Beiträge von Rheiner

    Das ist wieder so ne Frage, die man gut auf ner Fortbildung stellen könnte, um ewige Diskussionen zu erzeugen:

    Ball prallt von der Abwehr ab, oder vom eigenen Tor, oder ein Fehlpass fliegt halbhoch mit mäßiger Geschwindigkeit in den Torraum - Torwart will das Spiel schnell machen und prellt mit dem Ball (ohne ihn in die Hand zu nehmen!) aus dem Torraum raus.

    Entscheidung?

    Ein Sigurdson wär über diese Fallgrube locker gesprungen. Prokopp schliddert in eine ähnliche Marionettenrolle wie einst Heuberger.

    Da darf man aber nicht Ursache und Wirkung verwechseln.

    Ursache ist/war, dass sowohl Heuberger als auch Prokop überfordert sind mit dem BT-Job.
    Dadurch entsteht dann der Rest. Nicht umgekehrt!

    ich dachte nach den querelen beim letzten mal, gibts nur noch gemeinsame aussagen zu solchen themen
    bzw. der hinweis, dass dies auch mit dem bt so abgestimmt ist....

    Naja, die "Querelen" (sehr nett formuliert) beim letzten Mal kamen ja daher, dass es eben nicht gemeinsam entschieden wurde.

    Dass man nach dieser Nominierungs-Klüngelei mit diesen Folgen da kein großes Vertrauen mehr in den BT hat, ist m.E. völlig verständlich.

    Kraus war für mich bei der WM 07 der Schlüsselspieler im deutschen Team - gerade in den entscheidenden Spielen.
    Er war extrem stark.

    Er wird an die Leistung nicht mehr ansatzweise rankommen können.
    Das Problem ist aber: Vor allem das Rückraumspiel war bei der EM sooo schlecht - so kann man bei ner Heim-WM nicht spielen.
    Irgendwas muss man versuchen - auch wenn es m.E. die falsche Baustelle ist.

    Bei Kraus käme aber auch hinzu, dass er den Druck der einer Heim-WM (der in der Gesamtkonstellation bisher m.E. völlig unterschätzt wird) kennt und den jungen Spielern sicher helfen könnte, etwas besser damit umzugehen.

    Das hast du schon mal angedeutet - gibt es dafür einen besonderen Grund, liegt es am Forum hier oder ist die Frage zu persönlich, dann entschuldige?

    Ich denke einfach, wir reiben uns hier zu oft auf und drehen uns zu oft im Kreis.

    Ich konzentrier mich dann lieber wieder voll und ganz aufs eigene Pfeifen und aufs entspannte Sky-Gucken. :)

    Die WM muss ich noch mitnehmen (könnte lustig werden ;) ), aber dann ist genug.

    Eigentlich find ich die Diskussion über mich überflüssig, aber wenn sie schon da ist, muss ich auch was dazu sagen:

    1. Wenige hier loben so oft Schiedsrichterleistungen wie ich.

    2. Ich sage grundsätzlich nicht, dass Gespann XY "unfähig ist", "nix kann", "sowieso nie was sieht" o.ä. (was von anderen Usern oft kommt).

    3. Ich kritisiere so gut wie nie, wenn Schiedsrichter einfach nen schlechten Tag haben und auf beiden Seiten schlecht pfeifen - und wenn doch mal, dann relativiere ich höchstens die Kritik der anderen User (wie hier im Thread, wo ich einer der wenigen war, die betont haben, dass die schlechte erste Halbzeit am Spiel lag und sie in der 2. Hälfte deutlich besser waren!).

    4. Wenn ich Schiedsrichter kritisiere, mache ich das immer mit konkreten Szenen, Beispielen, Vergleichen, Regelbezügen usw.

    5. Ich hab immer dazu gestanden, dass ich im Amateurbereich pfeife und nie hoch pfeifen werde!


    Und 6.:

    Mich ärgern drei Sachen:
    1. Wenn Regelverstöße (!) aus Regelunkenntnis der Schiedsrichter/Spielleiter passieren.
    2. Unterschiedliche Maßstäbe für unterschiedliche Teams und Spieler.
    3. Spielleiter, die sich aufspielen, Trainer durch ihre Arroganz auf die Palme bringen, bei Regelverstößen nicht zur Stelle sind, Schiedsrichter von der richtigen Entscheidung abbringen; und sich im Extremfall sogar im Nebenjob von Sky für ihre "Sie pfeifen gegen die deutschen Teams"-Masche instrumentalisieren lassen.

    Dazu stehe ich (und kann es vor allem auch beurteilen, ohne selbst hoch zu pfeifen!) - und solange ich hier bin (ist nicht mehr lange), werde ich das auch jedesmal sagen, wenn ich's sehe! Das hier ist ein Diskussionsforum - das muss erlaubt sein, wenn man keinen beleidigt, beschimpft oder sonst wie gegen die Regeln verstößt!

    Ich hab schon den Eindruck, dass die Schiedsrichterleistungen national (!) z.B. in Flensburg in dieser Saison fairer und ausgeglichener sind als letzte.

    Vielleicht haben die Schiris nach dem Göppingen-Spiel im Juni gemerkt, dass es so nicht weitergehen kann.

    Ja, und aus Flensburger Sicht ist das halt wie jemand, der im Sommer von den Kanarischen Inseln bei 43 Grad nach Deutschland, wo es 23 Grad sind, kommt.
    Dann empfindet man die 23 Grad, die für die meisten sehr angenehm sind, als zu kalt.
    Darum (und das meine ich ganz ohne Sarkasmus!) fühlen sich die Flensburger in so Spielen wie im Pokalspiel gegen Magdeburg subjektiv benachteiligt.
    Einfach, weil sie es aus der Vergangenheit (und z.B. auch international, wie gegen Motor) anders gewohnt sind.

    Dauerhaft in den ISS Dome?

    :lol::lol::lol:

    Ich hab da Eishockeyspiele erlebt (in der Eishockeystadt Düsseldorf mit dem Traditionsclub DEG), wo 4000 Zuschauer drin waren.
    Stimmung wie auf'm Friedhof.

    Beim BHC könnte man froh sein, wenn man dann im Durchschnitt auf 3000 Zuschauer kommt.

    Mal davon abgesehen ist die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln auch richtig sch....
    Da müsste man schon jedesmal Sonderbusse von Solingen und Wuppertal hinschicken.

    Das kann sich doch alles gar nicht rechnen.

    Und selbst bei 5000 oder 6000 Zuschauern in einzelnen Spielen nimmt man sich den Heimvorteil, weil
    man in dieser Halle niemals die Stimmung erzeugen könnte wie z.B. in Solingen.

    Schon wieder das Flensburger Tageblatt. :rolleyes:
    Die haben ja gar keine Ahnung und/oder die Leser erwarten diesen parteiischen Mist.
    Wenn ich mir die Beiträge der Flensburger hier im Forum angucke, ist Letzteres auf jeden Fall gegeben.

    Die sollen sich mal angucken, dass in der 1. Hälfte mehrere Magdeburger Anspiele an den Kreis durch klares Festhalten unterbunden wurden und dann einfach weitergespielt wurde. Oder der nicht gegebene 7-Meter, wo der Flensburger ganz deutlich im Kreis steht.

    Es war in der 1. Halbzeit auf beiden Seiten nicht gut.

    Man sollte aber auch so fair sein, zu sagen, dass es wirklich nicht leicht ist, ein so zerfahrenes Spiel zu pfeifen, wie es das in der 1. Hälfte war.
    Da kann man als Schiedsrichter fast nicht gut aussehen.
    In der 2. Halbzeit wurde das Spiel besser - und die Schiris auch. In der 2. Hälfte waren sie echt okay.

    als der scm -verdient- vorzwei wochen in flense gewann, war es allein die starke des scm...
    wo der scm jetzt verliert, gibts halt immer welche die nicht einräumen können, dass es auch an der stärke von flense lag...

    Flensburg hat die klaren Chancen gestern besser genutzt als im Pokal.
    Aber wirklich gut waren sie nicht.
    Der Hauptunterschied war, dass Magdeburg durchweg deutlich schwächer war als im Pokal.

    erklär doch mal, wo sich gestern in flense der spielleiter eingemischt hat und dadurch !!!!
    der falsche spieler 2 min bekam...

    Für mich (und Götz und Kretzsche ja auch) sah es so aus, dass er an dem Chaos stark beteiligt war.

    Außerdem hab ich ja klar gesagt (für dich wohl wieder nicht klar genug), dass in der Szene auch ohne den Spielleiter der falsche Spieler die 2 Minuten gekriegt hätte.
    Aber das wär doch allemal besser gewesen als dieses Chaos und Hin-und-Her.

    Die Verantwortlichen sollten sich übrigens dringend mal mit den Spielleitern zusammensetzen und deren Rolle besprechen.

    Es kann doch nicht sein, dass jedes Mal, wenn die sich in Entscheidungen auf dem Feld einmischen, die falsche Entscheidung bei raus kommt.
    Das ist ja fast schon ein Running Gag. Nur nicht lustig.

    Das gestern war ja wieder ein Paradebeispiel dafür.
    Dann stellen die Schiedsrichter halt zur Not den falschen Spieler raus - das wär doch alles besser gewesen als dieses Chaos
    (zumal es ja dann immer noch der falsche war).

    Ich finde, diese Spielleiter werden immer mehr zum Ärgernis.
    Sie spielen sich auf; halten die Schiris von der richtigen Entscheidung ab (wie zuletzt in Bietigheim); sind regeltechnisch nicht sicher, wenn es drauf ankommt (auch schon mehrfach gesehen); bringen Trainer durch ihr Auftreten auf die Palme (das sind immer dieselben paar Spielleiter) usw.

    Was soll das denn?

    Da pflichte ich Dir voll und ganz bei...ich fand das Spiel gestern extrem unterhaltsam mit einem verdienten Sieger

    Wem das alles zu schlecht ist muss es ja nicht schauen

    Das eine hat ja mit dem anderen nix zu tun.

    Unterhaltsam war es, ja.

    Für ein Spitzenspiel war es handballerisch, gerade in der ersten Hälfte, grottig.

    Aber da hat man wieder gut gesehen, wie stark das Niveau der HBL gesunken ist.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass der BHC in Düsseldorf auch nur ansatzweise das Heimspiel hat, das er in Wuppertal oder Solingen hätte.
    Das Düsseldorfer Publikum hat mit Handball nichts zu tun und die Halle ist viel zu groß.
    Selbst beim Eishockey bei der DEG kommt da bei 6000 - 7000 kaum Stimmung auf.
    Aber das ist wohl so ein typisches Beispiel dafür, dass der wirtschaftliche über den sportlichen Erfolg gestellt wird. Da fällt mir schon eine Dame ein, bei der man sich heute Abend Tipps dafür abholen kann.

    Die Antwort von höchster Stelle,

    (...)

    "Zudem ist die Grüne Karte der beantragenden Mannschaft zurückzugeben."


    Also für mich ist das Ende der Ausführung der "höchsten Stelle" höchstens ein höchster Widerspruch.

    Wie gesagt: Tor und Anwurf ist klar.


    Weiter:


    "Hieran ändert sich auch nichts, wenn der Zeitnehmer erklärt, zu welchem Zeitpunkt (wie will er dies zweifelsfrei wissen und vor allem belegen) und bei welcher Spielsituation die Mannschaft das Team-Time-out beantragt und er die Hand gehoben hatte."

    Volle Zustimmung!


    Aber um zu der Entscheidung zu kommen, dass ich die grüne Karte zurückgeben lassen muss (zur Erinnerung: Die beantragende Mannschaft ist im Moment des Pfiffs in Ballbesitz!!!) müsste ich doch genau das tun, was man (auch laut der "höchsten Stelle") nicht tun soll - nämlich mit dem Kampfgericht erörtern, wann was in welcher Reihenfolge passiert ist)!

    Dass die "höchste Stelle" betont, dass man das nicht machen darf (was auch richtig ist), dann aber zu dem Ergebnis kommt, dass die grüne Karte zurückgegeben werden soll, widerspricht sich doch völlig!

    Mal ganz zu schweigen davon, dass es im Amateurbereich auch gar nicht durchführbar ist. Bis ich das morgens um 9 mit der Zeitnehmerin mit Kaffeebecher am Tisch rekonstruiert habe, setzt der Kaffee Schimmel an. Aber auch davon abgesehen ist die Argumentation der höchsten Stelle nicht schlüssig.

    Vergleichbar ist das mit Rot nach 3x 2 min und dann meckernd den Platz verlassen. Da geht der Schiedsrichter auch hinterher und zeigt zusätzlich zur Roten noch die Blaue Karte.

    Wird gemacht, ja, hab ich auch schon mehrfach gesehen - ist aber falsch!

    Ein disqualifizierter Spieler kann für ein folgendes Vergehen nicht mehr persönlich bestraft werden!
    Es geht nur noch zwei weitere Minuten Team-Strafe und schriftlicher Bericht (aber ohne blaue Karte und ohne Automatiksperre!).


    Warum kann hier nicht 16:9 "Mehr als ein Verstoß in derselben Situation" zur Anwendung kommen?

    Doch, genau die kommt zur Anwendung. Aber der richtige Teil davon.
    Hier (bei der roten Karte) ist es 16:9 d).