1. Seit wann bist du der Meinung, dass Prokop der falsche Trainer ist?
2. Wie lange gibst du einem BT Zeit ein DIR gemäßes Ergebnis abzuliefern?
3. Was hast du für ein Ergebnis bei der EM gefordert und welches bei der WM?
4. Was macht dich so sicher, dass es z. B. ausgerechnet Baur besser macht?
5. Ist es bei Prokop was persönliches?
1. Spätestens seit der Spieler-Nominierung. Wer so nominiert, bekommt das Vertrauen der Spieler nicht.
2. Das kommt auf den Einzelfall an. Da es zwischen EM und Heim-WM kein Pflichtspiel mehr gibt, war eigentlich
klar, dass er schon bei der EM liefern muss, damit man nicht mit einem Malus und schlechtem Gefühl ins Heim-Turnier geht.
Ich bin davon ausgegangen (bzw. habe gehofft), dass den Beteiligten das klar ist und sie einen Plan B in der Tashe haben.
3. EM: Geschlossenes Auftreten, spielerisch zumindest keine großen Rückschritte zu Dagur-Zeiten; Platz 5 oder 6 (abhängig vom Gegner im Spiel um Platz 5). Nichts davon ist eingetreten!
WM: Wenn der DHB das Ziel Olympiasieg 2020 ausgibt, muss man bei der Heim WM 2019 das Halbfinale erwarten können.
Das gibt der Kader auch her (wenn man richtig nominiert).
4. Erstens hat er die Turnier-Erfahrung aus Spieler-Zeiten. Zweitens hat er den Malus des EM-Neunten nicht (den Prokop vor der WM auch nicht mehr los wird).
Drittens hat er im deutschen Handball ein ganz anderes Standing als Prokop (sicher auch bei den Spielern).
Und viertens, ganz ehrlich: Es geht nicht schlechter als in einer Konstellation, bei der der Trainer nicht nach Leistung nominiert; bei denen sich Trainer und Spieler anbrüllen und gegenseitig in Interviews schlechtmachen und wo eine Mannschaft z.T. schlechter auftritt als unter Heuberger (was ich mit diesen Spielern nicht für möglich gehalten hätte).
5. Naja, die Spieler-Nominierung war schon persönlich geprägt. Dass sich das dann durchzieht und die Spieler nicht das Vertrauen in den Trainer haben, ist doch klar.