Beiträge von Rheiner

    Gottseidank bin ich naiv und sehe nicht hinter jeder Handlung eine Verschwörung?

    Das ist nun wirklich keine Verschwörungstheorie, wenn man sagt, dass den Verbänden bei solchen Veranstaltungen im Spitzensport sehr daran gelegen ist, dass der Gastgeber weit kommt.

    Das gilt nicht nur für Handball, sondern auch für Fußball, Basketball, Eishockey usw.

    Das hat man zu oft schon gesehen, um das ernsthaft wieder als Verschwörungstheorien abtun zu können.

    Sollte Deutschland nachher verlieren, seh ich schon die "Krisensitzung" bei der IHF vor mir, wo die Gefahr erörtert wird, dass der Gastgeber in der Vorrunde scheitern kann.

    Dann rauchen die Köpfe - und das Spiel gegen Serbien will man dann als Handballfan ohne Schland-Brille nicht mit ansehen.

    Bei dem Gedanken wird mir jetzt schon schlecht.

    Betrachtet man diese Gruppe ohne schwarz-rot-goldene Fanbrille, dann erinnert die Konstallation ein wenig an die Gruppe D. Eine dominante Mannschaft und dahinter vier ordentliche Teams von denen jeder jeden schlagen kann, aber eigentlich niemand sich fürs Halbfinale aufdrängt, sondern maximal auf die Olympiaqualifikation hoffen darf.

    Gute Analyse!

    Also von einer Dagur-Handschrift habe ich da überhaupt nix gesehen. Kann man natürlich nicht mit Schland vergleichen, aber Dagur scheint auch nicht der Wundertäter zu sein, der er bei einigen Leuten hier zu sein scheint.

    Nee, Dagur ist kein "Wundertäter" und den braucht das deutsche Team auch nicht.

    Das deutsche Team bräuchte einen guten Trainer mit internationaler Erfahrung, für den eine Heim-WM nicht (mindestens) eine Nummer zu groß ist, der genug Autorität hat, der eine Mannschaft gut einstellen kann, heiß machen kann und im richtigen Moment die richtigen Worte findet.

    Das kann doch im weltweit größten Nationalverband mit Hinblick auf eine Heim-WM nicht zu viel verlangt sein. ?(

    Dagur war gut, aber es hätte auch nach ihm genug gute Möglichkeiten gegeben.
    Zumal eine "Heim-WM" in Deutschland natürlich auch ein super zusätzliches Lockmittel gewesen wär.

    "Wie von Anfang an erwartet" solltest Du aber dann schon ändern in "Wie von mir von Anfang an erwartet"...Denn du bis nicht derjenige der hier für "alle" sprechen kann auch wenn Du Dich für allwissend hälst

    Da hast du Recht.

    Es sollte nicht ganz so großkotzig klingen und es gab ja tatsächlich eine Hand voll User, die das auch gesehen hat.

    Aber ja, streng genommen muss es heißen "Wie von mir von Anfang an erwartet".

    Wenn der Deutsche Angriff eh nicht gut genug ist wie Rheiner meint dann verstehe ich gar nicht was er imner von Prokop will

    Der kann dann doch eh nichts dran ändern...Deutscher Angriff Flasche leer da kann man nix machen

    Seit Prokop Bundestrainer ist, ist der Angriff nicht gut genug.

    Das hab ich selten im Spitzensport so gesehen, dass sich eine Mannschaft durch einen Trainerwechsel so verschlechtert, wie das von Dagur zu Prokop der Fall war.

    Die Abwehr haben sie wieder halbwegs in den Griff gekriegt, aber der Angriff ist nicht besser als bei der EM.
    Bei der EM haben sie Montenegro überrannt, hier jetzt Korea und müde Brasilianer - aber wie von Anfang an erwartet,
    sieht man gegen bessere Gegner jetzt, dass es im Angriff einfach nicht reicht, um vorne mit dabei zu sein.
    Das ist alles zu langsam, spielerisch zu schlecht und nicht variabel genug. Das war bei Dagur in den allermeisten Spielen völlig anders.
    Dazu kam, dass das Team unter ihm viel mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein hatte.

    Ich dachte die Russen sind gar kein guter Gegner. Das verstehe ich jetzt nicht...


    Ich hab gesagt: "Keine Weltklasse".

    Slowenien, Mazedonien und Co. bei der EM waren auch keine Weltklasse - aber selbst da war der deutsche Angriff einfach überfordert.

    Das zieht sich unter Prokop so durch, dass (vor allem gegen physisch starke Gegner) der Angriff an seine Grezen stößt.
    Das ist spielerisch zu schwach, zu langsam und nicht variabel genug.

    Hier ist der längst überfällige Thread.


    Da bei mir ja sowieso wieder die üblichen Texte von den üblichen Usern kommen, möchte ich hier mal Uwe Semrau (der ja überhaupt nicht dafür bekannt ist, übermäßig Schiedsrichter zu kritisieren) vom Spiel Spanien - Island gestern zitieren:


    "Also ich rede sehr viel über die Schiris. Mir geht das total gegen den Strich, diese Art und Weise, wie hier gepfiffen wird, und ich bin der Meinung, dass die Isländer hier nen paar Prozentpunkte von den Schiedsrichter, von den Schiedsrichtern, weniger zugestanden wurde bisher.


    re-live-wm-maenner-gruppe-b-spanien-vs-island?autoplay=true

    Spielzeit 53:25, Videozeit 1:17:37 (da sieht man auch das, mal wieder nicht gepfiffene, Foul).


    Und hier Semrau über die Japaner im Spiel gegen Kroatien, nach einem der etlichen "Stürmerfouls".


    "Ich weiß nicht, also ich finde, dass die im Grenzbereich von den Schweizer Schiedsrichtern schon die ein oder andere zweifelhafte Entscheidung mitbekommen."


    Ich habe auch beide Spiele gesehen und fand die exemplarisch für das Turnier und die unterschiedlichen Maßstäbe zwischen Groß und Klein(er), die ich seit dem ersten Spiel einfach nur abstoßend finde.

    Ich find gut, dass wenigstens mal ein einziger Journalist das anspricht.
    Die anderen schweigen das Thema ja leider konsequent tot.

    So, morgen wird's die erste schwere Aufgabe fürs deutsche Team (ohne 46-Stunden-zu-20-Stunden-Pause-Vorteil).

    Für mich ist weder Russland noch Deutschland (in der Konstellation) Weltklasse.

    Ich tippe auf ein knappes Spiel auf Augenhöhe, das bis zum Schluss spannend ist - Sieger völlig offen.

    Da geben die beiden Dänen von Donnerstag jetzt zwei Minuten. :lol:

    Das war ja wohl härter und mit größerer Intensität als das vom Koreaner.

    Wie wär's mal mit einheitlicher Linie, ohne Rücksicht darauf, welche Teams auf dem Feld stehen?

    Kann man wohl lange drauf warten.