Beiträge von Rheiner

    Du meinst also, damit die Katze Spaß daran hat, wenn man im eigenen Pool absäuft.


    Im Idealfall sind Pool und Wasser ja so ausgerichtet, dass man darin nicht absäuft.

    In unserem Beispiel ist das Wasser ja eher ne Packung aufgelöster Valiumtabletten, die einen nicht gut schwimmen lässt.
    Und in den Schwimmpausen ist das Geräusch des Plätscherns so einschläfernd, dass man danach noch schlechter schwimmt als vorher.

    Wenn im prokopschen Wasser der Spree-Napoleon ersäuft, dann hat der Bundestrainer doch was geschafft, zumindest für sehr viele Hanning-Gegner aus der Handballecke.

    Das stimmt sogar.

    Aber man hat seinen Pool ja auch nicht, damit darin die nervige Nachbarskatze absäuft, sondern zum Schwimmen und Spaß haben (also man selbst - nicht die Katze!).

    Kemnst Du die Story von dem Frosch der einen Skorpion auf seinem Rücken über einen Fluss bringen will?

    Sehr gute Metapher!


    Skorpion will, dass Frosch ihn auf dem Rücken mit zum anderen Ufer nimmt. Frosch will nicht, weil Skorpion ihn sonst sticht. Skorpion sagt "Dann würden wir aber beide untergehen und sterben, also tu ich es nicht." Frosch ist überzeugt und nimmt Skorpion mit. Im Wasser sticht Skorpion den Frosch und Frosch sagt: "Du hast mich gestochen, jetzt sterben wir beide." Skorpion sagt: "Tut mir leid, aber ich bin ein Skorpion, ich kann nicht anders."


    Also ist der Frosch die Heim-WM aus deutscher Sicht.
    Bob ist der Skorpion, der nicht anders kann, als dafür zu sorgen, dass alles nach seiner Nase läuft - auch wenn dafür sogar die Heim-WM aus deutscher Sicht (und eventuell sogar er selbst) untergeht.
    Prokop ist das Wasser, in dem Frosch und Skorpion ertrinken.
    Und die anderen Präsidiumsmitglieder sind die grünen Gräser am Ufer, die in der Geschichte keine Rolle spielen, weil sie eh nur Beiwerk sind und zugucken.

    Und deshalb spielen insbesondere die Rueckraumspieler (also die Rechtshänder) so schlecht?

    Erst die grottige EM (die natürlich Gift fürs Selbstvertrauen war), dann der ganze Ärger danach und jetzt eine Heim-WM in Aussicht, die aus deutscher Sicht sportlich unter sehr schwierigen Vorzeichen steht.

    Wie schon direkt nach der EM (immer und immer wieder) gesagt: Eine Heim-WM kann beflügeln, aber sie kann auch genau das Gegenteil, nämlich massiven Druck auf die Spieler ausüben - der leider negativ ist, wenn die Vorzeichen so schlecht sind.

    Alles wie erwartet.

    Mich hat das Zeitanhalten nicht geärgert, nur ueberrascht ;)

    Genau das ist der Unterschied zwischen euch Kielern hier im Forum und gewissen anderen Fangruppen:
    Ihr gebt sowas zu. Andere hätten jetzt hier den Grund beim Gegner oder sonst wem gesucht und erklärt, warum das völlig richtig war, die Zeit anzuhalten.

    Die Zarabec-Szene fand ich super gesehen und entschieden.

    Der will nichts anderes, als den Ball zu blockieren. Er legt den ja noch extra zur anderen Seite, damit der Leipziger nicht drankommt.


    Was mich geärgert hat, war das Zeitanhalten ganz am Ende, als Kiel im Angriff war.

    Das sind wieder so die Sachen, die bei Groß anders gemacht werden als bei Klein und dann einfach mitentscheidend sind.
    Normalerweise läuft die Zeit da runter (nicht komplett, aber es gehen einige Sekunden flöten und der Zeitdruck ist dann größer).
    Und zwar unabhängig vom Schiedsrichtergespann.

    Sowas sieht man aber nur, wenn man wirklich viele Spiele guckt (was ja erst seit vorletzter Saison möglich ist).

    SCM-Rambo
    Ja, es ist 2018 und es gibt technische Lösungen, aber die müssen bezahlt werden. Daher lässt sich bei einem vom Kunden finanzierten Angebot wie Sky leichter kostspielige Technik einsetzen, als bei einer für den Endkunden kostenfreien Plattform wie Sportdeutschland.tv.


    Trotzdem gehört die Seite 1. zu einem sehr großen Medienkonzert und 2. wird Werbung geschaltet.

    Dass andauernd die Werbung läuft, aber das Spiel nicht, ist einfach nur ne Frechheit.

    Geld machen ohne Leistung.


    Leider funktioniert die App auf dem iPad nur ab und zu. Die Werbung läuft, aber der Stream wird dann nicht gestartet. Und nein, das liegt dann nicht am Endverbraucher. Zumal es dann über den Browser geht.


    Das ist aber nicht nur in der App so, sondern z.B. im Browser über die Amazon-Fire-Box genauso.

    Wir brauchen, wie im Basketball, die shot-clock.


    Dann hätten wir 5-Minuten-Angriffe, wenn die Uhr wie beim Basketball bei jedem Foul zurückgesetzt wird.

    Oder Uhr einfach laufen lassen bei Fouls?

    Beides wäre noch viel unansehnlicher als es jetzt schon ist.

    Ich bin für vier Pässe, aber dass die Ausführung eines Freiwurfes nicht mitzählt, damit ständiges Foulen nicht noch belohnt wird.

    Mal eine andere Regelfrage:
    In der 1. HZ ging Lukas Nilsson hoch und wurde im Gesicht erwischt. Der Ball wurde noch weitergespielt auf Weinhold, der siebenmeterreif gefoult wurde. Entscheidung : /-Meter + 2 Minuten. Hätte ( die Attacke an Lukas Nilsson fand ich nicht bestrafungswürdig) es theoretisch auch je eine Zeitstrafe gegen zwei Abwehrspieler geben können? Da das Spiel nicht unterbrochen war... ich glaube schon - Regelexperten nach vorne.
    wasp

    Die Diskussion hatten wir schon mal ganz ausführlich (bitte nicht wieder aufmachen!).
    Antwort: Theoretisch ja. Klare Anweisung: Nicht machen!

    Wir hatten die Diskussion zigmal.

    Die Regel wurde gemacht, damit es eben nicht mehr diese Willkür gibt.
    Vielleicht sollte man auf 5 oder 4 Pässe runtergehen.
    Aber ich finde diese klare Vorgehensweise besser, als wenn passives Spiel (gerade am Ende!) bei unterschiedlichen Schiedsrichtern und unterschiedlichen Teams völlig unterschiedlich ausgelegt wird. Das war doch vorher in allen Klassen der Fall!
    Es wird sowieso schon zu viel mit zweierlei Maß gemessen - bin froh, dass das zumindest beim passiven Spiel nicht mehr so ist (wenn der Arm oben ist! Bis er hochgeht, ist es immer noch nicht einheitlich).

    Was glaubt der Erlanger Trainer denn, wann und wie er am Ende noch in Ballbesitz kommt, wenn sie nicht offensiv decken?

    ?(

    Die 6-Pässe-Regel ist doch jetzt schon die dritte Saison so.

    Man kann ja immer über Regeln diskutieren, aber man muss sich als Mannschaft da dann schon auch mal drauf einstellen.

    Ich raff das nicht, dass wenn man am Ende mit einem Tor zurückliegt und der Gegner den Ball hat - wieso man dann nicht offensiv deckt.
    Hab das vorher schon nicht verstanden - und seit der 6-Pässe-Regel erst recht nicht mehr.
    Dass die Flensburger das clever runterspielen, ist doch klar.

    wenn die dänen dann in flense auch so pfeiffen, sollte man das auch so sagen...

    Hat Petrzika das jemals gesagt, wenn für die deutsche Mannschaft gepfiffen wurde?

    Kann mich nicht dran erinnern.

    Das war selbst Schwalb am Mittwoch unangenehm, als Motor den dritten Siebenmeter innerhalb kürzester Zeit nicht kriegte und Petrzika das komplett totschwieg (wie die drei Äffchen, die nichts sehen, hören und sagen - alle in Petrzika vereint).
    Schwalb dann nur so ganz leise: "Da kann man auch Foul pfeifen".

    Passend zum Spiel:

    Es gibt zurzeit noch in fast allen Kategorien Karten fürs Final 4.

    Kann mich nicht daran erinnern, wann das zu dem Zeitpunkt mal der Fall war.

    Aber wen wundert's bei dem deutschen Gegurke.


    Petrzika konnte gar nicht richtig seine Schirischelten anbringen, obwohl er es gut vorbereitete (wie können Schiedsrichter vom Balkan da pfeifen). Komisch, dass er sowas nie anbringt wenn Dänen in Flensburg pfeifen...

    Richtig!

    Das hat der bei RTL gelernt. Stimmungsmache können die.