Beiträge von Luuutz

    Ich denke mal., das ist äußerst schwer hier eine "Ferndiagnose" zu erstellen, aber einfach mal andere Dinge zu trainieren, wirkt manchmal wirklich Wunder.

    Hol dir doch zur Abwechselung einfach mal einen Gasttrainer, wir lockern für unsere Fördergruppe (das ist im wesentlichen unsere WD I + einige Spielerinnen der WC, WE und Minis) das Training dergestalt auf, dass wir z.B. mal nen Fußballtrainer da hatten, eine Aerobictrainerien und die letzten zwei Wochen hatten wir eine sehr fähige und nette Physiotherapeutin aus Hannover zu Gast. Als nächstes kommt aller Voraussicht nach ein Turn-ÜL aus unserrem Verein dran.

    Also wirklich mal "richtig" über den Tellerrand schauen.

    Andererseits darf man halt nicht vergessen, dass es hier um 11 - 12jährige Mädchen geht, da ist Input nicht immer sofort mit dem erhofften Output verbunden, die Entwicklungen hier sind in den seltenesten Fällen linear, sondern eher zyklisch, das braucht schon eine bestimmte Halbwertzeit und insbesondere Erprobung im Wettkampf, das ist das A und O !

    Vereinbart mal ein Freudschaftsspiel außer der Reihe, hier hat man als Trainer ganz andere Möglichkeiten Einflkuss zu nehmen und in der Praxis zu erklären.

    Also ich habe seinerzeit über unseren Mann für Spieltechnik sofort mein Pro-Votum abgegeben !

    Im Vergleich zu anderen Landesverbänden, darf man hier jedoch auch nicht die regionalen Verhältnisse außer acht lassen, das Leistungsgefälle ist doch schon recht groß und auch das, was in den letzten Jahren so in der WA-Oberliga zu sehen war, war alles andere als doll, die jeweiligen Niedersachsenmeister sind dann in aller Regel in der NHV-Runde auch ganz schnell von der Bildfläche verschwunden.

    Und je weiter man in Niedersachsen Richtung ehemaliges Zonenrandgebiet kommt, um so düsterer ist es leider in allen Alterskatgoiren um den weiblichen Jugendhandball bestellt, quantitativ wie qualitativ (das eine in direkter Abhängigkeit zum anderen).

    Beim Ländervergleich in Springe am letzten Wochenende haben unsere ja doch wohl recht starken 90er Mädchen (immerhin haben wir nunmehr einen DHB-Stützpunkt in Hannover) keine Sonne gesehen, letzter Platz (wie aber auch im übrigen auch die Jungen) ohne einen einzigen Punmktgewinn, souveräner Gesamtsieger bei Männlein und Weiblein im ürbigen die Kollegen aus Hessen !

    Ich meine aber auch , nicht lange diskutieren und fragen, sondern machen !!!

    Ganz schlimm sind diese ganzen Gerichtssendungen, andererseits kann man da herrlich bei auf dem Sofa dösen (genauso wie früher, wenn irgendwo endlos Damen-Sandplatztennis gezigt wurde, "plop", "plop", weiter 25 x "plop", out ! Love : thirty !" herrlich entspannend ! Außer diese Serbin spielte (komm´jetzt gerade nicht auf den Namen, eine der schärfsten Widersacherinnen in den späten Jahren von Steffi Graf), dann folgte jedem "plop" immer noch ein "oah"). Oh jetzt bin ich schon wieer bei der Zweifachklammer angekommen, ups !

    Mindestens genauso nervig war ne zeitlang der "Bachelor" und dann die absolute Krönung "die Bachlorette", das haben sie aber glaub ich wirklich nur 1 x geezigt und dann ganz schnell abgesetzt.

    Furchtbar (naja, ist vielleicht ne Frage des Alters !?) finde ich in dem Zusammenhang im übrigen auch den zunehmenden Gebrauch vom Fäkal- und Vulgärsprache, sowie irgendwelche "Rammelszenen" in den Traiilern des Vorabendprgramms der Privaten, insbesonde bei Pro7. Ist es mir bis dato gelungen das Wort"geil" als nicht gerade eines der schönsten und einfallsreichsten Adjektive aus dem Vokabular meiner 9- und 11-jährigen Töchter herauszuhalten, werden wir es wohl irgendwann mit dem mindestens genauso schönen Wort "F****n" zu tun bekommen, dass auf besagten Sendern zur besten Einschaltzeit gerade "salonfähig" gemacht wird.

    Ich fand das ganze Drumherum nur halt auch wenig wie "Kaschperletheater", Neururer wäre zufällig in Hannover gewesen zu Besuch eines Fanclubs ahe ich noch irgendwo gehört, nein, nein, es gäbe keinen Kontakt !

    Ich denke mal, dass in großen Teilen die BuLi-Trainer schon ihren Job verstehen, sowohl bei Hand- als auch Fußball, ob dann die CHemie stimmt zwischen Trainer, Mannschaft, Vorstand, Fans, Presse, Umfeld steht auf einem anderen Blatt gechrieben.

    Schaut euch doch mal Daum bei Besiktas an, aus meiner Sicht einer der fähigsten Trainer, die wir ja hatten, was macht die türkische Presse da mit ihm !?

    Endergebnis meiner WD II nach der Sommerpause gegen eine Mannschaft, die auch nicht gerade das Handabllspiel erfunden hatte = 1:7 (Halbzeit 0:5)

    Das gleiche Team hatte im übrigen im Jahr zuvor als WE II in einem ähnlichen Spiel allerdings gegen einen anderen Gegner mit 2:3 (Halbzeit 0:2) das Nachsehen.

    Mittlerweile sind sie glücklicherweise wieder da angekommen, wo sie noch kurz vor den Sommerfrerien waren und haben im 3. Saisonspiel dann den ersten Sieg mit 27:20 verbuchen können.

    und dann bitte schön nicht zu vergessen DDR1 und DDR 2, da lief nachmittags (wenn bei uns sziwschen 13.15 und 16.15 Uhr nach den letzten Nachrichten nur das Testbild zu sehen war) bereits schon Bildungsfernsehen ("Say after me plesae ..! ") :lol:

    oder Sonntagmorgens "Machs mit, machs nach, machs besser !" mit Adi, so´n hässlicher, ganz aufgekrazter Kerl mit Schirmmütze, der immer ein systemkonformes FDJ-Mädels an der Seite hatte ...

    ich habe bald den Eindruck, dass sowohl im Fall "Minden" wie auch "Supercup" einfach die Kompetenzen irgendwie gar nicht klar waren, wer da Werbung zu betreiben hat.

    Aber es hat vielleicht auch etwas mit der Region "Niedersachsen" zur tun, beim "All-Star-Game" und "Buli-Cup" hatte man die Jahr doch auch immer die gleichen Probleme. Aber wie bereits angeführt, bei all´ diesen Veranstaltungen fehlt geanz eifnach auch der Wettkampcharakter, adererseits tritt man sich wohl in der Color-Lin-Arena bei den Spielen des HSV auch nicht gerade gegenseitig auf die Füsse.

    Ja, schade, dass hier angeblich durch zu viel fehlgeleitete Euphorie mal wieder eine Chance für den Handball in Niedersachsen verspielt wurde - von dieser (in Person von Heiner Brand und Gerald Glöde) ließ sich nämlich die ARENA-Geschäftsführung laut Lokalpresse angeblich anstecken, jetzt würde man die Konsequenzen ziehen und auf längere Sicht wäre in der TUI-Arena kein Handball mehr zu sehen. Anderseits kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass unsere Bundes-Heiner mit in dieses Horn geblasen haben soll !? Den schätze ich doch eher immer als absoluten Realisten ein. Aber ganz ehrlich, nach den Erfahrungen der letzten Jahre was Handball in der Preussag- bzw. TUI-Arena (wann legt sich Herr Maschmeyer eigentlich hier noch die Namensrechte zu ?) angeht, wäre auch mit deutscher Beteiligung vielleicht von 2.000 Zuschauern mehr auszugehen gewesen .. und so rechte Stimmung ist in dem Laden ehrlich gesagt noch nie aufgekommen, weil es bei allen Spielen bislang immer um nichts ging.

    Schahde auch, dass es dem deutschen Fernsehen leider nur knappe 8 Minuten technisch schlecht aufbereiteten Bericht wert war (ZDF), ARD nur ne kurze Mitteilung, trotz mehrfachem Hin - und Hergezappe auf den diversen Dritten nirgendwo auch nur eine Minuten Handball, auf den Sportsendern erst recht nicht, da laufen ja nur noch irgendwelche Gewinnspiele ! ;(

    Auch auf die Gefahr hier, hier eine Einstellung zu wiederholen (so lange bin ich hier noch nicht dabei und ich habe mir ehrlich gesagt nicht die Mühe gemacht nachzuschauen), nachfolgender Text eines unbekannten Autors zur Diskussion oder einfach nur zum Lesen. Ich habe ihn seinerzeit als Artikel aus der ersten 2004er Ausgabe des „Stern“ herausgerissen und diese Seite ist mir gerade beim Durchforsten eines der mittelhohen Papierhaufen neben meinem Schreibtisch (die auf dem Tisch sind etwas kleiner, dafür aber die im hinteren Bereich des Raumes größer, ja, ja, die „Jäger und Sammler“) wieder in die Hände gefallen. Mit spricht er im Sinne meiner Generation bzw. ehrlich gesagt auch als als Jugend- bzw. Kinderhandballtrainer mehr als aus der Seele, vielleicht erkennt sich der ein oder andere ja auch wieder :

    Und niemand hatte Schuld ...

    Wenn Du als Kind in den 50er-, 60er- oder 70er-Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!
    Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar. Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren, und wir hatten nicht mal ein Handy dabei! Wir haben uns geschnitten, brachen uns Knochen und Zähne, und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld, außer wir selbst. Wir aßen Kekse und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen. Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surroound-Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chatrooms. Wir hatten Freunde. Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln, sondern gingen einfach hinein. Keiner brachte uns, keiner holte uns. Wie war das nur möglich? Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter, und mit den Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus. Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste leben, mit Enttäuschungen klarzukommen. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung. Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten wir umzugehen.

    Du gehörst auch dazu. Herzlichen Glückwunsch!