darauf könnte größer überhaupt nicht sein.

    Also jetzt ist aber mal gut.

    8o8o8o

    Biegler? ?(

    Dass er eine Mannschaft nicht so vorbereiten kann, dass sie auf den Punkt für ein Turnier da ist, hat er zweimal bewiesen.
    Und dass seine Mannschaften dabei nicht mit dem Druck eines Heim-Turniers umgehen können, auch!

    Wer hier Biegler auch nur erwähnt, sollte sich zur Strafe fünfmal Polen - Kroatien von der EM 2016 in Dauerschleife angucken.

    Wenn man jetzt also nicht auf ne Entwicklung setzen will, sondern auf Hauruck, dann kann man nur einen Trainer nehmen, der schon bewiesen hat, dass er es kann. Das haben weder Baur, Kehrmann, Wandschneider und schon gar nicht Schwarzer.

    Was ist das denn für nen Blödsinn? ?(

    Wenn man den Trainer wechselt, setzt man nicht auf Entwicklung, oder wie?

    Umgekehrt wird ein Schuh draus: Wenn man ne Entwicklung nach vorne haben will, muss man den Trainer (bei dem die Entwicklung stark nach hinten geht!) wechseln!

    "Das Aus wird uns nicht weh tun, weil wir die Heim-WM haben."

    Alleine dieser Satz... :pillepalle:

    Das ist so wie: Toll, mir ist nicht kalt. Meine Füße steh'n im Feuer.

    Man hat doch bei den letzten Turnieren (von Frankreich mal abgesehen), dass der Druck auf das Heim-Team immer größer wird
    und immer öfter zum Bumerang wird.

    Die EM hat den Druck noch deutlich verstärkt, weil man schon mit nem Malus ins Turnier geht.

    Der Satz müsste eher lauten: Wegen der Heim WM tut uns die Situation jetzt so weh - eben weil klar ist, dass wir da so nicht antreten können.

    Aber warum muss man auf jede Krise mit dem immer gleichen "Trainer raus" reagieren? Kann man nicht auch mal miteinander was klären und ausräumen?

    Mit dem Malus der EM im Nacken?

    Mit dem riesigen Druck der Heim-WM vor der Brust?

    Ohne ein Pflichtspiel, bei dem man wirklich den Ernstfall noch mal proben kann?

    Ohne Vertrauen zwischen Team und Trainer?

    In einer Konstellation, bei der jeder weiß, dass der Trainer nur noch wegen der gezahlen Ablösesumme und der Laufzeit da ist?

    Für eine Heim-WM, bei der ab der Hauptrunde vor 19.000 Zuschauern gespielt wird?

    Also mehr Harakiri geht nicht!

    Was ich nicht so toll finde ist, dass die Pressetypen einfach mal "übersehen", wenn nach dem Spiel ein Spieler den Trainer anbrüllt (vor allem dann, wenn es sinnbildlich für's ganze Turnier ist!). Die hatten da doch immer Leute direkt an der Bank sitzen. Kann mir keiner erzählen, dass der Spiegel das mitkriegt, aber keiner vom ZDF.

    Darauf hätten die den Prokop mal ansprechen müssen.


    1. Seit wann bist du der Meinung, dass Prokop der falsche Trainer ist?
    2. Wie lange gibst du einem BT Zeit ein DIR gemäßes Ergebnis abzuliefern?
    3. Was hast du für ein Ergebnis bei der EM gefordert und welches bei der WM?
    4. Was macht dich so sicher, dass es z. B. ausgerechnet Baur besser macht?
    5. Ist es bei Prokop was persönliches?

    1. Spätestens seit der Spieler-Nominierung. Wer so nominiert, bekommt das Vertrauen der Spieler nicht.

    2. Das kommt auf den Einzelfall an. Da es zwischen EM und Heim-WM kein Pflichtspiel mehr gibt, war eigentlich
    klar, dass er schon bei der EM liefern muss, damit man nicht mit einem Malus und schlechtem Gefühl ins Heim-Turnier geht.
    Ich bin davon ausgegangen (bzw. habe gehofft), dass den Beteiligten das klar ist und sie einen Plan B in der Tashe haben.

    3. EM: Geschlossenes Auftreten, spielerisch zumindest keine großen Rückschritte zu Dagur-Zeiten; Platz 5 oder 6 (abhängig vom Gegner im Spiel um Platz 5). Nichts davon ist eingetreten!
    WM: Wenn der DHB das Ziel Olympiasieg 2020 ausgibt, muss man bei der Heim WM 2019 das Halbfinale erwarten können.
    Das gibt der Kader auch her (wenn man richtig nominiert).

    4. Erstens hat er die Turnier-Erfahrung aus Spieler-Zeiten. Zweitens hat er den Malus des EM-Neunten nicht (den Prokop vor der WM auch nicht mehr los wird).
    Drittens hat er im deutschen Handball ein ganz anderes Standing als Prokop (sicher auch bei den Spielern).
    Und viertens, ganz ehrlich: Es geht nicht schlechter als in einer Konstellation, bei der der Trainer nicht nach Leistung nominiert; bei denen sich Trainer und Spieler anbrüllen und gegenseitig in Interviews schlechtmachen und wo eine Mannschaft z.T. schlechter auftritt als unter Heuberger (was ich mit diesen Spielern nicht für möglich gehalten hätte).

    5. Naja, die Spieler-Nominierung war schon persönlich geprägt. Dass sich das dann durchzieht und die Spieler nicht das Vertrauen in den Trainer haben, ist doch klar.