Beiträge von Rheiner

    Ich find dieses Regelwerk mit dem alten und neuen Text untereinander aber auch wirklich verwirrend.

    Da hätte man von Anfang an den alten rausnehmen müssen. Dann wären viele Missverständnisse ausgeblieben.

    Ich hab z.B. erst bei der WM begriffen, dass man auch zu Beginn der Halbzeiten in der gegnerischen Hälfte anwerfen darf.

    Aber IHF-Schiedsrichter sollten da trotzdem den Durchblick haben. Zumal das ja sicher ein Schwerpunkt in der Vorbereitung war.

    Da haben die SR gepennt. Der FSR hat übersehen, dass alle Spielerinnen richtig standen und hat erst angepfiffen, als die Roten bereits über die Mittellinie gelaufen waren. Das hätte zur Korrektur führen müssen, aber nicht zum FW in die andere Richtung. Zwei kapitale Fehler in einer Entscheidung, das darf auf der Ebene nicht passieren.

    Für mich stehen sie bei Anpfiff alle korrekt. Eine Spielerin mit einem Fuß auf der Linie, aber das ist ja erlaubt.

    Und eine Korrektur nach Anpfiff wär sowieso falsch gewesen.

    Aus meiner Sicht war von Nordmazedonien alles korrekt.

    Es war nicht der Anwurf, der moniert wurde. Sie hat nach dem Pass Schritte begangen und das wurde moniert.

    Echt? Ich hab mir das gestern zigmal angeguckt. Hab da keine Schritte gesehen.

    Und auch die Erklärung des Schiedsrichters sah anders aus (m.E. hat er immer was mit dem Anwurfraum angezeigt).

    Vielleicht wird's ja noch bei Youtube reingestellt.

    War auch nicht der einzige weggepfiffene Anwurf gestern.

    Mir sind eure Erklärungsansätze zu "klein".

    Es gab drei Frauen Weltmeisterschaften (A-Frauen, U20, U18) im letzten Dreivierteljahr - und wir hatten bei allen drei das gleiche Problem: Wir sind völlig abhängig von 1. und 2. Welle und sehr schnellen Toren nach Anwürfen (wenn der Gegner noch unsortiert ist). Gegen einen Gegner, der uns das mit gutem Rückzug nimmt, sind wir chancenlos. Wir haben kaum Gefahr aus dem Rückraum (weder Wurfgefahr noch Durchbrüche), und wir haben vor allem auch wenig bis gar keine Variabilität im Positionsangriff. Da hat sich jeder gute Gegner innerhalb von zehn Minuten drauf eingestellt, und dann kommt da auch nichts mehr.

    Woran liegt das denn? :?::?::?:

    weiterkommen damit erledigt-

    offensichtlich insgesamt zu grosse schwankungen,

    schade- es sah tatsächlich vorher so aus, als ob da mehr erreichbar wäre.....

    Die Schwankungen seh ich nicht wirklich. Die Niederlande und Korea haben uns 1. und 2. Welle weggenommen und so in den Positionsangriff gezwungen, und sie sind nicht konditionell eingebrochen. Im Gegensatz zur Slowakei und der Schweiz.

    Ich finde nach wie vor, dass das im Positionsangriff ziemlich dünn ist, was Variabilität, Tempo, Durschlagskraft etc. angeht,

    Und auch in der Abwehr: Was gut ist, ist der Rückzug. Aber sobald es in den Positionsangriff geht, ist das doch sehr löchrig.

    Wir schaffen es, schlechtere Gegner (zumindest phasenweise) zu überrennen, wenn die gefühlt bereits geschlagen sind.

    Aber davon kann man bei der Niederlande und Rumänien z.B. halt nicht ausgehen.

    • Wer wird Korea stoppen? Dazu ist es erforderlich, sie gar nicht ins Laufen kommen zu lassen, ihren Spielfluss früh zu unterbechen, die Spielerinnen energisch festzumachen. Das behagt ihnen gar nicht, wie sich heute teilweise in der 2. Halbzeit gezeigt hat.

    Naja, so stark fand ich sie nicht.

    Beide Mannschaften hatten gefühlt ein Mittel im Positionsangriff: Wir über rechtsaußen, Korea über linksaußen.

    Der Unterschied war, dass das bei denen alles viel schneller und flüssiger war.

    Aber gegen eine robuste Abwehr kriegt Korea, glaub ich, auch Probleme.

    Hohe Siege hatten auch die anderen genannten Teams, TCLIP.

    Wenn der Gegner uns nicht in den Positionsangriff zwingt, läuft es. Auch das war bei den anderen Teams so.

    Als "viel Kritik" würde ich das jetzt nicht sehen.

    Ich sehe schon das gleiche Problem wie bei den anderen Frauen-WMs im letzten Dreivierteljahr (A-Frauen und U20): Der Positionsangriff.

    Wir sind fast komplett vom Tempospiel (1. Welle, 2. Welle, schnelle Mitte) abhängig.

    Wenn der Gegner hinten einmal steht, wird's schwierig.