Der Videobeweis kann nicht besser sein als die Menschen, die ihn benutzen. Das gilt aber so ziemlich für alle Werkzeuge.
Das ist keine Frage von Können, sondern eine Frage von Wollen!
Der Videobeweis kann nicht besser sein als die Menschen, die ihn benutzen. Das gilt aber so ziemlich für alle Werkzeuge.
Das ist keine Frage von Können, sondern eine Frage von Wollen!
Ich denk schon, dass man es mindestens nächstes Jahr noch mal mit nem deutschen Gespann versucht.
Der Videobeweis kann eine Hilfe sein für die SR, aber er wird nie zu 100% korrekten Entscheidungen führen - allein, weil es zu oft gar keine 100% richtige Entscheidung gibt.
Das klingt in der Theorie gut, kann aber nur funktionieren, wenn dabei unerheblich ist, was es für ein Spiel ist, um welchen Verein/Spieler es geht, wo es stattfindet etc. Gleicher Maßstab für alle!
Dass genau das nicht der Fall ist, haben die letzten Turniere sehr gut gezeigt und zeigen die EHF-Turniere seit Einführung des Videobeweises.
Bei fehlender Qualität der Schiris im DHB könnte Herr Bohmann als GF der zur Durchführung beauftragten HBL also auch Schiris anderer Verbände für das FF einladen...
Ich glaube, das gäbe Ärger.
Ich versteh nach wie vor den Sinn der Challenge nicht.
Beispiel: Jeder in der Halle hat gesehen, dass die Aktion von Gisli Rot war. Angenommen, jetzt hätten nicht die Schiedsrichter den Videobeweis angefordert, sondern Hinze.
Und dann?
Dann wär die Entscheidung doch nicht anders gewesen.
Gisli hätte immer noch nur zwei Minuten bekommen und zudem hätte Hinze seine Challenge verloren.
Ich finde nach wie vor, dass die Thiyagarajahs zurzeit das drittbeste deutsche Gespann sind.
Aber für ein Finale auf diesem Niveau reicht das leider nicht.
Das ist mir wurscht. Frage mich, welcher Flensburger sich das FF jetzt noch antun möchte?
Ja, das könnte ne trostlose Veranstaltung werden.
Es sei denn, die vier Clubs machen die Halle voll.
Warum ist was anderes? Ich will zum Ball und treffe den Gegner am Kopf (runter reduziert 😉)
Ich finde schon, dass entscheidend ist, wer wen anspringt. Der Kadette sieht doch, dass der Torwart da steht. Wenn der dann trotzdem so dahin springt, glaub ich nicht, dass der Torwart die Verantwortung trägt. Das Bein hochreißen im Torraum darf er ja eigentlich schon.
Es bestätigt meinen Eindruck vom Samstag: In dieser Mannschaft stimmt es überhaupt nicht.
Ich weiß nicht, was da los ist, aber irgendwas ist los.
Boah, das ist schwierig mit der Szene in Berlin.
Ich würde sagen, er steht da, reißt das Bein hoch, und der Gegner springt voll rein.
Ich sehe nicht, dass der Torwart absichtlich oder fahrlässig den Gegner anspringt.
Aber die Szene auf nem Schiedsrichterlehrgang - dann hätte man ne Stunde lang Diskussion. Da bin ich gerade sehr unsicher.
Brodbeck/Reich kommen übrigens auch aus Baden-Württemberg.
Aber wenn sie HBL-Spitzenspiele der RNL (als die noch oben standen) pfeifen können, wüsst ich nicht, warum sie nicht auch ein Finale von ihnen pfeifen können.
- Die Organisation am Einlass - dauerte viel zu lange, zumindest am Samsta
Ja, ich war in 20 Jahren hunderte Male in dieser Halle und habe ganz selten eine so lange Schlange dort gesehen wie etwa anderthalb Stunden vor dem ersten Spiel. Irgendwie schienen alle zur gleichen Zeit anzukommen.
Bei der WM gab es übrigens (u.a. von Schulze/Tönnies) rote Karten, wo die Schiedsrichter gar nicht erst zum Video gegangen sind.
Weil die einfach glasklar waren.
Das hätte ich bei Gislis Foul super gefunden.
Da brauchte man kein Video. Nur Mumm.
Da kommt Alfred jetzt gar nicht drumrum, Kohlbacher im Mittelblock zu testen, oder?
Um das abzuschließen (dann hör ich damit auf):
Es gab am Wochenende ja klare Rollenverteilungen.
Z.B. ging der Delegierte, der die Spielaufsicht hatte, in der Halbzeit mit den Schiedsrichtern in die Kabine.
Der/die andere Delegierte blieb in der Halle.
Das war auch im Finale so.
Aber ansonsten hat Frau Ehrmann-Wolf m.E. im Finale (und zwar nur im Finale!) ihre Rolle als Delegierte verlassen und ihre Rolle als Schiedsrichter-Verantworliche beim DHB übernommen. Ich konnte die Motivation dafür nachvollziehen (sie wollte irgendwie retten, was noch zu retten war). Aber ich hatte nicht den Eindruck, dass sie den Schiedsrichtern damit geholfen hat.
Das weiß ich nicht, ich habe ihn ja bislang nicht angefragt. Warum sollte er pauschal absagen?
Kannst ihn ja mal fragen.
Würde aber nur Sinn machen, wenn du ihn gerade auch nach den Roten-Karten-Szenen von Sonntag fragst.
Waren die Entscheidungen für ihn korrekt?
Oder auch nach dem Tor mit der Schlusssirene in Lissabon. SR-Experten (u.a. in Podcasts zitiert) waren sich ja völlig uneinig, ob man das Betreten des Kreises hätte ahnden dürfen/müssen oder nicht.
Und ob ein Delegierter das Recht hat, am Bildschirm zu stehen und mit zu reden. Nicht bei Wechselfehlern o.ä., sondern z.B. bei roten Karten.
Ja, das wären die drei Punkte, die mich wirklich interessieren.
krösti-bull: Sie fing während des "Coachings" in den Auszeiten sogar an, auf einzelne Spielfeld-Teile wie den Anwurf-Kreis zu zeigen.
Das war betreutes Pfeifen!
Das hab ich bisher so nur bei vierzehnjährigen Schiedsrichtern in ihrem ersten D-Jugend-Spiel erlebt.
Das gilt dann auch, wenn die Jutta „selbst“ die Schiedsrichter ansetzt und von der Seite dann dazwischen grätscht…
Dass sie da sogar am Bildschirm mitredet, geht wirklich gar nicht.
Das hab ich in der Halle gar nicht gesehen.
Mal eine Bilanz zum vergangenen Jahr des Videobeweises:
EL-Finale 2022: Lissabon macht mit Videobeweis zwei unberechtigte Tore in der Crunchtime (eins in der letzten Sekunde der regulären Spielzeit und eins in der Verlängerung) und dreht und entscheidet damit das Spiel.
CL-Halbfinale 2022: Der Abwehrchef von Veszprem bekommt erst mit Videobeweis eine unberechtigte Zeitstrafe und später eine unberechtigte glatte rote Karte. Kielce dreht das Spiel innerhalb weniger Minuten.
WM-Finale 2023: Das beste Gespann der Welt gibt eine der klarsten roten Karten des ganzen Turniers nicht. Sie haben offensichtlich überhaupt keine Lust auf den Videobeweis und geben sofort 2 Minuten, damit die Diskussion bzgl. Videoguckens gar nicht erst aufkommt.
Pokalfinale 2023: In der Crunchtme werden mit Videobeweis zwei klare rote Karten nicht gegeben. Für mindestens eine davon hätte man überhaupt keinen Videobeweis gebraucht, weil sie schon in Originalgeschwindigkeit aus Vogelperspektive in der Halle glasklar war.
Wie kann man da immer noch für sein?
Ich versteh's nicht. ![]()
Ach so, ja, okay. Ich dachte, es wär klar, dass sich das nur darauf bezog, dass dann das internationale Top-Gespann aus Magdeburg das Finale pfeifen kann. Das hätten sie auch ganz sicher letztes und dieses Jahr getan, wenn der SCM nicht beim F4 gewesen wär.